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Spotify: Schlitzohren sollen Millionen ergaunert haben

Spotify: Schlitzohren sollen Millionen ergaunert haben
Spotify: Schlitzohren sollen Millionen ergaunert haben
Einem Medienbericht zufolge gelang es findigen Personen auf Spotify, durch lange Playlisten mit kurzen Titeln und jeder Menge Automatisierung, mehrere Millionen US-Dollar zu erhalten. Kriminell muss das Vorgehen dabei nicht zwangsläufig gewesen sein und so könnte die Masche trotz wahrscheinlich harscher Kritik von Künstlern an Spotify für die Beteiligten folgenlos bleiben.
Silvio Werner,
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Wie das Branchenmagazin Music Business Worldwide berichtet, ist es wohl bulgarischen Personen gelungen, das Tantiemen-System von Spotify auszuhebeln.

Das System ist dabei mehr oder weniger eindimensional: Entlohnt werden Künstler für jeden Musik-Stream, wobei offenbar ein linearer Zusammenhang ohne Begrenzungen besteht.

Um zahlreiche Streams zu erzeugen, erstellten die Nutzer zwei eigene Playlist mit zahlreichen, knapp länger als 30 Sekunden dauernden Song. Dann buchten diese dem Bericht zufolge für eine der beiden Playlisten 1.200 kostenpflichtige Premium-Accounts und spielten mit diesen die Playlist ab - immer und immer wieder.

Das Magazin rechnet vor, dass bei Ausgaben von 12.000 US-Dollar im Monat von den 1.200 Accounts im Monat 72 Millionen Streams generiert werden können, was bei einer konservativen Tantiemen-Annahme von 0,4 Cent je Stream 288.000 US-Dollar entspricht. Da die Betrugsmasche vier Monate lief, könnten so alleine mit einer der beiden Playlisten über eine Millionen US-Dollar abgegriffen geworden sein.

Die Masche flog erst auf, als die Playlist zu populär wurde und ein Musiklabel darauf aufmerksam wurde. Negative Konsequenzen haben die Personen dem Magazin zufolge dabei nicht unbedingt zu befürchten.

Quelle(n)

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3643 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 23.02.2018 (Update: 15.05.2018)