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Streaming-Dienst: Apple will der Musikindustrie weniger zahlen

Streaming-Dienst: Apple will der Musikindustrie weniger zahlen
Streaming-Dienst: Apple will der Musikindustrie weniger zahlen
Einem Medienbericht zufolge will Apple die Musikindustrie in Zukunft weniger stark an den Einnahmen beteiligen als bisher.

Am 30. Juni 2015 ging Apple Music an den Start, zwei Jahre später, also in wenigen Tagen, laufen einem Medienbericht zufolge die Verträge mit den großen Labels ab. 

Die neuerlichen Vertragsverhandlungen will Apple nun nutzen, den Anteil der Musikindustrie am Umsatz deutlich zu reduzieren. Statt wie bisher 58 Prozent sollen die großen Musikfirmen nur noch 52 Prozent der Einnahmen erhalten.

Der Prozentsatz ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern entspricht genau dem aktuellen Anteil der Musikindustrie am Spotify-Umsatz, der zuvor bei 55 Prozent lag. Vor zwei Jahren soll Apple einem etwas höheren Anteil zugestimmt haben, um damit Bedenken bezüglich der Torpedierung des iTunes-Download-Geschäfts auszuräumen.

Bloomberg zufolge ist die Musikindustrie durchaus zu einem für Apple günstigeren Vertragsabschluss bereit, allerdings nur bei einer weiteren Erhöhung der Abonnentenzahl und unter weiteren, nicht näher beschriebenen Bedingungen. 

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Autor: Silvio Werner, 22.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.