Notebookcheck

Test Asus GL771JM Notebook

Sven Kloevekorn, Stefanie Voigt, 25.03.2015

Gaming und mehr. Neben guter Spieleleistung bietet Asus' neues Performance Notebook für rund 1.300 Euro eine überzeugende Kombination aus Eigenschaften, die es auch für den produktiven Einsatz als potenten Desktop-Ersatz empfehlen. Ganz frei von Mängeln ist der Neuling aber nicht. Wo diese liegen und wie sie einzuordnen sind, verrät unser ausführlicher Test.

Asus bewirbt seinen jüngsten Abkömmling der G-Serie, den wir in der Variante GL771JM-T7130H testen, als "beste Kombination aus Mobilität und Power" und schielt dabei offenbar auf die maßvolle Bauhöhe von 36 mm, denn besonders leicht ist der 17-Zöller mit seinem Gewicht von 3,3 kg nun wirklich nicht ausgefallen. Bei einem großen deutschen Notebook-Händler konnten wir zum Testzeitpunkt fünf weitere Varianten finden, die sich aber alle nur in Sachen Haupt- und Massenspeicher voneinander unterscheiden. So besteht die Auswahl zwischen 8 oder 16 GB RAM und einer 128- oder 256-GB-SSD, zu der sich auf Wunsch noch eine herkömmliche HDD mit 1 TB Kapazität gesellt.

Unser Testgerät verfügt über 8 GB RAM, die kleine SSD und die Festplatte. Gemeinsam haben alle GL771JM Modelle neben Gehäuse, Bildschirm und Anschlüssen die schnelle Performance-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 860M mit eigenem GDDR5-RAM und den rasanten Haswell Quadcore Intel Core i7-4710HQ. Diese Kombination sorgt für reichlich Gaming Power und stellt auch genug Leistung für so gut wie alle erdenklichen Aufgaben außerhalb der Spielewelt zur Verfügung. Das Display kommt in der für Gamer perfekten Full-HD-Auflösung und verspricht dank IPS-Technologie gute Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung.

Die CPU-GPU-Kombo des GL771JM ist in vielen Gaming Notebooks unterhalb der Spitzenklasse anzutreffen. Unsere beiden im Sommer des letzten Jahres getesteten und ebenfalls 17 Zoll messenden Vergleichs-Notebooks in Gestalt des Acer Aspire V17 Nitro und des Gigabyte P27G v2 machen da keine Ausnahme, müssen allerdings jeweils mit 2 GB dediziertem Grafikspeicher auskommen.

Das Nitro ist mit seiner Dicke von nur 25,4 mm für die gebotene Leistung erstaunlich dünn und mit 3 kg auch recht leicht, bietet dem Besitzer aber so gut wie keine Wartungsmöglichkeiten. Gigabyte beschreitet den entgegengesetzten Weg und präsentiert ein voluminöses, bis zu 49 mm hohes Gehäuse, das im Gegenzug sehr wartungsfreundlich geraten ist. Von der Displayauflösung und der matten Bildschirmoberfläche her unterscheiden sich die drei Kandidaten nicht, allerdings setzt Gigabyte im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten auf ein günstigeres TN-Panel. Optische Laufwerke, die Blu-ray-Discs zumindest lesen können, unterstreichen den Mulitmedia-Anspruch des Test-Trios.

Asus GL771JM
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 860M - 4096 MB, Kerntakt: 1029 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 333.37, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3, 1600 MHz, Single-Channel, 4 Speicherbänke, 1 belegt
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG LP173WF4-SPD1 (LGD046C), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Kingston RBU-SC100S37128GD, 128 GB 
, SSD + HGST Travelstar 7K1000, 1000 GB HDD @ 7200 rpm
Soundkarte
Realtek ALC668 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: kombiniert (3,5 mm Klinke), Card Reader: SD/SDHC/SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
Pioneer BD-ROM BDCUD03AS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 414 x 279
Akku
56 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.344 kg, Netzteil: 444 g
Preis
1299 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Schon rein äußerlich macht das GL771JM durchaus etwas her. Optische Akzente setzen die schwarze, offenbar aus Kunststoff bestehende Deckelrückseite, die mit einem leider sehr für Fingerabdrücke empfänglichen Brushed-Metal-Finish versehen ist und in deren Mitte das beleuchtete ROG-Logo prangt, sowie der schicke, rot-metallisch glänzende Zierstreifen, der den oberen Rand der Baseunit einfasst. Letztere erweist sich als ebenso druckfest wie der Deckel, scheint dem Gefühl nach (teilweise) aus Metall zu bestehen und hat eine matte Oberfläche, deren dunkle Farbe z. B. das vierte Foto der Galerie gut wiedergibt. Bildschirmrahmen und Unterseite sind in schlichtem, mattem Kunststoff gehalten.

Auch mit viel Kraftaufwand ließ die Base sich kaum verwinden und gab bei unseren Versuchen keinerlei Geräusche von sich. Die Verarbeitung mag allerhöchsten Ansprüchen vielleicht nicht ganz genügen, von auffälligen Mängeln wie überstehenden Kanten oder unregelmäßigen Spaltmaßen kann aber nicht die Rede sein. Der Deckel lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen und schwang bei ruckartigen Bewegungen kaum nach. Insgesamt wirkt das in den Augen des Testers gelungene Gehäuse solide und durchaus hochwertig. Gewicht und Abmessungen weisen entgegen Asus' Marketingaussage aber eher in Richtung Desktop Replacement.

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussausstattung ist auf den typischen Bedarf eines Gamers ausgelegt und bietet neben 4x USB 3.0 als einzige erwähnenswerte Besonderheit einen Mini DisplayPort (1.2), an den bis zu zwei weitere externe Bildschirme in Reihe angeschlossen werden können. Auch Gigabit-Ethernet darf bei einem zumeist stationär genutzten Notebook natürlich nicht fehlen. Leider versammeln sich die Anschlüsse – bis auf den Netzwerkport – alle im vorderen Bereich, wo eingesteckte Kabel und USB-Sticks die Bedienung mit einer externen Maus stören können.

linke Seite: Strom, Luftauslass, Ethernet (ausklappbar), Mini-DisplayPort, HDMI, 2x USB 3.0
linke Seite: Strom, Luftauslass, Ethernet (ausklappbar), Mini-DisplayPort, HDMI, 2x USB 3.0
rechte Seite: Audio in/out, 2x USB 3.0, optisches Laufwerk, Kensington
rechte Seite: Audio in/out, 2x USB 3.0, optisches Laufwerk, Kensington

Kommunikation

Das verbaute Funkmodul Intel Dualband Wireless-AC 7260 beherrscht "Gigabit-WLAN" sowie das weniger überlaufene 5-GHz-Frequenzband und integriert Bluetooth 4.0. Weitere Details zu Funktionen wie Intel Wireless Display sind hier nachzulesen. Im individuellen Test-Setup des Autors erwies sich die Empfangsleistung als gut, wenn auch nicht überragend.

Zubehör

Neben Netzteil und Kabel findet der Käufer in der Packung nur noch den ROG-typischen Kabelbinder, einen Zettel namens "Benutzerhandbuch" sowie Sicherheits- und Garantiehinweise. Installations- oder Recovery-Medien fehlen.    

Wartung

Gaming Notebooks laufen oft am Limit und müssen zwecks Kühlung jede Menge Luft bewegen. Dadurch sind sie relativ wartungsintensiv, was viele Hersteller aber nicht davon abhält, Nutzern den Zugang zum Inneren stark zu erschweren. Auch das Asus GL771JM muss demontiert werden, wenn man die Lüfter reinigen möchte. Es ermöglicht über seine mit nur einer Schraube gesicherte Wartungsklappe aber immerhin Zugriff auf die RAM-Bänke sowie die beiden Massenspeicher.

Garantie

In Deutschland und Österreich bietet Asus zwei Jahre Garantie inklusive Pick-Up & Return Service; mit dem kostenpflichtigen Garantie-Erweiterungspaket kann sie auf drei Jahre verlängert werden. Die internationale Send-in-Garantie beträgt ebenfalls zwei Jahre.

Eingabegeräte

Touchpad

Unrealistisch schnelle Bewegungen verschluckt das als "tastenloses", glattes Clickpad ausgeführte Touchpad des Asus GL771JM zwar manchmal, sonst war an Präzision und Ansprechverhalten aber nichts auszusetzen. An den Rändern gibt es wie so oft schmale Bereiche, die nicht mehr auf Berührungen reagieren. Etwas kritisch sehen wir die Gleiteigenschaften, denn schon geringfügig feuchte Finger geraten gerade bei Streichbewegungen nach oben gerne ins Stottern. Drag & Drop gelang problemlos.

Die "Tasten" weisen einen kurzen Hub, einen angenehmen Widerstand und einen knackigen Druckpunkt auf, der zusammen mit einem deutlichen Klacken für ein gutes Feedback sorgt. Über die Software Asus Smart Gesture lassen sich Gesten mit bis zu drei Fingern umfangreich konfigurieren, zudem wird hier eine Android App angeboten, mit der sich das Smartphone als Fernsteuerung für das Notebook nutzen lässt.

Tastatur

Platz wäre genug vorhanden, aber das hat Asus auch beim GL771JM nicht davon abgehalten, einen verkleinerten Nummernblock zu verbauen, der speziell größere Hände zu einer verkrampften Haltung zwingt und in den Augen des Autors so gerade noch die Hälfte wert ist. Ansonsten haben wir es mit einem überraschungsarmen Layout zu tun, bei dem die wichtigsten der völlig flachen, rutschhemmend beschichteten Tasten wie Shift und Strg eine größere Oberfläche erhalten haben und die wichtigsten Einstellungen über Doppelbelegungen der Funktionstasten erreichbar sind. Da einige Leser es offenbar problematisch finden, möchten wir noch erwähnen, dass die obere rechte Taste des Nummernblocks, die oft mit "Ende" belegt ist, die Funktion des On/Off-Schalters übernimmt.  

Recht gelungen und vor allem stylish finden wir die gleichmäßig rote, in drei Stufen dimmbare Tastaturbeleuchtung, die den Kontrast der roten Tastenbeschriftungen auch bei guten Lichtverhältnissen verbessert. Der Hubweg fällt mittellang, aber ausreichend aus, der Druckpunkt ist gut spürbar, der Anschlag recht weich und zumindest bei den Tasten in Standardgröße auch sehr leise, während einige der größeren etwas klappern. Eindrücken ließ sich das Keyboard nur mit viel Kraft und wenn man es darauf anlegte; in der Praxis gab es keine Schwierigkeiten. 

Display

Wie eingangs erwähnt, hat Asus sich für ein auf der IPS-Technologie basierendes, mattes Display in Full-HD-Auflösung (16:9) entschieden und damit die für Spieler ideale Lösung gewählt, denn viele Games haben mit noch höheren Auflösungen, die zudem wertvolle fps kosten, nach wie vor Probleme. Die rund 2 Mio. Pixel ergeben verteilt auf 17,3 Zoll nicht gerade üppige 127 ppi, sodass die eigentlich einwandfreie Schärfe und Klarheit nicht mit der eines guten QHD-Bildschirms (2.560 x 1.440, 169 ppi bei 17,3 Zoll) mitkommen. Alternative Panels bietet Asus nicht an.

Eine Maximalhelligkeit von 336 cd/m² (Mitte) kann sich absolut sehen lassen; der Durchschnitt aller in den letzten zwölf Monaten getesteten Gaming Notebooks liegt bei 304 cd/m². Nicht ganz so toll sieht es mit der Ausleuchtung von 84 % aus, subjektiv gab es außer minimalen Ansätzen von Lichthöfen am rechten Rand aber nichts zu bemängeln.

310
cd/m²
318
cd/m²
312
cd/m²
299
cd/m²
336
cd/m²
316
cd/m²
283
cd/m²
299
cd/m²
307
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 336 cd/m² Durchschnitt: 308.9 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 336 cd/m²
Kontrast: 820:1 (Schwarzwert: 0.41 cd/m²)
ΔE Color 7.21 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.96 | 0.64-98 Ø6.4
58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.98

Niedrige Schwarzwerte gehören nicht zu den Stärken der IPS-Technologie, insofern sind die 0,41 cd/m² des GL771JM OK. Auch dem menschlichen Auge präsentiert sich ein einigermaßen sattes Schwarz. Der Kontrast errechnet sich aus dem Verhältnis von Schwarzwert zu maximaler Helligkeit und fällt hier mit 820:1 sehr gut aus, ohne zur Spitzengruppe mit 1000:1 oder besser aufzuschließen, zu der auch unser Gigabyte P27G v2 (TN) mit extrem guten 1.344:1 gehört. Während die drei Vergleichs-Notebooks in Sachen Helligkeit auf Augenhöhe liegen, leidet der Kontrast des Acer Aspire V 17 Nitro (IPS) unter dem zu hohen Schwarzwert von 0,59 cd/m² und erreicht so nur 559:1.

In der Regel bietet IPS eine bessere Farbtreue als TN, was sich in den vergleichsweise hohen DeltaE-Werten des P27G v2 niederschlägt. Zwar bekleckern sich hier auch die beiden IPS-Kandidaten nicht mit Ruhm, das dürfte Gamer aber ebenso wie die gute Farbraumabdeckung weniger interessieren. Wer freilich (semi-)professionelle Bildbearbeitung betreiben will, sollte sich anderweitig umsehen, denn auch profiliert (Profil im Kasten verlinkt) schafft das Asus nicht die dafür erforderlichen Werte von allerhöchstens DeltaE 3.

CalMan Graustufen unprofiliert
CalMan Graustufen unprofiliert
CalMan ColorChecker unprofiliert
CalMan ColorChecker unprofiliert
CalMan Farbsättigung unprofiliert
CalMan Farbsättigung unprofiliert
Asus GL771JM vs. AdobeRGB
Asus GL771JM vs. AdobeRGB
CalMan Graustufen profiliert
CalMan Graustufen profiliert
CalMan ColorChecker profiliert
CalMan ColorChecker profiliert
CalMan Farbsättigung profiliert
CalMan Farbsättigung profiliert
Asus GL771JM vs. sRGB
Asus GL771JM vs. sRGB
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
Bildschirm
-14%
-14%
Helligkeit Bildmitte
336
330
-2%
336
0%
Brightness
309
317
3%
303
-2%
Brightness Distribution
84
92
10%
79
-6%
Schwarzwert *
0.41
0.59
-44%
0.25
39%
Kontrast
820
559
-32%
1344
64%
DeltaE Colorchecker *
7.21
7.19
-0%
11.38
-58%
DeltaE Graustufen *
4.96
7.27
-47%
11.88
-140%
Gamma
2.98 74%
2.54 87%
2.73 81%
CCT
6572 99%
7962 82%
16095 40%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
59
2%
55
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Matter Bildschirm und hohe Leuchtkraft ermöglichen auch bei gutem Wetter einen relativ problemlosen Einsatz im Freien, soweit man direkte Reflexionen der Sonne oder des Himmels im Display vermeiden kann und halbwegs gerade vor dem Notebook sitzt.

Typisch IPS: Zu leichten Verfälschungen des Bildeindrucks kommt es erst, wenn man sowohl vertikal als auch horizontal aus stark verschobenen Blickwinkeln guckt. In der Praxis konnten wir uns über mangelnde Bewegungsfreiheit vor dem Gerät nicht beklagen. Schaut man nur von oben bzw. unten oder von den Seiten auf den Screen, ist lediglich eine unauffällige Verringerung der Helligkeit und damit auch des Kontrastes zu beobachten.

Leistung

Prozessor

Takte Cinebench R15
Takte Cinebench R15

Der fest verlötete Quadcore Intel Core i7-4710HQ aus der Haswell Generation verrichtet in zahlreichen Gaming Notebooks bis hinauf zur Spitzenklasse seinen Dienst und kann seinen Basistakt von 2,5 GHz per Turbo auf bis zu 3,5 GHz steigern, wobei die Grenze bei Belastung von vier Kernen bei 3,3 und von zwei Kernen bei 3,4 GHz liegt. Zu den vier physischen gesellen sich dank Hyperthreading noch vier virtuelle Kerne. Gegenüber der neuen Broadwell Prozessorgeneration, die im Wesentlichen einen Shrink von Haswell darstellt, ergibt sich eine etwas schlechtere Energieeffizienz und Pro-MHz-Leistung. Die CPU bewältigt alle Alltagsaufgaben mit links und eignet sich selbst für anspruchsvollste und ggf. auch stark parallelisierte Software. Durch die relativ hohe TDP von 47 Watt und die sich daraus ergebende Abwärme ist der i7-4170HQ am besten in größeren Notebooks ab 15 Zoll aufgehoben.

Betrachtet man die Cinebenches, bietet der Prozessor eine erwartungsgemäße Leistung, in den Multicore-Benchmarks kann er sich sogar ein wenig von seinen Zwillingen in den beiden Konkurrenz-Notebooks absetzen. Gleichwohl wusste die Turbo-Ausnutzung schon in diesem gemäßigten Lastszenario nicht ganz zu überzeugen, denn statt die spezifizierten 3,3 GHz (4 Kerne) zu halten, sackten die Takte zum Ende des Durchlaufs auf bis zu 2,9 GHz ab. Nach Ziehen des Netzsteckers sprang der Takt in Abständen von wenigen Sekunden zwischen 3,3 und 0,8 GHz hin und her — seltsam.

 
 
Systeminformationen Asus GL771JM
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
1.52 Points ∼62%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
1.29 Points ∼53% -15%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
1.35 Points ∼55% -11%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
6.98 Points ∼26%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
7.13 Points ∼26% +2%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
6.52 Points ∼24% -7%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
134 Points ∼61%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
126 Points ∼58% -6%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
123 Points ∼56% -8%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
643 Points ∼15%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
660 Points ∼15% +3%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
599 Points ∼14% -7%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4890
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19044
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.52 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.98 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
134 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
643 Points
Hilfe

System Performance

Zur Beurteilung der System Performance bedienen wir uns der PCMarks 7 und 8, in deren Ergebnisse neben der CPU-Leistung auch die der Grafikkarte und des Massenspeichers einfließen (je nach Einzeltest in unterschiedlichen Gewichtungen). Auffällig ist, dass sich das Nitro bei einigen Tests trotz identischer CPU und nahezu gleicher Grafikkarte einen kleinen Vorsprung vor dem GL771JM und dem P27G v2 herausarbeiten kann. Das liegt vermutlich an dessen schnellerer SSD (siehe 4k-Read-Test unten), aber auch die perfekte Turbo-Ausnutzung des Acer könnte hier eine Rolle spielen. Vergleicht man die PCMark-7-Ergebnisse aktueller Gaming Notebooks, ordnet sich das Testgerät am unteren Ende der Skala ein; so schafft z. B. das Schenker C404 mit der gleichen CPU-/GPU-Kombination und einer einzelnen SSD 12 % mehr.

Subjektiv hat sich diese leichte Schwäche nicht bemerkbar gemacht. Wie bei jedem anderen mit einem aktuellen i7 oder i5 und vor allem einer SSD ausgestatteten Notebook konnten wir uns über eine anstandslos flüssige Bedienung und rasante Programmstarts freuen. Selbst während der Durchführung unserer Stresstests ließ sich das GL771JM noch gut bedienen.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
5322 Points ∼62%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
5808 Points ∼68% +9%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
5365 Points ∼62% +1%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
4317 Points ∼66%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
4374 Points ∼67% +1%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
4286 Points ∼66% -1%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
3401 Points ∼56%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
3620 Points ∼59% +6%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
3393 Points ∼56% 0%
PCMark 7 Score
5322 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3401 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4317 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wichtige Games und das Betriebssystem finden auf der 128-GB-SSD Platz, für größere Datenmengen ist die optionale 1-TB-Festplatte mit 7.200 rpm zuständig. Beim sequenziellen Lesen schaufeln die SSDs aller drei Testgeräte knapp 500 MB/s durch die Leitung. In unserer Datenbank sind nur wenige Einzel-SSDs zu finden, die erheblich mehr schaffen. Geht es um das Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k Read), platziert sie sich knapp über dem Durchschnitt, hier kann das Nitro mit sehr guten 37 MB/s glänzen.

Die Stärke des P27G v2 liegt wiederum beim gleichzeitigen Einlesen kleiner Datenblöcke mit mehreren parallelen Threads, was Programm- und Betriebssystemstarts nachbilden soll. Als etwas unterdurchschnittlich erwies sich die weniger wichtige Schreibleistung (Score Write). Auf einem insgesamt hohen Niveau präsentierte sich die herkömmliche Festplatte, die ihren 7.200 rpm gerecht wird. Viele Benchmarks zu mobilen Massenspeichern entdecken Sie in unserer FAQ-Sektion.

AS SSD: SSD
AS SSD: SSD
CrystalDiskMark 3.0: SSD
CrystalDiskMark 3.0: SSD
HD Tune: HDD
HD Tune: HDD
CrystalDiskMark 3.0: HDD
CrystalDiskMark 3.0: HDD
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
AS SSD
20%
32%
Score Write
239
299
25%
317
33%
4K-64 Read
159.75
194.99
22%
292.73
83%
4K Read
28.22
37.25
32%
31.36
11%
Seq Read
497.81
504.52
1%
494.54
-1%
CrystalDiskMark 3.0
21%
53%
Read 4k QD32
150.4
180
20%
313.5
108%
Read 4k
23.77
32.03
35%
34.64
46%
Read Seq
487.9
530.9
9%
511.7
5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
21% / 21%
43% / 41%
Kingston RBU-SC100S37128GD
Sequential Read: 487.9 MB/s
Sequential Write: 342.8 MB/s
512K Read: 313.8 MB/s
512K Write: 341.1 MB/s
4K Read: 23.77 MB/s
4K Write: 71.33 MB/s
4K QD32 Read: 150.4 MB/s
4K QD32 Write: 211.2 MB/s

Grafikkarte

In der Performance-Klasse ist die verbreitete Maxwell GPU Nvidia GeForce GTX 860M (GM107) zuhause. Bis zu 4 GB mit effektiv 5.000 MHz taktendes GDDR5-RAM kann über den 128 Bit breiten Speicherbus angebunden werden. Die 640 Shader-Einheiten laufen laut GPU-Z mit 1.020 MHz zzgl. Boost. DirectX 11.2 wird ebenso unterstützt wie 4k-Video-Encoding. Im Akkubetrieb sank der Gesamtscore des 3DMark 11 von 5.078 auf 3.540 Punkte, was weit überwiegend an der reduzierten CPU-Leistung lag.

Im Gegensatz zu den im Acer und im Gigabyte verbauten GTX-860M-Modellen kommt die Variante des GL771JM mit doppelt so viel VRAM, was sich in den Grafik-Benchmarks des 3DMark (2013) und des 3DMark 11 nicht im geringsten niederschlägt, denn hier liegen die drei Karten exakt auf demselben Niveau. Generell ist fraglich, ob das Mehr an Speicher überhaupt etwas bringt, denn knapp wird der in der Regel nur in hohen Auflösungen und Detailstufen bei gleichzeitigem, speicherfressendem Multi- oder Supersampling-Antialiasing (ab 4x). Und dafür besitzt die 860M ohnehin kaum genug Leistungsreserven.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
3885 Points ∼10%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
3870 Points ∼10% 0%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
3928 Points ∼10% +1%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
27907 Points ∼15%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
28055 Points ∼15% +1%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
28251 Points ∼15% +1%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
4857 Points ∼10%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
4915 Points ∼10% +1%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
4969 Points ∼10% +2%
3DMark 11 Performance
5078 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15242 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3634 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Hohe Grafik-Presets und Auflösungen von 1.920 x 1.080 bis 1.366 x 768 stellen für die meisten aktuellen Spiele die Settings der Wahl dar, welche das GL771JM noch flüssig darstellen kann. Genügsamere, aber trotzdem schicke Games wie Tomb Raider, Bioshock Infinite oder GRID: Autosport darf man sogar in voller Pracht genießen. An seine Grenzen stößt das Notebook bei topaktuellen Grafikkrachern wie Dragon Age: Inquisition, die in höheren Einstellungen intensiven Gebrauch von leistungshungrigen Techniken wie Tesselation und Umgebungsverdeckung machen.

Alle Benchmarks im Test wurden mit dem vorinstallierten Grafiktreiber 333.37 durchgeführt; Ausnahmen sind Dragon Age: Inquisition und Battlefield 4, die explizit einen aktuelleren Treiber verlangt haben. Weiter unten ist ein kleiner Benchmark-Vergleich zu finden, der das Testgerät bei manchen Spielen mehr oder weniger deutlich hinter dem Acer Aspire V 17 Nitro sieht. Das mag an der mäßigen Turbo-Ausnutzung des Asus liegen, für den krassen Rückstand im Thief-Benchmark, der sich auch mit dem neuen Treiber nur geringfügig verringerte, haben wir allerdings keine Erklärung.

Risen 3: Titan Lords
1920x1080 Ultra/High, On AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
32.5 fps ∼31%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
34 fps ∼32% +5%
1920x1080 High, On AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
39.4 fps ∼49%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
42 fps ∼53% +7%
GRID: Autosport
1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
43.2 fps ∼29%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
42.49 fps ∼28% -2%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
39.7 fps ∼26% -8%
1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
58.69 fps ∼29%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
71.91 fps ∼36% +23%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
52.7 fps ∼26% -10%
Thief
1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
23 fps ∼16%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
24.3 fps ∼17% +6%
1366x768 High Preset AA:FXAA & Low SS AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
34.9 fps ∼24%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
45.5 fps ∼31% +30%
1366x768 Normal Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
36.7 fps ∼25%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
50.4 fps ∼34% +37%
1024x768 Very Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
38.3 fps ∼26%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
55.8 fps ∼37% +46%
Call of Duty: Ghosts
1920x1080 Extra / High / HBAO+ / No dynamic fur AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
30.4 fps ∼34%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
30.7 fps ∼34% +1%
1366x768 High / On / Yes / No dynamic fur AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
48.7 fps ∼35%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
49.1 fps ∼35% +1%
1366x768 Normal / Off / No (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
77.7 fps ∼38%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
74.1 fps ∼36% -5%
Battlefield 4
1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
30.6 fps ∼15%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
29 fps ∼15% -5%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
28.4 fps ∼14% -7%
1366x768 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
75 fps ∼38%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
71.8 fps ∼36% -4%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
70.2 fps ∼35% -6%
1366x768 Medium Preset (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
99.7 fps ∼50%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
93.5 fps ∼47%
BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
42.14 fps ∼16%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
40.82 fps ∼15% -3%
1366x768 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
109.65 fps ∼32%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
105.96 fps ∼30% -3%
Tomb Raider
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
44.4 fps ∼16%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
44.7 fps ∼16% +1%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
97 fps ∼19%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
97.5 fps ∼19% +1%
Crysis 3
1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
18.4 fps ∼15%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
18.7 fps ∼15% +2%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
18.8 fps ∼15% +2%
1366x768 High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
49.8 fps ∼36%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
50.3 fps ∼36% +1%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
50.4 fps ∼37% +1%
1366x768 Medium Preset AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
72.1 fps ∼41%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
76.4 fps ∼43% +6%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
76.4 fps ∼43% +6%
min. mittel hoch max.
Crysis 3 (2013) 72.149.818.4fps
Tomb Raider (2013) 9744.4fps
BioShock Infinite (2013) 109.6542.14fps
Battlefield 4 (2013) 7530.6fps
Call of Duty: Ghosts (2013) 77.748.730.4fps
Thief (2014) 38.336.734.923fps
GRID: Autosport (2014) 58.6943.2fps
Risen 3: Titan Lords (2014) 39.432.5fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 48.230.220.8fps
Evolve (2015) 61.632.829.4fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Für eine gute passive Kühlung des Asus spricht, dass die Lüfter bei einsetzender Last eher gemächlich hochdrehten und nach Wegfall derselben lange nachliefen. Im Idle-Betrieb waren sie in einem ruhigen Umfeld auch aus den normalen Umgebungsgeräuschen herauszuhören, fielen aber nicht weiter auf. Das Hochtouren im 3D-Betrieb erfolgte ohne auffällige Drehzahlsprünge und steigerte sich zu einem deutlich wahrnehmbaren Rauschen, das den Tester allerdings nicht störte, denn lästige Begleitgeräusche waren nicht zu vernehmen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.8 / 32.4 / 33.2 dB(A)
HDD
32.5 dB(A)
DVD
36 / dB(A)
Last
39.6 / 41.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Für die Benutzung auf dem Schoß ist das GL771JM ohnehin zu groß, sodass die an der Unterseite maximal erreichten 54 °C keine Rolle spielen. Wichtiger ist, dass die Handballenablage auch unter Volllast noch angenehme 35 °C nicht überschritt. 

Legten wir mithilfe des Stresstests Prime95 maximale CPU-Last an, sanken die Takte nach einigen Minuten auf bis zu 2,6 GHz, sodass der Basistakt nicht unterschritten wurde und kein Throttling zustande kam. Die Kerne erreichten dabei max. 84 °C. Nach Zuschaltung des GPU-Stresstests FurMark stieß das Asus bald an sein thermisches Limit, was sich in einem nur noch um die 1,4 GHz schwankenden Prozessortakt äußerte. Da diese extreme Belastung in der Praxis kaum und schon gar nicht über längere Zeit auftritt, sollten sich die Einschränkungen selbst bei längeren Spielesitzungen in Grenzen halten.

Max. Last
 38.8 °C43.1 °C32.6 °C 
 40.5 °C44.1 °C33.7 °C 
 34.4 °C39.5 °C33.1 °C 
Maximal: 44.1 °C
Durchschnitt: 37.8 °C
37 °C40.6 °C47.8 °C
36.7 °C39.6 °C53.8 °C
27.6 °C28 °C27.2 °C
Maximal: 53.8 °C
Durchschnitt: 37.6 °C
Netzteil (max.)  49.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 53.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 39.5 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-10.8 °C).

Lautsprecher

Trotz Subwoofer kann das Asus GL771JM niedrige Frequenzen erwartungsgemäß nicht 1:1 wiedergeben, für einen gewissen Punch sorgt die Konstruktion aber. Die Maximallautstärke reicht für die Beschallung eines 20-Quadratmeter-Raumes locker aus. Eingestellt wird das Klangbild über den ROG AudioWizard. Maxxvolume und Maxxleveler (Preset Multimedia) haben wir für unseren Musiktest deaktiviert, weil diese Tweaks zumindest bei hohen Lautstärken ein unnatürliches, überpräsentes Klangbild und Pegelschwankungen erzeugten. Was wir dann zu hören bekamen, konnte für Notebook-Verhältnisse durchaus überzeugen. Der Sound zeigte sich präsent, voll und weitgehend natürlich, aber gerade bei basslastiger Metal-Musik auch zu mittenbetont und generell etwas glanzlos. Instrumente waren zumindest oberhalb des Bassbereiches gut zu unterscheiden.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Zieht man gleichgroße, von uns in den vergangenen 12 Monaten getestete Gaming Notebooks mit demselben Prozessor als Vergleich heran, liegt der Stromverbrauch in allen Lastzuständen im Rahmen dessen, was zu erwarten war. So betrug der Mehrverbrauch gegenüber dem Nitro als sparsamstem Notebook mit der gleichen CPU-GPU-Kombination im Modus Idle avg gerade mal 1,6 Watt und bei mittlerer Last (Load avg) 1,4 Watt. Sehr sparsam war das Testgerät unter maximaler Last (Load max) unterwegs, wo sich das Nitro immerhin 15 % mehr genehmigte. Auch dieses Phänomen könnte mit der besseren Turbo-Ausnutzung des schicken Acer zu tun haben. Der höchsten Leistungsaufnahme von 111 Watt steht ein somit noch ausreichend dimensioniertes 120-Watt-Netzteil gegenüber.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 7.2 / 14.2 / 23.5 Watt
Last midlight 85.6 / 111.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im praxisnahen WLAN-Test schaffte das Testgerät gut vier Stunden. Aufgrund eines neuen Testverfahrens fehlt uns für dieses (für sich genommen erst einmal akzeptables Einzelergebnis) noch die Vergleichsbasis. Schlecht sieht es hingegen mit der Laufzeit unter Last aus, die ein Indikator dafür ist, wie lange man ohne Stromanschluss mit voller Helligkeit spielen kann. Hier fuhr das Notebook trotz geringen Verbrauchs (s. o.) nach nicht einmal einer Stunde herunter, was dem Asus im Vergleichsfeld den letzten Platz sichert.

Erstaunlich: Das umgekehrte Bild ergibt sich im Idle-Test, in dem das GL771JM ganz vorne liegt. Dazu muss man sagen, dass viele Notebooks eine erheblich höhere Akkukapazität aufweisen, teilweise aber auch mit stromhungrigeren Grafikkarten wie dem neuen Spitzenmodell Nvidia GeForce GTX 980M bestückt sind. Dank gleicher Bauhöhe, nahezu identischer Kernkomponenten und ähnlich starker Akkus (Asus: 56 Wh, Acer: 52,5 Wh) lassen sich die Laufzeiten des GL771JM gut mit denen des Nitro vergleichen.

Asus GL771JM
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SC100S37128GD
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M, 4710MQ, Liteonit LMT-128M6M
Akkulaufzeit
45%
30%
Idle
574
522
-9%
287
-50%
WLAN
251
Last
56
111
98%
117
109%
WLAN (alt)
220
244
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 34min
Surfen über WLAN
0h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (IE 11)
4h 11min
DVD
2h 37min
Last (volle Helligkeit)
0h 56min

Fazit

Pro

+ solides, gut verarbeitetes Gehäuse
+ gelungenes, schickes Design
+ sinnvolle SSD-HDD-Kombination
+ Dualband WLAN ac
+ prima Tastatur
+ kontraststarkes, helles IPS-Display
+ hohe Anwendungs-Performance
+ für die Leistung ruhig und kühl
+ ansprechender Sound

Contra

- Deckel empfindlich für Fingerabdrücke
- eingeschränkte Wartungsmöglichkeiten
- keine Recovery-Medien
- Alle Anschlüsse vorne
- Gleiteigenschaften des Touchpads suboptimal
- CPU nutzt Turbo nicht aus
- Prozessor regelt bei gleichzeitiger GPU-Belastung stark ab
Asus G771JM
Asus G771JM

Auf der Habenseite des GL771JM stehen der helle, farb- und kontraststarke Bildschirm sowie die auch unter Last sehr gemäßigten Temperatur- und Geräuschemissionen. Schade ist, dass die CPU ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen kann (Turbo), was sich in den mitunter praxisfernen Benchmarks auch an der einen oder anderen Stelle niederschlägt, im Alltag jedoch nicht weiter auffallen sollte. Auch außerhalb der Spielwelt macht das Testgerät dank seiner insgesamt gelungenen Eingabegeräte sowie zukunftssicherer, über jeden Zweifel erhabener Anwendungsleistung und mehr als flüssiger Bedienung eine gute bis sehr gute Figur. 

Wer auf der Suche nach einem repräsentativen, gut verarbeiteten Gaming Notebook der Performance-Klasse ist und sich bei sehr fordernden Spielen mit einigen Kompromissen in Sachen Darstellungsqualität anfreunden kann, sollte sich das neue Asus GL771JM ruhig einmal ansehen.

Obwohl es sich aufgrund von Format und Gewicht eher als Desktop-Ersatz eignet, ist es immer noch viel mobiler als beispielsweise das Topmodell Asus G751JY (53 mm Höhe, 4,2 kg) oder auch das wartungsfreundlichere, voluminösere Gigabyte P27G v2. Wenn es im Rahmen des 17-Zoll-Formfaktors noch flacher und leichter sein soll und fehlende Wartungsmöglichkeiten nicht stören, ist das Acer Aspire V 17 Nitro die bessere Wahl.  

Asus GL771JM - 24.03.2015 v4(old)
Sven Kloevekorn

Gehäuse
82 / 98 → 84%
Tastatur
79%
Pointing Device
72%
Konnektivität
72 / 81 → 89%
Gewicht
54 / 10-66 → 79%
Akkulaufzeit
77%
Display
85%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
82 / 95 → 86%
Lautstärke
83 / 90 → 92%
Audio
80%
Auf- / Abwertung
-1%
Durchschnitt
73%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn (Update: 15.05.2018)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.