Notebookcheck

Test Dell Latitude 12 Rugged Extreme Convertible

Robust. Das Dell Latitude 12 Rugged Extreme fühlt sich in widrigen Umgebungen wohl. Es hat ein robustes Gehäuse, gepaart mit einem starken Prozessor und guten Eingabegeräten zu bieten. Dafür verlangt Dell allerdings auch einen gehörigen Preis.

Das Einsatzgebiet des Dell Latitude 12 Rugged Extreme ist nicht das heimische Wohnzimmer. Es soll dort eingesetzt werden, wo herkömmliche Geräte schnell ihren Tod durch Stürze, Staub, Flüssigkeiten, Umwelteinflüsse usw. finden. Entsprechend robust ist der Dell-Rechner konstruiert worden. Ob das Convertible überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten zählen alle Rechner, die ein ähnliches Konzept verfolgen. Dazu zählen beispielsweise der 14-Zoll-Bruder des Latitude, das Latitude 14 Rugged Extreme, das Bullman Dirtbook oder auch das Panasonic Toughbook CF-AX2.

Gehäuse & Ausstattung

Das Gehäuse des Latitude besteht aus stoßfesten Kunststoffen und einer stabilen Magnesiumlegierung, welche die Innereien vor Staub, Feuchtigkeit, Extremtemperaturen sowie den Folgen von Stürzen und Erschütterungen schützen sollen. Entsprechend erfüllt es auch die Anforderungen diverser Schutzklassen und Standards. Somit überrascht es auch nicht, dass wir im  Bereich der Stabilität und der Verarbeitung keine Kritik vorzubringen haben. Das Gehäuse lässt sich nicht eindrücken oder verwinden. Eine Ausnahme stellt der Deckel dar. Dieser kann leicht verdreht werden. Das überrascht aber nicht, denn in diesem steckt ein drehbares Display. Daher kann der Deckel nicht die Stabilität eines Modells mit fest eingebautem Display besitzen.

Dell integriert eine gute Auswahl an Schnittstellen in den Rechner. Alles Nötige ist vorhanden. Die diversen Steckplätze sind um den Rechner herum verteilt und werden von verriegelbaren Klappen geschützt. Befürchtungen, dass aufgrund des dicken Gehäuses die WLAN-Verbindung leidet, können wir zerstreuen. In einem Radius von 15 Metern um unseren Router herum ist die Verbindung nicht eingebrochen.

Unser Testgerät kommt mit vorinstalliertem Windows 8.1 Professional (64 Bit). Im Dell-Shop kann alternativ Windows 7 gewählt werden. Positiv: Statt einer Recovery-DVD liegt unserem Rechner ein Recovery-USB-Stick bei.

Das Notebook...
Das Notebook...
...wird...
...wird...
...zum Tablet.
...zum Tablet.
Linke Seite: Audiokombo, SIM-Karten-Steckplatz, HDMI, USB 3.0, Eingabestift, Lautsprecher
Linke Seite: Audiokombo, SIM-Karten-Steckplatz, HDMI, USB 3.0, Eingabestift, Lautsprecher
Rechte Seite: Netzschalter, Fingerabdruckleser, Festplatte, USB 3.0, Smartcardleser, Speicherkartenleser
Rechte Seite: Netzschalter, Fingerabdruckleser, Festplatte, USB 3.0, Smartcardleser, Speicherkartenleser
Rückseite: Gigabit-Ethernet, USB 2.0, serielle Schnittstelle, VGA-Ausgange, Netzanschluss
Rückseite: Gigabit-Ethernet, USB 2.0, serielle Schnittstelle, VGA-Ausgange, Netzanschluss
Klappe offen
Klappe offen
Klappe verriegelt
Klappe verriegelt

Eingabegeräte

Eingabegeräte Latitude 12
Eingabegeräte Latitude 12

Die versiegelte Tastatur des Latitude ist mit leicht konkav gewölbten Tasten bestückt. Insgesamt bietet sie ein gutes Tippgefühl. Die Tasten besitzen einen kurzen Hub und verfügen über einen klaren Druckpunkt. Zudem erfreuen sie mit einem angenehmen Widerstand. Während des Tippens gibt die Tastatur nicht nach. Die integrierte Beleuchtung kann vier Helligkeitsstufen vorweisen. Zudem kann die Farbe der Beleuchtung gewechselt werden (Tastenkombination Fn + c). Neben der Farbe Weiß, können auch Rot, Blau und Grün gewählt werden.

Das multitouchfähige Touchpad nimmt eine Fläche von etwa 9 x 5 cm ein. Die Oberfläche des Pads bereitet den Fingern keine Probleme beim Gleiten. Das Pad kann nicht verleugnen, dass es für die Bedienung durch handschuhtragende Benutzer optimiert ist. Man muss kräftig auf das Pad tippen, um einen Mausklick auszulösen. Die beiden Maustasten besitzen einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt.

Der resistive Touchscreen arbeitet problemlos und reagiert prompt auf Eingaben. Er bietet 5 Touchpunkte. Neben den Fingern steht als weitere Eingabemethode ein Stift zur Verfügung.

Display

Das Latitude 12 ist mit einem 11,6-Zoll-Display ausgestattet. Es arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Andere Bildschirmtypen sind nicht verfügbar. Dell setzt hier anscheinend auf eine weitgehend entspiegelte Display-Oberfläche. Zwar spiegelt sich die Umgebung etwas im Display, das hält sich aber sehr in Grenzen. Man bemerkt es nur, wenn direkt nach Reflexionen gesucht wird. Auf Seiten der Helligkeit gibt es mit einem Wert von 485,8 cd/m² nichts zu bemängeln. Den Kontrastwert des Displays können wir nicht nennen, da sich unser Messgerät nicht kalibrieren ließ.

483
cd/m²
505
cd/m²
505
cd/m²
469
cd/m²
504
cd/m²
485
cd/m²
462
cd/m²
483
cd/m²
476
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Sharp LQ116K1
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 505 cd/m² Durchschnitt: 485.8 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 507 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 10.31 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 10.82 | 0.64-98 Ø6.3
Gamma: 4.16

In Sachen Farbdarstellung hat der Bildschirm nur Standardkost zu bieten. Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung bei 10,3. Erstrebenswert wäre ein Wert kleiner 3. Zudem weist das Display einen deutlichen Blaustich auf. Vermutlich sollten sich die Werte nach einer Kalibrierung deutlich verbessern. Wir konnten dies aber nicht ausprobieren, da sich unser Messgerät nicht kalibrieren ließ.

CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung
Das Latitude im Außeneinsatz.
Das Latitude im Außeneinsatz.

Das Latitude ist für den Außeneinsatz vorgesehen. Somit überrascht es nicht wirklich, dass der Bildschirm im Freien abgelesen werden kann. Auch ist der Bildschirminhalt aus jeder Position heraus erkennbar. Vermutlich hat Dell hier ein IPS-Panel verbaut. Die Webseite hält hierzu aber keine genauen Informationen bereit.

Leistung

Das Latitude ist für raue Umgebungen gedacht und nicht für den heimischen Schreibtisch. Im Dell-Shop kann das Gerät individuell konfiguriert werden - allerdings nur in den Bereichen Software und Services. Die Hardware ist weitgehend vorgegeben. Laut Dell-Shop liegt der Listenpreis unseres Testrechners bei etwa 3.600 Euro. Während unseres Tests gab es das Gerät rabattiert für etwa 2.500 Euro.

Prozessor

Im Inneren des Latitude werkelt ein Core i5-4300U Prozessor. Der Zweikernprozessor (Haswell) arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,9 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,6 GHz (zwei Kerne) bzw. 2,9 GHz (nur ein Kern) gesteigert werden. Mit einer TDP von 15 Watt gehört die CPU zu den sparsamen Vertretern ihrer Art. Die volle Rechenleistung des Prozessors kann sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb abgerufen werden. Die CPU durchläuft die Single-Thread-Tests mit 2,6 GHz. Gelegentlich wird ein Kern auf 2,9 GHz beschleunigt. Die Multi-Thread-Tests begeht sie mit konstanten 2,6 GHz.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.26 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.79 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
20.67 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
94 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
258 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
25.76 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe
Cinebench R11.5 - CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
1.26 Points ∼52%
Panasonic Toughbook CF-AX2
HD Graphics 4000, 3427U, Samsung MZMPC128HBFU
0.99 Points ∼41% -21%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
1.23 Points ∼50% -2%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
1.34 Points ∼55% +6%
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
1.66 Points ∼68% +32%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
2.79 Points ∼8%
Panasonic Toughbook CF-AX2
HD Graphics 4000, 3427U, Samsung MZMPC128HBFU
1.9 Points ∼6% -32%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
2.78 Points ∼8% 0%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
5.13 Points ∼15% +84%
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
6.66 Points ∼20% +139%

System Performance

Ein starker Prozessor und eine schnelle Solid State Disk sorgen für ein rund und schnell arbeitendes System. Windows wird schnell gestartet. Probleme sind uns nicht begegnet. Da überrascht es nicht, dass auch die Resultate der PC Mark Benchmarks gut bis sehr gut ausfallen.

PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2555 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2516 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3323 Punkte
Hilfe
PCMark 8 - Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
3323 Points ∼51%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
3864 Points ∼59% +16%
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
4338 Points ∼67% +31%

Massenspeicher

Dell hat das Latitude mit einer Solid State Disk aus dem Hause Lite On bestückt. Sie bietet eine Kapazität von 256 GB. Davon stehen dem Nutzer 230 GB zur Verfügung. Die SSD arbeitet insgesamt sehr schnell. Mit den Topmodellen unter den SSDs - beispielsweise der Samsung 840 Evo - kann sie aber nicht ganz mithalten.

Liteonit LMT-256M6M
Sequential Read: 496.7 MB/s
Sequential Write: 394.9 MB/s
512K Read: 364.4 MB/s
512K Write: 372.1 MB/s
4K Read: 32.85 MB/s
4K Write: 79.18 MB/s
4K QD32 Read: 310.9 MB/s
4K QD32 Write: 271.4 MB/s
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
Panasonic Toughbook CF-AX2
HD Graphics 4000, 3427U, Samsung MZMPC128HBFU
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
AS SSD
13%
-67%
26%
-12%
Access Time Write *
0.054
0.045
17%
0.115
-113%
0.029
46%
0.086
-59%
Access Time Read *
0.069
0.069
-0%
0.217
-214%
0.06
13%
4K-64 Write
233.2
307
32%
78.97
-66%
231.33
-1%
279.47
20%
4K-64 Read
294.31
364
24%
284.57
-3%
335.21
14%
297.04
1%
4K Write
66.17
80
21%
33.31
-50%
120.03
81%
43.29
-35%
4K Read
29.78
32
7%
14.73
-51%
39.16
31%
23.79
-20%
Seq Write
404.59
419
4%
249.99
-38%
496.61
23%
420.04
4%
Seq Read
486.01
487
0%
471.21
-3%
505.86
4%
504.08
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Grafikkarte

Die Grafikausgabe übernimmt Intels HD Graphics 4400 Grafikkern. Er unterstützt DirectX 11.1 und arbeitet mit Geschwindigkeiten zwischen 200 und 1.100 MHz. Die Ergebnisse der 3D Mark Benchmarks halten keine Überraschungen bereit. Das Latitude profitiert an dieser Stelle von seinen zwei Arbeitsspeichermodulen. Der Speicher arbeitet im Dual-Channel-Modus, wodurch die GPU besser ausgereizt wird. Mit nur einem Speichermodul würde das Latitude im 3D Mark 2011 Benchmark einen Wert von 750 bis 800 liefern. Selbstverständlich wirkt sich der Dual-Channel-Modus auch positiv auf die Spieleperformance aus.

3DMark 11 Performance
965 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
41875 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4644 Punkte
3DMark Fire Strike Score
603 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
965 Points ∼3%
Panasonic Toughbook CF-AX2
HD Graphics 4000, 3427U, Samsung MZMPC128HBFU
655 Points ∼2% -32%
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
1356 Points ∼4% +41%

Gaming Performance

Vermutlich ist die Spielefähigkeit des Latitude für die meisten potentiellen Käufer kein Entscheidungskriterium. Nichtsdestotrotz wäre es möglich, das ein oder andere Spiel auszuprobieren - zumindest in niedriger Auflösung und niedrigem Qualitätsniveau. Spiele mit geringen Hardwareanforderungen erlauben auch mehr - beispielsweise Counter Strike: Global Offensive.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 49.224.714.9fps
Risen 3: Titan Lords (2014) 2517.5fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Viel zu hören ist vom Latitude nicht. Der Lüfter steht die meiste Zeit. Erst wenn der Rechner gefordert wird, fängt er an zu arbeiten. Das ist beispielsweise während unseres Stresstests der Fall. Aber auch dann arbeitet der Rechner immer noch leise, denn der Lüfter dreht nicht sonderlich stark auf. Wir messen einen Schalldruckpegel von 34,3 dB. Er muss auch nicht viel Arbeit leisten, denn CPU und GPU werden während des Stresstests gedrosselt.

Lautstärkediagramm

Idle
29.4 / 29.4 / 29.4 dB(A)
Last
29.4 / 34.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Latitude im Stresstest.
Das Latitude im Stresstest.

Mit Hitzewallungen hat das Latitude nicht zu kämpfen. Während des Stresstests wird an einigen Messpunkten die Vierzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Eine höhere Lüftergeschwindigkeit könnte die Außentemperaturen weiter senken. Dell hat hier aber einen guten Kompromiss aus Lärm und Temperatur gefunden.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Latitude sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleiche Weise. Während der Prozessor mit 1,3 bis 1,4 GHz zu Werke geht, arbeitet die GPU mit 950 bis 1.000 MHz. Die CPU-Temperatur hat sich während des Stresstests bei etwa 61 Grad Celsius eingependelt.

 29.8 °C30.4 °C29.7 °C 
 29.2 °C30.1 °C30.3 °C 
 28.8 °C30 °C29.2 °C 
Maximal: 30.4 °C
Durchschnitt: 29.7 °C
31.7 °C31.4 °C30.8 °C
32.6 °C32.5 °C31 °C
28.8 °C28.4 °C28.1 °C
Maximal: 32.6 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
Netzteil (max.)  34.2 °C | Raumtemperatur 24.2 °C | Voltcraft IR-360
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 41 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (-6 °C).

Lautsprecher

Der Lautsprecher (ja, nur ein Lautsprecher) des Latitude befindet sich auf der linken Seite des Rechners. Er erzeugt überraschenderweise einen ordentlichen Klang, dem auch der Bass anzuhören ist. Allerdings überdreht der Lautsprecher bei hohen Tönen. Es ist zu merken, dass er nicht primär für die Wiedergabe von Musikstücken oder Filmen gedacht ist.

Energieaufnahme

Von Notebooks mit Haswell-Prozessoren sind wir im Idle-Modus Leistungaufnahmen unterhalb von 10 Watt gewohnt. Das Latitude überschreitet diese Grenze mit Werten bis zu 15,6 Watt. Der Grund dafür ist im sehr hellen Display zu finden. Es benötigt mehr Energie als die dunkleren Displays der meisten Standardnotebooks. Die Energieaufnahmen unter mittlerer Last (3D Mark 2006 arbeitet) und Volllast (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) liegen fast gleichauf, da CPU und GPU während des Stresstests gedrosselt werden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 6.4 / 11.1 / 15.6 Watt
Last midlight 35 / 36.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Latitude erreicht eine Laufzeit von 6:17 - ein guter Wert. Damit bleibt es ein wenig hinter seinem 14-Zoll-Schwestermodell (6:57 h) zurück, welches allerdings über mehr Akkukapazität verfügt.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN
6h 17min
Akkulaufzeit - WLAN (alt) (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteonit LMT-256M6M
377 min ∼55%
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
237 min ∼35%
Panasonic Toughbook CF-AX2
HD Graphics 4000, 3427U, Samsung MZMPC128HBFU
324 min ∼47%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
417 min ∼61%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
683 min ∼100%

Fazit

Das Dell Latitude 12 Rugged Extreme ist für besondere Einsatzszenarien vorgesehen. Hierfür ist das Gerät gut gerüstet. Die Rechenleistung des Prozessors reicht für die meisten Aufgaben vollkommen aus. Die Technik ist in ein stabiles Gehäuse verpackt und die Schnittstellen werden mit verriegelbaren Klappen geschützt. Das helle Display kann zu jeder Zeit problemlos abgelesen werden. Auch bei den Eingabegeräten hat Dell nicht geschlampt. Nicht zu vergessen: Der Rechner bietet gute Akkulaufzeiten. Darüber hinaus offeriert Dell noch unzählige zusätzliche Garantie- und Serviceoptionen. Wem das Latitude 12 zu klein ist, kann zum 14-Zoll-Bruder Latitude 14 greifen. Allerdings muss bei diesem Rechner auf ein drehbares Display verzichtet werden.

Alle 8 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Das Dell Latitude 12 Rugged Extreme, zur Verfügung gestellt von Dell.
Das Dell Latitude 12 Rugged Extreme, zur Verfügung gestellt von Dell.

Datenblatt

Dell Latitude 12 Rugged Extreme (Latitude 12 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 200-1100 MHz, 10.18.10.3368
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3, Dual-Channel, zwei Speicherbänke (beide belegt)
Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, Kapazitiv (5 Touchpunkte), Sharp LQ116K1, IPS, spiegelnd: ja, abnehmbarer Bildschirm
Massenspeicher
Liteonit LMT-256M6M, 256 GB 
, 190 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Serial Port, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Audiokombo, Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, NFC, Sensoren: Ausrichungssensor, TPM 1.2, serielle Schnittstelle
Netzwerk
Intel I218-LM (Clarkville ULT) Network Adapter (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 7260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39 x 311 x 219
Akku
56 Wh Lithium-Ion, wechselbar, 7.4 V, 7600 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 2 MP (Front), 8 MP mit Blitz (Geräteunterseite)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Eingabestift, Recoverymedium (USB-Stick), MS Office 365, McAfee Security Center (Testversion), Dell Data Protection Tools, 36 Monate Garantie, Ruggedized
Gewicht
2.72 kg, Netzteil: 315 g
Preis
3600 Euro

 

Ähnliche Geräte

Geräte mit der selben GPU und/oder Bildschirmgröße

Test Microsoft Surface Pro 3 Tablet
HD Graphics 4400, Core i5 4300U, 0.81 kg

Geräte mit der selben Grafikkarte

Test Acer Aspire R13 R7-371T-779K Convertible
HD Graphics 4400, Core i7 4510U, 13.3", 1.46 kg
Test Lenovo Horizon 2s-F0AT0003US AIO
HD Graphics 4400, Core i5 4210U, 19.5", 2.478 kg
Test Dell Inspiron 13 7347 Convertible
HD Graphics 4400, Core i5 4210U, 13.3", 1.65 kg
Test HP Pavilion 13-a000ng x360 Convertible
HD Graphics 4400, Core i3 4030U, 13.3", 1.76 kg
Test Toshiba Satellite Click 2 Pro P30W-B-104 Convertible
HD Graphics 4400, Core i5 4210U, 13.3", 1.982 kg
Test Asus Transformer Book Flip TP550LA-CJ070P Convertible
HD Graphics 4400, Core i5 4210U, 15.6", 2.26 kg

Test Bibliothek

  • Weitere eigene Testberichte

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Displayformat

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+Stabiles Gehäuse
+Zertifizierungen
+Helles Display
+Gute Schnittstellenausstattung
+Wartbar
+Arbeitet leise
+Gute Akkulaufzeiten
+36 Monate Garantie
+Gute Tastatur
 

Contra

-CPU- und GPU-Drosselung unter Volllast
-Hoher Preis

Shortcut

Was uns gefällt

Das helle Display und das robuste Gehäuse.

Was wir vermissen

Auch wenn nachvollziehbar ist, warum der Rechner nur mit einem HD-Bildschirm zu bekommen ist, sollte doch zumindest optional ein höher auflösendes Display angeboten werden.

Was uns verblüfft

Nichts.

Die Konkurrenz

Panasonic Toughbook CF-AX2 (11,6 Zoll), Dell Latitude 14 Rugged Extreme (14 Zoll), Bullman Dirtbook (15,6 Zoll), Bullman C-Klasse 3 (14 Zoll), Panasonic Toughbook CF-53 (14 Zoll)

Bewertung

Dell Latitude 12 Rugged Extreme - 08.03.2016 v5(old)
Sascha Mölck

Gehäuse
91 / 98 → 92%
Tastatur
91%
Pointing Device
50%
Konnektivität
59 / 80 → 74%
Gewicht
58 / 35-78 → 53%
Akkulaufzeit
89%
Display
82%
Leistung Spiele
55 / 68 → 81%
Leistung Anwendungen
78 / 87 → 89%
Temperatur
90%
Lautstärke
96%
Audio
55 / 91 → 60%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
72%
75%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über die Änderungen der neuen Bewertung mit Version 5
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Dell Latitude 12 Rugged Extreme Convertible
Autor: Sascha Mölck (Update: 15.05.2018)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.