Notebookcheck

Test HP ProBook 430 G5 (i5-8250U, FHD) Laptop

Benjamin Herzig, 👁 Andreas Osthoff, Felicitas Krohn, 28.03.2018

Besser in kleiner. 13,3-Zoll-Laptops gibt es im Business-Bereich nicht oft. Dass solche Modelle durchaus ihren Platz im Markt haben, das zeigt das wenig aufregende aber dennoch grundsolide ProBook 430 G5. Wo die Schwächen und Stärken dieses günstigen Business-Notebooks liegen, das lesen Sie in diesem ausführlichen Testbericht.

Die ProBook-400-Serie umfasst vier Modelle. Die drei größeren Modelle dieser Generation in Form des HP ProBook 440 G5, des HP ProBook 450 G5 und des HP ProBook 470 G5 haben wir schon vor einiger Zeit getestet. Nun haben wir das vierte und kleinste ProBook der Einstiegsserie von HP im Test.

Das ProBook 430 G5 hat ein 13,3-Zoll-Display, eine eher ungewöhnliche Größe im Business-Bereich. Verbunden mit dem günstigen Preis ergeben die kleinen Abmessungen eine Kombination, die sicherlich einige Interessenten hat. Ein ähnliches Spektrum deckt das Lenovo ThinkPad 13 ab (bzw. dessen aktueller Nachfolger ThinkPad L380, den wir noch nicht testen konnten), das ebenfalls für Kunden aus Bereichen wie dem Bildungssektor oder kleinen Unternehmen maßgeschneidert ist. Zusätzlich vergleichen wir das ProBook auch mit dem Dell Latitude 5280 sowie mit seinem größeren Bruder, dem ProBook 440 G5. Außerdem ist natürlich das Vorgängermodell ProBook 430 G4 ein interessantes Vergleichsgerät.

Unser ProBook 430 G5 ist ein Sondermodell aus HPs Campus-Programm. Zu den Eckdaten dieser Konfiguration gehören: 512 GB SSD-Speicher, 16 GB RAM und der Intel Core i5-8250U. Mit diesen Komponenten kostet das ProBook 430 G5 für Studenten aktuell knapp 800 Euro, Windows ist bei diesem Modell allerdings nicht dabei. Eine ähnliche Konfiguration für normale Kunden mit Windows kostet über 1.000 Euro.

HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, max. 32 GB, 2 von 2 Slots belegt
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, LGD052D, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G, 512 GB 
, 2280 PCIe NVMe SSD
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio, Card Reader: 3-in-1-SD-Kartenleser, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19 x 326 x 236
Akku
48 Wh Lithium-Ion
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: 6 Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.483 kg, Netzteil: 291 g
Preis
829 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung – Gut erweiterbar, schlecht wartbar

Äußerlich kann man das kleinste ProBook kaum von seinem größeren Bruder ProBook 440 G5 unterscheiden. Das ist kein Zufall, denn schließlich hat HP alle Modelle der ProBook-400-Serie in diesem Jahr mit einem einheitlichen neuen Design aktualisiert. Der markanteste Unterschied zur Vorgängergeneration ist die Handballenauflage aus Aluminium, die nun schwarz statt silbern ist. Außerdem hat HP das Scharnier-Design von zwei Drop-Down-Scharnieren zu einem einzelnen breiten Mono-Scharnier umgestellt.

Qualitativ kann man deutlich fühlen, in welcher Preisklasse HP das ProBook ansiedelt. Nur die Handballenauflage ist aus Aluminium gefertigt, der Rest des Gehäuses besteht aus glattem, silbernen Kunststoff, der sich eher billig anfühlt, gerade an der Unterseite. Beim Verwindungsversuch der Basis verbiegt sich diese kaum, der Kunststoff an der Unterseite lässt sich aber spürbar eindellen. Das dünne Displaycover aus Kunststoff ist ebenfalls nicht sehr druckresistent, Druck auf den Displayrücken gibt es fast sofort an das Panel weiter. Für Stabilität sorgt nur die Handballenauflage, die sich nicht eindrücken lässt. Auch bei diesem ProBook 400 ist die vordere Kante der Handballenauflage nicht ganz sauber gearbeitet, das war uns schon bei ProBook 440 G5 und 450 G5 negativ aufgefallen – zumindest ist das bei diesem Modell aber nicht ganz so störend wie bei den größeren Ablegern, der Überstand ist nicht ganz so krass.

Der Zugang zu den internen Komponenten ist möglich, indem man zwei Wartungsklappen an der Unterseite abnimmt. So hat man Zugriff auf das WLAN-Modul, die beiden RAM-Slots (beide belegt), die M.2-2280-SSD und den 2,5-Zoll-Slot. Unklar ist, ob man für Letzteren einen Caddy benötigt. Nicht zugänglich sind dagegen wichtige Komponenten wie der Akku oder der Lüfter, weshalb dieses Design nicht ganz ideal ist.

Im Größenvergleich besteht zwischen dem ProBook 430 G5 und dem ProBook 440 G5 kaum ein Unterschied – man könnte fast sagen, dass HP ein kleineres Display in ein zu großes Gehäuse eingebaut hat. Das ProBook 430 G5 ist rund 100 Gram leichter. Die Anschlussausstattung entspricht ebenfalls der des großen Bruders, was lobenswert ist: Gerade VGA und Ethernet findet man heutzutage kaum noch bei Notebooks, wir sehen diese Anschlüsse aber gerne. Kritik verdient dagegen der USB-C-Anschluss, der für die optionale Funktion als Ladeanschluss zu weit vorn sitzt.

Größenvergleich

336 mm 238 mm 20 mm 1.6 kg330 mm 233.5 mm 19.8 mm 1.6 kg326 mm 236 mm 19 mm 1.5 kg322.4 mm 222.8 mm 19.8 mm 1.4 kg305.2 mm 211.3 mm 21.4 mm 1.4 kg

Anschlussausstattung

Rechts: USB-3.1-Gen1-Typ-C, USB-3.0-Typ-A, HDMI, VGA, Ethernet, Ladeanschluss
Rechts: USB-3.1-Gen1-Typ-C, USB-3.0-Typ-A, HDMI, VGA, Ethernet, Ladeanschluss
Links: Kensington-Lock, USB-3.0-Typ-A, Kombo-Audio, SD-Kartenleser
Links: Kensington-Lock, USB-3.0-Typ-A, Kombo-Audio, SD-Kartenleser
SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
81.4 MB/s ∼100%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79.5 MB/s ∼98% -2%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76.5 MB/s ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=277)
62.4 MB/s ∼77% -23%
Dell Latitude 5280
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
45.51 MB/s ∼56% -44%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
22.8 MB/s ∼28% -72%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5280
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
92 MB/s ∼100% +5%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.9 (min: 79.5) MB/s ∼96% 0%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.9 MB/s ∼96%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.4 MB/s ∼95% -1%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=252)
78.9 MB/s ∼86% -10%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
27.02 MB/s ∼29% -69%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
661 MBit/s ∼100%
Dell Latitude 5280
Atheros/Qualcomm QCA6174
650 MBit/s ∼98% -2%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
649 MBit/s ∼98% -2%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
645 MBit/s ∼98% -2%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
640 MBit/s ∼100%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
629 MBit/s ∼98% -2%
Dell Latitude 5280
Atheros/Qualcomm QCA6174
497 MBit/s ∼78% -22%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
297 MBit/s ∼46% -54%

Eingabegeräte – Stabiler & besser

Äußerlich ist die Tastatur mit sechs Tastenreihen und eckigen Chiclet-Tasten mit Backlight identisch mit jener im größeren ProBook 440 G5. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Anders als beim größeren Modell gibt die Tastatur im linken Bereich nicht nach. Deshalb ist die Tastatur qualitativ auf einem anderen Level. Die Tasten haben ausreichend Hub und einen sehr angenehmen Druckpunkt, nicht zu hart, aber auch nicht zu weich. Eine ordentliche Tastatur ist ein Muss bei einem Office-Laptop, das ProBook 430 G5 enttäuscht uns im Gegensatz zu seinem größeren Bruder an dieser Stelle nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist vielleicht das Tastenlayout, bei dem die Navigationstasten rechts neben der Leertaste platziert und die vertikalen Pfeiltasten sehr klein sind.

Trotz des Budget-Status des ProBooks verbaut HP ein Touchpad mit Glas-Oberfläche. Diese ist chemisch gebrannt und dadurch leicht angeraut. Für ein günstiges Laptop ist die Haptik des Touchpads wirklich hervorragend, die Gleitfähigkeit ist ebenfalls gut. Nicht ganz so toll ist die Klick-Mechanik des Touchpads, das mit seinen integrierten Maustasten ein Clickpad ist. Die Klicks sind eher laut und ein wenig klapprig. Im Alltag hat uns das Touchpad überzeugt, was angesichts der Nutzung des exzellenten Windows-Precision-Treibers kein Wunder ist. Eingaben aller Art werden sauber umgesetzt.

Tastaturbereich HP ProBook 430 G5
Tastaturbereich HP ProBook 430 G5

Display – ProBook mit mittelmäßigem IPS-Display

Pixelraster HP ProBook 430 G5
Pixelraster HP ProBook 430 G5
Leichtes Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)
Leichtes Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)

Wie bei günstigen Business-Geräten üblich hat man die Wahl zwischen zwei Display-Auflösungen: HD (1.366 x 768) und Full-HD (1.920 x 1.080). Das matte HD-LCD basiert auf TN-Technologie und sollte auf jeden Fall vermieden werden. Interessiert man sich für das ProBook 430 G5, dann sollte man ein Modell mit Full-HD-Bildschirm wählen, bei diesem handelt es sich um ein mattes IPS-Display.

HP gibt im Datenblatt einen eher niedrigen Helligkeitswert von 220 cd/m² für das Full-HD-Display an. Glücklicherweise überschreitet das verbaute LCD vom Hersteller LG diesen Wert, die durchschnittliche Helligkeit beträgt 253 cd/m². Damit platziert sich das ProBook etwa beim Klassendurchschnitt, besser ist im Konkurrenzvergleich das Lenovo ThinkPad 13 mit durchschnittlich 307 cd/m². Beim Kontrast liegt das ProBook 430 G5 dagegen vorn, allerdings sind die Unterschiede bei anderen Modellen mit IPS in dem Bereich eher gering – nur das Dell Latitude 5280 mit einem HD-TN-Bildschirm ist deutlich schlechter.

Die Ausleuchtung des LG-Panels beträgt 82 % – verbesserungswürdig, wenn auch subjektiv noch unauffällig. Backlight-Bleeding ist vorhanden und bei schwarzem Hintergrund auch gut sichtbar, extrem stark ist es aber nicht. PWM konnten wir ebenfalls messen, die Frequenz ist aber so hoch, dass niemand Kopfschmerzen bekommen dürfte.

272
cd/m²
277
cd/m²
261
cd/m²
256
cd/m²
262
cd/m²
244
cd/m²
238
cd/m²
242
cd/m²
226
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LGD052D
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 277 cd/m² Durchschnitt: 253.1 cd/m² Minimum: 14.1 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 262 cd/m²
Kontrast: 936:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 5.7 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 4.8
ΔE Greyscale 3.6 | 0.64-98 Ø6.2
60.1% sRGB (Argyll 3D) 38.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.15
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
LGD052D, , 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
LP133WF2-SPL78, , 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 5280
1366x768, 12.5
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
LGD04B2, , 1920x1080, 14
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
LGD052D, , 1920x1080, 13.3
Response Times
18%
7%
-1%
1%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41.6 (20.4, 21.2)
43.6 (20.8, 22.8)
-5%
42 (21.2, 20.8)
-1%
40 (21.2, 18.8)
4%
42.4 (15.6, 26.8)
-2%
Response Time Black / White *
27.2 (13.6, 13.6)
25.2 (12.8, 12.4)
7%
23.2 (17.2, 6)
15%
28.8 (17.2, 11.6)
-6%
26.4 (6.4, 20)
3%
PWM Frequency
20490 (99)
30860 (90)
51%
Bildschirm
5%
-60%
-2%
1%
Helligkeit Bildmitte
262
306
17%
251.8
-4%
236
-10%
253
-3%
Brightness
253
307
21%
246
-3%
221
-13%
249
-2%
Brightness Distribution
82
89
9%
90
10%
88
7%
92
12%
Schwarzwert *
0.28
0.36
-29%
0.75
-168%
0.26
7%
0.32
-14%
Kontrast
936
850
-9%
336
-64%
908
-3%
791
-15%
DeltaE Colorchecker *
5.7
5.1
11%
11.3
-98%
5.7
-0%
5.28
7%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
22.4
13.3
41%
23.1
-3%
22
2%
13.66
39%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.8
DeltaE Graustufen *
3.6
3.9
-8%
13.2
-267%
3.8
-6%
3.8
-6%
Gamma
2.15 102%
2.17 101%
2.05 107%
2.1 105%
2.3 96%
CCT
7096 92%
6829 95%
14912 44%
7318 89%
6646 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38.3
38.24
0%
37.6
-2%
37.7
-2%
36.7
-4%
Color Space (Percent of sRGB)
60.1
59.75
-1%
59.2
-1%
59.2
-1%
57.6
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
12% / 8%
-27% / -49%
-2% / -2%
1% / 1%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.6 ms steigend
↘ 13.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 56 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 54 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20490 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20490 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20490 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Grauwerte
Grauwerte
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)

Der Preisklasse entsprechend handelt es sich um ein sehr günstiges IPS-Display, das gerade einmal knapp 60 % des sRGB-Farbraums abdecken kann – dadurch sehen die Farben eher flau aus, Bildbearbeitung kann man auch vergessen. Die Outdoor-Nutzung ist dagegen möglich, wenn auch nur eingeschränkt. Mit 250 cd/m² sollte man sich eher im Schatten aufhalten, wenn man den Displayinhalt erkennen möchte.

sRGB: 60,1 %
sRGB: 60,1 %
AdobeRGB: 38,3 %
AdobeRGB: 38,3 %
Blickwinkelbild
Blickwinkelbild
Outdoor (bewölkt)
Outdoor (bewölkt)

Leistung – Durchschnittliche Prozessor-Performance

Das Einstiegsmodell des ProBook 430 G5 kostet knapp 650 Euro, die teuerste Konfiguration gibt es für knapp 1.130 Euro. Für 650 Euro bekommt man nur den älteren Kaby-Lake-Prozessor Core i5-7200U mit zwei Kernen, ansonsten gibt es wahlweise den Core i5-8250U oder den Core i7-8550U – CPUs mit vPro sind den teureren ProBooks und EliteBooks vorbehalten. Fast alle Modelle setzen ausschließlich auf die Intel UHD Graphics 620 als Grafiklösung, nur ein einziges enthält die optionale AMD Radeon 530.

Ab Werk enthält das ProBook entweder 4, 8 oder 16 GB DDR4-2400-RAM, wobei dieser mit zwei RAM-Slots sehr einfach erweiterbar ist. Der SSD-Speicher im ProBook 430 G5 ist entweder 128, 256 oder 512 GB groß, manche Modelle enthalten zusätzlich auch noch eine 1-TB-Festplatte.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Intel Core i5-8250U ist ein Ultra-Low-Voltage-Prozessor der Kaby-Lake-Refreh-Generation mit einer TDP von 15 W. Die CPU verfügt über vier Kerne (acht Threads dank Hyperthreading), die theoretisch maximal mit 3,4 GHz arbeiten. Der Grundtakt liegt bei 1,6 GHz.

Soweit die Theorie, in der Praxis hängt die Leistung des Prozessors stark davon ab, wie der Hersteller ihn einstellt. Im ProBook 430 G5 zum Beispiel kann der Prozessor für 28 Sekunden 25 Watt verbrauchen, dabei beträgt der Takt 3 GHz. Danach ist die TDP auf 17 Watt begrenzt und der CPU-Takt sinkt auf 2,5 GHz. Zusätzlich zu dieser TDP-Begrenzung gibt es auch noch ein Temperaturlimit, das HP bei etwa 75 °C eingestellt hat. Erreicht die CPU diese Marke, dann sinkt die TDP auf 15 Watt und der Takt liegt dementsprechend nur bei 2,3 bis 2,4 GHz. Throttling, also eine Unterschreitung des Grundtaktes, konnten wir während der Cinebench-Schleife nicht feststellen.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Im einzelnen Cinebench-R15-Multicore-Test, bei dem es vor allem auf die kurze Boost-Leistung ankommt, liegt das ProBook genau im Durchschnitt aller getesteten Laptops mit dem Core i5-8250U. Sein größerer Bruder ProBook 440 G5 ist 6 % schneller, vermutlich, weil mit dem minimal größeren Gehäuse etwas mehr Kühlleistung zur Verfügung steht. Die Vergleichsmodelle mit den älteren Dual-Core-Prozessoren kann das  ProBook 430 G5 deutlich deklassieren.

HP beschränkt die CPU-Leistung im Akkumodus ab Werk durch die Deaktivierung des Turbo-Boosts. Diese Beschränkung kann man im BIOS aufheben, sodass die volle CPU-Leistung auch im Akkubetrieb zur Verfügung steht.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Intel Core i5-8250U
146 Points ∼67% +1%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼67% 0%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼67%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
Intel Core i7-7500U
144 Points ∼66% -1%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (81 - 147, n=94)
141 Points ∼65% -3%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼59% -11%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 199, n=534)
112 Points ∼51% -23%
CPU Multi 64Bit
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Intel Core i5-8250U
620 Points ∼14% +6%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Intel Core i5-8250U
586 Points ∼13%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (320 - 730, n=98)
568 Points ∼13% -3%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
351 Points ∼8% -40%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=541)
344 Points ∼8% -41%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
Intel Core i7-7500U
341 Points ∼8% -42%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼7% -44%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
52.72 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
586 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
145 Points
Hilfe

System Performance

Die System-Performance ist sehr gut, sowohl im Alltag, als auch in den PCMark-Benchmarks. Die Vergleichsgeräte mit älteren Prozessoren schneiden alle etwas schlechter ab in diesen Benchmarks, wobei der Unterschied aber nicht riesig ist.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
3792 Points ∼62%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
UHD Graphics 620, 8250U, Intel SSD 600p SSDPEKKW256G7
3774 Points ∼62% 0%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSF5512GPUK
3705 Points ∼61% -2%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2986 - 4458, n=68)
3592 Points ∼59% -5%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
HD Graphics 620, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
3554 Points ∼58% -6%
Dell Latitude 5280
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba MQ01ACF050
3409 Points ∼56% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4770, n=407)
3059 Points ∼50% -19%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3792 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4734 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

In unserem Testgerät steckt eine 512-GB-SSD mit der Modellnummer XG5 KXG50ZNV512G. Sie stammt aus dem Hause Toshiba, es handelt sich um eine PCIe-NVMe-SSD im M.2-2280-Format. Im ProBook brachte diese SSD ein durchschnittlich schnelles Ergebnis für eine PCIe-NVMe-SSD zustande, vermutlich weil sie auf PCIe x2 limitiert ist – diese Beschränkung liegt am ProBook und nicht an der Toshiba-SSD, die laut Datenblatt eigentlich eine PCIe-Gen3-x4-SSD ist. 

HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Toshiba NVMe THNSF5512GPUK
Dell Latitude 5280
Toshiba MQ01ACF050
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Intel SSD 600p SSDPEKKW256G7
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
SanDisk SD8SNAT256G1002
Durchschnittliche Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
 
Durchschnitt der Klasse Office
 
CrystalDiskMark 3.0
2%
-95%
-1%
-49%
-3%
-61%
Write 4k QD32
510
443.1
-13%
0.795
-100%
417.1
-18%
258.8
-49%
401 (220 - 548, n=10)
-21%
121 (0.154 - 706, n=692)
-76%
Read 4k QD32
386.6
578
50%
0.737
-100%
287.8
-26%
132.2
-66%
402 (253 - 640, n=10)
4%
151 (0.015 - 652, n=692)
-61%
Write 4k
118.5
138.5
17%
0.827
-99%
139.8
18%
80.44
-32%
107 (63.2 - 169, n=10)
-10%
44.3 (0.009 - 197, n=704)
-63%
Read 4k
33.63
31.96
-5%
0.357
-99%
35.48
6%
21.69
-36%
29.9 (13.6 - 40.7, n=10)
-11%
17 (0.218 - 148, n=704)
-49%
Write 512
517
517.6
0%
45.49
-91%
600.3
16%
301
-42%
558 (461 - 835, n=10)
8%
228 (13.7 - 2566, n=701)
-56%
Read 512
947.2
628.9
-34%
31.13
-97%
922.5
-3%
313.6
-67%
779 (551 - 969, n=10)
-18%
275 (16.3 - 2149, n=701)
-71%
Write Seq
521.8
652.5
25%
95.28
-82%
602.2
15%
328.9
-37%
591 (460 - 1390, n=11)
13%
303 (21.1 - 1995, n=704)
-42%
Read Seq
1440
1143
-21%
107.5
-93%
1181
-18%
505.4
-65%
1641 (984 - 2137, n=11)
14%
425 (37.1 - 2860, n=704)
-70%
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
Sequential Read: 1440 MB/s
Sequential Write: 521.8 MB/s
512K Read: 947.2 MB/s
512K Write: 517 MB/s
4K Read: 33.63 MB/s
4K Write: 118.5 MB/s
4K QD32 Read: 386.6 MB/s
4K QD32 Write: 510 MB/s

Grafikkarte

Die Performance der integrierten GPU Intel UHD Graphics 620, die in allen Kaby-Lake-Refresh-CPUs steckt, hängt vor allem von der Speicherbestückung ab. Laptops, bei denen der Arbeitsspeicher im Single-Channel-Modus läuft, erreichen generell eine niedrigere Leistung als Geräte mit Dual-Channel-RAM.

In unserem Testgerät sind zwei RAM-Module verbaut, womit der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus arbeitet. Dementsprechend kann die Intel-GPU ihre volle Leistung abrufen – auch im Akkubetrieb.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 2006, n=168)
1714 Points ∼100% +4%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1647 Points ∼96%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1595 Points ∼93% -3%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1508 Points ∼88% -8%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1463 Points ∼85% -11%
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 5332, n=657)
1314 Points ∼77% -20%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1309 Points ∼76% -21%
3DMark 11 Performance
1861 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7992 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1046 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das ProBook ist ein kompaktes Office- bzw. Business-Laptop, kein Gaming-System. Spiele sind mit der Intel UHD Graphics 620 zwar schon möglich, aber nur ältere und anspruchslose Titel.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 71.9636.753110.26fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Der Lüfter des ProBook 430 G5 ist im Idle quasi immer ausgeschaltet. Unter Last geht er an, extrem laut wird er dabei aber nicht. Das Lüftergeräusch ist zwar leicht hochfrequent, da sich die Lautstärke aber wie schon erwähnt in Grenzen hält, ist der Lüfter insgesamt auch unter Last nicht störend.

Spulenfiepen konnten wir beim ProBook 430 G5 leider feststellen – nähert man sein Ohr der Tastatur, dann hört man ein sirrendes Zischen.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
34.5 / 35.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.332.833.131.132.42529.430.83029.327.83132.133.531.731.132.14030.32827.731.131.45028.528.126.829.729.16326.927.726.72627.38026.126.824.826.626.810026.525.827.125.726.212524.824.525.323.924.716025.225.124.723.825.420024.124.123.722.623.725022.32323.922.422.631521.621.821.420.421.840021.720.719.818.920.850023.320.81918.122.163023.220.218.417.721.6800222116.916.722100023.121.316.616.723125025.523.616.216.125.3160028.126.516.215.727.7200027.926.616.115.927.3250025.323.315.915.925.3315021.720.516.515.921.8400020.519.917.516.320.5500018.918.517.116.619.263001818.117.716.918.1800017.718.218.717.217.71000017.618.718.817.217.71250017.619.519.717.317.71600017.518.118.217.417.6SPL35.934.529.82935.6N2.221.31.22.1median 22.3median 21median 18.4median 17.2median 22Delta3.12.12.41.72.839.134.633.835.230.229.32730.634.731.533.529.732.329.629.429.830.326.129.728.428.426.625.726.72524.125.625.324.724.125.825.326.22526.327.123.722.922.924.423.222.622.625.522.121.420.822.323.52120.422.920.418.818.92119.918.818.420.721.918.217.42121.617.41722.922.617.417.124.223.41716.425.324.216.315.925.624.116.515.925.925.41615.727.224.716.51627.218.717.416.319.618.617.516.719.117.918.116.818.318.523.517.217.919.222.917.517.817.919.31717.418.922.816.917.434.530.729.13621.41.22.3median 22.1median 18.8median 17.1median 22.92.22.62.23.3hearing rangehide median Fan NoiseHP ProBook 430 G5-3KX72ESHP ProBook 440 G5-3KX87ES

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Das Gehäuse erwärmt sich äußerlich unter Last auf bis zu 50 °C im Bereich des Lüfterauslasses. Der vordere Teil des ProBook 430 G5 bleibt hingegen auch im Stresstest immer kühl. Insgesamt ist die Temperaturentwicklung im Außenbereich nicht kritisch.

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark wiederholt sich das Verhalten des Cinebench-R15-Dauerlast-Tests, nur eben mit zusätzlicher GPU-Last. Prozessor und GPU kombiniert dürfen für eine halbe Minute 25 Watt verbrauchen, dann tritt das 15-W-Power-Limit in Kraft. Dadurch sinkt der CPU-Takt auf bis zu 1,1 GHz und somit unterhalb des Grundtakts, womit wir beim ProBook 430 G5 TDP-bedingtes Throttling feststellen konnten. 

Der 3DMark11, den wir direkt nach dem Stresstest ausgeführt haben, brachte ein normales Ergebnis zustande.

Max. Last
 39.8 °C40 °C38 °C 
 38.4 °C39.4 °C37.9 °C 
 23.9 °C23.1 °C23.4 °C 
Maximal: 40 °C
Durchschnitt: 33.8 °C
37.9 °C41.5 °C50.3 °C
39.2 °C47.8 °C41 °C
23.4 °C24.5 °C23.6 °C
Maximal: 50.3 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
Netzteil (max.)  37.2 °C | Raumtemperatur 21 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 23.9 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (+4.2 °C).
Stresstest (Oberseite)
Stresstest (Oberseite)
Stresstest (Unterseite)
Stresstest (Unterseite)
Stresstest (Lüfteröffnung)
Stresstest (Lüfteröffnung)

Lautsprecher

Bei Office-Notebooks haben wir generell geringe Erwartungen an die Lautsprecherqualität. Wie die größeren Ableger der ProBook-400-G5-Serie kann das ProBook 430 G5 diese Erwartungen übertreffen, wobei den Lautsprechern vor allem die Position auf der Oberseite des Gehäuses zugutekommt. Das allein würde natürlich nicht reichen, aber glücklicherweise sind die Lautsprecher auch vergleichsweise laut und der Sound ist relativ ausgeglichen. Nur der Bass fehlt wie so oft fast vollständig.

Auch vergleichsweise gute Laptop-Lautsprecher können nicht mit externen Boxen oder Kopfhörern mithalten. Darum empfehlen wir die Nutzung des einwandfrei funktionierenden Kopfhörer-Anschlusses.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.132.32529.331.53131.137.14031.133.45029.732.66326358026.637.910025.739.512523.938.316023.843.320022.645.825022.454.631520.459.140018.964.250018.166.663017.76880016.766.7100016.766.9125016.170.3160015.771.5200015.968.8250015.967.9315015.966400016.364500016.667.3630016.969.7800017.269.61000017.262.11250017.360.51600017.452.6SPL2980.1N1.248.7median 17.2median 66Delta1.76.934.436.738.73637.636.240.338.634.432.630.83127.833.825.830.826.434.523.334.72339224521.653.919.854.819.554.118.259.917.467.616.969.11666.215.461.415.458.214.857.414.953.116.558.514.759.215.555.915.658.816.457.115.454.9185328.874.11.231.1median 16.9median 55.92.64.8hearing rangehide median Pink NoiseHP ProBook 430 G5-3KX72ESLenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
HP ProBook 430 G5-3KX72ES Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 83% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.08 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 61% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieaufnahme

Die Idle-Verbrauchswerte liegen im Rahmen dessen, was wir von einem Laptop mit Ultra-Low-Voltage-Prozessor und einem Full-HD-Display erwarten. Unter Last messen wir maximal 46,2 Watt, was minimal mehr ist, als das 45-W-Netzteil liefern kann. Da der Verbrauch aber sowieso aufgrund der Drosselung sinkt, fällt das nicht großartig ins Gewicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.34 / 0.65 Watt
Idledarkmidlight 4.5 / 6.8 / 8.8 Watt
Last midlight 36.8 / 46.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Ladezeit: 157 Minuten
Ladezeit: 157 Minuten

Alle ProBooks der 400er-Serie enthalten einen 48-Wattstunden-Akku. Mit diesem erreichte das ProBook 430 G5 eine Akkulaufzeit von knapp sieben Stunden, es bestätigte damit auch das Ergebnis des ProBook 440 G5, das nur zwei Minuten eher schlapp macht.

Die Ladezeit des Akkus beträgt 157 Minuten.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
7500U, HD Graphics 620, 42 Wh
475 min ∼18% +14%
Dell Latitude 5280
7200U, HD Graphics 620, 51 Wh
470 min ∼18% +12%
HP ProBook 430 G4-Y8B47EA
7500U, HD Graphics 620, 48 Wh
430 min ∼16% +3%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
8250U, UHD Graphics 620, 48 Wh
418 min ∼16%
Durchschnitt der Klasse Office
  (105 - 1104, n=351)
417 min ∼16% 0%
HP ProBook 440 G5-3KX87ES
8250U, UHD Graphics 620, 48 Wh
416 min ∼16% 0%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
6h 58min

Pro

+ komfortable Eingabegeräte
+ gute Anschlussausstattung
+ Erweiterbarkeit mit zwei RAM-Slots & SSD/HHD-Optionen
+ gute Lautsprecher für ein Office-Notebook

Contra

- ungünstig positionierter USB-C-Anschluss
- Akku & Kühlsystem nicht zugänglich
- nur 12 Monate Garantie
- Spulenfiepen

Fazit

Im Test: HP ProBook 430 G5
Im Test: HP ProBook 430 G5

Das ProBook 430 G5 ist seinen größeren Geschwistern sehr ähnlich. Das ergibt auch Sinn, schließlich handelt es sich um dieselbe Laptop-Serie. Den Unterschied machen die Details aus.

Ein sehr wichtiges Detail ist zum Beispiel die Tastatur. Äußerlich ist diese genau die gleiche Tastatur wie im ProBook 440 G5, doch anders als bei diesem Modell gibt sie nicht nach. Ihr Tippgefühl und Layout sind für ein günstiges Office-Laptop auf einem guten Level. Noch besser ist das Glass-Touchpad, bei dem nur die Klicks ein wenig leiser sein könnten. Genau wie bei den größeren Modellen gefällt uns die Anschlussausstattung, auch ist die Erweiterbarkeit gut. Weiterhin sind die Lautsprecher für ein kompaktes Office-Notebook wirklich nicht schlecht.

Die Ähnlichkeit zu den anderen Modellen bedeutet, dass potenziell auch Negativpunkte übernommen werden. Dazu zählt der USB-C-Anschluss, der auch beim kleinsten ProBook 400 für einen Ladeanschluss zu weit vorn platziert ist. Zwar ist die Erweiterbarkeit gut, die Wartbarkeit ist mangels eines Zugangs zum Akku oder Lüfter dagegen schlecht. Die Garantie ist mit 12 Monaten zu kurz, genau wie bei den anderen ProBooks. Spulenfiepen ist dagegen etwas, was wir nur bei dem ProBook 430 G5 feststellen konnten.

Ein gelungenes Office-Laptop mit einer angenehmen Tastatur und einem günstigen Preis: Das HP ProBook 430 G5 ist ein gelungenes Notebook

Diese Negativpunkte sollte man bei einem Kauf des ProBook 430 G5 im Hinterkopf haben, das von uns trotzdem eine Empfehlung bekommt – anders als sein großer Bruder ProBook 440 G5. Den Ausschlag dafür gibt vor allem die bessere Tastatur. Wenn man einen günstigen Office-Laptop für die mobile Nutzung sucht, dann kann das ProBook 430 G5 auf jeden Fall einer der potentiellen Kandidaten sein. Der günstige Preis dürfte es gerade für Studenten zu einer interessanten Wahl machen.

HP ProBook 430 G5-3KX72ES - 28.03.2018 v6(old)
Benjamin Herzig

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
80%
Pointing Device
95%
Konnektivität
56 / 80 → 70%
Gewicht
69 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
89%
Display
83%
Leistung Spiele
60 / 68 → 88%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 96%
Temperatur
91%
Lautstärke
92%
Audio
64%
Kamera
39 / 85 → 46%
Durchschnitt
75%
85%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Benjamin Herzig, 28.03.2018 (Update: 12.04.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.