C 2018
Notebookcheck

Test HP ProBook 450 G5 (FHD, i5-8250U) Laptop

Benjamin Herzig, 👁 Andreas Osthoff, Stefanie Voigt, 21.02.2018

Fleißiger Arbeiter. Das ProBook 450 G5 war eines der ersten Business-Notebooks auf dem Markt mit den neusten Intel-Core-CPUs. In unserem Kurztest erfahren Sie, ob das günstige Office-Laptop Ihr nächstes Arbeitsgerät werden könnte oder man es eher links liegen lassen sollte.

Die ProBook-400-Serie deckt in HPs Business-Portfolio den Einsteigerbereich ab. Als preisgünstigste Business-Laptop-Serie konkurriert sie mit Dells-Latitude-3000-Linie und den ThinkPads der E-Serie um Kunden im "Small Business"-Bereich. Ziel sind also nicht die großen Firmen, sondern kleinere Betriebe, die mit einem günstigen Preis gelockt werden sollen.

HP bietet in der Einsteigerserie vier verschiedene Größen an, von ziemlich klein (13,3 Zoll) bis ganz groß (17 Zoll). Das ProBook 450 G5, unser heutiges Testgerät, ist das 15,6-Zoll-Modell und damit das zweitgrößte nach dem HP ProBook 470 G5. Seine hauptsächlichen Konkurrenten wären vor allem das Lenovo ThinkPad E580 und das Dell Latitude 3590. Das ThinkPad haben wir getestet, das Latitude noch nicht, weshalb wir stattdessen das Latitude 5580 in den Vergleich mit aufnehmen. Zusätzlich dazu dient uns auch das Acer TravelMate P2510 als ein Vergleichsgerät.

Unser Testgerät mit der Modellnummer 2UB53EA ist nicht die günstigste ProBook-450-Konfiguration, aber auch bei Weitem nicht die teuerste. Für einen Preis von 779 Euro bekommt man ein Full-HD-IPS-Display (1.920 x 1.080), 8 GB RAM, 256 GB SSD-Speicher sowie den Intel Core i5-8250U.

HP ProBook 450 G5-2UB53EA (ProBook 450 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AUO41ED, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
SanDisk SD8SN8U256G1006, 256 GB 
, 183 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio, Card Reader: 3-in-1-SD-Kartenslot, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.9 x 376 x 263
Akku
48 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: 6 Reihen Tastatur mit Nummernblock, Tastatur-Beleuchtung: ja, HP Documentation, HP Recovery Manager, HP Support Assistant, Microsoft Office Trial, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.1 kg, Netzteil: 283 g
Preis
849 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse & Ausstattung

Gegenüber dem ProBook 450 G4 hat HP das Design deutlich überarbeitet. Die Handballenauflage ist nun schwarz statt silberfarben, die Ecken des Gehäuses sind etwas weniger rund, und das Scharnier hat eine andere Bauform. Auch sind die Displayränder minimal geschrumpft, wobei man von einem dünnen Displayrahmen immer noch nicht sprechen kann – das ThinkPad E580 ist in dieser Hinsicht besser und dank der dünnen Displayränder auch kompakter. Im Vergleich zum eigenen Vorgänger ist das ProBook 450 G5 etwas dünner. Die Gehäusematerialien haben sich beim Redesign trotz der anderen Farbe der Handballenauflage nicht geändert: Der Großteil des Laptops besteht aus Kunststoff, nur die Handballenauflage selbst ist aus Aluminium.

Die Stabilität des Gehäuses ist durchschnittlich gut, die Basis verbiegt sich teilweise schon merklich, und man kann auch einige Knister- und Knackgeräusche provozieren. Auch das Displaycover aus Kunststoff ist ziemlich flexibel. Immerhin kann man die Handballenauflage im Tastaturbereich kaum eindrücken. Die Verarbeitung des Gehäuses ist leider nicht ganz sauber, an der Vorderkante ist der Übergang deutlich fühlbar und störend. Das ist an dieser Stelle besonders problematisch, da man im Alltag oft mit diesem Übergang in Kontakt kommt. Das breite Mono-Scharnier lässt nur ein geringfügiges Wackeln des Displays zu, und man kann das Display einhändig öffnen – allerdings nur auf bis zu 135 °.

Die Anschlussausstattung ist ziemlich gut. Mit VGA, HDMI und USB Typ-C mit DisplayPort-Alternate-Mode hat man gleich drei Display-Anschlüsse. Der USB-C-Anschluss unterstützt weiterhin PowerDelivery, Datenübertragung erfolgt allerdings nur mit USB-3.1-Gen1-Geschwindigkeit. Löblich ist, dass HP weiterhin einen normalen SD-Kartenslot verbaut – ganz klar ein Vorteil im Vergleich zum ThinkPad E580.

Größenvergleich

Anschlussausstattung

rechts: USB-3.1-Gen1-Typ-C, 2x USB-3.0-Typ-A, HDMI, VGA, RJ45-Ethernet, Ladeanschluss
rechts: USB-3.1-Gen1-Typ-C, 2x USB-3.0-Typ-A, HDMI, VGA, RJ45-Ethernet, Ladeanschluss
links: Kensington Lock, USB-2.0-Typ-A, Kombo-Audio, SD-Kartenleser
links: Kensington Lock, USB-2.0-Typ-A, Kombo-Audio, SD-Kartenleser

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SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 5580
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
151 MB/s ∼100% +95%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77.3 MB/s ∼51%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
74.1 MB/s ∼49% -4%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
 
72.7 MB/s ∼48% -6%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=230)
61.1 MB/s ∼40% -21%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26 MB/s ∼17% -66%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5580
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
213 MB/s ∼100% +147%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
 
89 MB/s ∼42% +3%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86.1 MB/s ∼40%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
82.5 MB/s ∼39% -4%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=207)
78.5 MB/s ∼37% -9%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.3 MB/s ∼12% -69%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
628 MBit/s ∼100%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
547 MBit/s ∼87% -13%
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
453 MBit/s ∼72% -28%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
313 MBit/s ∼50% -50%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
681 MBit/s ∼100% +42%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
480 MBit/s ∼70%
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
382 MBit/s ∼56% -20%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
345 MBit/s ∼51% -28%

Eingabegeräte

Das ProBook verfügt über eine Tastatur mit sechs Tastenreihen im Chiclet-Stil und Hintergrundbeleuchtung, die zudem einen Nummernblock mitbringt. Das hauptsächliche Tastenfeld ist in der Breite reduziert – das fällt auf den ersten Blick kaum auf, ist aber an einigen Tasten erkennbar: Die linke Shift-Taste ist zum Beispiel deutlich kleiner, geschrumpft ist auch die Enter-Taste und die Zirkumflex-Taste unterhalb von Escape. Das kann etwas Umgewöhnungszeit bedingen. Sehr gewöhnungsbedürftig und in der Nutzung unangenehm sind auch die extrem kleinen vertikalen Pfeiltasten. Vom Tippgefühl her geht die Tastatur für ein günstiges Business-Gerät absolut in Ordnung. Die glatten Tasten haben einen ausreichenden, wenn auch nicht übermäßig langen Hub und einen knackigen Druckpunkt. Keine Spitzenklasse, aber gut genug für den Einsatz im Büro.

Das etwas nach links verschobene Touchpad unterhalb der Tastatur ist ein Clickpad mit integrierten Maustasten. Die Touch-Oberfläche besteht aus chemisch gebranntem Glas, was für eine gute Gleitfähigkeit sorgt. Die Tastenmechanik produziert vergleichsweise laute Klicks und fühlt sich vom Druckpunkt her nicht wirklich hochwertig an – als wirklich minderwertig kann man sie aber auch nicht bezeichnen. Insgesamt funktioniert das Touchpad sehr gut, was sicherlich auch damit zu tun hat, dass HP auf den Microsoft-Precision-Treiber setzt.

Tastaturbereich HP ProBook 450 G5
Tastaturbereich HP ProBook 450 G5

Display

Pixelraster HP ProBook 450 G5
Pixelraster HP ProBook 450 G5
geringfügiges Backlight Bleeding
geringfügiges Backlight Bleeding

Laut dem Datenblatt des ProBooks gibt es drei 15,6-Zoll-Display-Optionen mit zwei verschiedenen Auflösungen. Für Sparfüchse mit geringen Ansprüchen gibt es ein mattes HD-Panel (1.366 x 768). Es wird auch noch in einer glänzenden Ausführung als Touchscreen angeboten. Beide HD-Optionen basieren auf TN-Technologie, weshalb wir von diesen Displays auf jeden Fall abraten.

In unserem Testgerät steckt ein matter Full-HD-IPS-Bildschirm (1.920 x 1.080), die dritte LCD-Option. Wie die HD-Displays soll auch das Full-HD-Panel eine Displayhelligkeit von 220 cd/m² bieten, ein typischer Wert in der Budget-Klasse. Tatsächlich messen wir durchschnittlich knapp 250 cd/m², womit das Display wesentlich heller als das ziemlich dunkle Full-HD-TN-Display des ProBook 450 G4 ist. Der Kontrast ist im Vergleich zum Vorgänger mit 1145:1 ist mehr als doppelt so hoch, was sich in dunklerem Schwarz und einer besseren Farbdarstellung äußert.

Das verbaute Display-Panel vom Hersteller AUO hat keine PWM, die Ausleuchtung ist mit 88 % relativ gleichmäßig. Backlight Bleeding ist nur schwach vorhanden.

268
cd/m²
257
cd/m²
250
cd/m²
251
cd/m²
252
cd/m²
238
cd/m²
236
cd/m²
253
cd/m²
237
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 268 cd/m² Durchschnitt: 249.1 cd/m² Minimum: 16.4 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 252 cd/m²
Kontrast: 1145:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 6.9 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 6.9 | 0.64-98 Ø6.5
57.2% sRGB (Argyll 3D) 36.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.43
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
AUO41ED, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
BOE NV156FHM-N49, , 1920x1080, 15.6
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Chi Mei CMN15C4, , 1920x1080, 15.6
Dell Latitude 5580
BOE NV15N42, , 1920x1080, 15.6
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Chi Mei CMN15D3 / N156HCE-EAA, , 1920x1080, 15.6
Response Times
10%
10%
13%
13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
52.4 (24.8, 27.6)
48 (26, 22)
8%
51 (23, 28)
3%
43 (23, 20)
18%
45 (27, 18)
14%
Response Time Black / White *
36 (19.6, 16.4)
32 (18, 14)
11%
30 (10, 20)
17%
33 (19, 14)
8%
32 (18, 14)
11%
PWM Frequency
25000 (90)
50 (40)
1020 (90)
25000 (80)
Bildschirm
20%
-31%
14%
-1%
Helligkeit Bildmitte
252
290
15%
214
-15%
234
-7%
215
-15%
Brightness
249
267
7%
201
-19%
224
-10%
198
-20%
Brightness Distribution
88
81
-8%
77
-12%
84
-5%
78
-11%
Schwarzwert *
0.22
0.19
14%
0.43
-95%
0.18
18%
0.32
-45%
Kontrast
1145
1526
33%
498
-57%
1300
14%
672
-41%
DeltaE Colorchecker *
6.9
4.9
29%
10.68
-55%
5.3
23%
5.15
25%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
18.4
9.52
48%
18.07
2%
9.09
51%
10.89
41%
DeltaE Graustufen *
6.9
2.92
58%
11.32
-64%
4
42%
4.25
38%
Gamma
2.43 91%
2.31 95%
2.26 97%
2.46 89%
2.61 84%
CCT
7524 86%
6091 107%
12204 53%
6441 101%
6603 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
36.3
37
2%
38
5%
39
7%
40
10%
Color Space (Percent of sRGB)
57.2
58
1%
59
3%
60
5%
63
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
15% / 18%
-11% / -24%
14% / 14%
6% / 1%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
52.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24.8 ms steigend
↘ 27.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8689 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Grauwerte
Grauwerte
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
sRGB: 57,2 %
sRGB: 57,2 %
AdobeRGB: 36,3 %
AdobeRGB: 36,3 %
outdoor (leichte Bewölkung)
outdoor (leichte Bewölkung)

Im Außeneinsatz ist das ProBook nutzbar, allerdings nur im Schatten. Für das Arbeiten in der Sonne ist das Display, trotz der matten Oberfläche, nicht hell genug.

Ein typischer Schwachpunkt bei Business-Laptops der günstigen Art ist die Farbraumabdeckung. Auch das ProBook 450 G5 schneidet an dieser Stelle mit nur 57,2 % des sRGB-Farbraums extrem schwach ab, weswegen man Bildbearbeitung vergessen kann. Immerhin hat HP mittlerweile ein Einsehen gehabt und serviert dem Nutzer kein TN-Panel mehr. Das ändert an der schlechten Farbraumabdeckung nichts, aber die Blickwinkelstabilität ist nun deutlich besser. Dadurch ist das neue ProBook 450 in der Alltagsnutzung wesentlich angenehmer.  

Blickwinkelbild HP ProBook 450 G5
Blickwinkelbild HP ProBook 450 G5

Leistung

Mehr als ein Dutzend verschiedene Modelle des ProBook 450 G5 sind bei verschiedenen Händlern in Deutschland gelistet. Es gibt drei CPU-Ausstattungsvarianten: Auf der einen Seite bietet HP den alten Intel Core i5-7200U an, auf der anderen Seite die neuen "Kaby-Lake-Refresh"-CPUs wie den Core i5-8250U und den Core i7-8550U. CPU-Modelle mit vPro wie der Core i7-8650U bleiben den teureren ProBook Serien vorbehalten. In einigen Modellen stellt HP den Prozessoren die Nvidia GeForce 930MX zur Seite, eine ältere Low-End-GPU.

Beim Arbeitsspeicher gibt es ab Werk 8 oder 16 GB DDR4-2400-Speicher, wobei das ProBook über zwei RAM-Slots verfügt, womit man den Speicher auf bis zu 32 GB erweitern kann. Was den Speicherplatz angeht, gibt es verschiedenste Optionen mit Festplatten und SSDs. Das ProBook ist an dieser Stelle flexibel, da es sowohl einen 2280-M.2- und einen 2,5-Zoll-HDD-Slot hat.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Intel Core i5-8250U ist ein Quad-Core-Prozessor der "Kaby-Lake-Refresh"-Generation, den wir in aktuellen Testgeräten häufig antreffen. Die vier 14-nm+-Kerne takten laut Intels Spezifikationen maximal mit 3,4 GHz, der Grundtakt liegt bei 1,6 GHz. Zur besseren Einordnung der CPU-Leistung des Core i5-8250U empfehlen wir einen Blick in unsere CPU-Benchmark-Tabelle.

Im Cinebench R15 Multicore Test darf die CPU 30 Sekunden lang 25 Watt verbrauchen, in diesem Zeitraum taktet sie dann mit 3 GHz. Danach wird sie auf 17 Watt limitiert, womit die Taktrate auf 2,5 GHz sinkt. Der Leistungs-Boost steht in der 30-minütigen Cinebench Schleife nur im ersten Testdurchlauf zur Verfügung, was den Leistungsabfall erklärt.

Insgesamt schneidet das ProBook 450 G5 im Konkurrenzvergleich bei der CPU-Leistung gut ab. Im Multicore-Einzeltest steht es an der Spitze des Testfelds, und die CPU-Leistung ist im Vergleich zu allen getesteten Core i5-8250U auch überdurchschnittlich. Der nominell schnellere Core i7-8550U im ThinkPad E580 kann deutlich abgehängt werden, auch unter Dauerlast.

Die CPU-Leistung ist im Akkubetrieb ab Werk limitiert, da HP den Turbo-Boost deaktiviert. Wenigstens hat man als Nutzer aber die Möglichkeit, diese Einschränkung im UEFI-BIOS aufzuheben, damit die volle Leistung zur Verfügung steht.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Core i7-8550U
156 Points ∼75% +8%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼71% +1%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼70%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
142 Points ∼69% -2%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (81 - 147, n=80)
141 Points ∼68% -3%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼62% -11%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 178, n=474)
108 Points ∼52% -26%
CPU Multi 64Bit
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
Intel Core i5-8250U
596 Points ∼19%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (320 - 730, n=83)
569 Points ∼18% -5%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Core i7-8550U
521 Points ∼17% -13%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
355 Points ∼11% -40%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
328 Points ∼11% -45%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼11% -45%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=478)
317 Points ∼10% -47%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
596 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
46.3 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
145 Points
Hilfe

System Performance

Im PCMark8 Test wird das ProBook nur vom ThinkPad E580 geschlagen, welches durch die dGPU aber auch einen Vorteil hat. Die Alltagsnutzung bestätigt die guten Benchmark-Ergebnisse, da das System immer sehr flüssig läuft.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Radeon RX 550 (Laptop), 8550U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
4273 Points ∼70% +13%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1006
3781 Points ∼62%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3715 Points ∼61% -2%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2986 - 4458, n=55)
3621 Points ∼59% -4%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7300U, Toshiba MQ01ACF050
3300 Points ∼54% -13%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
3163 Points ∼52% -16%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4458, n=352)
3013 Points ∼49% -20%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3781 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die M.2-SSD, die in unserem Testgerät steckt, stammt vom Hersteller SanDisk. Ihre Modellnummer lautet SD8SN8U256G1006 und ihre Kapazität beträgt 256 GB. Es handelt sich um eine SATA-III-SSD und eine relativ langsame noch dazu, daher ist es kaum verwunderlich, dass sie in den Benchmarks mit PCIe-NVMe-SSDs nicht mithalten kann – sogar die eher lahme Lenovo-PCIe-SSD im Thinkpad E580 ist deutlich schneller.

HP ProBook 450 G5-2UB53EA
SanDisk SD8SN8U256G1006
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
SanDisk SD8SNAT256G1002
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Durchschnittliche SanDisk SD8SN8U256G1006
 
Durchschnitt der Klasse Office
 
AS SSD
30%
-11%
4%
-0%
-177%
Score Total
849
1099
29%
607
-29%
959
13%
962 (501 - 1755, n=5)
13%
1201 (21 - 4689, n=308)
41%
Score Write
229
237
3%
300
31%
286
25%
202 (154 - 250, n=5)
-12%
384 (8 - 1945, n=308)
68%
Score Read
407
582
43%
204
-50%
448
10%
502 (226 - 1033, n=5)
23%
546 (6 - 2251, n=308)
34%
Access Time Write *
0.092
0.173
-88%
0.159
-73%
0.228
-148%
0.1078 (0.087 - 0.144, n=5)
-17%
1.226 (0.021 - 34.1, n=336)
-1233%
Access Time Read *
0.145
0.176
-21%
0.141
3%
0.071
51%
0.156 (0.133 - 0.178, n=5)
-8%
1.714 (0.028 - 32, n=335)
-1082%
4K-64 Write
144.07
91.55
-36%
195.5
36%
186.5
29%
120 (83.5 - 155, n=5)
-17%
242 (0.23 - 1704, n=337)
68%
4K-64 Read
338.31
419
24%
137.12
-59%
368.67
9%
434 (163 - 973, n=5)
28%
403 (0.34 - 2072, n=337)
19%
4K Write
48.17
68.52
42%
73.41
52%
75.18
56%
46.9 (40.6 - 50, n=5)
-3%
70.5 (0.21 - 182, n=337)
46%
4K Read
25.58
31.54
23%
17.96
-30%
29.4
15%
22.9 (11.9 - 26.7, n=5)
-10%
28.5 (0.4 - 112, n=337)
11%
Seq Write
363.58
769.52
112%
315.86
-13%
242.04
-33%
352 (210 - 452, n=5)
-3%
425 (41.5 - 2243, n=338)
17%
Seq Read
433.17
1314.95
204%
493.84
14%
496.75
15%
454 (379 - 492, n=5)
5%
733 (42.5 - 2773, n=338)
69%

* ... kleinere Werte sind besser

SanDisk SD8SN8U256G1006
Sequential Read: 502 MB/s
Sequential Write: 451.6 MB/s
512K Read: 372.5 MB/s
512K Write: 269.7 MB/s
4K Read: 27.76 MB/s
4K Write: 52.37 MB/s
4K QD32 Read: 260.2 MB/s
4K QD32 Write: 177.7 MB/s

Grafikkarte

Die Intel UHD Graphics 620 ist die integrierte Grafikkarte in allen "Kaby-Lake-Refresh"-Prozessoren. Ihre 24 Ausführungseinheiten müssen auf den Hauptspeicher zugreifen, da die iGPU keinen eigenen Speicher mitbringt. Die Grafikleistung ist daher von der RAM-Bestückung abhängig. Da der Speicher im ProBook 450 G5 nur im Single-Channel-Modus läuft, ist die Leistung der Intel UHD 620 etwas limitiert, mit einem zweiten RAM-Modul kann man als Nutzer aber ziemlich einfach mehr Leistung aus dem Laptop rausholen.

Die GPU-Leistung ist im Akkubetrieb nicht gedrosselt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i7-8550U
4444 Points ∼100% +178%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
2092 Points ∼47% +31%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1915, n=94)
1665 Points ∼37% +4%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1596 Points ∼36%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1530 Points ∼34% -4%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
1440 Points ∼32% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 4967, n=600)
1227 Points ∼28% -23%
3DMark 11 Performance
1740 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7240 Punkte
3DMark Fire Strike Score
892 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das ProBook ist nicht für Spiele gemacht. Die Intel UHD Graphics 620 kann grundsätzlich nur ältere Games in niedrigeren Details darstellen. Auch in der optionalen Konfiguration mit der Nvidia GeForce 930MX wird das ProBook keine Bäume ausreißen können in Hinsicht auf Computerspiele – hier hat das ThinkPad E580 mit der AMD Radeon RX 550 die Nase klar vorne.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 52.2927.8122.78fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Im Idle ist der Lüfter des ProBook 450 G5 ausgeschaltet, auch bei geringer Last geht er nur selten an. Selbst im Stresstest läuft der Lüfter sehr leise, was aber bei einem Laptop dieser Größe mit 15-W-CPU und ohne dGPU eher normal ist. Das ThinkPad E580 mit Intel GPU bleibt beispielsweise ähnlich leise.

Spulenfiepen konnten wir beim ProBook 450 G5 nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.1 / 29.1 / 29.1 dB(A)
Last
31.4 / 32 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.1 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.432.533.633.832.72531.529.530.12730.23133.432.430.333.532.74030.133.129.429.430.85028.827.830.129.728.86326.327.626.125.726.48024.826.924.125.625.410025.426.625.425.825.612524.426.425.526.325.516023.72423.822.92420022.723.725.322.622.62502221.421.320.821.831521.321.321.420.420.940019.919.82018.919.6500191919.618.418.663018.718.718.317.418.980018.818.618.31718.6100019.919.118.617.119.8125020.319.919.216.420.8160021.620.619.515.921.6200021.620.419.515.921.7250022.62119.815.722.2315019.718.817.71619.5400018.217.517.116.318.2500017.417.21716.717.4630017.517.417.316.817.3800017.7181817.217.81000017.417.417.417.517.41250017.117.417.41717.21600018.618.118.116.918.9SPL3231.430.829.132N1.61.51.51.21.6median 19.9median 19.1median 19.2median 17.1median 19.6Delta1.81.41.92.21.836.63429.33736.628.329.327.133.228.331.131.131.631.931.128.328.730.729.528.326.52628.12726.525.627.425.525.825.625.12625.126.325.125.625252525.626.224.123.724.626.22625.426.226.72623.823.323.42423.823.423.923.62223.420.620.521.722.120.620.919.820.420.420.920.819.419.219.320.820.118.818.918.320.120.619.218.818.620.621.720.120.218.821.721.819.81916.421.821.81917.815.421.820.718.517.515.220.720.818.216.914.920.820.218.117.31520.221.418.516.715.221.421.218.116.615.421.219.317.216.415.819.317.616.616.41617.616.816.416.51616.816.516.316.41616.516.216.616.815.916.232.830.830.229.132.81.81.51.41.21.8median 20.8median 19median 18.8median 16.4median 20.80.81.92.33.10.8hearing rangehide median Fan NoiseHP ProBook 450 G5-2UB53EALenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW

Temperatur

Während des Stresstests mit Prime95 und FurMark kann die CPU des ProBooks nur etwa 30 Sekunden lang 25 Watt verbrauchen, danach ist der Verbrauch auf 15 W limitiert. Dementsprechend sinkt die Taktrate auf 1,6 GHz. Im weiteren Testverlauf steigen die Temperaturen langsam an, bis sie maximal 79 °C erreichen. HP hat hier anscheinend ein Temperaturlimit gesetzt, da die Taktrate dann weiter bis auf 1,2 GHz sinkt. Es liegt also temperaturbedingtes Throttling vor, das allerdings für die Alltagsnutzung keine größeren Auswirkungen haben sollte, da der 3DMark11 nach dem Stresstest ein Ergebnis auf normal hohem Niveau zustande bringt.

Die Außentemperaturen liegen im Stresstest bei maximal 45,5 °C – spürbar sehr warm, aber noch nicht kritisch heiß.

Max. Last
 39.1 °C39.5 °C39.4 °C 
 37.9 °C42.2 °C41.1 °C 
 25.4 °C25.5 °C25.2 °C 
Maximal: 42.2 °C
Durchschnitt: 35 °C
41.5 °C40.7 °C39.5 °C
40.8 °C45.5 °C41.8 °C
26 °C25.8 °C25.1 °C
Maximal: 45.5 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
Netzteil (max.)  39.5 °C | Raumtemperatur 21 °C | Voltcraft IR-900
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

Wirklich gut sind die Lautsprecher des ProBook 450 G5 nicht, aber es gibt auch deutlich schlechtere Boxen. Das ThinkPad E580 zum Beispiel ist eindeutig schlechter. Die Lautsprecher des ProBooks haben mehr Volumen, liefern einen ausgeglicheneren Sound, und sie profitieren auch von der Positionierung auf der Oberseite. Nur der Bass fehlt wie so häufig komplett. 

Alternative kann man auf den einwandfrei funktionierenden Kopfhöreranschluss auf der linken Seite des Laptops ausweichen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.833.5252727.23133.534.74029.431.35029.732.26325.725.88025.627.310025.826.512526.325.916022.931.420022.647.225020.854.231520.458.240018.962.250018.461.163017.458.48001763.9100017.169.2125016.471.7160015.969.6200015.967.4250015.769.331501666.5400016.367500016.768.2630016.867.1800017.266.31000017.560.1125001756.41600016.949.6SPL29.179.6N1.245.3median 17.1median 62.2Delta2.2940.641.240.639.439.939.433.331.833.335.131.735.136293634.931.134.937.328.737.339303940.225.540.240.525.440.542.924.442.946.123.246.149.522.449.549.721.549.750.620.250.657.519.957.564.41964.46318.56361.117.961.164.917.264.962.41762.459.416.859.462.116.862.162.216.762.261.816.661.855.416.755.455.816.855.855.216.755.251.216.751.253.816.853.873.330.173.330.61.430.6median 55.4median 17.9median 55.47.83.27.8hearing rangehide median Pink NoiseHP ProBook 450 G5-2UB53EALenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
HP ProBook 450 G5-2UB53EA Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 51% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 15% vergleichbar, 34% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 46% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (64.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.4% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 31% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieaufnahme

Die Verbrauchswerte beim ProBook 450 G5 liegen in einem guten und für Ultrabooks normalen Bereich, echte Ausreißer nach oben gibt es nicht. Unter Last erreicht der Verbrauch allerdings 46 Watt – damit benötigt das ProBook 450 G5 mehr, als das Netzteil liefern kann (45 Watt). Da der Verbrauch im Verlauf des Stresstests aufgrund des Throttlings aber sowieso sinkt, sollte das für die Nutzer keine weitergehenden negativen Auswirkungen haben.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.51 / 0.56 Watt
Idledarkmidlight 3.6 / 6.2 / 7.2 Watt
Last midlight 35.2 / 46.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Ladezeit: 116 Minuten
Ladezeit: 116 Minuten

Der im Gehäuse integrierte Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 48 Wattstunden. Damit erreicht das ProBook im Wlan-Test eine Akkulaufzeit von sieben Stunden und 43 Minuten – ein respektabler Wert, auch wenn das ProBook 450 G4 noch etwas besser war.

Nach weniger als zwei Stunden ist der Akku wieder vollständig geladen, womit man durchaus sagen kann, dass das ProBook 450 G5 über Fast-Charging verfügt.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Dell Latitude 5580
7300U, HD Graphics 620, 68 Wh
613 min ∼23% +32%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
525 min ∼20% +13%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
7500U, GeForce 930MX, 45 Wh
513 min ∼19% +11%
HP ProBook 450 G5-2UB53EA
8250U, UHD Graphics 620, 48 Wh
463 min ∼18%
Durchschnitt der Klasse Office
  (105 - 964, n=292)
406 min ∼15% -12%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
8550U, Radeon RX 550 (Laptop), 45 Wh
404 min ∼15% -13%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
7h 43min

Pro

+ angenehme Tastatur
+ gutes Glas-Touchpad
+ solides & mattes IPS-Panel
+ USB C mit DP/PD, VGA & SD-Kartenleser vorhanden
+ Lautsprecher sind nicht schlecht
+ Erweiterbarkeit (HDD + SSD möglich, zwei RAM-Slots)
+ immer sehr leise

Contra

- Gehäuse könnte kompakter sein
- Verarbeitung ist nicht perfekt
- ungünstige Anschlusspositionierung
- Kühlsystem nur schwer zugänglich
- nur 12 Monate Garantie

Fazit

im Test: HP ProBook 450 G5
im Test: HP ProBook 450 G5

Bei dem ProBook 450 G5 handelt es sich um ein günstiges 15,6-Zoll-Notebook im Einsteiger-Business-Bereich, das im Test eine größtenteils überzeugende Leistung ablieferte.

Wichtig für ein Office-Laptop ist natürlich die Tastatur, die im ProBook ein angenehmes Tippgefühl bietet – nervig wiederum ist, dass die vertikalen Pfeiltasten sehr klein sind. Das Touchpad hat keine derartigen Schwächen, mit Glasoberfläche und Windows-Precision-Treiber macht die Bedienung des Notebooks Spaß. Das matte IPS-Display hat einen Kontrast von über 1000:1, kein PWM oder Backlight-´Bleeding und eine Helligkeit von 250 cd/m² – über die armselige Farbraumabdeckung können wir aufgrund des Preisbereichs hinwegsehen, da das Panel ansonsten wirklich nicht schlecht ist. Das ProBook bleibt trotz guter CPU-Performance immer sehr leise. Die Anschlussausstattung ist im Konkurrenzvergleich vorbildlich – der VGA-Anschluss dürfte Studenten zu Gute kommen, ein SD-Kartenslot ist in voller Größe vorhanden. Ebenfalls positiv ist die Qualität der Lautsprecher, die nicht außergewöhnlich gut, aber auch nicht schlecht ist – das ist bei einem Office-Notebook nicht die Regel. Zu guter Letzt muss man auch die Erweiterbarkeit des ProBooks loben, die mit zwei RAM-Slots, einem M.2- und einem 2,5-Zoll-Slot kaum Wünsche offen lässt.

Kritik kann man vor allem am Gehäuse des ProBooks äußern: Das ProBook könnte etwas kompakter sein, die Displayränder sind für heutige Verhältnisse ziemlich breit. Die Verarbeitung ist an einigen Stellen schlecht, besonders bei der Vorderkante des Gehäuses erweist sich ein hervorstehender Übergang als störend. Während die Anschlussausstattung gut ist, ist die Anschlusspositionierung verbesserungswürdig. Auf der rechten Seite liegen die Anschlüsse sehr eng beieinander, und der USB-C-Anschluss befindet sich sehr weit vorne – ein Nachteil, wenn man diesen Anschluss zum Laden nutzen will. Die Erweiterbarkeit ist zwar gut, aber das Kühlsystem ist nicht einfach zu reinigen. Die in der Preisklasse übliche Garantielaufzeit von zwölf Monaten ist uns auch etwas zu kurz.

Empfehlenswert: Das ProBook 450 G5 macht eindeutig mehr richtig als falsch.

Zusammengefasst ist das ProBook 450 G5 auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Gerade wenn man auf eine leistungsstarke dGPU verzichten kann, ist es eine sehr gute Alternative zum ThinkPad E580.

HP ProBook 450 G5-2UB53EA - 20.02.2018 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
77 / 98 → 78%
Tastatur
79%
Pointing Device
96%
Konnektivität
62 / 80 → 77%
Gewicht
64 / 20-67 → 93%
Akkulaufzeit
90%
Display
83%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 96%
Temperatur
92%
Lautstärke
97%
Audio
68%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
76%
86%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP ProBook 450 G5 (FHD, i5-8250U) Laptop
Autor: Benjamin Herzig, 21.02.2018 (Update:  7.03.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.