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Test Lenovo ThinkPad E580 (i7-8550U, RX 550) Laptop

Größer ist besser. Kurz nach dem ThinkPad E480 testen wir dessen größeren Bruder, das E580. Hat das günstige 15,6-Zoll-Business-Modell ähnliche Hitzeprobleme? Diese und weitere Fragen beantwortet unser ausführlicher Testbericht.

Das ThinkPad E570 war im letztjährigen ThinkPad-Portfolio eines der letzten Modelle, die man noch als traditionelles Notebook (in Abgrenzung zu einem Ultrabook) bezeichnen konnte. Das war nicht nur wegen des vergleichsweise dicken Gehäuses so, das E570 hatte auch Legacy-Features wie einen VGA-Anschluss und sogar ein DVD-Laufwerk – Features, die Lenovo bei den anderen ThinkPads schon vor Jahren abgeschafft hatte. Das günstige Budget-ThinkPad nahm so die Rolle eines klassischen Multimedia-Notebooks ein.

Das neue ThinkPad E580, das es kurz nach seinem 14-Zoll-Schwestermodell ThinkPad E480 in unsere Testlabore geschafft hat, ist mit seinem deutlich dünneren Gehäuse nun stattdessen ein Ultrabook. Damit ist es einer der größten Entwicklungsschritte in der Geschichte der 15,6-Zoll Edge bzw. E-Serie. Zufälligerweise fällt dieser Fortschritt (oder Rückschritt, je nach Betrachtungsweise) im Design mit dem größten CPU-Entwicklungsschritt seit Jahren zusammen, denn das E580 enthält die neuesten Intel-Core-Prozessoren der achten Generation (Codename: Kaby-Lake-Refresh) mit nun vier statt zwei Kernen – beim getesteten E580 in Form des Core i7-8550U. Unser Testgerät mit der Modellnummer 20KS001RGE enthält außerdem die optionale AMD Radeon RX 550 in Kombination mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD. Mit diesen Komponenten ist das E580 aktuell für 905 Euro erhältlich.

Da das E580 eines der ersten günstigen Business-Laptops in der 15-Zoll-Klasse mit den neuen CPUs ist, müssen wir auf Vergleichsgeräte aus der Vorgängergeneration zurückgreifen. Dazu gehören unter anderem das HP ProBook 450 G4, das Dell Latitude 5580 sowie das Acer TravelMate P2510.

Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE (ThinkPad E580 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon RX 550 (Laptop) - 2048 MB, Kerntakt: 902 MHz, Speichertakt: 1500 MHz, GDDR5 Speicher, 17.10.3501.1001-170911a-318214C-Lenovo, AMD Enduro
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400, 1 von 2 Slots frei
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, BOE NV156FHM-N49, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA, 256 GB 
, M.2 2280 PCIe NVMe x2, 137 GB verfügbar
Soundkarte
Conexant CX11852
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm Kombo Audio, Card Reader: MicroSD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.95 x 369 x 252
Akku
45 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720
Sonstiges
Lautsprecher: 2 W Stereo, Tastatur: 6 Reihen Chiclet Tastatur mit Numpad, Tastatur-Beleuchtung: ja, Lenovo Vantage, Lenovo App Explorer, Microsoft Office Trial, McAfee LiveSafe, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.1 kg, Netzteil: 346 g
Preis
905 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Lenovo ThinkPad E580
Lenovo ThinkPad E580

Das E580 sieht seinem Schwestermodell E480 nicht nur ähnlich, es ist auch quasi komplett identisch aufgebaut. Damit steht das E580 in einem großen Kontrast zum eigenen Vorgänger E570, dessen Konstruktion und Design komplett anders waren.

Dem Design hat die Transformation zum Ultrabook auf jeden Fall gut getan, denn das schwarze Gehäuse ist deutlich schlanker und auch kompakter, da die Displayränder kleiner geworden sind. Dabei hat das E580 kein riesiges "Displayrahmen-Kinn" wie das kleinere E480, womit das Design insgesamt etwas ausgereifter wirkt. Genau wie beim E480 weichen die abgerundeten Ecken beim E580 einem Kasten-förmigeren Design.

Im Vergleich zum E570 ist die Haptik des Gehäuses wesentlich hochwertiger, was nicht nur am Aluminium-Displaydeckel liegt. Auch die beschichtete Handballenauflage trägt ihren Teil zu einer besseren Anfassqualität bei. Von der Stabilität her ist das neue Gehäuse dem letztjährigen Design auf jeden Fall überlegen, trotz des schlankeren Profils – der Wegfall des Wechselakkus und des DVD-Laufwerks wirken sich positiv auf die Gehäusestabilität aus. Wie beim E480 lässt sich die mit Metall verstärkte Handballenauflage nirgendwo eindrücken. Etwas besser ist das kleinere Modell im Bereich der Tastatur, hier gibt das E580 ein wenig nach – allerdings erst bei stärkerem Druck, wenn man normal tippt, bewegt sich die Tastatur nicht nach unten. Die Basis insgesamt lässt sich etwas verwinden, während  das Displaycover genau wie beim E480 noch ein wenig biegsamer ist. Bei starkem Druck auf den Displayrücken kann man Veränderungen auf dem Display erkennen.

Beim E570 kritisierten wir die Verarbeitungsqualität, die zum Beispiel im Bereich des Displaycovers nicht gut war. Bei diesem Punkt ist das E580 besser, perfekt ist unser Testgerät aber nicht ganz: Der Übergang zwischen Basis und Handballenauflage an der Vorderseite ist deutlich fühlbar und leicht scharfkantig.

Das Display wird von einem breiten Mono-Drop-Down-Scharnier gehalten. Anders als beim kleineren E-ThinkPad ist beim E580 das Öffnen des Displays mit einer Hand nicht möglich. Ansonsten verrichtet das Scharnier seine Arbeit gut, es hält das Display fest in seiner Position. Erstmals seit dem ThinkPad Edge E520 kann man bei der 15,6-Zoll großen E-Serie das Display wieder auf 180 Grad öffnen.

Im Feld der günstigen Business-Laptops mit 15,6-Zoll-Display ist das E580, dank der dünneren Displayränder, der kompakteste Vertreter.Das Thinkpad E570 ist rund 300 Gram schwerer, fünf Millimeter dicker und auch etwas größer. Durch das kleinere, dünnere und leichtere Gehäuse ist das E580 deutlich angenehmer im Handling als das E570.

Größenvergleich

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Ausstattung

Die Parallelen zum E480 setzen sich bei den Anschlüssen fort. Sowohl Anschlussausstattung und Positionierung sind identisch mit dem kleineren ThinkPad. Das bedeutet auch, dass das E580 ebenso auf USB-Typ-C als Ladeanschluss setzt – eine Neuerung bei allen neuen 2018er ThinkPads. Dieser Anschluss soll laut Datenblatt nicht nur zum Laden genutzt werden können, sondern er soll auch DisplayPort und USB-3.1-Gen2 bieten. Beim Anschluss mit einem USB-C/HDMI-Adapter an einen Fernseher konnten wir allerdings keine Bildausgabe feststellen. Womöglich handelt es sich um einen Fehler im Datenblatt – oder es liegt eine Inkompatibilität mit dem Adapter vor.

Sollte der USB-C-Anschluss kein DisplayPort-Signal übertragen, dann wäre das ein schmerzlich vermisstes Feature. Gegenüber dem E570 ist der VGA-Anschluss weggefallen, sodass man für den Anschluss eines externen Monitors nur HDMI nutzen könnte. Damit wäre man auch auf Full-HD (1.920 x 1.080) limitiert, denn UHD (3.840 x 2.160) kann der HDMI-Anschluss nur mit 30 Hz übertragen.

An der Anschlusspositionierung gibt es nicht auszusetzen – bis auf den kleinen Kritikpunkt, dass auf der rechten Seite wie beim E480 nur ein USB-2.0-Anschluss vorhanden ist. USB 3.0 gibt es nur links.

rechts: MicroSD-Kartenleser, USB-Typ-A-2.0, RJ45-Ethernet, Kensington-Lock
rechts: MicroSD-Kartenleser, USB-Typ-A-2.0, RJ45-Ethernet, Kensington-Lock
links: USB-Typ-C-3.1 (Gen 2), HDMI, 2x USB-Typ-A-3.0, 3.5mm-Kombo-Audio
links: USB-Typ-C-3.1 (Gen 2), HDMI, 2x USB-Typ-A-3.0, 3.5mm-Kombo-Audio

SDCardreader

Die Performance des Kartenlesers in den Benchmarks mit der Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte ist durchschnittlich, nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht.

Problematisch ist dagegen dessen Format, denn Lenovo verbaut wie beim E480 nur einen MicroSD-Kartenleser. Zwar gibt es immer mehr Laptops mit einem MicroSD-Kartenleser, allerdings haben alle aktuellen Konkurrenzgeräte zum E580 wie das Dell Latitude 3590 oder das HP ProBook 450 G5 immer noch normale SD-Kartenleser.  Platzmangel herrscht beim E580 ebenso wie beim E480 nicht, weshalb die Entscheidung für einen MicroSD-Kartenleser für uns nicht nachzuvollziehen ist.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 5580
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
151 MB/s ∼100% +104%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
74.1 MB/s ∼49%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
 
72.7 MB/s ∼48% -2%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
62.5 MB/s ∼41% -16%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26 MB/s ∼17% -65%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5580
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
213 MB/s ∼100% +158%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
 
89 MB/s ∼42% +8%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
82.5 MB/s ∼39%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
81.71 MB/s ∼38% -1%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.3 MB/s ∼12% -68%

Kommunikation

Die integrierte WiFi-Karte ist verglichen mit dem E480 ein Downgrade. Zwar stammt das WLAN-Modul im E580 von Intel und nicht von RealTek, allerdings handelt es sich um die Intel Wireless 3165AC, eine 1x1-WLAN-Karte. Deren Verbindung war im Test immer stabil, aber die maximalen Übertragungsraten sind deutlich limitiert, weswegen das E580 im Vergleich zur Konkurrenz im WiFi-Übertragungstest nicht gut abschneidet.

Von integrierten Mikrophonen und Laptop-Webcams erwarten wir grundsätzlich nicht viel – diesen Erwartungen entsprechen die im E580 verbauten Komponenten: ausreichend für Videotelefonie, für mehr nicht.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
547 MBit/s ∼100% +75%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Atheros/Qualcomm QCA6174
495 MBit/s ∼90% +58%
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
453 MBit/s ∼83% +45%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
313 MBit/s ∼57%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
681 MBit/s ∼100% +97%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Atheros/Qualcomm QCA6174
434 MBit/s ∼64% +26%
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
382 MBit/s ∼56% +11%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
345 MBit/s ∼51%

Sicherheit

Als günstiges Business-Notebook enthält das E580 nur eine abgespeckte Ausstattung an Sicherheitsmerkmalen. Zu diesen zählt neben TPM auch ein Touch-Fingerabdruck-Leser oberhalb des ThinkPad-Logos. Der Fingerabdruckleser erkennt Fingerabdrücke sehr schnell und zuverlässig.

Touch-Fingerabdruck-Leser
Touch-Fingerabdruck-Leser

Zubehör

Neben dem obligatorischen Netzteil wird beim E580 keinerlei nennenswertes Zubehör mitgeliefert.

Wartung

Nachdem man neun Schrauben und zahlreiche Kunststoff-Haken gelöst hat, kann man das Base-Cover abnehmen. Gerade bei den empfindlichen Clips empfiehlt es sich, vorsichtig vorzugehen, ansonsten können diese abbrechen. Zum Lösen der Clips benutzt man am besten ein Spudger-Tool.

Der innere Aufbau des E580 entspricht dem E480 fast komplett. Den zusätzliche Raum des 15-Zoll-Gehäuses nutzt der Hersteller nicht aus, weshalb es auch einige Leerstellen gibt – diesen Raum hätte man für ein stärkeres Kühlsystem oder einen größeren Akku nutzen können. Während die Raumausnutzung also schlecht ist, können wir bei der Erweiterbarkeit nicht viel bemängeln: Es gibt zwei RAM-Slots (einer frei), den 2280-M.2-Steckplatz sowie einen 2,5-Zoll-Slot für Festplatten oder SSDs, der in diesem Fall mit einem Dummy bestückt ist. Sehr wichtig ist natürlich auch der Zugang zum Akku und zum Lüfter. Zudem kann man als Nutzer die Tastatur des E580 sehr einfach austauschen.

Blick ins Innere
Blick ins Innere

Garantie

Die Herstellergarantie läuft über einen Zeitraum von zwölf Monaten – normal bei günstigen Business-Geräten, insgesamt aber doch recht wenig. Gegen Aufpreis kann man die Garantie verlängern (maximal vier Jahre) und ihren Umfang erweitern, zum Beispiel um einen Unfallschutz.

Eingabegeräte

Tastatur

Ein großer Differentiator zwischen allen 14-Zoll- und 15-Zoll-ThinkPads ist die Tastatur: Während die Tastatur bei 14-Zoll-Modellen zentriert ist und ohne Nummernblock auskommt, haben alle 15-Zoll-ThinkPads eine Tastatur mit Nummernblock. Dadurch ist das Haupt-Tastenfeld nach links verschoben. Das ist nicht die einzige Auswirkung des Nummernblocks: Während das primäre Tastenfeld beim kleineren E480 in voller Größe ausgeführt ist, ist die Tastatur beim E580 in der Breite leicht geschrumpft, was man zum Beispiel an den verkleinerten Ü- und Ä-Tasten erkennt. Diese Maßnahme ist notwendig, um den Nummernblock integrieren zu können, ohne die Displayränder zu vergrößern. Beim E570 war das noch anders, allerdings war bei diesem Modell das Gehäuse auch etwas breiter. 

Trotz des kleineren Layouts ist die Tastatur sehr angenehm, vom Tippgefühl her steht sie dem E480 kaum nach. Insgesamt ist die Ergonomie beim kleineren Modell wegen des zentrierten und breiteren Haupttastenfelds aber besser.

Touchpad

Die Touchpad/TrackPoint-Kombination ist die gleiche wie beim E480. Das heißt, dass das Touchpad dem ThinkPad E570 gegenüber leicht gewachsen ist, es misst nun 10 x 6,8 Zentimeter. Die Touchpad-Oberfläche besteht aus Kunststoff – das fasst sich nicht so hochwertig an wie Glas und bietet auch nicht die beste Gleitfähigkeit, insgesamt ist das Material aber glatt genug. Dass die Finger hängen bleiben, kann man wohl eher ausschließen. Sotwareseitig können wir nichts kritisieren, der Windows-Precision-Treiber arbeitet sehr präzise und zuverlässig.

Die Maustasten oberhalb des Touchpads sind dem roten TrackPoint zugeordnet, der wie immer zwischen den B/G/H-Tasten sitzt. Der typische ThinkPad-TrackPoint lässt sich sehr angenehm bedienen und ist ein guter Mausersatz, da man den Mauscursor schnell und präzise kontrollieren kann, ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen.

Tastaturbereich
Tastaturbereich

Display

Pixelraster BOE NV156FHM-N49
Pixelraster BOE NV156FHM-N49
Kaum Backlight-Bleeding
Kaum Backlight-Bleeding

Die Eckdaten des verbauten Displays gleichen sowohl dem Vorgänger E570 als auch dem E480 (wobei letzteres natürlich ein kleineres LCD hat). Es handelt sich um ein 15,6 Zoll großes LCD-Panel mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080), das auf IPS-Technologie basiert und über eine matte Oberfläche verfügt. Optional kann man das E580 auch mit einem matten HD-TN-Bildschirm (1.366 x 768) kaufen, wovon wir aber auf jeden Fall abraten.

Quer über alle ThinkPad-Serien hinweg haben die Full-HD-Bildschirme, die Lenovo einsetzt, fast immer eine Helligkeit von 250 cd/m² (laut den Spezifikationen). Auch das BOE-Panel im E580 ist auf diesen Wert spezifiziert, wobei er in unseren Messungen erfreulicherweise eindeutig übertroffen wird: Maximal messen wir 290 cd/m², durchschnittlich immer noch 267 cd/m². Im Testfeld der günstigen Business-Notebooks mit eher dunklen Displays steht das E580 mit diesem Ergebnis an der Spitze, auch der eigene Vorgänger hatte ein etwas dunkleres Display. An dieser Stelle muss man allerdings erwähnen, dass Lenovo beim E580 LCD-Displays von mehreren verschiedenen Lieferanten einbaut – möglicherweise enthält es statt des BOE-Displays also auch ein Panel von AUO, effektiv spielt man also Displaylotterie. Die Spezifikationen der LCD-Panels sind identisch, wie wir allerdings wissen, können die Messwerte in der Praxis teilweise deutlich abweichen.

Zwar konnten unsere Messgeräte PWM feststellen, aber die Frequenz ist sehr hoch, sodass das Panel in dieser Hinsicht niemandem Kopfschmerzen bereiten sollte. Backlight-Bleeding hat der Bildschirm kaum und Ausleuchtung ist mit 81 % nicht perfekt, aber auch nicht unterirdisch. Abschattungen sieht man mit bloßem Auge nicht.

279
cd/m²
277
cd/m²
268
cd/m²
275
cd/m²
290
cd/m²
264
cd/m²
249
cd/m²
267
cd/m²
235
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 290 cd/m² Durchschnitt: 267.1 cd/m² Minimum: 2.9 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 292 cd/m²
Kontrast: 1526:1 (Schwarzwert: 0.19 cd/m²)
ΔE Color 4.9 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.92 | 0.64-98 Ø6.4
58% sRGB (Argyll 3D) 37% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.31
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
BOE NV156FHM-N49, , 1920x1080, 15.6
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Chi Mei CMN15C4, , 1920x1080, 15.6
Dell Latitude 5580
BOE NV15N42, , 1920x1080, 15.6
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Chi Mei CMN15D3 / N156HCE-EAA, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
AUO B156HAN04.4, , 1920x1080, 15.6
Response Times
-33%
-30%
2%
14%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48 (26, 22)
51 (23, 28)
-6%
43 (23, 20)
10%
45 (27, 18)
6%
44.8 (16.4, 28.4)
7%
Response Time Black / White *
32 (18, 14)
30 (10, 20)
6%
33 (19, 14)
-3%
32 (18, 14)
-0%
25.6 (6.8, 18.8)
20%
PWM Frequency
25000 (90)
50 (40)
-100%
1020 (90)
-96%
25000 (80)
0%
Bildschirm
-74%
-7%
-23%
-11%
Helligkeit Bildmitte
290
214
-26%
234
-19%
215
-26%
242
-17%
Brightness
267
201
-25%
224
-16%
198
-26%
243
-9%
Brightness Distribution
81
77
-5%
84
4%
78
-4%
75
-7%
Schwarzwert *
0.19
0.43
-126%
0.18
5%
0.32
-68%
0.24
-26%
Kontrast
1526
498
-67%
1300
-15%
672
-56%
1008
-34%
DeltaE Colorchecker *
4.9
10.68
-118%
5.3
-8%
5.15
-5%
4.65
5%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.52
18.07
-90%
9.09
5%
10.89
-14%
9.64
-1%
DeltaE Graustufen *
2.92
11.32
-288%
4
-37%
4.25
-46%
3.39
-16%
Gamma
2.31 95%
2.26 97%
2.46 89%
2.61 84%
2.7 81%
CCT
6091 107%
12204 53%
6441 101%
6603 98%
6246 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37
38
3%
39
5%
40
8%
36.69
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
58
59
2%
60
3%
63
9%
57.66
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-54% / -65%
-19% / -12%
-11% / -17%
2% / -7%

* ... kleinere Werte sind besser

Farben
Farben
Sättigung
Sättigung
Grauwerte
Grauwerte
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)

Einen Kontrastwert von über 1.500:1 wie bei dem verbauten BOE-Display erwarten wir bei einem günstigen Notebook eher nicht, typischerweise liegt der Kontrast bei günstigen IPS-Bildschirmen unter 1.000:1. Der Grund für den guten Kontrast ist der niedrige Schwarzwert, der nur 0,19 cd/m² beträgt. Von der Schärfe her ist das Display mit der Full-HD-Auflösung bei 15,6 Zoll ausreichend scharf. Die Farbgenauigkeit ist ab Werk ziemlich gut, sodass die Kalibrierung mit dem von uns erstellten und zur Verfügung gestellten ICC-Profil die Darstellung kaum verbessert. Einen Farbstich konnten wir nicht feststellen.

Während die Helligkeitswerte und der Kontrastwert überraschend gut sind, geben die Messwerte bei der Farbraumabdeckung uns dann doch einen deutlichen Hinweis auf die Preisklasse des Laptops und des Displaypanels: Es kann lediglich 58 Prozent des sRGB-Farbraums darstellen. Bildbearbeitung ist damit mit diesem Display unmöglich.

sRGB: 58 %
sRGB: 58 %
AdobeRGB: 37 %
AdobeRGB: 37 %
Outdoor (Bewölkt)
Outdoor (Bewölkt)

Im Outdoor-Einsatz stellen wir dem Display die Note "Befriedigend" aus. Über 250 cd/m² sind in Kombination mit der matten Oberfläche genug, um auch draußen die Inhalte des Displays erkennen zu können – so lange man die Sonne meidet.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 77 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25000 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9064 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Da es sich um ein IPS-Display handelt, leistet sich das Full-HD-LCD in der Diziplin "Blickwinkelstabilität" keinerlei Schwächen. IPS-Glow-Effekt und Helligkeitsverluste bei extremen Blickwinkeln sind zwar vorhanden, stören in der Nutzung aber nicht.

Blickwinkel BOE NV156FHM-N49
Blickwinkel BOE NV156FHM-N49

Leistung

Das ThinkPad E580 deckt einen Preisbereich von etwa 560 bis 1.230 Euro ab. Dabei kann man es sowohl direkt von Lenovo kaufen als auch bei verschiedenen Händlern bestellen. Zusätzlich gibt es auch noch spezielle Sonderkonfigurationen für Studenten und andere Bezugsberechtigte des Lenovo Campus-Programms, die ohne Windows ausgeliefert werden.

Das günstigste Modell mit Core i5-8250U, HD-Display und 500-GB-Festplatte ist nur im Lenovo-Shop erhältlich. Die weiteren Hardware-Optionen beim E580 umfassen unter anderem den Core i7-8550U, die AMD Radeon RX 550 als dGPU und das FUll-HD-IPS-Display – das sind die Optionen, die nicht nachrüstbar sind. Durch den Nutzer später noch aufrüstbar ist dagegen natürlich der Arbeitsspeicher. Die meisten Konfigurationen werden mit 8 GB DDR4-2400-RAM ausgeliefert, maximal möglich sind 32 GB dank der beiden RAM-Slots. Bei den Speichermedien gibt es sowohl HDD-Optionen mit bis zu 1 TB Kapazität sowie PCIe-NVMe-SSDs mit bis zu 512 GB an Speicherplatz.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z Intel UHD Graphics 620
GPU-Z Intel UHD Graphics 620
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

In unserem E580 finden wir die teurere CPU-Option in Form des Intel Core i7-8550U. Bei diesem Prozessor handelt es sich um eine CPU mit vier Kernen, die mit maximal 4 GHz takten (in der Theorie zumindest). Die TDP beträgt standardmäßig 15 Watt, womit der i7-8550U eine ULV-CPU ist. Mehr Benchmark-Werte zum i7-8550U und anderen Prozessoren gibt es in der CPU-Benchmarktabelle.

Das Kühlsystem beim E580 ist augenscheinlich fast identisch zum Kühlsystem beim E480, das den schwächeren Core i5-8250U enthielt. Insofern waren wir gespannt, wie die stärkere CPU im größeren Modell abschneiden würde. Das Ergebnis ist ohne Frage ziemlich enttäuschend: Der i7-8550U taktet im E580 während des Cinebench-Multicore-Tests so niedrig, dass er hinter den nominal schwächeren Prozessor im E480 zurückfällt. Das ist nicht nur im Einzeltest der Fall, sondern auch bei Dauerbelastung in der Cinebench-Schleife.

Im Vergleich mit den direkten Konkurrenten ist das E580 deutlich schneller, allerdings enthalten diese natürlich auch alle ältere Dual-Core-Prozessoren. Vergleicht man es dagegen mit anderen aktuellen Notebooks, dann wird die schlechte Ausnutzung des Leistungspotenzials der CPU deutlich. Nur im Single-Core-Test bringt das E580 eine Leistung zu Stande, die den Möglichkeiten des Prozessors entspricht. 

Die CPU-Leistung ist im Akkubetrieb nicht reduziert.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad P51 20HH0016GE
Intel Xeon E3-1505M v6
171 Points ∼100% +10%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Core i7-8550U
156 Points ∼91%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼85% -6%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼85% -7%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
142 Points ∼83% -9%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
142 Points ∼83% -9%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼75% -17%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼75% -17%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad P51 20HH0016GE
Intel Xeon E3-1505M v6
792 Points ∼100% +52%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
636 Points ∼80% +22%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
Intel Core i5-8250U
548 Points ∼69% +5%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Intel Core i7-8550U
521 Points ∼66%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
355 Points ∼45% -32%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼42% -37%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
328 Points ∼41% -37%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼41% -37%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
56.21 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
521 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
156 Points
Hilfe

System Performance

Zwar erreicht das E580 in den PCMark-Benchmarks im Vergleich zu den älteren Konkurrenten die Top-Position, im Alltag legt das System aber manchmal kurze Gedankenpausen ein. Eine mögliche Erklärung könnte die verbaute SSD sein, die PCMark-Ergebnisse hingegen werden durch die starke CPU-Performance verfälscht.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Radeon RX 550 (Laptop), 8550U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
5140 Points ∼100%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
4725 Points ∼92% -8%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
GeForce GTX 950M, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
4666 Points ∼91% -9%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4592 Points ∼89% -11%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Radeon RX 550 (Laptop), 8550U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
4273 Points ∼100%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3715 Points ∼87% -13%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
GeForce GTX 950M, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
3550 Points ∼83% -17%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7300U, Toshiba MQ01ACF050
3300 Points ∼77% -23%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
3163 Points ∼74% -26%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4273 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5140 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Beim Test des E480 waren wir noch überrascht, als wir eine SSD aus Lenovo-Fertigung vorfanden. Beim E580 ist die SSD mit der Modellnummer LENSE20256GMSP34MEAT2TA und einer Kapazität von 256 GB nun schon eine alte Bekannte. Die Leistung der PCIe-NVMe-SSD im 2280-M.2-Format ist noch schlechter als beim E480. Das ThinkPad E570 enthielt eine PCIe-SSD von Toshiba, die ingesamt wesentlich schneller war, besonders was die Zugriffszeit und die Performance im 4K-64-Write-Test angeht.

Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
SanDisk SD8SNAT256G1002
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Toshiba THNSF5256GPUK
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
AS SSD
-15%
-2%
45%
22%
Score Total
1099
607
-45%
959
-13%
1578
44%
1200
9%
Score Write
237
300
27%
286
21%
369
56%
325
37%
Score Read
582
204
-65%
448
-23%
813
40%
602
3%
Access Time Write *
0.173
0.159
8%
0.228
-32%
0.036
79%
0.138
20%
Access Time Read *
0.176
0.141
20%
0.071
60%
0.06
66%
0.095
46%
4K-64 Write
91.55
195.5
114%
186.5
104%
232.51
154%
163.98
79%
4K-64 Read
419
137.12
-67%
368.67
-12%
653.5
56%
417.09
0%
4K Write
68.52
73.41
7%
75.18
10%
73.1
7%
97.97
43%
4K Read
31.54
17.96
-43%
29.4
-7%
37.12
18%
32.07
2%
Seq Write
769.52
315.86
-59%
242.04
-69%
635.81
-17%
632.62
-18%
Seq Read
1314.95
493.84
-62%
496.75
-62%
1226.97
-7%
1530.52
16%

* ... kleinere Werte sind besser

Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
Sequential Read: 1280 MB/s
Sequential Write: 638.6 MB/s
512K Read: 1011 MB/s
512K Write: 115.4 MB/s
4K Read: 30.87 MB/s
4K Write: 72.55 MB/s
4K QD32 Read: 257.3 MB/s
4K QD32 Write: 118.2 MB/s

Grafikkarte

Bei der AMD Radeon RX 550 handelt es sich um eine Polaris-GPU, die in AMDs GPU-Portfolio in der Mittelklasse angesiedelt ist. Dem Grafikchip mit 640 Shadereinheiten sind 2 GB GDDR5-Speicher zur Seite gestellt. Für Vergleiche mit anderen Grafikchips empfehlen wir einen Blick in die GPU-Benchmarkliste.

Das ThinkPad E570 enthielt optional noch die ältere Nvidia GeForce GTX 950M. Im Vergleich mit diesem Grafikchip stellt die RX 550 einen Rückschritt dar. Zwar liegt das E580 im 3DMark11 vorne, allerdings fließt die CPU-Leistung sehr stark in diesen Test mit ein. Im Firestrike- und im Cloudgate-Test des neueren 3DMarks zeigt sich ein gegenteiliges Bild: Die GeForce GTX 950M liegt in beiden Tests mehr als 20 % vor der AMD-GPU im E580. Auch die neuere Low-End GeForce MX150 im Xiaomi Notebook Pro ist eher etwas schneller als langsamer.

Der maximale Verbrauch der RX 550 im E580 beträgt 25 W, der Kerntakt liegt bei maximal 902 MHz. Im Akkubetrieb steht nicht die volle Leistung der GPU zur Verfügung, sie ist auf etwa 547 MHz gedrosselt.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), Intel Core i7-8650U
5787 Points ∼100% +101%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
3545 Points ∼61% +23%
Xiaomi Mi Notebook Pro i7
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
3319 Points ∼57% +15%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i5-8250U
3249 Points ∼56% +13%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i7-8550U
2874 Points ∼50%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
1637 Points ∼28% -43%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1026 Points ∼18% -64%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), Intel Core i7-8650U
29376 Points ∼100% +69%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
21835 Points ∼74% +25%
Xiaomi Mi Notebook Pro i7
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
19717 Points ∼67% +13%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i5-8250U
18158 Points ∼62% +4%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i7-8550U
17423 Points ∼59%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
9122 Points ∼31% -48%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8651 Points ∼29% -50%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), Intel Core i7-8650U
7483 (min: 7472, max: 7485) Points ∼100% +68%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i5-8250U
4559 Points ∼61% +3%
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i5-8250U
1619 Points ∼22% -64%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
AMD Radeon RX 550 (Laptop), Intel Core i7-8550U
4444 Points ∼59%
Xiaomi Mi Notebook Pro i7
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
4285 (min: 4274, max: 4292) Points ∼57% -4%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
4243 Points ∼57% -5%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
2092 Points ∼28% -53%
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1530 Points ∼20% -66%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
1440 Points ∼19% -68%
3DMark 11 Performance
4474 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
11982 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2516 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für Gelegenheitsspieler ist die Performance der RX 550 durchaus ausreichend. Neuere Titel müssen zwar in reduzierter Auflösung und Detailstufe gespielt werden, flüssig sollten viele Titel so aber schon laufen.

Die Spiele-Benchmarks zeigen allerdings, dass andere Grafikchips bzw. Laptops auch für Gelegenheitsspieler mehr Performance bieten. Wenn man ein echtes Gaming-Laptop möchte, dann empfehlen wir den Blick auf unsere Gaming-Bestenliste.

BioShock Infinite - 1366x768 High Preset
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
94.3 fps ∼100% +30%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
GeForce GTX 950M, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
86.79 fps ∼92% +20%
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
Radeon RX 550 (Laptop), 8550U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
72.56 fps ∼77%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 155.2888.3272.5622.17fps
Company of Heroes 2 (2013) 4944.8529.8516.97fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 44.3135.9818.01fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das ThinkPad E480 kritisierten wir wegen des häufig laufenden und hochfrequenten Lüfters. Glücklicherweise ist das E580 in dieser Hinsicht etwas angenehmer. Der Lüfter läuft weniger oft, und wenn er läuft, dann nicht so laut und deutlich weniger hochfrequent. Trotzdem ist auch das E580 kein Notebook, das bei geringfügiger Last immer komplett lautlos bleibt, wie es einige andere Ultrabooks schaffen. Unter Last ist der Lüfter natürlich gut hörbar, wobei er auch hier leiser läuft als beim E480.

Spulenfiepen konnten wir beim E580 nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
30.1 / 30.1 / 31.6 dB(A)
Last
37.7 / 38 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.1 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2042.841.241.441.242.82541.337.94039.941.33130.530.73231.830.54032.331.13031.732.35030.333.230.32930.36332.138.830.831.132.18027.932.327.728.727.910028.830.331.23028.812526.226.626.225.526.216028.226.726.825.428.220024.928.923.824.424.925025.325.824.523.225.331525.326.123.622.425.340024.72522.421.524.750024.625.921.420.224.663024.325.520.819.924.380024.925.520.41924.9100026.827.220.518.526.812502626.419.917.926160027.127.220.117.227.1200027.627.519.81727.6250026.726.718.916.826.731502626.118.516.826400026.226.418.416.726.2500026.426.817.216.626.4630023.523.61716.723.5800020.120.116.816.820.11000019.419.117.216.719.41250018.21816.916.718.2160001917.717.316.819SPL37.73831.630.137.7N2.831.61.42.8median 25.3median 26.1median 20.1median 17.9median 25.3Delta1.41.72.63.21.433.43135.330.73432.428.426.930.93128.930.632.129.931.632.631.831.832.330.627.830.529.228.22830.229.127.627.628.725.525.926.727.726.228.924.925.326.427.52627.12526.324.327.125.823.824.324.423.924.424.423.523.624.624.225.324.125.423.623.724.123.923.82521.121.62321.621.724.221.521.523.820.720.625.120.92224.619.918.625.320.422.62519.218.926.520.121.824.11918.126.520.922.52619.317.826.721.523.126.219.817.227.721.623.826.619.417.428.421.32326.119.416.72823.526.52720.416.728.52325.529.420.916.831.221.523.727.3201729.821.628.327.318.117.228.720.223.831.818.317.530.819.621251817.827.518.71922.317.818.224.218.318.220.217.918.221.6181819.21818.319.217.817.819.717.918.318.533.336.139.131.529.840.41.92.33.11.61.33.5median 21.3median 23median 24.6median 19.4median 18.2median 26.50.91.41.21.61.62hearing rangehide median Fan NoiseLenovo ThinkPad E580-20KS001RGELenovo ThinkPad E480-20KQS00000

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Das ThinkPad E480 mit dGPU wurde in unserem Last-Test extrem heiß, bis zu 70 °C haben wir bei dem kleineren Bruder des E580 gemessen. Daher waren wir natürlich gespannt, wie das E580 mit der selben Ausstattung bei den Temperaturen abschneidet. Das Ergebnis: Auch das E580 wird ziemlich heiß, allerdings bei weitem nicht so extrem wie das E480. Unter Last messen wir 60 °C mittig an der Unterseite – das ist natürlich immer noch sehr warm, von der Schoßnutzung sollte man unter Last auch beim E580 eher absehen.

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark erreichen sowohl CPU und GPU im Laufe des Tests 80 °C. Am Anfang des Last-Tests kann der Prozessor sehr kurz 25 Watt verbrauchen und dabei mit 3 GHz arbeiten. Nach wenigen Sekunden sinkt der Takt auf 2,3 GHz. Dieser Leistungsstand kann nur etwa zwei Minuten gehalten werden, dann geht es nochmals eine Stufe runter auf 1,7 GHz. Nach 10 Minuten beginnt der Takt dann sporadisch auf bis zu 1,1 GHz zu sinken, er schwankt dabei dann etwas. Während die CPU also wegen der Temperaturen gedrosselt wird, kann die GPU ihren Maximaltakt während des gesamten Tests bei 902 MHz halten.

Der direkt nach dem Stresstest durchgeführte 3DMark11 brachte ein normales Ergebnis zustande, womit das Throttling im Alltag kaum von Bedeutung sein dürfte.

Max. Last
 38 °C60 °C46 °C 
 36 °C41 °C31.6 °C 
 23 °C25.8 °C23.6 °C 
Maximal: 60 °C
Durchschnitt: 36.1 °C
57 °C54 °C41 °C
37 °C43.6 °C29 °C
21.5 °C25 °C23.6 °C
Maximal: 57 °C
Durchschnitt: 36.9 °C
Netzteil (max.)  46.8 °C | Raumtemperatur 21 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 60 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 57 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.3 °C (+1.7 °C).
Abwärme im Stresstest bei 21 Grad Raumtemperatur; Oberseite
Abwärme im Stresstest bei 21 Grad Raumtemperatur; Oberseite
Abwärme im Stresstest bei 21 Grad Raumtemperatur; Unterseite
Abwärme im Stresstest bei 21 Grad Raumtemperatur; Unterseite

Lautsprecher

Lenovo verbaut zwei Lautsprecher an der Unterseite. Diese sind weder besonders gut, noch besonders schlecht – für Notebooklautsprecher wohlgemerkt. Die Lautsprecher sind nicht sehr laut und haben wenig Bass, zumindest verzerren sie nicht. Wenn es geht, dann sollte man auf externe Lautsprecher oder Kopfhörer setzen, die man an den Kombo-Audio-Port anschließen kann. Dieser funktioniert einwandfrei.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.641.240.62539.439.939.43133.331.833.34035.131.735.1503629366334.931.134.98037.328.737.310039303912540.225.540.216040.525.440.520042.924.442.925046.123.246.131549.522.449.540049.721.549.750050.620.250.663057.519.957.580064.41964.410006318.563125061.117.961.1160064.917.264.9200062.41762.4250059.416.859.4315062.116.862.1400062.216.762.2500061.816.661.8630055.416.755.4800055.816.855.81000055.216.755.21250051.216.751.21600053.816.853.8SPL73.330.173.3N30.61.430.6median 55.4median 17.9median 55.4Delta7.83.27.841.63541.639.628.239.639.825.439.841.129.841.139.928.539.941.328.941.342.229.142.244.728.944.746.328.446.349.32749.351.423.851.454.822.754.855.721.955.758.220.958.260.920.560.963.319.563.36818.46870.918.270.969.617.869.667.41867.46617.86667.617.867.668.617.968.667.317.967.367.11867.165.21865.265.317.965.364.517.864.558.117.758.159.517.859.579.230.779.245.71.545.7median 64.5median 18median 64.56.22.16.2hearing rangehide median Pink NoiseLenovo ThinkPad E580-20KS001RGEDell Latitude 5580
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (64.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.4% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 31% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell Latitude 5580 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.1% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (4.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die gemessenen Stromverbrauchswerte beim E580 sind sehr hoch. Ein minimaler Verbrauch von 7,4 Watt ist ein negativer Spitzenwert im Testfeld. Lenovo hat das ThinkPad anscheinend nicht sehr gut optimiert. Das E480 mit sehr ähnlicher Hardware verbraucht deutlich weniger.

Für den maximalen Stromverbrauch (57 Watt) ist das 65-W-Netzteil ausreichend groß dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.56 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 7.4 / 10.4 / 10.3 Watt
Last midlight 57 / 57 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
8550U, Radeon RX 550 (Laptop), Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA, IPS LED, 1920x1080, 15.6
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
7500U, GeForce 930MX, SanDisk SD8SNAT256G1002, TN LED, 1920x1080, 15.6
Dell Latitude 5580
7300U, HD Graphics 620, Toshiba MQ01ACF050, IPS, 1920x1080, 15.6
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
7200U, HD Graphics 620, SK Hynix HFS256G39TND-N210A, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
7200U, GeForce GTX 950M, Toshiba THNSF5256GPUK, IPS LED, 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
8250U, Radeon RX 550 (Laptop), Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA, IPS LED, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
26%
25%
39%
24%
21%
Idle min *
7.4
3.8
49%
4.3
42%
3.4
54%
2.8
62%
4.1
45%
Idle avg *
10.4
6.6
37%
10.1
3%
5.8
44%
6.3
39%
6.3
39%
Idle max *
10.3
11.3
-10%
11.8
-15%
8
22%
6.9
33%
7.1
31%
Last avg *
57
38
33%
32
44%
38
33%
51.6
9%
54.8
4%
Last max *
57
45
21%
29
49%
32
44%
69.7
-22%
66.4
-16%
Witcher 3 ultra *
43.8

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: 116 Minuten
Ladezeit: 116 Minuten

Das ThinkPad E570 war eines der wenigen neueren Laptops mit einem Wechselakku. Beim Thinkpad E580 ist der Akku fest im Gehäuse integriert und nur mit dem Schraubenzieher tauschbar. Immerhin ist die Kapazität von 41 auf 45 Wattstunden gewachsen.

Trotz des gewachsenen Akkus schneidet das E580 bei den Akkulaufzeittests nicht sonderlich gut ab, wofür wir vor allem die hohen Verbrauchswerte verantwortlich machen. Im WLAN-Test kommt das E580 auf 6 Stunden und 44 Minuten. Dieser Wert geht für ein 15,6-Zoll-Notebook in Ordnung, der Vorgänger E570 ist aber dennoch besser.

Nach etwas weniger als zwei Stunden ist der Akku wieder voll, was ein gutes Ergebnis ist.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 21min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
6h 44min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 04min
Last (volle Helligkeit)
1h 21min
Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE
8550U, Radeon RX 550 (Laptop), 45 Wh
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
7200U, GeForce GTX 950M, 41 Wh
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
7500U, GeForce 930MX, 45 Wh
Dell Latitude 5580
7300U, HD Graphics 620, 68 Wh
Acer TravelMate P2510-M-51ZQ
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Lenovo ThinkPad E480-20KQS00000
8250U, Radeon RX 550 (Laptop), 48 Wh
Akkulaufzeit
25%
22%
52%
24%
7%
Idle
861
883
3%
746
-13%
910
6%
1164
35%
H.264
544
536
-1%
WLAN
404
462
14%
513
27%
613
52%
525
30%
341
-16%
Last
81
129
59%
123
52%
111
37%
88
9%

Fazit

Pro

+ hochwertigeres Gehäuse als der Vorgänger
+ angenehme Tastatur
+ hervorragende Mausersatz-Geräte
+ matter IPS-Bildschirm mit gutem Kontrast
+ Erweiterbarkeit (u.a. zwei RAM-Slots, HDD + SSD möglich)

Contra

- i7-CPU schwächer als so mancher i5
- sehr langsame PCIe-NVMe-SSD
- microSD- statt SD-Kartenleser
- unterdurchschnittlich gute Akkulaufzeit
- Hitzeentwicklung unter Last
- nur 12 Monate Garantie
- GPU-Leistungsreduzierung im Akkubetrieb
Lenovo ThinkPad E580, zur Verfügung gestellt von
Lenovo ThinkPad E580, zur Verfügung gestellt von

Dem E480 mit dGPU mussten wir die Empfehlung verweigern, trotz des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses – es wurde schlicht zu heiß. Das größere ThinkPad E580 wird auch heiß, aber nicht so extrem wie das kleinere Modell.

Viele Qualitäten des kleineren Modells finden wir auch beim E580. Dazu zählt die sehr gute ThinkPad-Tastatur und die flexible TrackPoint- & Touchpad-Kombination. Auch eine vorbildliche Erweiterbarkeit und ein gutes IPS-Display (die Farbraumabdeckung ausgenommen) bringt das E580 mit. Dazu kommt das verbesserte Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger.

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten: Bei den Negativpunkten kann man ebenso viele Parallelen zum E480 ziehen. Ein wichtiger Negativpunkt ist die lahme SSD. Schon im E480 war die Lenovo-SSD sehr langsam, beim E580 ist sie noch langsamer. Die Unverständnis über den MicroSD-Kartenleser hört auch beim E580 nicht auf – warum Lenovo diesen Kompromiss eingeht, ist für uns weiterhin ein großes Mysterium. Wie schon angesprochen ist die Hitzeentwicklung auch beim E580 kritikwürdig, denn 60 °C sind immer noch eine Hausnummer. Zumindest ist der Lüfter im Gegensatz zum E480 weniger nervig. Dafür kommt beim E580 ein neues Problem dazu: Die CPU-Leistung ist enttäuschend. Der nominell stärkere i7-8550U fällt noch hinter den i5-8250U im E480 zurück. Der Prozessor ist natürlich immer noch deutlich schneller als der Dual-Core-Chip im Vorgänger E570, aber den i7 kann man sich beim E580 im Grund komplett sparen. Genauso mittelmäßig wie beim ThinkPad E480 ist die Akkulaufzeit des E580 und die Garantielaufzeit ist mit 12 Monaten genauso kurz. Zudem stört uns die Leistungsreduzierung der GPU im Akkubetrieb.

Das ThinkPad E580 ist etwas weniger hitzköpfig als das kleinere Schwestermodell – daher können wir es aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses empfehlen.

Trotz dieser zahlreichen Negativpunkte können wir das E580 empfehlen, allerdings mit einigen Einschränkungen. Nur die Modelle mit i5-CPU lohnen sich wirklich und mit der Nutzung auf dem Schoß sollte man beim E580 ebenfalls vorsichtig sein. Abgesehen davon bekommt man mit dem E580 ein durchaus solides Office-Notebook mit Multimedia-Ambitionen und Spieletauglichkeit.

Lenovo ThinkPad E580-20KS001RGE - 19.02.2018 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
83 / 98 → 84%
Tastatur
89%
Pointing Device
88%
Konnektivität
64 / 80 → 80%
Gewicht
62 / 20-67 → 90%
Akkulaufzeit
90%
Display
87%
Leistung Spiele
68 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
92 / 92 → 100%
Temperatur
80%
Lautstärke
91%
Audio
64%
Kamera
43 / 85 → 50%
Durchschnitt
77%
87%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Benjamin Herzig, 21.02.2018 (Update:  3.05.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.