Notebookcheck

Test Microsoft Lumia 435 Smartphone

Florian Wimmer, Stefanie Voigt, 24.02.2015

Windows Phone X. Mit dem Lumia 435 bringt Microsoft ein günstiges Windows Phone auf den Markt. Aber Moment, gibt es das mit dem Lumia 535 nicht schon? Welchen Sinn Microsofts kleinstes Lumia Smartphone haben könnte, erfahren Sie im Test.

Im Test: Microsoft Lumia 435

Es war schon eine kleine Sensation, als Nokia letztes Jahr das Android Smartphone Nokia X auf den Markt brachte und sich damit erstmals seit Jahren wieder einem anderen Betriebssystem als Windows Phone zuwandte. Das dürfte auch den Lizenzkosten geschuldet gewesen sein, die Microsoft für sein Betriebssystem verlangte und die in der preisempfindlichen Einsteigerklasse ein Gerät nur unnötig verteuern: Das Nokia X war extrem günstig und besonders für ärmere Länder gedacht. Die auf Android aufgesetzte Nutzeroberfläche erinnerte dafür an Microsofts Betriebssystem. 

Inzwischen baut Microsoft die Lumia Smartphones selbst und auch die Lizenzkosten für Windows Phone sind weggefallen. Wahrscheinlich hat man sich daran erinnert, dass das Nokia X in manchen Märkten gar nicht so schlecht ankam, und baut nun bei Microsoft ein günstiges Windows Phone, das genau so aussieht wie das Nokia X: Das Lumia 435 ist handlich und besitzt eine abnehmbare Rückseite. Die Konkurrenz ist mit dem günstigen Lumia 535 in den eigenen Reihen allerdings stark.

Auch günstige Android Smartphones sind keine Seltenheit mehr: Beispielsweise bietet Motorola das Moto E an, das LG L40 oder das Acer Liquid Z4 Duo wenden sich ebenfalls an ein preisbewusstes Publikum.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Gehäuse ist recht stabil, aber klobig.
Das Gehäuse ist recht stabil, aber klobig.

Wer das Nokia X schon einmal in der Hand hatte, der wird nur minimale Unterschiede zum Microsoft Lumia 435 feststellen können: Beide Gehäuse sind aus Polycarbonat, natürlich fällt der Microsoft Schriftzug an der Rückseite auf, der Schlitz für den Lautsprecher ist größer geworden, und der Audioanschluss ist in die Mitte der oberen Kante gewandert. Außerdem finden sich nun natürlich die Windows Touchbuttons unterhalb des Bildschirms anstelle des einsamen "Return"-Buttons der Android Version. Ansonsten lässt sich das Cover immer noch abnehmen, wodurch man Zugriff auf Akku, micro-SD-Slot und micro-SIM-Slot erhält.

Die Stabilität des Kunststoff-Gehäuses ist immer noch ordentlich, vor allem ist auch bei stärkerem Druck oder Verwinden kein Knarzen zu hören. Druck auf den Bildschirm allerdings steckt das Gerät nicht ganz so gut weg: Er wird im Flüssigkristall sichtbar. Die Materialien sind griffig, allerdings hätte man die Ecken etwas weiter abrunden können, damit das Gerät sich noch ein wenig besser in die Hand schmiegt.

In Sachen Design sind die knalligen Farben wohl noch am spannendsten, in denen Microsoft sein Smartphone auf Wunsch ausliefert: Neongrün und -orange sind keine ungewöhnlichen Farbtöne innerhalb der Lumia Familie. Das Cover lässt sich allerdings auch einfach wechseln, wenn die Farbe nicht mehr gefällt.

Die Abmessungen sind leicht gewachsen: Mit 11,7 Millimeter Dicke ist das Lumia 435 wirklich kein schlankes Smartphone, das Lumia 535 misst beispielsweise gerade einmal 8,8 Millimeter in dieser Dimension. Dafür ist es durch seine nur 4 Zoll Bildschirmdurchmesser sehr praktisch auch für kleinere Hosentaschen und Hände.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Für nicht mal 100 Euro darf man wohl nicht allzuviel an Leistung erwarten: Immerhin gibt es beim Lumia 435 1.024 MByte Arbeitsspeicher und 8 GByte an Systemspeicher, der zudem per microSD-Karte erweiterbar ist. Viele Konkurrenzgeräte bieten gerade mal die Hälfte an Arbeitsspeicher und/oder Systemspeicher. Das Lumia 435 bietet sogar die Möglichkeit, Radio zu hören, allerdings benötigt man dafür ein Headset, da dieses als Antenne verwendet wird.

Oberseite: 3,5-mm-Audiokombiport
Oberseite: 3,5-mm-Audiokombiport
Unterseite: micro-USB-Port
Unterseite: micro-USB-Port
links: keine Anschlüsse
links: keine Anschlüsse
rechts: Lautstärkewippe, Standby-Taste
rechts: Lautstärkewippe, Standby-Taste
Neben zahlreichen Software-Beigaben gehört auch die sprachgesteuerte Assistentin "Cortana" zur Standardausstattung.
Neben zahlreichen Software-Beigaben gehört auch die sprachgesteuerte Assistentin "Cortana" zur Standardausstattung.

Software

Mit der Version 8.1 wurde nicht nur das Desktop Windows zu einem wieder einigermaßen benutzbaren Betriebssystem, sondern auch die Smartphone-Variante wurde um einige Features erweitert, die das Betriebssystem noch mehr auf Augenhöhe mit Android oder iOS bringen. So gibt es nun ein Benachrichtigungs-Center, die Tastatureingabe per Wischen und eine verbesserte Kalender-App. Das Arbeiten mit Windows Phone war schon immer recht angenehm, da die aufgeräumte Oberfläche intuitiv funktioniert und anders als Android oder iOS vor allem auf hohe Kontraste setzt. Nur die Einstellungen könnten etwas übersichtlicher angeordnet sein. Mehr zu Windows Phone 8.1 erfahren Sie im Test des Nokia Lumia 930. Dank 1 GByte RAM wäre das Lumia 435 auch für ein Update auf Windows Phone 10 bereit, eine offizielle Ankündigung gibt es dazu aber noch nicht.

Die Lumia Familie bekommt zudem zahlreiche Goodies von Microsoft spendiert, so gibt es beispielsweise mit "Here Drive +" eine kostenlose Navigationsapp (die auch alle anderen Windows-Phone-Geräte downloaden können), mit "Mix Radio" kostenloses Musik-Streaming und mit "Lumia Storyteller" eine App, die Geschichten aus Fotos und Videos erstellt, je nachdem, wann und wo sie aufgenommen wurden. Die Softwarebeigaben sind großteils nützlich und lassen sich bei Nichtgefallen auch schnell löschen. Wenn man die MSN Apps ausklammert, die durchaus einen gewissen Mehrwert bieten, ist zudem keine Adware vorinstalliert.

Kommunikation & GPS 

LTE darf man für einen Preis unter 100 Euro wohl nicht erwarten, mit GSM-Quadband und UMTS-Dualband ist das Microsoft Lumia 435 allerdings auf einer Ebene mit den meisten gleichteuren Geräten im Vergleich, nur das Motorola Moto E bietet Quadband auch im UMTS-Netz. Der Empfang im D1-Netz war in einer ländlichen Gegend OK. Der direkte Vergleich mit dem Windows Phone Samsung Ativ S allerdings zeigt die Unterschiede zu hochwertigeren Geräten: Wo das Ativ S vier Balken Emfang zeigte, konnte das Lumia 435 nur zwei Striche Empfang bereitstellen.

In Sachen WLAN versteht sich das Microsoft Lumia 435 immerhin mit drahtlosen Netzwerken nach Standards 802.11 b/g/n und kommt so wohl mit den allermeisten aktuellen WLANs klar. Der neueste und sehr flotte Standard 802.11 ac fehlt, außerdem kann man nur Netzwerke im 2,4-GHz-Band betreiben. Um den Empfang im WLAN zu testen, gehen wir zehn Meter vom Router weg und bringen drei Wände zwischen Gerät und Zugangspunkt. Dort haben wir noch halben Empfang, der Seitenaufbau geht aber weiterhin flott vonstatten.

Im Freien werden wir auf 3 Meter genau geortet.
Im Freien werden wir auf 3 Meter genau geortet.

Für Windows Phone stehen noch nicht so ausgeklügelte GPS-Benchmarks zur Verfügung wie für Android oder iOS, mit der Test-Suite "Hardware Tests" kann man sich aber immerhin einen groben Überblick über die Empfangsstärke des GPS-Moduls bilden. In Innenräumen ist eine Ortung per Satellit nicht möglich, das ist allerdings auch wenig überraschend, weil dies üblicherweise nur High-End-Smartphones gelingt. Im Freien hingegen ist die Verbindung zu genügend Satelliten schnell da, und wir werden auf 3 Meter genau geortet.

Bei einer Ausfahrt mit dem Auto, zu der wir zu Vergleichszwecken auch das Navi Garmin eTrex30 mitnehmen, zeigt sich allerdings schnell, dass das man dem GPS-Modul im Lumia 435 nicht uneingeschränkt vertrauen sollte: Statt den Weg nachzuverfolgen, berechnet es die Hälfte unseres Weges einfach als gerade Strecke und lässt uns scheinbar durch Häuser "fliegen".

GPS Garmin eTrex30: gesamt
GPS Garmin eTrex30: gesamt
GPS Garmin eTrex30: Kreuzung
GPS Garmin eTrex30: Kreuzung
GPS Garmin eTrex30: Straße
GPS Garmin eTrex30: Straße
GPS Lumia 435: gesamt
GPS Lumia 435: gesamt
GPS Lumia 435: Kreuzung
GPS Lumia 435: Kreuzung
GPS Lumia 435: Straße
GPS Lumia 435: Straße

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Sprachqualität zeigt sich zwiespältig. Einerseits ist die Soundwiedergabe über den verbauten Ohrhörer durchaus in Ordnung: Das Gegenüber klingt zwar etwas höhenbetont, außerdem sind Zischlaute unangenehm kräftig, alles in allem aber ist der Sound recht ausgewogen, klar und einigermaßen laut. Auch die Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher ist recht klar, allerdings stottert die Wiedergabe teilweise beim Umschalten zwischen Ohrhörer und Lautsprecher. Was das Gegenüber allerdings zu hören bekommt, ist verrauscht, dumpf und undeutlich, mit dem Mikrofon sind wir also nicht zufrieden.

Kameras & Multimedia

Nokia spendiert auch seinem günstigsten und kleinsten Smartphone zwei Kameras, wobei man bei der 2-Megapixel-Linse an der Rückseite auf Blitz und Autofokus verzichten muss, und die Frontkamera mit nur 0,3 Megapixel sehr niedrig auflöst. Das Lumia 535 bekommt man aktuell für nur 15 Euro mehr im Internet, dafür hat es zwei 5-Megapixel-Kameras, an der Rückseite sogar mit Blitz.

Die 2-Megapixel-Kamera an der Rückseite macht ordentliche Bilder, auch bei schlechter Beleuchtung nimmt das Farbrauschen nicht so schnell überhand. Allerdings sollte man die Bilder vornehmlich auf kleineren Bildschirmen anschauen, denn sobald man sie leicht vergrößert, wird die geringe Auflösung sehr deutlich sichtbar: Ränder werden unscharf und Details verschwimmen. Die Farbwiedergabe gefällt uns in allen Szenarien recht gut. Die Frontkamera sollte man selbst für Selfies nur dann einsetzen, wenn man sie an ein anderes Smartphone senden möchte, die Qualität ist nicht sehr gut. Auch Videotelefonie über das integrierte Skype sollte man am besten nur mit einem anderen Smartphone über die Frontkamera machen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Zubehör

Ein Headset oder ein USB-Kabel sucht man in der Packung vergeblich, stattdessen bekommt man lediglich ein Ladegerät mit fest installiertem Kabel mitgeliefert. Auf seiner Website bietet Microsoft ein Headset in passenden Farben an, ebenso wie die Wechsel-Cover für die Rückseite des Lumia 435 ist es aber noch nicht erhältlich, und auch der Preis ist noch nicht bekannt.

Garantie

Microsoft bietet 24 Monate Garantie auf das Smartphone selbst. Auf Akku und Ladegerät gibt es allerdings nur 12 Monate Garantie. Davon unberührt sind gesetzliche Gewährleistungsansprüche dem Händler gegenüber.

Eingabegeräte & Bedienung

Auf dem kleinen 4-Zoll-Display sind naturgemäß auch die Tasten der Bildschirmtastatur recht klein, zumal Microsoft auf ein eher hohes als breites Tastenlayout setzt. Dennoch hatten wir im Test nicht das Gefühl, dass die Tastatur unpräzise wäre, alle unsere Eingaben wurden sehr gut umgesetzt. Das Tastaturlayout lässt sich direkt auf der Tastatur zu einer anderen Sprache umschalten, Zahlen erreicht man allerdings nur über ein Sondermenü. Direkt oberhalb der Tastatur werden Wortvorschläge eingeblendet, das System lernt auch dazu und kann nach einigen Eingaben auch Ihren Namen erkennen. Die Eingabe per Wischen über die Tasten ist ebenfalls möglich, ein Sprachdiktat oder handschriftliche Eingabe ist allerdings noch nicht direkt aus der Tastatur heraus möglich.

Seit Windows 8.1 gibt es auch die Sprachassistentin "Cortana", die nach dem Vorbild von Apples "Siri" helfen soll, das Gerät nur mit Sprache zu bedienen. Es handelt sich bei der deutschen Helferin allerdings noch um eine Alpha-Version, so dass viele Anfragen einfach an Bing weitergeleitet werden, anstatt direkt beantwortet zu werden. Insgesamt ist die Spracherkennung aber recht genau, und auch die Sprachausgabe ist insgesamt recht angenehm.

Der Touchscreen ist bis in die Ecken empfindlich, reagiert prompt auf unsere Eingaben und hat auch eine recht gleitfreudige Oberfläche, die das Eingeben angenehm macht.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Wie wir testen - Display

Der 4 Zoll große TN-LED-Bildschirm ist mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel im 5:3-Format gehalten. Die Auflösung ist im Zeitalter von 4K-Displays natürlich nicht sehr hoch, und tatsächlich ist der Unterschied zu höher auflösenden Screens deutlich sichtbar: So gibt es beispielsweise Probleme bei der Darstellung von feinem Text. Dabei befindet sich das Lumia 435 mit seiner Auflösung in guter Gesellschaft in dieser Preisklasse: Auch das Acer Liquid Z4 bietet nicht mehr und das LG L40 sogar wesentlich weniger Pixel.

Die Helligkeit ist mit maximal 292 cd/m² unterdurchschnittlich, dafür kann die Ausleuchtung mit 92 % Gleichmäßigkeit durchaus überzeugen. Große Farbflächen wirken aber aufgrund der wenig blickwinkelstabilen TN-LED-Technik dennoch nicht einheitlich ausgeleuchtet.

292
cd/m²
292
cd/m²
287
cd/m²
281
cd/m²
284
cd/m²
276
cd/m²
280
cd/m²
274
cd/m²
269
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 292 cd/m² Durchschnitt: 281.7 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 284 cd/m²
Kontrast: 507:1 (Schwarzwert: 0.56 cd/m²)
ΔE Color 5.64 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 5.69 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.11
Microsoft Lumia 435
Adreno 302, 200 8210, 8 GB eMMC Flash
Microsoft Lumia 535
Adreno 302, 200 MSM8212, 8 GB eMMC Flash
Nokia X
Adreno 203, S4 Play MSM8625Q, 4 GB Flash
LG L40
Adreno 302, 200 8210, 4 GB Flash
Motorola Moto E 1. Gen 2014
Adreno 302, 200 8210, 4 GB Flash
Acer Liquid Z4
Mali-400 MP, MT6572, 4 GB Flash
Bildschirm
27%
-13%
19%
20%
-27%
Helligkeit Bildmitte
284
431
52%
397
40%
396
39%
373
31%
373
31%
Brightness
282
424
50%
397
41%
380
35%
365
29%
348
23%
Brightness Distribution
92
90
-2%
92
0%
91
-1%
96
4%
81
-12%
Schwarzwert *
0.56
0.64
-14%
0.85
-52%
0.51
9%
0.5
11%
0.6
-7%
Kontrast
507
673
33%
467
-8%
776
53%
746
47%
622
23%
DeltaE Colorchecker *
5.64
3.6
36%
7.77
-38%
6.01
-7%
4.84
14%
12.31
-118%
DeltaE Graustufen *
5.69
3.71
35%
9.83
-73%
5.45
4%
5.62
1%
13.06
-130%
Gamma
2.11 104%
2.4 92%
2.59 85%
2.29 96%
2.59 85%
1.88 117%
CCT
7817 83%
6878 95%
10239 63%
6954 93%
7943 82%
15301 42%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Schwarzwert, also die Resthelligkeit bei schwarzen Flächen, ist mit 0,56 cd/m2 ebenfalls nicht herausragend, hier machen die Vergleichsgeräte allerdings einen ähnlich schlechten Job. Der Kontrast des Lumia 435 ist mit 507:1 dennoch schlechter als bei den Vergleichsgeräten, weil die maximale Helligkeit recht gering ist. In der Praxis bedeutet das sehr flaue Farben und dunkle Flächen, die eher dunkelgrau als schwarz wirken.

Bei den Tests mit dem Spektralfotometer und der Software CalMan wird der Blaustich des Displays mit bloßem Auge sichtbar: Besonders helle Graustufen und weiße Flächen sind blauer als sie laut dem Referenzfarbraum sRGB sein sollten. Die durchschnittliche Abweichung der Graustufen und Farbwerte DeltaE beträgt jeweils über 5 und ist damit deutlich zu sehen. Allerdings fiel sie beim Bildschirm des Nokia X oder beim Bildschirm des Acer Liquid Z4 noch deutlich heftiger aus. Insgesamt ist die Farbdarstellung also ungenau und zu blau tendierend, wodurch Farbtöne recht kühl wirken.

CalMan Farbmanagement sRGB
CalMan Farbmanagement sRGB
CalMan Farbgenauigkeit sRGB
CalMan Farbgenauigkeit sRGB
CalMan Graustufen sRGB
CalMan Graustufen sRGB
CalMan Sättigung sRGB
CalMan Sättigung sRGB
CalMan Farbgenauigkeit AdobeRGB
CalMan Farbgenauigkeit AdobeRGB
direkter Vergleich: Microsoft Lumia 435 (TN LED, 800 x 480 Pixel) / Samsung Ativ S (AMOLED, 1.200 x 720 Pixel)
direkter Vergleich: Microsoft Lumia 435 (TN LED, 800 x 480 Pixel) / Samsung Ativ S (AMOLED, 1.200 x 720 Pixel)

Im Freien kommen zu der geringen Helligkeit des Displays auch noch die spiegelnde Beschichtung und die wenig stabilen Blickwinkel, die eine Betrachtung in hellen Umgebungen und vor allem bei direkter Sonneinstrahlung eigentlich unmöglich machen. In dunkleren Umgebungen und Innenräumen ist die Sichtbarkeit des Bildschirminhalts wesentlich besser.

Durch die TN-LED-Technologie sind die Blickwinkel des Bildschirms nicht sehr groß: Nach links und rechts kommt es zu Helligkeitsverlusten, hier ist die Sichtbarkeit aber noch in Ordnung. Nach oben und unten allerdings sind deutliche Farbverschiebungen sichtbar, und der Kontrast bricht zusammen, so dass man ab einem gewissen Punkt Details nicht mehr erkennen kann.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das SoC des Lumia 435 heißt Qualcomm Snapdragon 200 MSM8210 und besitzt zwei Rechenkerne, die mit bis zu 1,2 GHz takten. Das SoC ist für günstige Einsteigergeräte gedacht und stellt nicht viel Leistung zur Verfügung, diese reicht aber, um das Betriebssystem in den allermeisten Situationen flüssig laufen zu lassen. Ruckler kann man so gut wie nie beobachten. In den Benchmarks zeigt sich eine deutliche Minderleistung gegenüber dem Lumia 535, das immerhin ein Vierkern-SoC mit gleicher Taktung beinhaltet.

Die integrierte Grafiklösung Adreno 302 reicht ebenfalls nur für grundlegendes Gaming. Mit anspruchsvollen 3D-Benchmarks wie "Basemark X" oder "GFXBench" versteht sich das Microsoft Lumia 435 deshalb nicht gut: Sie starten entweder gar nicht oder bringen das System zum Absturz. Die meisten getesteten Games liefen aber.

Beim Surfen im Internet waren wir grundsätzlich mit der Geschwindigkeit zufrieden. Der integrierte Internet Explorer ist aber nicht so schnell wie Googles Chrome, was sich auch in den Ergebnissen der Benchmarks niederschlägt: So ist beispielsweise das Motorola Moto E deutlich schneller im Web unterwegs.

Linpack Android / IOS
Multi Thread (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
109.3 MFLOPS ∼4%
Microsoft Lumia 535
234.392 MFLOPS ∼8% +114%
Nokia X
75.873 MFLOPS ∼3% -31%
Motorola Moto E 1. Gen 2014
145.528 MFLOPS ∼5% +33%
Single Thread (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
54.5 MFLOPS ∼5%
Microsoft Lumia 535
58.598 MFLOPS ∼6% +8%
Nokia X
44.053 MFLOPS ∼4% -19%
Motorola Moto E 1. Gen 2014
77.48 MFLOPS ∼8% +42%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
340 Points ∼17%
Microsoft Lumia 535
367 Points ∼18% +8%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
189 Points ∼1%
Microsoft Lumia 535
189 Points ∼1% 0%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
550 Points ∼9%
Microsoft Lumia 535
593 Points ∼9% +8%
System (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
369 Points ∼2%
Microsoft Lumia 535
572 Points ∼3% +55%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
338 Points ∼4%
Microsoft Lumia 535
391 Points ∼5% +16%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
28910 ms * ∼49%
Microsoft Lumia 535
27174.9 ms * ∼46% +6%
LG L40
16366.4 ms * ∼28% +43%
Motorola Moto E 1. Gen 2014
17651.2 ms * ∼30% +39%
WebXPRT 2013
Offline Notes (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
2950 ms * ∼62%
Microsoft Lumia 535
2835.1 ms * ∼59% +4%
LG L40
2420.3 ms * ∼50% +18%
Stocks Dashboard (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
2674 ms * ∼71%
Microsoft Lumia 535
2571.4 ms * ∼69% +4%
LG L40
2391.6 ms * ∼64% +11%
Face Detection (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
6201 ms * ∼51%
Microsoft Lumia 535
5995.6 ms * ∼49% +3%
LG L40
5365 ms * ∼44% +13%
Photo Effects (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
2253 ms * ∼25%
Microsoft Lumia 535
2296.3 ms * ∼26% -2%
LG L40
2333.1 ms * ∼26% -4%
Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
128 Points ∼6%
Microsoft Lumia 535
131 Points ∼6% +2%
LG L40
143 Points ∼6% +12%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
1166 Points ∼2%
LG L40
0 Points ∼0% -100%
Motorola Moto E 1. Gen 2014
1904 Points ∼4% +63%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
1119 Points ∼6%
Microsoft Lumia 535
1141 Points ∼6% +2%
Nokia X
1273 Points ∼7% +14%
Motorola Moto E 1. Gen 2014
1777 Points ∼9% +59%
Acer Liquid Z4
1509 Points ∼8% +35%
Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Microsoft Lumia 435
1322 ms * ∼14%
Microsoft Lumia 535
1254.1 ms * ∼14% +5%
Nokia X
2429.7 ms * ∼27% -84%
LG L40
612.9 ms * ∼7% +54%
Acer Liquid Z4
1840.6 ms * ∼20% -39%

Legende

 
Microsoft Lumia 435 Qualcomm Snapdragon 200 8210, Qualcomm Adreno 302, 8 GB eMMC Flash
 
Microsoft Lumia 535 Qualcomm Snapdragon 200 MSM8212, Qualcomm Adreno 302, 8 GB eMMC Flash
 
Nokia X Qualcomm Snapdragon S4 Play MSM8625Q, Qualcomm Adreno 203, 4 GB Flash
 
LG L40 Qualcomm Snapdragon 200 8210, Qualcomm Adreno 302, 4 GB Flash
 
Motorola Moto E 1. Gen 2014 Qualcomm Snapdragon 200 8210, Qualcomm Adreno 302, 4 GB Flash
 
Acer Liquid Z4 MediaTek MT6572, ARM Mali-400 MP, 4 GB Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

Eine Spielernatur ist das verbaute SoC nicht unbedingt. Die kleine Grafikkarte kann aktuellen High-End Games wie "Asphalt 8: Airborne" nicht vollends gerecht werden: Trotz deutlich reduzierter Details (bei der Windows-Phone-Version nicht einstellbar) kommt es immer wieder zu leichten Rucklern. Spielbar ist das Game zwar, auf schnelleren Grafiklösungen macht es aber mehr Spaß und sieht auch deutlich besser aus. Wer nur Casual Games, beispielsweise aus der "Angry Birds"-Reihe, zockt, für den reicht das SoC aber aus.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor ist hinreichend präzise, ab und an hatten wir allerdings das Gefühl, dass unsere Eingaben auf dem Touchscreen nicht sofort umgesetzt wurden. Das kann entweder an der fehlenden Rechen-Power oder leichten Ungenauigkeiten im Touchscreen liegen.

Auch bei geringeren Details und in der geringen Auflösung nicht ganz flüssig: "Asphalt 8: Airborne".
Auch bei geringeren Details und in der geringen Auflösung nicht ganz flüssig: "Asphalt 8: Airborne".

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

In Sachen Erwärmung muss man sich beim Microsoft Lumia 435 keine Sorgen machen: Die absolute Maximaltemperatur unter Last beträgt 34,1 Grad Celsius, das dürften nur sehr empfindliche Naturen überhaupt wahrnehmen, zumal der Unterschied zum Idle-Modus nicht mal 2 Grad beträgt.

Max. Last
 30.8 °C33.2 °C34 °C 
 30.5 °C32.7 °C34.1 °C 
 30.5 °C32.1 °C33.6 °C 
Maximal: 34.1 °C
Durchschnitt: 32.4 °C
28.1 °C29.3 °C28.8 °C
28.2 °C29.4 °C29.2 °C
28 °C29.3 °C29.3 °C
Maximal: 29.4 °C
Durchschnitt: 28.8 °C
Netzteil (max.)  38.5 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 34.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 29.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Wie schon beim Nokia X ist der Lautsprecher eigentlich ganz ordentlich: Zwar sind Mitten und Tiefen so gut wie nicht vorhanden, Höhen klingen aber sauber und verzerren nur auf maximaler Lautstärke ganz leicht. Apropos: Wenn man die Lautstärke voll aufdreht, kann das Lumia 435 recht laut werden, ein kleines Zimmer kann man damit schon beschallen. Zwar liegt kein Headset bei, wer aber seinen eigenen Kopfhörer anschließt, der bekommt ordentlichen Klang.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Einer der größten Nachteile beim Microsoft Lumia 535 ist die hohe Energieaufnahme, die auch die Akkulaufzeiten stark drückte. Beim Lumia 435 ist dieses Problem nicht ganz so schlimm vorhanden, deutlich oberhalb von Motorola Moto E oder LG L40 liegen die Verbrauchswerte aber dennoch: Minimal 0,7 Watt und maximal 1,5 Watt braucht unser Testgerät im Idle-Modus. Bei starker Belastung können es bis zu 3,5 Watt werden. Außerdem ist der Verbrauch im Standby-Modus leicht erhöht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 0.7 / 1.3 / 1.5 Watt
Last midlight 2.8 / 3.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 870

Akkulaufzeit

Mit 5,8 Wattstunden ist der Akku des Lumia 435 gleichgroß oder etwas kleiner als bei den Vergleichsgeräten mit Android. Das Lumia 535 hingegen hat mit 7 Wattstunden einen deutlich größeren Akku im Gepäck, muss aber auch mit sehr hohem Energieverbrauch klarkommen. Das Lumia 435 kommt auf sehr ähnliche Laufzeiten wie das Lumia 535, die WLAN-Laufzeit stimmt sogar exakt überein. Mit 6:16 Stunden ist sie praxistauglich, aber doch deutlich kürzer als bei den Android Konkurrenten. Daran kann auch der standardmäßig aktivierte Energiesparmodus nichts viel ändern, der Hintergrunddienste deaktiviert und die Laufzeit durchaus um einige Stunden strecken kann.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 15min
Surfen über WLAN
6h 16min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 02min
Last (volle Helligkeit)
2h 12min
Microsoft Lumia 435
Adreno 302, 200 8210, 8 GB eMMC Flash
Microsoft Lumia 535
Adreno 302, 200 MSM8212, 8 GB eMMC Flash
Nokia X
Adreno 203, S4 Play MSM8625Q, 4 GB Flash
LG L40
Adreno 302, 200 8210, 4 GB Flash
Motorola Moto E 1. Gen 2014
Adreno 302, 200 8210, 4 GB Flash
Acer Liquid Z4
Mali-400 MP, MT6572, 4 GB Flash
Akkulaufzeit
0%
39%
98%
70%
32%
Idle
735
948
29%
1048
43%
1336
82%
H.264
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322
-24%
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-17%
WLAN (alt)
376
376
0%
598
59%
860
129%
846
125%
498
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Last
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127
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152
15%
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248
88%

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Im Test: Microsoft Lumia 435. Testgerät zur Verfügung gestellt von Microsoft Deutschland.
Im Test: Microsoft Lumia 435. Testgerät zur Verfügung gestellt von Microsoft Deutschland.

Wer wirklich als absolut oberstes Limit für sein nächstes Smartphone 100 Euro gesetzt hat, der muss mit einigen Einschränkungen leben: Das Microsoft Lumia 435 bietet deutlich weniger als das Lumia 535, das etwas über der 100-Euro-Marke liegt. So muss man beim Bildschirm und bei den Kameras eindeutig zurückstecken. Außerdem ist das Gehäuse recht wuchtig.

Absolute Sparfüchse bekommen allerdings immerhin 8 GByte Speicher und 1 GByte RAM, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Außerdem gibt es die üppigen Software-Beigaben der Lumia Serie unbeschränkt auch für das Lumia 435. Der Akku ist austauschbar, und per micro-SD-Karte lässt sich der Speicher erweitern. Das Betriebssystem läuft flüssig und eine Erwärmung des Gehäuses ist eigentlich nicht spürbar.

Dass der GPS-Sensor manchmal seinen Dienst versagt, der Bildschirm nicht gerade durch Farbbrillanz überzeugt und die Auflösung recht niedrig ist, dass die Frontkamera eigentlich nicht mal für Videotelefonie richtig geeignet ist und die Mikrofonqualität recht schlecht ist, muss man wohl für den günstigen Preis in Kauf nehmen. Innerhalb der ungefähr gleichpreisigen Konkurrenten schlägt sich das Lumia 435 nicht so schlecht, zumal Windows Phone 8.1 auf schwachen Geräten deutlich flüssiger läuft als Android.

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Im Test: Microsoft Lumia 435. Testgerät zur Verfügung gestellt von Microsoft Deutschland.
Im Test: Microsoft Lumia 435. Testgerät zur Verfügung gestellt von Microsoft Deutschland.

Datenblatt

Microsoft Lumia 435 (Lumia Serie)
Hauptspeicher
1024 MB 
Bildschirm
4 Zoll 5:3, 800 x 480 Pixel, kapazitiver Touchscreen, TN LED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
8 GB eMMC Flash, 8 GB 
, 3.8 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Audiokombiport, Card Reader: microSDXC (bis 128GB), Sensoren: Bewegungssensor, Lichtsensor, Annäherungssensor, GPS
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, GSM-Quadband (850/900/1800/1900), UMTS-Dualband (900/2100)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 11.7 x 118.1 x 64.7
Akku
6 Wh Lithium-Ion, austauschbarer Akku, 3,8 Volt, 1560 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows Phone 8.1
Kamera
Webcam: 2.0MP (hinten); 0.3MP (vorne)
Sonstiges
Lautsprecher: Lautsprecher an der Rückseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, App Social, Here Drive+, Kochen & Genuss, Lumia Selfie, Lumia Storyteller, Mix Radio, 24 Monate Garantie
Gewicht
134 g, Netzteil: 46 g
Preis
89 Euro

 

Das Microsoft Lumia 435 richtet sich an Leute mit schmalem Geldbeutel.
Das Microsoft Lumia 435 richtet sich an Leute mit schmalem Geldbeutel.
Dafür muss man auch große Einschränkungen hinnehmen, beispielsweise bei der Kamera.
Dafür muss man auch große Einschränkungen hinnehmen, beispielsweise bei der Kamera.
Die Frontkamera ist für Selfies kaum geeignet.
Die Frontkamera ist für Selfies kaum geeignet.
Das Gehäuse werden Nutzer des Nokia X wiedererkennen.
Das Gehäuse werden Nutzer des Nokia X wiedererkennen.
Das Akku ist austauschbar, ebenso wie die Rückseite, die es in mehreren Farben gibt.
Das Akku ist austauschbar, ebenso wie die Rückseite, die es in mehreren Farben gibt.
Im Vergleich zu hochwerigeren Windows Phones ist der Bildschirm kontrastarm.
Im Vergleich zu hochwerigeren Windows Phones ist der Bildschirm kontrastarm.
Microsoft positioniert das Lumia 435 ganz unten, innerhalb seines Preissegments ist es aber nicht so schlecht aufgestellt.
Microsoft positioniert das Lumia 435 ganz unten, innerhalb seines Preissegments ist es aber nicht so schlecht aufgestellt.
Außerdem gibt es üppige Software-Beigaben und die sprachgesteuerte Assistentin Cortana.
Außerdem gibt es üppige Software-Beigaben und die sprachgesteuerte Assistentin Cortana.
Sie beantwortet noch wenig selbst, ist aber auch eine Alpha-Version.
Sie beantwortet noch wenig selbst, ist aber auch eine Alpha-Version.
Mit "Mix Radio" kann man kostenlos Musik streamen.
Mit "Mix Radio" kann man kostenlos Musik streamen.
"Storyteller" erstellt Geschichten aus aufgenommenen Bildern.
"Storyteller" erstellt Geschichten aus aufgenommenen Bildern.
Der Store ist mittlerweile gut gefüllt.
Der Store ist mittlerweile gut gefüllt.
Die beliebtesten Apps sind alle zu finden.
Die beliebtesten Apps sind alle zu finden.
Die Nutzeroberfläche ist aufgeräumt, übersichtlich und stark personalisierbar.
Die Nutzeroberfläche ist aufgeräumt, übersichtlich und stark personalisierbar.
Auch Ordner sind mittlerweile möglich.
Auch Ordner sind mittlerweile möglich.
Die Akzentfarbe lässt sich wählen.
Die Akzentfarbe lässt sich wählen.
Kleines Manko: Die Einstellungen sind unübersichtlich.
Kleines Manko: Die Einstellungen sind unübersichtlich.
Für echte Spielefans ist das Smartphone wohl zu schwach.
Für echte Spielefans ist das Smartphone wohl zu schwach.

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Test Bibliothek

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Links

Preisvergleich

Pro

+Handliche Größe
+Flüssiges Betriebssystem
+Üppige Softwarebeigaben
+Gute Speicherausstattung
+Praxistaugliche Akkulaufzeiten
+Ordentlicher Lautsprecher
+Austauschbarer Akku
+Wechselcover
+Kaum Gehäuseerwärmung
 

Contra

-Schlechte Mikrofonqualität
-Dickes Gehäuse
-Kaum Spieleleistung
-Kameraaustattung mäßig
-Kontrastarmer Bildschirm
-GPS-Sensor unzuverlässig

Shortcut

Was uns gefällt

Die üppige Speicherausstattung ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Klasse, ebensowenig der vernünftige Lautsprecher.

Was wir vermissen

Das Mikrofon ist ein Graus, außerdem könnte das Gehäuse etwas schlanker sein.

Was uns verblüfft

Dass Windows Phone 8.1 auch auf sehr langsamen SoCs recht flüssig läuft.

Die Konkurrenz

Microsoft Lumia 535, LG L40, Motorola Moto E, Acer Liquid Z4

Bewertung

Microsoft Lumia 435 - 23.02.2015 v4(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
71%
Tastatur
63 / 75 → 84%
Pointing Device
77%
Konnektivität
42 / 60 → 70%
Gewicht
94%
Akkulaufzeit
88%
Display
78%
Leistung Spiele
40 / 63 → 63%
Leistung Anwendungen
18 / 70 → 26%
Temperatur
92%
Lautstärke
100%
Audio
41 / 91 → 45%
Kamera
42%
Durchschnitt
65%
75%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Florian Wimmer (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.