Notebookcheck

Test Oukitel K10 Smartphone

Mike Wobker, 👁 Daniel Schmidt, Tanja Hinum, 23.02.2018

Groß, schwer und ausdauernd. Oukitel verspricht Käufern des K10 eine extrem lange Akkulaufzeit, viel Leistung und brillante Bildaufnahmen. Die Akkukapazität übersteigt mit 11.000 mAh schon mal die von einigen Notebooks. Aber kann das 6 Zoll große Smartphone die Versprechen auch in der Praxis umsetzen? Wir haben es ausprobiert.

Der Name des chinesischen Smartphone-Herstellers Oukitel ist uns mittlerweile nicht mehr unbekannt. In den letzten Jahren haben wir immer mal wieder ein Telefon dieser Marke getestet. Dabei zeichneten sich die Geräte immer dadurch aus, dass sie groß, vergleichsweise schwer, aber günstig sind. In Bezug auf die Leistung mussten Käufer allerdings Abstriche hinnehmen, was das Preis-/Leistungsverhältnis aber nicht schmälerte.

Ein ähnliches Ergebniss erwarten wir auch von unserem aktuellen Testgerät. Mit dem Mediatek Helio P23 MT6763T setzt Oukitel auf ein relativ neues SoC, das sich mit seinen 8 Kernen vor allem für den Einsatz in Android-Geräten der Mittelklasse eignet. Für die grafische Darstellung von Bildschirminhalten ist eine ARM Mali-G71 MP2 verantwortlich. Mit 6 GB RAM und 64 GB Flash-Speicher dürften damit die meisten Ansprüche erfüllt sein.

Um einen möglichst breiten Überblick über die Leistung des Oukitel K10 zu gewährleisten, vergleichen wir das Smartphone mit Geräten, die eine ähnliche Leistung, Größe oder Preis zu bieten haben. Dazu gehören das HTC U Play, das Nomu S30, Blackviews BV9000 und das Huawei Mate 10 Lite.

Oukitel K10 (K Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
6144 MB 
Bildschirm
6 Zoll 2:1, 2160 x 1080 Pixel 402 PPI, 5-Punkte-Multitouch, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 52 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: USB-Typ-C zu 3,5mm Klinke, Card Reader: MicroSD, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass
Netzwerk
Bluetooth 4.2, GSM (850/900/1800/1900), WCDMA (900/2100), LTE FDD (1/3/7/8/20), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 13 x 168 x 79
Akku
11000 mAh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 1008 h, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 90 h
Betriebssystem
Android 7.1 Nougat
Kamera
Primary Camera: 21 MPix +8 MP
Secondary Camera: 13 MPix +8 MP
Sonstiges
Lautsprecher: Mono, Tastatur: ondisplay, Tastatur-Beleuchtung: ja, Ladegerät, Datenkabel, Adapter: USB-Typ-C zu 3,5mm-Klinke, USB-Typ-C zu USB, 12 Monate Garantie, Face-ID, USB-OTG, Lüfterlos
Gewicht
284 g, Netzteil: 104 g
Preis
250 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Oukitel K10 wird zwar nicht als Outdoor-Smartphone beworben, die Abmessungen und unser Eindruck vom Gehäuse lassen aber auf ein äußerst stabiles Gerät schließen. An den Seiten, sowie der Ober- und Unterkante, sorgt ein geriffelter Streifen dafür, dass das Gerät fest in der Hand gehalten werden kann. An den Rändern verteilte Schrauben vermitteln ebenfalls ein robustes Gefühl. Mit einer Dicke von 13 Millimetern ist unser Testgerät so dick wie die Outdoor-Geräte Blackview B9000 Pro und Nomus S30. Dafür dürfte vor allem der große Akku verantwortlich sein. Dass sich das K10 dennoch handlich bedienen lässt, liegt am 18:9-Format des Bildschirms.

Dadurch ist das Smartphone angenehm schmal und liegt trotz der gewaltigen Maße gut in der Hand. Vergleichbare Geräte sind mindestens einen halben Zentimeter breiter. Das 8-kantige Design hebt das Oukitel K10 zusätzlich von der Konkurrenz ab. Natürlich muss man diese Optik mögen, für Käufer, denen Smartphones zu einheitlich aussehen, könnte das aber eine willkommene Abwechslung sein.

Größenvergleich

168 mm 79 mm 13 mm 284 g162 mm 83 mm 13 mm 260 g163 mm 82 mm 12 mm 253 g156.2 mm 75.2 mm 7.5 mm 164 g146 mm 72.9 mm 8 mm 145 g

Ausstattung

Unser Testgerät ist mit dem 8-Kern-SoC Helio P23 MT6763T von Mediatek und ARMs Mali-G71-MP2-GPU, sowie 6 GB Hauptspeicher ausgestattet. Diese Daten kennzeichnen das Oukitel K10 als Mittelklasse-Smartphone, auf dem eher einfache grafische Anwendungen laufen können. Der 64 GB große interne eMMC-Flash-Speicher lässt sich via MicroSD-Karte erweitern. Ein Besonderheit des K10 ist, dass anstatt einer MicroSD-Karte im selben Schacht eine zweite NanoSIM-Karte untergebracht werden kann.

Sehr erfreulich ist, dass Oukitel dem K10 verschieden Adapter für den USB-Typ-C-Anschluss beilegt. So liegt dem Gerät ein Adapter von USB-Typ-C auf USB-Typ-A Kabel (gleichzeitig das Ladekabel), ein Typ-C zu 3,5mm-Klinke und ein USB-OTG-Adapter (USB-Typ-C zu Typ-A) bei. Das mitgelieferte Netzteil liefert bei 5 Volt einen Ladestrom von 5 Ampere und soll den 11.000 mAh großen Akku in 2 Stunden und 15 Minuten komplett geladen haben.

Für die Übertragung von Daten steht, neben WLAN und Bluetooth 4.2, auch NFC zur Verfügung.

Software

Oukitel setzt beim K10 auf Android 7.1.1 als Betriebssystem. Ob ein Oreo-Update für das Gerät geplant ist, konnten wir bisher nicht herausfinden. Die Oberfläche gestaltet sich sehr übersichtlich und bis auf einige angepasste Icons sind keine Änderungen am System vorgenommen worden. Damit erhalten Anwender die gewohnte Android-Umgebungen, in der sich Nutzer schnell zurechtfinden sollten.

Kommunikation und GPS

Das Oukitel K10 kann sich über LTE mit mobilen Datennetzen verbinden und bietet bis hinab zu GSM genug Möglichkeiten, um mindestens ein Telefonat absetzen zu können. Dabei unterstützt es auch das in Deutschland u.a. verbreitete LTE-Band 20, das für den chinesischen Markt keine Rolle spielt und daher von vielen chinesischen Smartphone-Herstellern auch nicht unterstützt wird. Im LTE-Netz ist unser Testgerät auch recht flott unterwegs. So können derzeit, je nach Netzabdeckung, mobile Downloadraten von 50 - 150 MBit/s erreicht werden.

Im WLAN sieht das aber schon wieder anders aus. Hier liefert das K10 nur unterdurchschnittliche Übertragungsraten. Immerhin ist das Gerät auch mit einem NFC-Sensor ausgestattet. Dieser kann zum Beispiel im bargeldlosen Zahlungsverkehr oder für den direkten Austausch von Daten genutzt werden. Alternative Ausstattungsvarianten für das K10 hat Oukitel nicht vorgesehen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HTC U Play
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 32 GB eMMC Flash
249 MBit/s ∼100% +366%
Blackview BV9000 Pro
Mali-T880 MP2, Helio P25, 128 GB eMMC Flash
111 MBit/s ∼45% +108%
Nomu S30
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 64 GB eMMC Flash
101 MBit/s ∼41% +89%
Oukitel K10
Mali-G71 MP2, Helio P23 MT6763T, 64 GB eMMC Flash
53.4 MBit/s ∼21%
Huawei Mate 10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 659, 64 GB eMMC Flash
41.9 MBit/s ∼17% -22%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HTC U Play
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 32 GB eMMC Flash
260 MBit/s ∼100% +770%
Nomu S30
Mali-T860 MP2, Helio P10 MT6755, 64 GB eMMC Flash
102 MBit/s ∼39% +241%
Blackview BV9000 Pro
Mali-T880 MP2, Helio P25, 128 GB eMMC Flash
99.8 MBit/s ∼38% +234%
Huawei Mate 10 Lite
Mali-T830 MP2, Kirin 659, 64 GB eMMC Flash
53.3 MBit/s ∼21% +78%
Oukitel K10
Mali-G71 MP2, Helio P23 MT6763T, 64 GB eMMC Flash
29.9 MBit/s ∼12%
GPS-Test im Innenraum
GPS-Test im Innenraum
GPS-Test im Außenbereich
GPS-Test im Außenbereich

Die Ortung via GPS funktioniert sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich sehr gut. Der Gerätestandort wird in geschlossenen Räumen auf bis zu vier Meter genau bestimmt. Da bleibt nicht mehr viel Luft für eine genauere Ortung im Freien. Diese fällt dann auch, mit drei Metern Genauigkeit, nicht viel akkurater aus.

Mit unserem Vergleichsgerät Garmin Edge 500 kann das GPS im K10 durchaus mithalten. Kurven werden etwas zackig aufgezeichnet, geben den Streckenverlauf aber mit annehmbarer Genauigkeit wieder. Über eine Distanz von 8,8 km weicht die Messung des Oukitel K10 nur 40 Meter von der des Garmin 500 ab. Das ist eine konkurrenzfähige Abweichung, die wir in diesem Ausmaß auch bei vergleichbaren Geräten beobachten konnten.

Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Oukitel K10
Oukitel K10
Oukitel K10
Oukitel K10
Oukitel K10
Oukitel K10

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Als Telefonanwendung kommt im Oukitel K10 die standardmäßige Telefon-App von Android zum Einsatz. Damit lassen sich Telefonate komfortabel führen, wobei uns die Sprachqualität des K10 gut gefallen hat. Sowohl mit der Freisprechfunktion, als auch während eines normalen Telefonats, sind beide Gesprächspartner gut verständlich. Hinzu kommt, dass die Lautstärke hoch genug ist, um auch in unruhigen Umgebungen jedes Wort verstehen zu können.

Kameras

Frontkamera-Aufnahme
Frontkamera-Aufnahme

Die duale Hauptkamera des Oukitel K10 kann Bilder mit 21 MP aufnehmen und wird dabei von einem 8 MP-Sensor für scharfe Tiefenaufnahmen unterstützt. Der prädiktive Autofokus des K10 ermöglicht scharfe Serienbilder von sich bewegenden Objekten. Dabei wird anhand des ersten Bildes vorausberechnet, wo das Objekt bei der jeweils nächsten Aufnahme sein wird und der Fokus auf die entsprechende Stelle gelegt. Fotos lassen sich mit einer max. Auflösung von 5.312 x 3.984 Bildpunkten erstellen. Trotz der scheinbar hohen Auflösung wirken Bilder im Detail unscharf und ein wenig blass. Vor allem Farben fehlt es an Tiefe und außerhalb des fokussierten Bereichs wird das Bild unscharf und insgesamt zu dunkel. In der Gesamtansicht lassen sich aber dennoch brauchbare Schnappschüsse mit der Hauptkamera des K10 aufnehmen. Mehr sollte aber auch nicht erwartet werden.

Von der 13-MP-Frontkamera können Käufer ein ähnliches Ergebnis erwarten, wobei diese ebenfalls von einem 8-MP-Sensor unterstützt wird. Die maximale Auflösung beträgt hier 4.160 x 3.120 Pixel und Nutzer müssen mit einem festen Fokus leben. Außerdem reagiert die Frontkamera noch empfindlicher auf Bewegungen und schlechte Lichtverhältnisse. Beide Kameras verfügen über Voreinstellungen für z.B. Porträt und Panoramaaufnahmen. Ein Pro-Modus ermöglicht es, Empfindlichkeit, Lichtverhältnisse und Helligkeit manuell festzulegen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.

Unter kontrollierten Bedingungen bestätigt sich der Eindruck, den unsere Testbilder erzeugen. Farben werden von der Hauptkamera des K10 etwas zu dunkel aufgenommen, wobei sich dieser Effekt bei Gelb- und Grüntönen nicht so stark auswirkt, wie im restlichen Farbspektrum.

Auch die Fotografie unseres Testcharts wird, vor allem in der Bildmitte, zu dunkel dargestellt. An den Rändern hellt sich das Bild etwas auf und wir nehmen eine leichte Unschärfe war.

Zubehör und Garantie

Oukitel legt dem K10 eine kleine Auswahl an Zubehör bei. Neben den bereits erwähnten USB-Typ-C-Adaptern, einmal zu 3,5mm-Klinke und zu USB-Typ-A, sind im Lieferumfang ein SIM-Werkzeug und eine Silikon-Hülle enthalten. Diese umschließt das Gerät mit seinem eigenwilligen Design perfekt. Obwohl auch die Tasten an der Seite von der Hülle verdeckt werden, lassen sich diese leicht und mit angemessenem Feedback drücken.

Wir konnten keine Hinweise auf optionales Zubehör von Oukitel finden, das speziell auf das K10 zugeschnitten wurde. Auch eine Garantieverlängerung hat der chinesische Hersteller nicht im Angebot, da die Garantieabwicklung über den jeweiligen Reseller erfolgt. Die meisten Händler bieten ein Jahr Garantie auf das Gerät. Akkus und Zubehörteile sind davon ausgeschlossen. Was es genau in Sachen Garantie, CE-Kennzeichen und Gebühren beim Kauf von Smartphones aus Chin azu beachten gibt, haben wir unter Smartphone-Kauf in China zusammengefasst.

Eingabegeräte & Bedienung

Die Onscreen-Tastatur des K10 lässt sich im Hochformat ausgezeichnet bedienen. Das 18:9-Format kommt dem Tippgefühl bei einem so großen Gerät sehr entgegen. Das Gegenteil tritt im Querformat ein. Hier liegen die virtuellen Tasten sehr weit auseinander, wodurch kurze Daumen nicht bis in die Mitte des Geräts reichen. Die Swipe-Funktion ist standardmäßig aktiviert und leistet gute Arbeit. Das Gerät hat sich aber beharrlich geweigert die deutsche Sprache als Wörterbuch zu übernehmen. Dementsprechend schlecht funktionierten daher die Wortvorschläge.

Der Touchscreen unseres Testgeräts reagiert recht zuverlässig auf Berührungen, wobei die Oberfläche einen leichten Widerstand bildet, der mit den Fingerkuppen überwunden werden muss. Eingaben werden mit einer kaum spürbaren Verzögerung angenommen. Das K10 unterstützt 3-Finger-Gesten für die Aktivierung der Kamera und zum Erstellen eines Screenshots. Auch diese Erkennung funktioniert gut und die Gesten werden nur mit einer minimalen Verzögerung in den entsprechenden Befehl umgesetzt.

Über das Einstellungs-Menü lässt sich der Fingerabdrucksensor unkompliziert einrichten. Daraufhin reagiert dieser schnell und zuverlässig. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist der entsprechende Punkt auf der Rückseite des Geräts schnell gefunden. Als Alternative dazu kann auch auf die Gesichtserkennung mit Face-ID gesetzt werden. Überraschenderweise funktionierte diese auch bei schlechtem Licht gut, wobei es meist zwei Anläufe brauchte, ehe das Gerät freigeschaltet wurde.

Display

Das IPS-Display des Oukitel K10 stellt Bildschirminhalte mit einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Bildpunkten dar. Das 18:9-Format ermöglicht dabei die große 6-Zoll-Bilddiagonale, ohne dabei breiter zu werden als beispielsweise ein Gerät mit 5,5 Zoll im 16:9-Format. Im Klassenvergleich kann unser Testgerät im Bezug auf die Helligkeit und Ausleuchtung mit der Konkurrenz mithalten. Die restlichen Ergebnisse unserer Messungen lassen das Display des K10 aber schlechter dastehen.

516
cd/m²
552
cd/m²
549
cd/m²
522
cd/m²
561
cd/m²
549
cd/m²
521
cd/m²
552
cd/m²
550
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 561 cd/m² Durchschnitt: 541.3 cd/m² Minimum: 21.41 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 561 cd/m²
Kontrast: 967:1 (Schwarzwert: 0.58 cd/m²)
ΔE Color 10 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 11.1 | 0.64-98 Ø6.2
Gamma: 1.8
Oukitel K10
IPS, 2160x1080, 6
HTC U Play
Super LCD, 1920x1080, 5.2
Huawei Mate 10 Lite
IPS, 2160x1080, 5.9
Nomu S30
IPS, 1920x1080, 5.5
Blackview BV9000 Pro
IPS, 1440x720, 5.7
Bildschirm
28%
27%
16%
19%
Helligkeit Bildmitte
561
424
-24%
467
-17%
423
-25%
621
11%
Brightness
541
432
-20%
457
-16%
421
-22%
598
11%
Brightness Distribution
92
90
-2%
89
-3%
93
1%
91
-1%
Schwarzwert *
0.58
0.25
57%
0.3
48%
0.26
55%
0.64
-10%
Kontrast
967
1696
75%
1557
61%
1627
68%
970
0%
DeltaE Colorchecker *
10
5.7
43%
5
50%
7.8
22%
5.5
45%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
16.7
10.8
35%
8.2
51%
14.5
13%
10
40%
DeltaE Graustufen *
11.1
4.1
63%
6.1
45%
9.8
12%
5.1
54%
Gamma
1.8 122%
2.32 95%
2.15 102%
2.32 95%
2.52 87%
CCT
9689 67%
7359 88%
7961 82%
9828 66%
7362 88%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9266 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Der Schwarzwert ist mit 0,58 Punkten sehr hoch, wodurch Schwarztöne eher grau und blass wirken. Er beeinflusst auch die Darstellung anderer Farben, die dadurch wirken, als hätten sie einen Grauschleier. Das niedrige Kontrastverhältnis und die erhöhten DeltaE-Werte verzerren die Farbdarstellung zusätzlich.

Das klingt aber alles schlimmer als es ist. Subjektiv betrachtet liefert das K10 ein klares Bild, das lediglich etwas kühl wirkt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fallen die Abweichungen nur noch im direkten Vergleich mit einem anderen Smartphone-Display auf.

CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Sättigung
CalMAN - Sättigung
CalMAN - Farbtreue
CalMAN - Farbtreue
CalMAN - Farbtiefe
CalMAN - Farbtiefe

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 11 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 17 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
34 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 25 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.6 ms).

Durch den vergleichsweise guten Helligkeitswert lässt sich das Display des K10 auch im Freien gut ablesen. Einige Reflexionen müssen wegen des verspiegelten Bildschirms allerdings in Kauf genommen werden. Das IPS-Panel unseres Testgeräts ist äußerst blickwinkelstabil und lässt es zu, dass Bildschirminhalte aus nahezu jedem Winkel abgelesen werden können.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Unser Testgerät ist mit einem Helio P23 MT6763T von Mediatek ausgestattet. Dieses Mittelklasse-SoC verfügt über acht Kerne, von denen vier in einem Performance-Cluster mit 2,3 GHz takten und die restlichen vier in einem Stromsparcluster mit 1,65 GHz rechnen. Er eignet sich für den Betrieb von Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem.

Da es uns an Vergleichsgeräten mit derselben CPU fehlt, haben wir für unsere Benchmarks Smartphones gewählt deren SoC-Leistung leicht über und leicht unter der unseres Testgeräts liegen. Und genau in diesem Bereich liegen auch die reine CPU-Leistung des Oukitel K10. Etwas besser sieht es bei der System-Performance und der GPU-Leistung aus. Obwohl sich die integrierte ARM-Mali-G71-MP2-GPU nur für einfache Aufgaben eignet, kann sie in Verbindung mit dem restlichen System die meisten unserer Vergleichsgeräte hinter sich lassen.

Einige Benchmarks ließen sich auf unserem Testgerät allerdings nicht durchführen. Während GeekBench 4 den Dienst wegen einer angeblich fehlenden Internet-Verbindung verweigerte, stürzte das Tool AndeBenchPro während des Tests einfach ab.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
54763 Points ∼19%
HTC U Play
51628 Points ∼18% -6%
Huawei Mate 10 Lite
63195 Points ∼22% +15%
Nomu S30
50904 Points ∼17% -7%
Blackview BV9000 Pro
64441 Points ∼22% +18%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
4706 Points ∼39%
Huawei Mate 10 Lite
4847 Points ∼41% +3%
Nomu S30
3405 Points ∼28% -28%
Blackview BV9000 Pro
3865 Points ∼32% -18%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
6135 Points ∼31%
HTC U Play
3356 Points ∼17% -45%
Huawei Mate 10 Lite
6024 Points ∼31% -2%
Nomu S30
3175 Points ∼16% -48%
Blackview BV9000 Pro
4465 Points ∼23% -27%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
700 Points ∼7%
HTC U Play
10 Points ∼0% -99%
Huawei Mate 10 Lite
753 Points ∼8% +8%
Nomu S30
618 Points ∼7% -12%
Blackview BV9000 Pro
945 Points ∼10% +35%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
855 Points ∼3%
HTC U Play
666 Points ∼2% -22%
Huawei Mate 10 Lite
849 Points ∼3% -1%
Nomu S30
670 Points ∼2% -22%
Blackview BV9000 Pro
1121 Points ∼4% +31%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
1609 Points ∼21%
HTC U Play
996 Points ∼13% -38%
Huawei Mate 10 Lite
1998 Points ∼27% +24%
Nomu S30
942 Points ∼13% -41%
Blackview BV9000 Pro
1028 Points ∼14% -36%
System (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
2913 Points ∼18%
HTC U Play
2173 Points ∼13% -25%
Huawei Mate 10 Lite
2983 Points ∼18% +2%
Nomu S30
2216 Points ∼13% -24%
Blackview BV9000 Pro
3238 Points ∼20% +11%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
1294 Points ∼15%
HTC U Play
344 Points ∼4% -73%
Huawei Mate 10 Lite
1398 Points ∼17% +8%
Nomu S30
964 Points ∼11% -26%
Blackview BV9000 Pro
1370 Points ∼16% +6%
Geekbench 4.4
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
3015 Points ∼7%
Blackview BV9000 Pro
2635 Points ∼6%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
3631 Points ∼6%
Blackview BV9000 Pro
3818 Points ∼7%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 10 Lite
914 Points ∼14%
Blackview BV9000 Pro
828 Points ∼13%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
1257 Points ∼28%
HTC U Play
1498 Points ∼33% +19%
Huawei Mate 10 Lite
1527 Points ∼34% +21%
Nomu S30
1182 Points ∼26% -6%
Blackview BV9000 Pro
1353 Points ∼30% +8%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
56 Points ∼1%
HTC U Play
349 Points ∼5% +523%
Huawei Mate 10 Lite
289 Points ∼4% +416%
Nomu S30
351 Points ∼5% +527%
Blackview BV9000 Pro
600 Points ∼8% +971%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
71 Points ∼1%
HTC U Play
421 Points ∼7% +493%
Huawei Mate 10 Lite
353 Points ∼6% +397%
Nomu S30
416 Points ∼7% +486%
Blackview BV9000 Pro
685 Points ∼11% +865%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
1200 Points ∼26%
HTC U Play
1516 Points ∼33% +26%
Huawei Mate 10 Lite
1667 Points ∼37% +39%
Nomu S30
1114 Points ∼25% -7%
Blackview BV9000 Pro
1505 Points ∼33% +25%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
55 Points ∼0%
HTC U Play
565 Points ∼5% +927%
Huawei Mate 10 Lite
532 Points ∼5% +867%
Nomu S30
522 Points ∼5% +849%
Blackview BV9000 Pro
921 Points ∼8% +1575%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
70 Points ∼1%
HTC U Play
657 Points ∼8% +839%
Huawei Mate 10 Lite
627 Points ∼8% +796%
Nomu S30
592 Points ∼7% +746%
Blackview BV9000 Pro
1008 Points ∼12% +1340%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
6847 Points ∼8%
HTC U Play
9970 Points ∼12% +46%
Huawei Mate 10 Lite
11780 Points ∼14% +72%
Nomu S30
12394 Points ∼14% +81%
Blackview BV9000 Pro
11176 Points ∼13% +63%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
9862 Points ∼2%
HTC U Play
11713 Points ∼2% +19%
Huawei Mate 10 Lite
9936 Points ∼2% +1%
Nomu S30
10373 Points ∼2% +5%
Blackview BV9000 Pro
10023 Points ∼2% +2%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
8983 Points ∼4%
HTC U Play
11275 Points ∼5% +26%
Huawei Mate 10 Lite
10294 Points ∼4% +15%
Nomu S30
10763 Points ∼5% +20%
Blackview BV9000 Pro
10258 Points ∼4% +14%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
22 fps ∼0%
HTC U Play
18 fps ∼0% -18%
Huawei Mate 10 Lite
16 fps ∼0% -27%
Nomu S30
17 fps ∼0% -23%
Blackview BV9000 Pro
21 fps ∼0% -5%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
21 fps ∼1%
HTC U Play
18 fps ∼1% -14%
Huawei Mate 10 Lite
16 fps ∼0% -24%
Nomu S30
17 fps ∼1% -19%
Blackview BV9000 Pro
31 fps ∼1% +48%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
10 fps ∼2%
HTC U Play
7.1 fps ∼1% -29%
Huawei Mate 10 Lite
7.3 fps ∼1% -27%
Nomu S30
7.1 fps ∼1% -29%
Blackview BV9000 Pro
10 fps ∼2% 0%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
10 fps ∼3%
HTC U Play
7 fps ∼2% -30%
Huawei Mate 10 Lite
6.7 fps ∼2% -33%
Nomu S30
7.1 fps ∼2% -29%
Blackview BV9000 Pro
17 fps ∼5% +70%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
6.5 fps ∼0%
HTC U Play
4.8 fps ∼0% -26%
Huawei Mate 10 Lite
4.8 fps ∼0% -26%
Nomu S30
2.5 fps ∼0% -62%
Blackview BV9000 Pro
6.9 fps ∼0% +6%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
6.2 fps ∼0%
HTC U Play
4.8 fps ∼0% -23%
Huawei Mate 10 Lite
4.5 fps ∼0% -27%
Nomu S30
4.7 fps ∼0% -24%
Blackview BV9000 Pro
15 fps ∼0% +142%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
3.7 fps ∼1%
HTC U Play
2.5 fps ∼1% -32%
Huawei Mate 10 Lite
2.9 fps ∼1% -22%
Nomu S30
2.5 fps ∼1% -32%
Blackview BV9000 Pro
4.1 fps ∼1% +11%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
3.6 fps ∼2%
HTC U Play
2.5 fps ∼1% -31%
Huawei Mate 10 Lite
2.7 fps ∼2% -25%
Nomu S30
2.5 fps ∼1% -31%
Blackview BV9000 Pro
8.2 fps ∼5% +128%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
5.25 fps ∼14%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
242 Points ∼5%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Oukitel K10
54519 Points ∼10%

Legende

 
Oukitel K10 Mediatek Helio P23 MT6763T, ARM Mali-G71 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
HTC U Play Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei Mate 10 Lite HiSilicon Kirin 659, ARM Mali-T830 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
Nomu S30 Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
Blackview BV9000 Pro Mediatek Helio P25, ARM Mali-T880 MP2, 128 GB eMMC Flash

Die Browser-Performance des Oukitel K10 lässt sehr zu wünschen übrig. In den einschlägigen Benchmarks reicht es häufig nur für den letzten Platz. Der subjektive Eindruck bestätigt dieses Ergebnis. Webseiten werden immer mit einer leichten Verzögerung aufgebaut.

JetStream 1.1 - Total Score
Blackview BV9000 Pro (Chrome Mobile 53)
32.424 Points ∼100% +63%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
30.233 Points ∼93% +52%
Nomu S30 (Chrome 57)
24.234 Points ∼75% +22%
HTC U Play (Chrome 56)
22.318 Points ∼69% +12%
Oukitel K10 (Standard Browser 7.1.1)
19.84 Points ∼61%
Octane V2 - Total Score
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
5096 Points ∼100% +67%
Blackview BV9000 Pro (Chrome Mobile 53)
4155 Points ∼82% +36%
Nomu S30 (Chrome 57)
3279 Points ∼64% +7%
HTC U Play (Chrome 56)
3163 Points ∼62% +4%
Oukitel K10 (Standard Browser 7.1.1)
3051 Points ∼60%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Nomu S30 (Chrome 57)
23913.5 ms * ∼100% -4%
Oukitel K10 (Standard Browser 7.1.1)
22892.5 ms * ∼96%
Blackview BV9000 Pro (Chrome Mobile 53)
16298.4 ms * ∼68% +29%
HTC U Play (Chrome 56)
9981.6 ms * ∼42% +56%
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
8693.6 ms * ∼36% +62%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Huawei Mate 10 Lite (Chrome 62)
104 Points ∼100% +126%
Oukitel K10 (Standard Browser 7.1.1)
46 Points ∼44%

* ... kleinere Werte sind besser

Der interne Speicher des K10 reagiert schnell und zuverlässig. Von den 64 GB internem Speicher stehen 58 GB nach dem ersten Start des Smartphones zur Verfügung. Damit ist vorerst genug Speicherplatz für die gängigsten Anwendungen, Fotos und Musik vorhanden. Der interne Speicher kann mit einer MicroSD-Karte ergänzt werden. Dabei lassen die Schreib- und Leseraten des Kartenlesers, mit unserer Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro M501, die meisten Konkurrenzgeräte weit hinter sich. Die Speicherkarte kann als interner Speicher konfiguriert werden, um z.B. Apps und Fotos darauf zu speichern. Dadurch lässt sie sich allerdings nur noch mit dem K10 verwendet werden. Wird die SD-Karte als mobiler Speicher verwendet, können Apps nicht darauf ausgelagert werden.

Oukitel K10HTC U PlayHuawei Mate 10 LiteNomu S30Blackview BV9000 Pro
AndroBench 3-5
-17%
-33%
-43%
-9%
Sequential Write 256KB SDCard
74.66 (Toshiba Exceria Pro M501)
23.6 (Toshiba Exceria Pro M401)
-68%
35.35 (Toshiba Exceria Pro M501)
-53%
21.52 (Toshiba Exceria Pro M401)
-71%
68.46 (Toshiba Exceria Pro M501)
-8%
Sequential Read 256KB SDCard
82.23 (Toshiba Exceria Pro M501)
36.8 (Toshiba Exceria Pro M401)
-55%
69.1 (Toshiba Exceria Pro M501)
-16%
36.94 (Toshiba Exceria Pro M401)
-55%
76.7 (Toshiba Exceria Pro M501)
-7%
Random Write 4KB
22.88
52.7
130%
15.26
-33%
8.84
-61%
12.72
-44%
Random Read 4KB
52.15
32
-39%
31.5
-40%
27.99
-46%
72.6
39%
Sequential Write 256KB
213.25
135.5
-36%
99.79
-53%
194.95
-9%
174.62
-18%
Sequential Read 256KB
291.53
197.3
-32%
286.78
-2%
241.97
-17%
244.73
-16%

Spiele

Im Oukitel K10 sorgt eine ARM-Mali-G71-MP2-GPU für Darstellung von Bildschirminhalten. Diese Einstiegsgrafikkarte eigent sich nur für einfache Aufgaben, kann aber auch Spiele darstellen. Die von uns getesteten Games liefen zwar allesamt flüssig, wir mussten aber lange Ladezeiten hinnehmen. Beim Rennspiel Asphalt 8 erschien uns außerdem der Gyro-Sensor sehr träge. In schnellen Kurvenfahrten flogen wir dadurch das eine oder andere Mal von der Strecke.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Heroes of Dragon Age
Heroes of Dragon Age
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high46 fps
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high23 fps
 very low29 fps

Emissionen

Temperatur

Im täglichen Betrieb übersteigt die Oberflächentemperatur des K10 nur gelegentlich die Umgebungstemperatur. Wird das System stärker belastet, erreichen die Temperaturen an den wärmsten Stellen bis zu 37°C. Besonders viel Wärme entwickelt sich aber beim Laden über das mitgelieferte Schnellladegerät. Fünf Ampere Ladestrom lassen die Rückseite des Oukitel K10 sehr schnell sehr warm werden. Dabei wird es aber auch nach längerer Zeit nicht heiß, sondern nur sehr warm.

Max. Last
 31.6 °C31.7 °C36.9 °C 
 31.5 °C31.5 °C37.4 °C 
 31.5 °C31.5 °C35.1 °C 
Maximal: 37.4 °C
Durchschnitt: 33.2 °C
28.2 °C28.3 °C28.5 °C
28.2 °C28.3 °C29 °C
27.6 °C28.5 °C28.9 °C
Maximal: 29 °C
Durchschnitt: 28.4 °C
Netzteil (max.)  25.3 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 37.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 29 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Wärmeentwicklung Vorderseite
Wärmeentwicklung Vorderseite
Wärmeentwicklung Rückseite
Wärmeentwicklung Rückseite

Lautsprecher

Pink Noise
Pink Noise

Die Tonwiedergabe über die Lautsprecher des Oukitel K10 ist annehmbar. Bestleistungen sollte man dabei natürlich nicht erwarten, gelegentliches Musikhören ist aber durchaus möglich. Durch die hohe Gesamtlautstärke und die ausgeglichenen Mitten und Höhen eignet sich unser Testgerät gut für freies Sprechen. Stimmen werden deutlich und klar wiedergegeben, auch in lauten Umgebungen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.241.22532.936.63137.235.34031.735.75039.635.26328.328.48027.327.310026.930.112526.729.11602427.820020.931.525020.939.831519.54740018.554.450017.558.863017.564.480015.769.2100015.872125016.671.7160015.872200015.473.4250015.573.431501675.6400015.880.850001682630016.374.1800016.369.81000016.2671250016.475.21600016.458.7SPL28.687.6N1.164.9median 16.4median 69.2Delta2.112.439.638.233.633.131.232.130.832.130.734.3343530.939.428.736.426.247.92651.925.354.82557.223.359.622.362.521.164.820.167.719.568.120.166.219.669.318.8731874.817.877.317.67617.675.517.773.517.873.81871.417.765.417.853.517.848.531.285.31.661.7median 19.5median 66.23.29.2hearing rangehide median Pink NoiseOukitel K10Apple iPhone X
Oukitel K10 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 34.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (25.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 31% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 24%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 75% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPhone X Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 7% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 24%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 61% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Im Vergleich mit den von uns gewählten Konkurrenzgeräten ist das K10 ein sparsames Gerät. Vor allem unter Last braucht es weniger Energie als vergleichbare Geräte. Da das Netzteil bis zu 25 Watt bereitstellen kann, ist es ausreichend dimensioniert um den Akku des Oukitel K10 in den versprochenen 2 Stunden und 15 Minuten aufzuladen. Und tatsächlich hat der Akku bereits nach einer Stunde 50 Prozent seiner Ladung erreicht und ist nach etwas mehr als zwei Stunden voll geladen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.06 / 0.28 Watt
Idledarkmidlight 0.89 / 2.48 / 2.52 Watt
Last midlight 3.13 / 4.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Oukitel K10
11000 mAh
HTC U Play
2500 mAh
Huawei Mate 10 Lite
3340 mAh
Nomu S30
5000 mAh
Blackview BV9000 Pro
4180 mAh
Stromverbrauch
-6%
-2%
-14%
-19%
Idle min *
0.89
0.92
-3%
0.87
2%
0.93
-4%
1.04
-17%
Idle avg *
2.48
1.84
26%
2.14
14%
2.31
7%
2.14
14%
Idle max *
2.52
2
21%
2.16
14%
2.35
7%
2.17
14%
Last avg *
3.13
4.3
-37%
3.7
-18%
4.57
-46%
5.11
-63%
Last max *
4.5
6.2
-38%
5.48
-22%
6.1
-36%
6.37
-42%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie der Hersteller verspricht, hält der Akku des Oukitel K10 so lange, dass er derzeit konkurrenzlos scheint. In unserem WLAN-Test hielt das K10 mit eingeschaltetem Display, bei automatischer Helligkeitsregelung und simuliertem Surfen im Internet über 27 Stunden durch. Als Ende des 1.632 Minuten dauernden Tests setzen wir den Moment fest, in dem das Smartphone in den Stromsparmodus überging. Laut Akkuanzeige waren zu diesem Zeitpunkt noch sechs Prozent der Akkukapazität verfügbar. Keines unserer Vergleichsgeräte kommt auf einen ähnlichen Wert Die Laufzeitversprechen des Herstellers erscheinen uns bei diesem Ergebnis realistisch.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
27h 12min
Oukitel K10
11000 mAh
HTC U Play
2500 mAh
Huawei Mate 10 Lite
3340 mAh
Nomu S30
5000 mAh
Blackview BV9000 Pro
4180 mAh
Akkulaufzeit
-71%
-68%
-49%
-65%
Idle
1302
1150
1139
WLAN
1632
473
-71%
520
-68%
832
-49%
579
-65%
Last
223
223
277
H.264
514
502

Pro

+ sehr großer Akku (11.000 mAh)
+ entsprechend lang Akkulaufzeit
+ umfangreiches Zubehör im Lieferumfang
+ Betrieb wahlweise mit Dual-SIM oder MicroSD-Karte
+ gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Contra

- sehr groß
- sehr schwer
- schlechtes WLAN-Geschwindigkeit
- im Dual-SIM-Betrieb keine Speichererweiterung möglich

Fazit

Das Oukitel K10 wurde uns zur Verfügung gestellt von:
Das Oukitel K10 wurde uns zur Verfügung gestellt von:

In unserem Test zeigt sich das Oukitel K10 mit der Leistung eines durchschnittlichen Mittelklasse-Smartphones. Prozessor und GPU führen die meisten Aufgaben und Apps ohne Probleme aus. Spiele starten ebenfalls, haben aber mit recht langen Ladezeiten zu kämpfen. Die Möglichkeit, statt einer SD-Karte eine zweite SIM zu verwenden, ist zwar vorteilhaft. Wer aber viel Speicherplatz auf dem Telefon benötigt und gleichzeitig eine zweite Rufnummer verwenden will, wird mit den 64 GB internem Speicher eventuell nicht glücklich.

Wer Design einer langen Akkulaufzeit unterordnet, der bekommt mit dem K10 ein ausdauerndes Mittelklasse-Smartphone mit genug Leistung für alltägliche Aufgaben.

Käufer, die auf der Suche nach einem ausdauernden Smartphone sind und denen ein schmales Design nicht so wichtig ist, erhalten mit dem K10 ein Gerät, das eine nahezu konkurrenzlose Akkulaufzeit bietet. In Sachen Leistung ist unser Testgerät ebenfalls nicht zu verachten. Die meisten Ansprüche sollte das Oukitel K10 ohne Schwierigkeiten erfüllen.

Oukitel K10 - 20.02.2018 v6(old)
Mike Wobker

Gehäuse
80%
Tastatur
69 / 75 → 92%
Pointing Device
81%
Konnektivität
36 / 60 → 60%
Gewicht
87%
Akkulaufzeit
100%
Display
81%
Leistung Spiele
18 / 63 → 29%
Leistung Anwendungen
36 / 70 → 52%
Temperatur
92%
Lautstärke
100%
Audio
68 / 91 → 74%
Kamera
73%
Durchschnitt
71%
79%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Mike Wobker, 23.02.2018 (Update: 29.06.2018)
Mike Wobker
Mike Wobker - Editor
Meine ersten IT-Gehversuche habe ich auf einem 386er mit ganzen 4 MB Arbeitsspeicher gemacht. Danach folgten diverse PCs und Notebooks, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis betreut und repariert habe. Nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagentroniker und einigen Jahren Berufserfahrung, folgte der Bachelorabschluss zum Wirtschaftsingenieur. Heute lebe ich meine Faszination für IT, Technik und mobile Geräte über das Schreiben von Testberichten aus. In meiner Freizeit widme ich mich gerne der veganen Küche und verbringe Zeit mit meiner Familie, zu der auch eine ganze Reihe tierischer Mitbewohner zählen.