Notebookcheck

Test-Update Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE Notebook

Aufgemotzt. Die L-Serie ist der günstige Einstieg in die ThinkPad Welt. Hier gibt es Schreibkomfort, viele Anschlüsse inklusive Docking Port und ein robustes, zeitloses Chassis. Jetzt liefert Lenovo den Klassiker mit SSD und HD+-Panel aus. Wird das L440 damit zum Nonplusultra unter den günstigen Profi-Books?

Lenovo ThinkPad L440 (20AT004QGE) mit HD+ und Intel SSD
Lenovo ThinkPad L440 (20AT004QGE) mit HD+ und Intel SSD

Lenovo verkauft seine ThinkPad-L-Serie mit unterschiedlichen Komponenten zwischen 620 und 800 Euro. Wer sich nicht mit Core i3, HDD und HD-Panel abfindet, der greift zum Topmodell, wie es jetzt auf unserem Tisch steht. Core i5 4300M, 180-GB-SSD und 1.600x900 Pixel in Non-Glare, das lässt das Herz eines jeden ambitionierten Office-Freundes höher schlagen.

In diesem Test-Update betrachten wir ausschließlich die neuen Komponenten in Form einer Intel-520-Series-SSD (180 GB) und eines HD+-Panels mit 1.600x900 Pixeln. Diese Variante des L440 wird derzeit für 799 Euro verkauft. Die SSD als auch die höhere Auflösung könnte Einfluss auf Laufzeiten und System-Performance haben, daher betrachten wir auch diese Aspekte im Detail. Für alle weiten Themen wie Verarbeitung, Eingabegeräte, Ausstattung und Audio verweisen wir auf den Test Lenovo Thinkpad L440.

Als Konkurrenten wählen wir zwei Office-14-Zoller, die ebenfalls HD+ mitbringen und ähnlich preiswert sind: Dells Latitude 3440 kommt zum Preis von 670 Euro sogar mit einer dedizierten GeForce GT 740M, dafür aber ohne SSD. HPs ProBook 640 G1 (H5G70EA) kostet mit 128-GB-SSD nur wenig mehr: 860 Euro.

Display

Das entspiegelte Innolux Panel (N140FGE-EA2) vom Typ TN ist ein typisches a-Si TFT-LCD, das hier mit 1.600x900 Pixeln auflöst. Es tritt aber nicht an Stelle des 1.366x768 Pixel fassenden Panels des ersten L440 Testgerätes, die HD-Variante wird weiterhin angeboten. Eine Full-HD-Version gibt es nicht, auch nicht bei den 14-Zollern ProBook 640 und Latitude 3440.

238
cd/m²
220
cd/m²
209
cd/m²
247
cd/m²
259
cd/m²
229
cd/m²
235
cd/m²
231
cd/m²
229
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Lenovo B140R102 V1 / N140FGE-EA2
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 259 cd/m² Durchschnitt: 233 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 259 cd/m²
Kontrast: 199:1 (Schwarzwert: 1.3 cd/m²)
ΔE Color 11.83 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.24 | 0.64-98 Ø6.2
40% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
HD Graphics 4600, 4300M, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
Dell Latitude 3440
GeForce GT 740M, 4200U, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo Thinkpad L440
HD Graphics 4600, 4330M, 500 GB - 5400 rpm
Bildschirm
25%
21%
26%
Helligkeit Bildmitte
259
342
32%
267
3%
212
-18%
Brightness
233
320
37%
272
17%
204
-12%
Brightness Distribution
81
86
6%
91
12%
92
14%
Schwarzwert *
1.3
0.78
40%
0.54
58%
0.3236
75%
Kontrast
199
438
120%
494
148%
655
229%
DeltaE Colorchecker *
11.83
8.96
24%
10.39
12%
10.83
8%
DeltaE Graustufen *
6.24
9.64
-54%
11.13
-78%
11.42
-83%
Gamma
2.3 96%
2.26 97%
2.29 96%
2.68 82%
CCT
5429 120%
11592 56%
13721 47%
13243 49%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
40
38.34
-4%
37.4
-6%
37.84
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Kontrast laut Innolux liegt bei 500:1, wir messen allerdings nur 176:1, und die trüben Farben auf der matten Anzeige bestätigen das. Farben sind daher keine Freude mit dem L440; das kann die Konkurrenz besser, wie die Tabelle zeigt. Das Latitude 3440 liegt des Weiteren bei der Luminanz meilenweit voraus, es hat ebenfalls eine entspiegelte Anzeige.

Der Farbraum spielt eine Rolle, wenn das ThinkPad mit Tools wie Adobe Lightroom, Quark XPress oder InDesign verwendet wird. Hierfür sollte ein TFT im besten Fall AdobeRGB abdecken, was bisher aber nur wenige High-End Workstations schafften. So verhält es sich auch mit dem Innolux Panel, das beim Color Space gerade mal 40 % von Adobe RGB abdeckt. Die Konkurrenz steht ebenso schlecht da.

Wir haben das Display vor der Kalibrierung mit einem Fotospektrometer vermessen und hohe DeltaE-Abweichungen festgestellt, speziell bei den Mischfarben. Der ColorChecker meldet einen DeltaE von knapp 12. Das kann ein Latitude 3440 etwas besser. Die echte und die abgebildete Farbe kann mit dem bloßen Auge folglich unterschieden werden. Bei den Graustufen spricht ein DeltaE von 6 ebenfalls gegen das Testgerät. Den üblichen Blaustich müssen wir ebenfalls feststellen.

CalMAN Graustufen - Blaustich!
CalMAN Graustufen - Blaustich!
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert
AdobeRGB1998 40 %
AdobeRGB1998 40 %
sRGB 57 %
sRGB 57 %

Draußen kann das L440 auf Grund der stabilen Helligkeit im Akkubetrieb ebenfalls eingesetzt werden - ein Muss für ein gutes Arbeitsgerät.

outdoor bei höchster Luminanz
outdoor bei höchster Luminanz
outdoor von rechts
outdoor von rechts
Outdoor-Fotos bei Bewölkung
Outdoor-Fotos bei Bewölkung
outdoor bei niedrigster Luminanz
outdoor bei niedrigster Luminanz

Bei vertikaler Abweichung treten schnell Bildinvertierungen auf. Horizontal bleibt der Betrachter eine Zeitlang von den Kontrastverschiebungen verschont, etwa 90 Grad beträgt der Spielraum.

Lenovo ThinkPad L440 HD+ Blickwinkel (Innolux N140FGE-EA2)
Lenovo ThinkPad L440 HD+ Blickwinkel (Innolux N140FGE-EA2)

Leistung

Mit der Standard-Voltage-Haswell-CPU i5 4300M (2,6 GHz) und ihrer IGP HD Graphics 4600 geht es zügig voran in Anwendungen, die Rechenleistung abverlangen. Vor allem die Intel-SSD-520-Series ist es aber, welche die erlebte und gemessene System-Performance kräftig anschiebt. 

Systeminfo CPU-Z CPU
Systeminfo CPU-Z Cache
Systeminfo CPU-Z Mainboard
Systeminfo CPU-Z Memory
Systeminfo CPU-Z SPD
Systeminfo GPU-Z HD 4600
Systeminformationen Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE

Prozessor

Der R15 Benchmark zeigt den i5 4300M auf der Höhe der Zeit. Die CPU zeigt nicht nur dem ULV-Chip des Latitude 3440 die rote Laterne, sondern hängt auch den i5 4200M im ProBook ab. Die Taktung während des Benchmarks lag in Single- wie Multicore-Tests gleichermaßen bei 3,2 GHz. Gleiches im Akkubetrieb - hier fallen dann auch die Scores ident aus.

Cinebench R15 Multi CPU @3,2 GHz konstant
Cinebench R15 Multi CPU @3,2 GHz konstant
Cinebench R15 OpenGL GPU @1250 MHz konstant
Cinebench R15 OpenGL GPU @1250 MHz konstant
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
126 Points ∼58%
Dell Latitude 3440
100 Points ∼46% -21%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
118 Points ∼54% -6%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
313 Points ∼7%
Dell Latitude 3440
231 Points ∼5% -26%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
295 Points ∼7% -6%

Legende

 
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE Intel Core i5-4300M, Intel HD Graphics 4600, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
 
Dell Latitude 3440 Intel Core i5-4200U, NVIDIA GeForce GT 740M, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
 
HP ProBook 640 G1 H5G66ET Intel Core i5-4200M, Intel HD Graphics 4600, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo Thinkpad L440 Intel Core i5-4330M, Intel HD Graphics 4600, 500 GB - 5400 rpm
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4726
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
10709
Cinebench R10 Shading 32Bit
7249
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
126 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
313 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
18.16 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

Die Anwendungs-Performance toppt den Kontrahenten ProBook 640, denn dieser besitzt keine SSD. Beim Latitude hatten wir diese Version des Tests nicht ausgeführt. Die erlebte Geschwindigkeit am System ist exzellent: Kopiervorgänge und Installationen sind rasant beendet, und das L440 legt binnen Sekunden einen Kaltstart hin.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
3951 Points ∼61%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
3475 Points ∼53% -12%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
2590 Points ∼43%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
2452 Points ∼40% -5%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2590 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3951 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Intel-SSD-520-Series (SSDSC2BW180A3L) verfügt über eine Bruttokapazität von 180 GB. Davon stehen dem Nutzer bei Auslieferung aber nur 105 GB zur Verfügung. Grund sind neben dem üblichen Formatierungsdifferenz und der Recovery Partition diverse Tools, z. B. Norton Internet Security.

Der Storage Score des PCMark 8 zeigt eindrucksvoll den Vorteil des SSD-Systems. Die L440-HDD-Variante liegt 54 % zurück, das ProBook 640 ähnlich. Die CrystalDiskMark Scores zeigen im Detail die Nachteile einer HDD, speziell beim Read und Write 4K liegen Welten zwischen den rotierenden HDDs und den NAND-Kollegen.

Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGEDell Latitude 3440HP ProBook 640 G1 H5G66ETLenovo Thinkpad L440
PCMark 8
Storage Score
4899
2339
-52%
2246
-54%
CrystalDiskMark 3.0
-83%
-75%
-76%
Write 4k
85.77
0.707
-99%
1.039
-99%
1.123
-99%
Read 4k
24.05
0.326
-99%
0.466
-98%
0.506
-98%
Write Seq
165.2
80.65
-51%
118.6
-28%
112.9
-32%
Read Seq
455.7
82.26
-82%
120.1
-74%
121.5
-73%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-83% / -83%
-64% / -70%
-65% / -71%
Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
Sequential Read: 455.7 MB/s
Sequential Write: 165.2 MB/s
512K Read: 368 MB/s
512K Write: 158.6 MB/s
4K Read: 24.05 MB/s
4K Write: 85.77 MB/s
4K QD32 Read: 223.2 MB/s
4K QD32 Write: 174.7 MB/s

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 4600 ist durch den Single-Channel-Speicher (nur ein Slot belegt) etwas benachteiligt. Das ProBook 640 G1 in der Grafik hat ebenfalls Single-Channel. Die GT 740M des Latitude sprintet als dedizierte Spielegrafik natürlich als Erster ins Ziel. Wer mit weniger Office-Professionalität auskommt, aber spielen möchte, der sollte das günstigere Latitude 3440 in Erwägung ziehen.

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
3030 Points ∼8%
Dell Latitude 3440
2444 Points ∼6% -19%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
2985 Points ∼8% -1%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
4928 Points ∼3%
Dell Latitude 3440
7259 Points ∼4% +47%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
5141 Points ∼3% +4%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
4325 Points ∼7%
Dell Latitude 3440
5048 Points ∼8% +17%
HP ProBook 640 G1 H5G66ET
4429 Points ∼7% +2%

Legende

 
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE Intel Core i5-4300M, Intel HD Graphics 4600, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
 
Dell Latitude 3440 Intel Core i5-4200U, NVIDIA GeForce GT 740M, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
 
HP ProBook 640 G1 H5G66ET Intel Core i5-4200M, Intel HD Graphics 4600, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo Thinkpad L440 Intel Core i5-4330M, Intel HD Graphics 4600, 500 GB - 5400 rpm
3DMark 11 Performance
853 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4325 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 19.4 13 9.2 fps
Tomb Raider (2013) 41.6 20.1 12.3 fps
Thief (2014) 13.7 8 fps
Tomb Raider
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
20.1 fps ∼4%
Dell Latitude 3440
42 fps ∼7% +109%
Lenovo Thinkpad L440
19.9 fps ∼3% -1%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
41.6 fps ∼7%
Dell Latitude 3440
88.2 fps ∼14% +112%
Lenovo Thinkpad L440
36.3 fps ∼6% -13%

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschemissionen des L440 sind gering, sieht man einmal von dem heftigen Aufbrausen (36 dB(A)) ab, das in regelmäßigen Abständen im Leerlauf auftaucht. Dazwischen schaltet das Testgerät seinen Lüfter komplett aus. Wegen der SSD ist das L440 dann mäuschenstill. Bei Last übersteigt der Pegel niemals die 40-dB(A)-Marke.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 36.2 dB(A)
DVD
37.5 / dB(A)
Last
36.8 / 38.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)
 26.8 °C25.8 °C24 °C 
 27.2 °C26.9 °C24.4 °C 
 27.4 °C28.8 °C26.7 °C 
Maximal: 28.8 °C
Durchschnitt: 26.4 °C
24.7 °C26.7 °C28.5 °C
24.3 °C28 °C28.3 °C
26.1 °C28.3 °C28.7 °C
Maximal: 28.7 °C
Durchschnitt: 27.1 °C
Netzteil (max.)  29.3 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-360
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 29.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 36.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-0.7 °C).

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Stromverbrauch des Vorgängers mit HD-Panel und HDD ist tatsächlich deutlich höher, speziell im Leerlauf. Hier zeigt sich das Testgerät so sparsam wie ein Low-Voltage-Notebook und benötigt nur vier bis gut acht Watt. Der HDD-Vorgänger konsumierte noch acht bis 13 Watt. Das Dell Latitude 3440 verbraucht auf Grund des niedrigeren Prozessor-TDP von 15-Watt trotz GT 740M unter Last etwas weniger Energie als das Testsystem.

Das handliche 65-Watt-Netzteil braucht für die Ladung eines völlig entleerten Akkus 2:11 Stunden (während Gerät unter Last durch System-Benchmarks).

Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGEDell Latitude 3440HP ProBook 640 G1 H5G66ETLenovo Thinkpad L440
Stromverbrauch
4%
-4%
-46%
Idle min *
3.9
5.4
-38%
8.6
-121%
Idle avg *
7.7
7.5
3%
7.9
-3%
11.8
-53%
Idle max *
8.5
8.3
2%
8
6%
12.7
-49%
Last avg *
46.5
43.6
6%
39
16%
48.1
-3%
Last max *
52.2
49.3
6%
52.5
-1%
53.4
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 3.9 / 7.7 / 8.5 Watt
Last midlight 46.5 / 52.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Unser Testgerät ist mit 57 Wh ausgerüstet, das ist der Standard-6-Zellen-Akku. Käufer können zudem den kleinen 48-Wh-Ersatzakku oder den 72-Wh-Powerakku erwerben. Letzterer steht nach hinten deutlich über das Chassis heraus. Das erste L440 mit HD-Panel war sogar mit einem 100-Wh-9-Zellen-Akku ausgerüstet, wodurch ambitionierte 471 Minuten zustande kamen (WLAN-Test).

Knapp fünf Stunden hält unser L440 im WLAN-Test durch. Bei eingestellten 135 cd/m² (drei Stufen dimmen, beste Näherung an 150 cd/m²) ruft der 14-Zoller per Skript Websites auf. Das kann ein Latitude 3440 viel besser, dort reicht ein 65-Wh-Lithium-Ion-Akku. Am schlechtesten schneidet das ProBook 640 G1 ab, das nur 55 Wh mitbringt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 54min
Surfen über WLAN
4h 52min

Fazit

Lenovo ThinkPad L440 - gleich mitnehmen zur Uni?
Lenovo ThinkPad L440 - gleich mitnehmen zur Uni?

Lenovo motzt sein ThinkPad L440 in der Version 20AT004QGE mit einem HD+-Panel und einer SSD auf, zum erschwinglichen High-End-Profi-Book wird es damit aber nicht. Der Kontrast von 200:1 ist lausig, und die Delta-E-Farbabweichungen sind nach wie vor zu hoch. Hier haben die Konkurrenten mit HD+-Panel, Latitude 3440 und ProBook 640 G1, mehr zu bieten (Kontrast besser). Das ProBook mit SSD kostet nur 50 Euro mehr, das Latitude 3440 hat weniger Profi-Merkmale (Eingabegeräte, Anschlüsse, Verarbeitung), aber es kostet dafür mit GT 740M-Grafik nur 670 Euro.

Bei der Anwendungsleistung führt unser Testsystem jedoch den Vergleich, denn es tritt gegen HDD-Systeme an (Latitude 3440, ProBook 640 G1), die teils mit schwächeren Low-Voltage-SoCs (Latitude 3440) bestückt sind. Der CPU-Turbo wird voll ausgefahren, Drosseln ist kein Thema. Wer abgesehen von Gaming die beste Leistung sucht, der ist beim ThinkPad L440 mit SSD genau richtig.

Alle 7 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE, zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE, zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland

Datenblatt

Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4600, Kerntakt: 800-1250 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
, 1x 4GB Samsung PC3-12800, Single Channel
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1600 x 900 Pixel, Lenovo B140R102 V1 / N140FGE-EA2, TN LED, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L, 180 GB 
, , 105 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon Kombi, Card Reader: SD/SDHC/SDXC/MMC, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel I218-LM (Clarkville ULT) Network Adapter (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Centrino Advanced-N 6235 (a/b/g/n = Wi-Fi 4)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 344 x 236
Akku
57 Wh, Standard-6-Zellen-Akku
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
Kamera
Webcam: 1MP
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Für Windows 8 optimierte, spritzwassergeschützte Tastatur in Standardgröße, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.114 kg, Netzteil: 349 g
Wird verkauft in der Region
DACH

 

Lenovo ThinkPad L440 - jetzt mit HD+-Panel und SSD im Test
Lenovo ThinkPad L440 - jetzt mit HD+-Panel und SSD im Test
Lenovo ThinkPad L440 - ein klassisches Arbeitstier ohne Schnörkel
Lenovo ThinkPad L440 - ein klassisches Arbeitstier ohne Schnörkel
Lenovo ThinkPad L440: Die HD+-Anzeige enttäuscht mit unterirdischem Kontrast.
Lenovo ThinkPad L440: Die HD+-Anzeige enttäuscht mit unterirdischem Kontrast.

Ähnliche Geräte

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Test Fujitsu Lifebook E544 Notebook
HD Graphics 4600, Core i5 4210M

Geräte mit der selben Grafikkarte

Test Fujitsu LifeBook E554 Notebook
HD Graphics 4600, Core i5 4210M, 15.6", 2.3 kg

Geräte mit der selben Bildschirmgröße und/oder ähnlichem Gewicht

Test Bibliothek

  • Weitere eigene Testberichte

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Displayformat

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+sehr gute CPU-Leistung
+schnelle SSD
+lange Akkulaufzeiten
+robust verarbeitet
+HD+ Auflösung für mehr Übersicht
+sehr gute Tastatur
+geringe Abwärme
 

Contra

-nur ein USB 3.0 Anschluss
-Display mit geringer Blickwinkelstabilität
-Display mit schwachem Kontrast

Shortcut

Was uns gefällt

Endlich eine arbeitstaugliche Auflösung für den 14-Zoller. Dank Intel SSD ist das L440 rasant. Die tollen Eingabegeräte (mechanische Tasten) bereiten viel Freude, hier macht niemand den ThinkPads etwas vor. Selbst das ClickPad lässt sich – nach Eingewöhnung - bestens bedienen.

Was wir vermissen

Eine Strg-Taste ganz links außen, hier hämmern wir immer auf Fn. 

Was uns verblüfft

Die trostlos schwachen Farben machen in Zeiten von High-End Panels in unseren Smartphones keinen Spaß mehr. 

Die Konkurrenz mit HD+

Latitude 3440 (GeForce GT 740M, HDD)

HP ProBook 640 G1 (H5G70EA – SSD-Version)

Bewertung

Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE - 12.11.2014 v4(old)
Sebastian Jentsch

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
92%
Pointing Device
91%
Konnektivität
64 / 80 → 80%
Gewicht
62 / 20-67 → 89%
Akkulaufzeit
89%
Display
75%
Leistung Spiele
55 / 68 → 81%
Leistung Anwendungen
75 / 92 → 82%
Temperatur
93%
Lautstärke
87%
Audio
63%
Kamera
38 / 85 → 45%
Durchschnitt
74%
82%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test-Update Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE Notebook
Autor: Sebastian Jentsch (Update: 30.04.2019)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.