Test enthüllt: Auch Xiaomi spart bei seinem Smartphone an einem bestimmten Bauteil

Bereits bei unseren Testberichten zu den neuen Tablets von Oppo (Pad 5 und Pad 5 Pro) haben wir die Vermutung geäußert, dass die anhaltende DRAM‑Knappheit und die daraus resultierenden hohen Preise zu einer Kosteneinsparung bei den verbauten Lautsprechern führen. Auch unsere Messdaten zum Testbericht des Xiaomi 17T führen zu einer ähnlichen Schlussfolgerung beim Mittelklasse-Handy.
Statt nur die Preise seiner T-Reihe zu erhöhen (UVP beginnt nun bei etwa 750 Euro, unter anderem erhältlich bei Amazon.de) spart Xiaomi auch bei den Lautsprechersystem. Denn in unserer Pink-Noise-Messung schneidet das Xiaomi 17T schlechter ab als der Vorgänger und sogar schlechter als das kompaktere Xiaomi 17.
Xiaomi 17T kann bei Lautsprechern nicht mit den besten Mittelklasse-Handys mithalten
Unsere Messwerte des Xiaomi 17T zeigen deutlich, dass die Stereo-Lautsprecher der neuen Xiaomi-Mittelklasse weniger Tiefe und Bass mitbringen als im Vorjahr. Auch im Hochtonbereich ist die letztjährige T-Generation gleichmäßiger aufgestellt. Weniger deutlich, aber auch ersichtlich, ist die Reduzierung der Lautsprecherqualität beim Pro-Modell.
Um auf die Verknappung von DRAM-Komponenten zu reagieren, reduziert Xiaomi die Kosten somit an einer Stelle, die auf Datenblatt nicht negativ auffällt. Wer gerade viel Audioqualität von den verbauten Lausprechern in einem Smartphone erwartet, empfehlen wir unseren Testbericht zum Poco F8 Ultra. Letzteres bewegt sich in einem ähnlichen Preissegment, wie das Xiaomi 17T, hat aber einen hervorragenden Bose-Sound an Bord.
Warum die neue T-Generation dennoch viel in puncto Preis-Leistung zu bieten hat, lesen Sie in unserem Testbericht mit allen Messdaten und Benchmark-Werten.
Quelle(n)
Test Xiaomi 17T




