Das neue Apple MacBook Pro 16 (2026) etabliert sich mit dem M5 Max als der leistungsstärkste Apple-Laptop, den es aktuell auf dem Markt gibt. Bei der Prozessorleistung übertrifft das System die Windows-Konkurrenz teilweise um das Doppelte, wobei diese Performance auch im Akkubetrieb ohne Einschränkungen stabil bleibt. Trotz messbarer Engpässe bei der Energieversorgung unter anhaltender Dauerlast stellt das Gerät eine kompromisslose Plattform für professionelle Anwender mit höchsten Leistungsansprüchen dar.
Apple bietet die Modelle wieder in den Größen 14 und 16 Zoll an, die wahlweise mit dem M5-Pro- oder dem M5-Max-Prozessor ausgestattet sind. Von beiden Chips existieren jeweils zwei unterschiedliche Leistungsvarianten. Durch das größere Gehäuse und die stärkere Kühlung liefert der M5 Max im 16-Zoll-Modell deutlich mehr Performance als im kleineren 14-Zoll-Modell.
Bei dauerhafter Belastung stößt das Kühlsystem des 16-Zoll-Modells allerdings an ein Limit von 70 Watt. Obwohl die CPU auf diesen Verbrauch begrenzt wird, erweist sich das 140-Watt-Netzteil unter Volllast als unzureichend um den Strombedarf vollständig zu decken. Das führt dazu, dass sich der Akku trotz bestehender Netzverbindung um etwa 12 Prozent pro Stunde entleert.
Hinsichtlich der reinen Prozessorleistung ist das MacBook Pro 16 M5 Max der Windows-Konkurrenz dennoch weit überlegen und arbeitet teilweise doppelt so schnell. Ein entscheidender Vorteil im Vergleich zu Windows-Systemen ist zudem die Stabilität: Während andere Laptops abseits der Steckdose spürbar drosseln, bleibt die Performance des MacBooks auch im reinen Akkubetrieb vollkommen stabil.
Abseits des Energie-Dilemmas überzeugt das MacBook Pro 16 als ein hervorragender Multimedia-Notebook mit erstklassigen Lautsprechern, sehr guten Eingabegeräten und einer starken Akkulaufzeit im Alltag. Der Bildschirm setzt weiterhin auf ein Mini-LED-Display, das zwar technologisch bereits seit einigen Jahren existiert, aber absolute Spitzenklasse bleibt und problemlos mit den aktuellen Tandem-OLED-Displays der Windows-Konkurrenz mithält. Käufer müssen jedoch zwei bekannte Nachteile in Kauf nehmen: Es gibt keinerlei Wartungs- oder Upgrade-Möglichkeiten, und Apple gewährt standardmäßig nur eine Garantie von 12 Monaten. Alle weiteren Details zum MacBook Pro 16 mit dem M5 Max stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.







