Apple hat seine MacBook-Pro-Modelle aktualisiert und das MacBook Pro 16 mit dem M5 Pro hat in unserem Test erneut einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Dabei muss man allerdings nicht zwangsweise die maximale Ausstattung (64 GB RAM, 4 TB SSD-Speicher) nehmen, die den Preis auf knapp 5.300 Euro erhöht, denn auch die Basisvariante mit dem gleichen M5 Pro, jetzt 1-TB-SSD und 24 GB RAM bietet im Endeffekt die gleiche Leistung. Die UVP liegt hier bei 2.999 Euro, doch da diese Konfigurationen sind auch im regulären Handel verfügbar, wo die Preise recht schnell fallen. Schon jetzt, einen Tag nach dem offiziellen Launch, gibt es das neue Basismodell mit mehr als 100 Euro Rabatt.
Die Leistung des neuen M5 Pro ist insgesamt sehr gut (+20-30 % gegenüber M4 Pro, wie wir in unserer CPU-Analyse gesehen haben), wobei man den Modus Hohe Leistung verwenden muss, um wirklich die volle CPU-Multi-Core-Leistung zu erhalten. Dann werden auch die Lüfter lauter. Wirklich notwendig ist das im Alltag nicht, aber es ist gut, die Reserve zu haben. Die GPU-Leistung hingegen auch im Automatischen Modus voll verfügbar und hier bleibt das MacBook auch unter Last deutlich leiser.
Zu den weiteren Verbesserungen gehören Wi-Fi 7, allerdings nur mit 160 MHz, wobei wir noch testen werden, wie sich das auf die Leistung auswirkt. Zudem verwendet Apple jetzt deutlich schnellere PCIe-5.0-SSDs und verbaut jetzt beim Basismodell mindestens 1 TB. Bei unserem Testgerät mit der 4-TB-SSD konnten wir bis zu 17 GB/s messen.
Die anderen Vor- und Nachteile des MacBook Pro 16 sind unverändert geblieben. Dazu zählen das hochwertige Gehäuse inklusive Thunderbolt-5-Anschlüssen, das hervorragende Mini-LED-Display, bei dem die matte Option nach wie vor extrem gut ist, die langen Akkulaufzeiten sowie das hervorragende Soundsystem. Auf der anderen Seite gibt es praktisch keine Wartungsmöglichkeiten, da sowohl der Arbeitsspeicher als auch die SSD-Chips weiterhin verlötet sind. Der Kartenleser unterstützt noch nicht den SD-Express-Standard und die Hardware-Upgrades sind nach wie vor teuer, wobei Windows-Geräte angesichts der steigenden Speicherpreise hier nicht mehr weit entfernt sind.
Alle weiteren Informationen zum neuen MacBook Pro 16 M5 Pro stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.




