Valve: Steam Machine Preis soll schon vor Release-Verschiebung bei 1.000 Dollar gelegen haben

Die Unsicherheit über den Preis der Steam Machine hält an. Als Reaktion auf Komponentenengpässe hat Valve kürzlich die Preise seiner Steam-Deck-Handhelds angehoben. Gamer befürchten nun, dass auch der Mini-PC das Budget stark belasten wird. Ein Insider hat jedoch verraten, dass der Preis schon vor der Verschiebung der Markteinführung höher gewesen ist als erwartet.
Jez Corden von Windows Central hat im XB2-Podcast über die Krise bei der Erschwinglichkeit von Konsolen gesprochen. Zur Steam Machine hat er dem Publikum mitgeteilt:
Ich habe letztes Jahr, als sie erstmals angekündigt wurde, gehört, dass sie 1.000 US-Dollar kosten sollte... von einer sehr, sehr guten Quelle, also einer wirklich guten Quelle.
Der Insider nennt nicht konkret, ob sich diese Angabe auf das 512GB-Modell oder die 2TB-Variante bezieht. Zum damaligen Zeitpunkt hat die digitale PS5 jedoch 499,99 US-Dollar gekostet. Valve hatte zwar erklärt, dass die Kosten der Hardware eher mit einem Gaming-PC als mit einer Konsole vergleichbar sein würden, die technischen Daten hätten die Investition aber möglicherweise nicht gerechtfertigt.
Beunruhigende Preisprognosen
Einige US-Gamer nutzen die Preiserhöhung des Steam Deck, um die UVP des Würfels vorherzusagen. Die 1TB-OLED-Version kostet nun 949 statt 649 Dollar, während die 512GB-Variante von 549 auf 789 Dollar gestiegen ist. Ähnliche Anpassungen beim Preis der Steam Machine ausgehend von 1.000 Dollar könnten dazu führen, dass eine Version Käufer 1450 Dollar kostet.
Valve hat die Preisanpassungen seiner Gaming-Handhelds mit Komponentenengpässen begründet. Der SteamOS-Würfel setzt ebenfalls auf DDR5-Speicher und SSDs, die vom KI-Boom betroffen sind. Es gibt zwar mehrere Variablen, doch das Unternehmen dürfte kaum freiwillig Verluste mit dem leistungsstärkeren Mini-PC in Kauf nehmen.
Bei der Suche nach weiteren Hinweisen hat der Insider Brad Lynch Käufern kürzlich einen weiteren Anhaltspunkt geliefert. Vor rund 2 Monaten sei ihm gesagt worden, dass die Steam Machine teurer werde als das Steam Deck heute. Der Circana-Analyst Mat Piscatella hat Eurogamer unterdessen anhand aktueller Branchentrends eine Schätzung von 1.200 Dollar exklusive Steuern genannt. Bei direkter Umrechnung und inklusive 19% deutscher Mehrwertsteuer wären dies rund 1.225 Euro.
Wird sich die teure Steam Machine gut verkaufen?
Trotz der düsteren Einschätzungen hat Corden angemerkt, dass das wieder verfügbare Steam Deck OLED selbst zum höheren Preis ausverkauft gewesen ist. Er geht davon aus, dass das Unternehmen möglicherweise eine kleinere Zielgruppe mit geringeren Stückzahlen anpeilt.
Ob es sich am Ende um ein Nischenprodukt handelt oder nicht, die Zeichen deuten auf eine Steam-Machine-Markteinführung in naher Zukunft hin. In einem neuen Leak hat Valves Backend eine Welcome Tour erhalten. Wie Brad Lynch erklärt hat, hat der Hersteller das Startfenster des Steam Controllers wenige Wochen nach einem ähnlichen Update angekündigt.





















