Varta: Bidirektionale Nutzung der Elektroauto-Batterie mit neuem Energiemanagement

Mit der rasanten Weiterentwicklung des Strommarktes und immer neuen Möglichkeiten für Photovoltaik-Anlagen und Co müssen auch die Energiemanagementsysteme derartiger Geräte angepasst werden. Neben dem Hersteller Shelly, welcher vor kurzem Beta-Tester für sein neues System suchte, hat nun auch Varta ein neues Energiemanagement vorgestellt.
Das System, das auf den Namen Varta.iq hört, soll mit mehr als 700 verschiedenen Geräten kompatibel sein, verspricht der Hersteller. Ausgeliefert wird es mit der neuen Generation des Batteriespeichers von Varta, der Varta.wall BM2. Darüber hinaus dürfte die Software aber auch mit der ersten Generation der Varta.wall (auf Geizhals ab 3500 Euro) sowie der pulse neo und dem element backup (jeweils von Varta) funktionieren.
Das System soll Energieflüsse überwachen und optimieren, das betrifft insbesondere große Verbraucher wie Wärmepumpen oder Wallboxen für PV-Anlagen. Die Batteriesteuerung kann sowohl angepasst an dynamische Stromtarife, Wetter- und Verbrauchsprognosen als auch an individuell konfigurierte Regeln erfolgen. Ein besonderes Augenmerk legt Varta auch darauf, dass alle Daten auf deutschen Servern verarbeitet werden.
Wer für die kostenpflichtige Pro-Version bezahlt, soll einen erweiterten Funktionsumfang erhalten. Unter anderem wird dieser dann um die Möglichkeit des Peak-Shavings (Lastspitzenkappung) oder des bidirektionalen Ladens von und mit Elektroautos ergänzt. Auch soll der KI-gestützte Algorithmus dann Verbrauchsanomalien erkennen und Anwender automatisch informieren. Über den Preis der Pro-Version und wie genau die Funktionen umgesetzt werden, gibt es bis jetzt keine offiziellen Infos.

















