KBA Neuzulassungen Januar 2026: VW führt bei E-Autos, BYD explodiert um 665 % - Nio crasht

Der Blick in die KBA-Statistik für den Januar verrät: Das Wachstum bei den reinen Stromern hält mit einem Plus von 23,8 Prozent zwar an, doch die Dynamik verteilt sich extrem ungleich. Volkswagen etwa rettet die Marktführung im Bereich der alternativen Antriebe nur dank seiner starken Töchter. Während die Kernmarke VW bei den reinen Elektroautos (BEV) mit 6.739 Zulassungen ein deutliches Minus von 18,4 Prozent verkraften muss, springen Audi und Skoda in die Bresche.
Skoda lieferte mit 4.970 BEVs (+49,0 Prozent) ein bärenstarkes Ergebnis ab, während Audi seine Zahlen mit 3.662 Fahrzeugen fast verdoppeln konnte (+90,5 Prozent). Dass der VW-Konzern insgesamt beim "Elektro-Antrieb" (inklusive der derzeit wieder gefragten Plug-in-Hybride) mit 10.840 Neuzulassungen sogar um 3,2 Prozent zulegt, unterstreicht die aktuelle Sonderrolle der Hybride im Portfolio der Wolfsburger.
Tesla hingegen tritt auf der Stelle. Mit 1.301 Neuzulassungen schafften die US-Amerikaner im Januar lediglich ein hauchdünnes Plus von 1,9 Prozent. Ganz anders die Lage bei den Angreifern aus Fernost: Wo etablierte Player um jedes Prozent kämpfen, legen chinesische Marken in einem Tempo zu, das die hiesige Branche unter Druck setzt.

Während etablierte Hersteller um Marktanteile kämpfen, setzen chinesische Herausforderer zu großen Sprüngen an. Allen voran BYD, die mit 1.561 BEV-Neuzulassungen ein Rekordwachstum von 665,2 Prozent im Vergleich zum Januar 2025 erzielten. Auch Mazda verzeichnete mit 246 Elektro-Einheiten einen deutlichen prozentualen Zuwachs (+4.000 Prozent). Der exorbitant hohe Prozentwert kommt allerdings durch die sehr niedrigen Zahlen der Vorjahresbasis zustande.
Ein Rätsel gibt hingegen weiterhin die Marke Nio auf. Trotz Berichten über globale Erfolge und erste Quartalsgewinne kam der Absatz in Deutschland im Januar nahezu zum Stillstand. Mit lediglich einer einzigen Neuzulassung verzeichnet die Marke laut KBA-Statistik einen Einbruch von 94,4 Prozent. Da Nio bereits im gesamten Jahr 2025 nur 18 Fahrzeuge in Deutschland zulassen konnte, steht die Marke hierzulande vor einer ungewissen Zukunft. Branchenexperten schätzen, dass unter anderem die Verfügbarkeit neuer Modellgenerationen in Europa das Wachstum bremst. Ähnlich schwach präsentierte sich Great Wall Motor (GWM) mit ebenfalls nur einer einzigen BEV-Zulassung im ersten Monat des Jahres (-98,6 Prozent).
Insgesamt machen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Januar 2026 bereits 63,4 Prozent des deutschen Marktes aus (122.970 Einheiten). Der Marktanteil von Elektro-Pkw im weiteren Sinne (BEV, PHEV, Brennstoffzelle) kletterte auf 33,2 Prozent.
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