Milliarden-Gewinn in der VW-Krise: Skoda knackt die Millionen-Marke und bringt zwei neue E-Autos

Die nackten Zahlen aus Mlada Boleslav sind ein starker Kontrast zur zähen Lage in der europäischen Autoindustrie. Skoda steigerte seinen Umsatz 2025 um 8,3 Prozent auf den Rekordwert von 30,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis kletterte auf 2,5 Milliarden Euro bei einer robusten Umsatzrendite von 8,3 Prozent. Mit exakt 1.043.900 ausgelieferten Fahrzeugen (plus 12,7 Prozent) durchbrach der Hersteller zudem erstmals seit sechs Jahren wieder die Millionen-Schallmauer.
Der eigentliche Wachstumstreiber ist jedoch die Elektromobilität. Jeder vierte in Europa verkaufte Skoda hatte 2025 einen Stecker. Insgesamt lieferten die Tschechen 174.900 reine Elektroautos (BEV) aus. Der kompakte Elektro-SUV Elroq schlug dabei ein wie eine Bombe und sicherte sich aus dem Stand den Titel als zweitmeistverkauftes Elektroauto in Europa. Zusammen mit dem größeren Enyaq hievt das Skoda auf Platz vier der erfolgreichsten E-Auto-Bauer auf dem Kontinent.
Auch abseits von Europa läuft der Motor rund. In Indien verdoppelte Skoda den Absatz mit 70.600 Fahrzeugen (plus 96,1 Prozent) nahezu, massiv angetrieben vom neuen Kompakt-SUV Kylaq. Gleichzeitig startete die lokale Produktion in Vietnam, um den asiatischen Markt weiter aufzurollen.
Für das laufende Jahr 2026 drückt Skoda-Chef Klaus Zellmer weiter aufs Tempo. Die Marke will ihr Angebot an reinen Elektroautos verdoppeln. In der ersten Jahreshälfte rollt der kompakte Epiq an den Start, später folgt der große Siebensitzer Peaq. Damit deckt Skoda künftig das komplette Spektrum vom Einstiegssegment bis zum Familien-Van elektrisch ab - und dürfte der hauseigenen Konkurrenz aus Wolfsburg das Leben auf dem Markt weiter schwer machen.
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