Das ging verdammt schnell. Das Jubiläums-Modell zur Feier des Meilensteins von 100.000 vollelektrischen Skoda Elroq hat es in sich. Es ist ein Elroq RS in der auffälligen Farbe Mamba-Grün. Das ist die Top-Version mit 250 kW Leistung, also strammen 340 PS. Skoda gibt den Stromverbrauch für diesen Sportler kombiniert mit 16,3 bis 17,1 kWh auf 100 Kilometer an. Damit zeigt der Hersteller, dass Leistung und Effizienz zusammenpassen.
Der Elroq scheint den Nerv der Käufer zu treffen. Er war das erste Modell mit dem neuen "Modern Solid" Design und das kommt an. In den ersten neun Monaten 2025 schoss das SUV auf Platz zwei der meistverkauften Elektroautos in ganz Europa. In Dänemark, der Slowakei und der tschechischen Heimat ist er sogar die Nummer eins. Auch in Deutschland läuft es rund. Hier ist der Markt besonders wichtig. Im Oktober wurden 3.320 neue Elroq zugelassen. Damit war der Wagen in diesem Monat das beliebteste E-Auto überhaupt in der Bundesrepublik.
Warum Skoda liefern kann, während andere drosseln, liegt an der Fabrik. Die Fertigungslinie im Stammwerk ist extrem flexibel. Hier laufen nicht nur der Elroq und der große Enyaq vom Band, sondern auch der Octavia mit Verbrennungsmotor. Alles auf einer Linie. Das ist der Trick. Wenn die E-Auto-Nachfrage schwankt, baut man einfach mehr Verbrenner oder umgekehrt. Produktions-Chef Andreas Dick nennt das eine gezielte Anpassung. Man nutzt die Flexibilität voll aus und vermeidet so teuren Leerlauf.
Die Fachpresse feiert das Auto ebenfalls. Eine Jury aus 40 Journalisten hat den Elroq gerade erst zum "German Car of the Year 2026" gewählt. Im Finale mussten sich vier andere Neuheiten geschlagen geben. Ausschlaggebend waren für die Experten wohl das Preis-Leistungs-Verhältnis, das Fahrverhalten und die Alltagstauglichkeit. Auch Design-Preise wie der Red Dot Award stehen schon im Regal.
Skoda meint es ernst mit der Elektro-Offensive. Weltweit lieferten die Tschechen bis Ende September fast 120.000 reine Stromer aus. Neben dem Elroq hält sich auch der Enyaq wacker in den europäischen Top 10 auf Platz sechs. Das Ziel der VW-Tochter ist klar definiert. Bis 2030 will man zu den drei größten Marken in Europa gehören. Mit Autos wie dem Elroq, die offenbar genau das bieten, was die Leute wollen, ist das kein unrealistischer Plan.





















