Auch die Teilzeit-Stromer (Plug-in-Hybride) schieben den Markt an. Aber der eigentliche Hammer sind die reinen E-Autos. Das KBA meldet für die ersten zehn Monate 2025 satte 434.627 neue BEVs auf deutschen Straßen. Das ist ein Marktanteil von 18,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Voll-Stromer damit um fast 40 Prozent zu. Der große Gewinner ist Volkswagen. Die Wolfsburger führen das Ranking mit 85.718 Einheiten souverän an und konnten ihre BEV-Zulassungen um 74,1 Prozent steigern. Die eigentliche Überraschung liefert jedoch Skoda. Die tschechische VW-Tochter verdoppelte ihren Absatz auf 40.473 Fahrzeuge (+103,2 Prozent) und zieht damit sogar an BMW vorbei. Die Münchner liegen mit 39.414 elektrischen Neuzulassungen (+18,8 Prozent) auf Rang drei. Auch Audi legte kräftig zu und kommt auf 31.417 Einheiten (+67,2 Prozent).
Bitter läuft das Jahr dagegen für Tesla. Der US-Pionier stürzt in der Gunst der Käufer regelrecht ab. Die Zulassungen halbierten sich bis Oktober auf nur noch 15.595 Fahrzeuge. Ein Minus von 50,4 Prozent tut weh. Ähnlich düster sieht es bei Smart aus, deren Zulassungen um 66,7 Prozent auf 3.709 Fahrzeuge sanken. Volvo verlor im BEV-Segment 35,2 Prozent. Ganz anders die Lage bei den chinesischen Herausforderern: BYD steigerte sich um 276 Prozent auf 7.770 Fahrzeuge, und XPeng wuchs von einem niedrigen Niveau aus um spektakuläre 939 Prozent auf 2.214 Einheiten.
Fasst man die Gruppe der Fahrzeuge mit Elektroantrieb zusammen (BEV, Plug-in-Hybrid und Brennstoffzelle), so wurden in Deutschland bis Oktober 683.380 Neuwagen registriert. Das ist ein Plus von 47,2 Prozent. Rechnet man die reinen Stromer heraus, entfallen knapp 250.000 Zulassungen auf Plug-in-Hybride und die wenigen Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Auch in dieser Gesamtwertung dominiert VW mit 128.245 Fahrzeugen (+124 Prozent). BMW folgt mit 70.279 Einheiten (+34,6 Prozent) auf Platz zwei, noch vor Mercedes-Benz mit 64.403 Fahrzeugen (+1,2 Prozent). Besonders stark performte Seat im Bereich der elektrifizierten Antriebe mit einem Zuwachs von 107 Prozent auf über 50.000 Fahrzeuge. Die Kategorie der "alternativen Antriebe" insgesamt, die vom KBA auch einfache Hybride und Gas-Fahrzeuge umfasst, macht mit 1.367.241 Einheiten inzwischen 57,9 Prozent des Gesamtmarktes aus, der bei 2,36 Millionen Pkw liegt.



































