Auf den ersten Blick wirken die 2025er-Bilanzen fast unspektakulär. Ein Plus von 1,4 Prozent auf insgesamt 2,858 Millionen Neuzulassungen meldet das KBA für das Gesamtjahr. Doch hinter der stabilen Fassade bebt der Markt. Die eigentliche Nachricht ist das schleichende Ende einer Ära. Wer die aktuellen Daten mit der Zeit vor Corona (2019) vergleicht, sieht ein tiefes Loch: Ganze 1,5 Millionen Benziner und Diesel sind einfach vom Markt verschwunden. Der Trend ist unumkehrbar. 2025 waren bereits 59 Prozent aller Neuwagen mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.
Elektro-Zahlen: Totgesagte leben länger
Überall war von der großen Elektro-Flaute zu lesen. Die amtlichen Fakten erzählen jedoch eine völlig andere Geschichte. Die Zulassungen reiner Stromer (BEV) sind 2025 um 43,2 Prozent nach oben geschnellt. Am Ende standen exakt 545.142 reine Elektro-Autos in den Büchern. Damit erreicht der reine Elektro-Antrieb einen Marktanteil von 19,1 Prozent. Zusammen mit den Plug-in-Hybriden waren 2025 fast ein Drittel aller Neuwagen (30 Prozent) steckerfähig. Das waren 856.589 Neuwagen, 49,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.
Gewinner und Verlierer: Tesla im freien Fall
Der Blick in die Marken-Tabelle offenbart eine Sensation. Während der Gesamtmarkt wächst, erlebt der einstige Elektroauto-Pionier Tesla ein Desaster. Die Zulassungen der US-Automarke brachen um 48,4 Prozent ein, der Absatz für E-Autos von Tesla hat sich fast halbiert: von rund 37.500 auf 19.390 BEV. Ganz anders sieht es beim Volkswagen-Konzern aus, der den Elektroautomarkt im vergangenen Jahr 2025 förmlich überrollt hat. Die Marke VW steigerte ihren BEV-Absatz um satte 64,8 Prozent auf über 102.000 E-Autos. Noch brutaler wuchsen die VW-Töchter: Skoda verdoppelte seine E-Zulassungen (+100,8 Prozent) und auch Seat legte um 80,4 Prozent zu.
China-Marken mit "Fantasie-Wachstum" für E-Auto-Modelle
Auch die neuen Herausforderer aus China fassen Fuß, wenn auch noch auf niedrigerem Niveau. BYD konnte seine Zulassungen vervierfachen (+301,5 Prozent) und kommt nun auf über 11.000 Fahrzeuge. Xpeng legte prozentual sogar um 661 Prozent zu, bleibt aber mit knapp 3.000 Autos noch eine Nische. Die KBA-Zahlen belegen unmissverständlich: Der deutsche Automarkt dreht sich. Weg vom Verbrenner, hin zum E-Auto; aktuell auch ganz klar zurück zu den etablierten deutschen Autokonzern-Marken. Dieser Trend wird auch durch Marktkenner und Analysten wie Dataforce bestätigt (siehe Infografiken).
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