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Ford Puma Gen-E (2026): Vollelektrischer Kompakt-Crossover erhält mehr Reichweite und autonomen Fahrassistenten BlueCruise

Ford Puma Gen-E (2026): Der elektrische Crossover erhält mehr Reichweite und den Autobahn-Assistenten BlueCruise (Bild: Ford).
Ford Puma Gen-E (2026): Der elektrische Crossover erhält mehr Reichweite und den Autobahn-Assistenten BlueCruise (Bild: Ford).
Ford spendiert seinem vollelektrischen Elektro-Crossover Puma Gen-E für das Modelljahr 2026 wichtige Verbesserungen. Der vollelektrische Kompakt-Crossover erhält eine optimierte Batterie für mehr Reichweite und lernt mit dem System BlueCruise das freihändige Fahren.

Ford legt bei seinem kleinsten Stromer nach. Der Autohersteller verpasst seinem Puma Gen-E mit dem kommenden Modelljahr 2026 ein spannendes, technisches Facelift, das vor allem die Langstreckentauglichkeit des Stromers verbessern soll. Das wichtigste Upgrade verbirgt sich im Unterbodendes Pumas: Ein "optimiertes Batteriedesign" soll dem Elektroauto zu deutlich mehr elektrischer Reichweite verhelfen. Während das aktuelle Modell gemäß WLTP maximal 376 Kilometer schafft, versprechen die Kölner für den 2026er Jahrgang eine elektrische Reichweite von bis zu 417 Kilometern. Das wäre ein ordentlicher Sprung, der den Radius im Alltag spürbar erweitern würde.

An der Effizienzschraube wurde dabei offenbar nicht gedreht, denn der Verbrauch wird weiterhin mit sparsamen 13,1 bis 14,5 kWh auf 100 Kilometer angegeben. Jon Williams, General Manager bei Ford Europa, sieht in dem Update den Beweis, dass der Puma Gen-E nahtlos an den Erfolg des Verbrenners anknüpfe. Neben der Technik bleibt der praktische Nutzwert erhalten, etwa durch die bekannte "Gigabox", die zusätzlichen Stauraum im Ladeboden bietet.

Ford Puma Gen-E (2026): Der Elektro-Crossover fährt künftig mit Autobahn-Assistenten BlueCruise (Bild: Ford).
Ford Puma Gen-E (2026): Der Elektro-Crossover fährt künftig mit Autobahn-Assistenten BlueCruise (Bild: Ford).

Die zweite große Neuerung betrifft die Fahrerassistenz. Der Puma Gen-E wird als erstes Modell seiner Klasse mit der "BlueCruise"-Technologie ausgestattet. Damit zieht ein Feature in den Kompakt-Crossover ein, das bisher größeren Kalibern wie dem Mustang Mach-E vorbehalten war. BlueCruise erlaubt auf bestimmten Autobahnabschnitten, den sogenannten "Blue Zones", das freihändige Fahren. Der Fahrer darf die Hände vom Lenkrad nehmen, muss aber den Verkehr weiterhin im Blick behalten ("Eyes-on, Hands-off").

Ford hat dafür mittlerweile in 16 europäischen Ländern rund 135.000 Autobahn-Kilometer freigeben lassen, was laut Hersteller entspannte Reisen durch mehrere Länder ermögliche. Weltweit hätten Kunden mit dem System bereits fast 900 Millionen Kilometer zurückgelegt. Verfügbar sein soll das Update ab Frühjahr 2026 für Fahrzeuge, die das entsprechende Fahrerassistenzpaket an Bord haben. Einen Haken gibt es allerdings: BlueCruise ist ein Abo-Dienst. Zu den Preisen für die Freischaltung schweigt sich Ford aktuell noch aus; diese sollen erst kurz vor dem Verkaufsstart bekannt gegeben werden.

Modellpflege: Ford hat den Puma Gen-E für 2026 technisch überarbeitet, um ihn gegen die Konkurrenz im Kompakt-Segment zu stärken (Bild: Ford).
Modellpflege: Ford hat den Puma Gen-E für 2026 technisch überarbeitet, um ihn gegen die Konkurrenz im Kompakt-Segment zu stärken (Bild: Ford).
Durch ein optimiertes Batterie-Package steigt die WLTP-Reichweite des Stromers auf bis zu 417 Kilometer (Bild: Ford).
Kölner Stromer: Der Ford Puma Gen-E wird weiterhin als sportlicher Crossover positioniert, der Fahrspaß mit praktischen Details wie der Gigabox verbinden soll (Bild: Ford).

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Autor: Ronald Matta, 19.11.2025 (Update: 19.11.2025)