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CES 2017 | IoT: Sprachsteuerung und immer jüngere Zielgruppen

Amazons Alexa steuert beispielsweise auch Smart-Home-Geräte. (Foto: Amazon)
Amazons Alexa steuert beispielsweise auch Smart-Home-Geräte. (Foto: Amazon)
Immer mehr vernetzte Geräte setzen auf Sprache, um Befehle entgegenzunehmen und Informationen auszugeben. Dabei werden auch immer jüngere Zielgruppen angesprochen.

Im Internet der Dinge ist Alles mit Allem verknüpft und kommuniziert miteinander. So will es die Industrie und so soll das Leben der Verbraucher noch angenehmer werden. Auch auf der CES waren wieder zahlreiche Gadgets zu sehen, die sich im Internet der Dinge einloggen. Ein deutlicher Trend dabei: Sprache wird als Medium genutzt, um Befehle zu empfangen und Informationen auszugeben. Das Tool der Wahl ist dieses Jahr eindeutig Amazons digitale Assistentin Alexa, die eigentlich in Amazons Lautsprechern "Echo" und "Dot" verbaut ist und die bereits einen ganz schönen Hype in Amerika ausgelöst hat.

Alexa lässt sich mit Smart-Home-Geräten verknüpfen und kann dann beispielsweise die Audioanlage oder das Licht steuern. Auch wenn die Befehle nach unserer Erfahrung im Moment oft noch etwas rudimentär sind und manchmal erst beim zweiten Anlauf funktionieren: Amazon hat damit der Sprachsteuerung den Weg in unseren Alltag geebnet.

Kühlschränke, Waschmaschinen, Staubsaugerroboter – auf der CES gibt es zahlreiche Haushaltsgeräte zu sehen, die zukünftig auf Kommandos via Alexa hören werden. Auch im Auto hält Alexa Einzug: Bei BMW, Ford und Volkswagen wird die digitale Assistentin zukünftig integriert. Natürlich gibt es auch noch Unternehmen, die auf Apples Siri oder Google Assistant setzen, aber Alexa bestimmt dieses Jahr eindeutig die Nachrichten.

Die Sprachsteuerung ist, wenn sie technisch einwandfrei funktioniert, eben eine sehr intuitive Eingabemethode, die beispielsweise auch Kinder schnell verstehen oder die Menschen mit bestimmten körperlichen Einschränkungen nutzen können.

Apropos Kinder: Der Trend zu vernetztem Spielzeug, vernetzter Baby-Überwachung oder der Gesundheitsüberwachung ist ebenfalls auf der CES klar erkennbar. Hier ist aber besonders in Europa das Thema Datenschutz immer wieder ein Thema, das von den Herstellern aber augenscheinlich nicht so richtig ernst genommen wird.

Die künstliche Intelligenz, wie beispielsweise Amazon Alexa wird auch von Eltern mittlerweile verwendet, um den Kindern Fragen zu beantworten, oder ihnen Witze zu erzählen. Zukünftig übernehmen Alexa, Siri und Home also wohl auch Erziehungsaufgaben und die Kinderbetreuung. Eine gesellschaftliche Diskussion und ein nicht völlig unkritischer Umgang mit dieser Technik ist also in jedem Falle wünschenswert.

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Autor: Florian Wimmer, 10.01.2017 (Update: 10.01.2017)