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CES 2017 | Nvidia Geforce Now: Dein GTX 1080-Rechner in der Cloud

Der Streamingdienst Nvidia Geforce Now erlaubt das Spielen anspruchsvoller Games auf schwachen Rechnern.
Der Streamingdienst Nvidia Geforce Now erlaubt das Spielen anspruchsvoller Games auf schwachen Rechnern.
(Update) Nvidia hat im Rahmen der CES 2017 seinen erweiterten Streaming-Dienst Geforce Now vorgestellt. Er soll PC- und Mac-Usern mit schwächeren Notebooks oder Desktops Zugriff auf die volle Kraft eines Geforce GTX-1080-Rechners in der Cloud geben.

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Eine Milliarde PC-Nutzer haben einen zu schwachen PC oder Mac um darauf aktuelle 3D-Spiele laufen zu lassen, viele wollen sich auch gar nicht mit den schweren Kisten und dem nötigen Know-How auseinander setzen, meinte Jen-Hsun Huang, CEO von Nvidia während der Präsentation des bereits früher für Shield-Geräte verfügbaren Streaming-Dienstes Geforce Now im Rahmen der CES 2017. Das sind eine Menge potentieller Nutzer für den neuen Streaming-Dienst Geforce Now, den Nvidia seit fünf Jahren entwickelt und der nun allen Interessenten offen steht.

Über die Geforce Now-App, die man sich auf seinen Rechner installiert, hat man sofort Zugriff auf einen leistungsfähigen virtuellen Rechner in der Nvidia-Cloud, entweder mit einer Geforce GTX 1060 oder einer GTX 1080. Stores wie Steam, Origin oder GOG, um nur einige zu nennen sind sofort verfügbar, ebenso Free-to-Play-Spiele. Auch auf bereits lokal installierte Games kann man natürlich weiterhin zugreifen. Geforce Now erlaubt auch das Starten von PC-Spielen auf Macs. Spielstände werden im Cloudrechner gespeichert und lokal synchronisiert, Zugriff auf den eigenen virtuellen Spielerechner hat man von überall, auch bei Freunden oder unterwegs. 

Engadget hat sich schon mal eingeloggt und den Dienst ausprobiert. Die Kritik fällt überaus positiv aus: Es wäre der beste Streaming-Dienst, den die Tester bislang probiert hätten. "The Witcher 3" auf einem MacBook Air sei kein Problem gewesen. Einzig die Kosten seien recht hoch. Für Reisende oder Gelegenheitsgamer aber prinzipiell eine tolle Sache. Die Präsentation des Dienstes durch Jen-Hsun Huang haben wir unten für euch als Video verlinkt, ebenso die kurze Einschätzung von Engadget. Die Early-Access-Phase zu Geforce Now beginnt im März in den USA, der reguläre Start erfolgt dann noch im Frühjahr, allerdings bisher ohne konkreten Starttermin. Die ersten acht (GTX 1060) oder vier Stunden (GTX 1080) sind kostenlos, danach kosten 20 Stunden (GTX 1060) beziehungsweise 10 Stunden (GTX 1080) jeweils 25 US-Dollar. 

Update 09.01.2017

Klarstellung im ersten Absatz, dass es sich bei dem Dienst um eine Erweiterung des bereits für Shield-Geräte verfügbaren Dienstes handelt. Danke an unseren Gast-Leser, der sich die Mühe gemacht hat, uns darüber im Forum aufzuklären.

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Autor: Alexander Fagot,  8.01.2017 (Update:  9.01.2017)