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Nvidia: Die neue Mobil-Geforce MX150

Nvidia: Die neue Geforce MX150
Nvidia: Die neue Geforce MX150
Weitestgehend unbemerkt hat Nvidia eine neue Grafikeinheit herausgebracht, die Geforce MX150. Doch was kann sie und für wen ist sie interessant?

Bei den neuen Grafikkarten mit Pascal-GPU unterschied Nvidia bisher nicht mehr namentlich, ob es sich um eine Desktop- oder eine Mobilvariante handelt. Damit wollte man verdeutlichen, dass auch die Leistung nahezu identisch sein soll, ganz im Gegensatz zu den früher abgespeckten Mobilversionen.

Die neue Geforce MX150 bricht nun mit dieser neuen Regel. Ohne viel Tamtam seitens des Herstellers wurde die Grafikkarte erstmals in einem HP-Notebook geleakt, eine große Ankündigung seitens Nvidia blieb aus. Was hat es also mit der neuen Grafik auf sich, was ist das Besondere?

Die Karte basiert auf dem neuen GP108-Chip, gehört damit ebenfalls zur Pascal-Generation und unterstützt DirectX12. Sie verfügt über 384 Shader und 2 GB GDDR5-Speicher. Damit soll sie das mobile Gegenstück zur Desktop-Karte Geforce GTX 1030 sein, einer Karte aus dem unteren Segment der Pascal-Reihe. Leistungstechnisch soll sie außerdem knapp oberhalb der GTX 950M aus der letzten Generation angesiedelt sein. Aber warum kommt Nvidia nun mit einem neuen Namen daher?

Offiziell vorgestellt wird der Chip auf der Computex ab dem 30. Mai. Seit gestern ist auf der Nvidia-Seite lediglich ein Artikel geschaltet, der die MX150 mit viel Werbe-Sprech vorstellt. Als Hauptmerkmal wird hier der sehr geringe Energieverbrauch bei gleichzeitigem Leistungsschub zur integrierten Grafik dargestellt. Dazu ist sie beispielsweise standardmäßig mit der Optimus-Technologie ausgerüstet, die für ein automatisches Umschalten zwischen der integrierten und der dedizierten Garfikeinheit sorgt. Interessant ist sie somit vor allem für Allround-Multimedia-Anwender, die zwecks Video- und Bildbearbeitung oder gelegentlichem Spielen etwas mehr Power brauchen als eine integrierte Grafikeinheit liefern kann.

Letzten Endes ist die MX150 wohl wenig mehr als eine günstige dedizierte Einsteigerkarte, die wenig verbraucht und somit dem Laptop einen Leistungsschub im Vergleich zur integrierten GPU bringt. Weil eine neue Low-End-Karte auf GTX 1030-Niveau aber nicht so sehr spannend klingt, wirbt Nvidia mit einem neuen Namen – so zumindest eine naheliegende Vermutung. In ein paar Tagen zur Computex wissen wir endlich mehr!

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Autor: Christian Hintze, 26.05.2017 (Update:  2.06.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).