Notebookcheck

Test Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T Laptop

Sebastian Jentsch, 03.12.2016

Klare Linie. Alles hat seinen Preis. Wer superflach möchte, der muss Anschlüsse opfern – nicht aber Rechenleistung! Nach dem Throttle-Versagen des HP Spectre 13, dem dünnsten Notebook der Welt, gelingt Asus der Coup: Rechenleistung wie ein Großer, aber dünn wie ein lüfterloses Tablet.

Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T blau (90NB0CZ1-M03470)
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T blau (90NB0CZ1-M03470)

"Es ist leichter, dünner, durchdachter und leistungsfähiger als alles, was es bisher gab." - So titelt der Hersteller über ein äußerst flaches Mini-Subnotebook, das darauf abzielt, zur Elite unter den flachen, leichtesten und schönsten Windows-Geräten zu gehören. Die klare Linie bei diesem Projekt war: Asus will das leichteste, dünnste und dennoch leistungsstärkste Modell in diesem Segment abliefern. 

Dafür musste etwas geopfert werden, in diesem Falle die Anschlüsse. Lediglich Type-C-USB und ein Kopfhörer-Anschluss zieren die dünnen Seitenleisten. Das muss dem Erfolg nicht im Wege stehen: Auch ein Apple MacBook 12 kommt mit diesen zwei Schnittstellen aus und Asus träumt sicherlich von dessen Verkaufszahlen. Ob uns das Zenbook 3 UX390UA aus dem Stand überzeugen kann, das erfahren Sie in diesem ausführlichen Test. 

Die Konkurrenz von Seiten Apple, HP, Dell und Acer muss sich warm anziehen, denn das flache Zenbook hat einiges auf dem Kasten. Die wichtigsten Eckdaten:

  • dünner Display-Rahmen ähnlich dem Dell XPS 13
  • 11,9 Millimeter Bauhöhe und 914 Gramm Gewicht
  • Audio mit vier Lautsprechern
  • Display mit 1.000:1 Kontrast
  • Kaby-Lake-Core i Performance mit aktiver Kühlung
  • Full-Size-Tastatur mit Tasten-Hub
  • Glastouchpad mit Handschrifterkennung
  • Einloggen via Fingerabdruck und Windows Hello

Ein Blick in die aktuelle Top 10 der Subnotebooks zeigt unter anderem diese Konkurrenten:

Ganz vorn steht das Apple MacBook 12, das Zenbook mit 12,5 Zoll ist sehr gut damit vergleichbar. Der Apple ist allerdings mit einem Core m ausgerüstet, den sollte der UX390 locker in die Tasche stecken. 
Dells XPS 13 9360 in der brandneuen Kaby-Lake-Version darf natürlich nicht fehlen. Es dürfte von der Leistung her ähnlich liegen und kann ebenfalls in einer (günstigen) Full-HD-Variante erworben werden. 
Mit dem HP EliteBook Folio G1 ging HP ebenfalls in die Offensive, um das leichteste Subnotebook auf die Beine zu stellen. 979 Gramm sind nur einen Tick schwerer als unser Zenbook, das EliteBook setzt auf Core m.
Razer Blade StealthAspire S 13 und Spectre 13 haben es nicht in die Topliste geschafft, dennoch stehen sie als Konkurrenten des UX390 im Markt. Wir werden die Vergleichselemente auch mit diesen Modellen ergänzen. 

Das HP Spectre 13 ist sogar nur 10 mm dünn, unser Zenbook 12 mm. Das Razer Blade Stealth ist mit 1,3 Kilogramm nicht in der Fliegengewicht-Klasse angetreten, dennoch ist es mit 13 mm sehr dünn und mit Kaby Lake Core i7 sehr performant. 

Acers Aspire S 13 S5-371 ist mit einem ähnlichen Gewicht von knapp 1,3 Kilogramm dabei, es ist – wie das XPS 13 - knapp 15 mm hoch. Durch den Preis von knapp 1.000 Euro kann es jedoch punkten, weshalb wir es hier nicht unerwähnt lassen wollen.

 

 

Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T (ZenBook 3 Serie)
Prozessor
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3 2133MHz SDRAM Onboard Memory Dual Channel
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 176 PPI, AUO B125HAN03.0 AUO306D, IPS, 72% NTSC, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND), 512 GB 
, 512GB SSD (SATA, M.2 2280), 442 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 0 USB 3.1 Gen2, Audio Anschlüsse: 3.5mm combo, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Mini Type-C Dock: HDMI, USB 3, USB 3.1 Type-C Gen (Energie durchgeschliffen), TPM 2.0
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 11.9 x 296 x 191.2
Akku
40 Wh, 5195 mAh Lithium-Polymer, 6 cells C23N1606 Simplo Tech, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 9 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 0.3 MP 640x480
Sonstiges
Lautsprecher: 4x 5-Magnete-Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Mini Type-C Dock, Kunstleder Sleeve, Poliertuch, Handbuch, Garantie, Asus LiveUpdate, Install, HiPost, Splendid, Touchpad Handwriting, WebStorage, 24 Monate Garantie
Gewicht
914 g, Netzteil: 201 g
Preis
1499 Euro

 

Gehäuse

Royal Blue, Rose Gold, Quartz Grey
Royal Blue, Rose Gold, Quartz Grey
Screen to Body Ratio Quelle Asus
Screen to Body Ratio Quelle Asus

Das neue Gehäuse setzt mit dem Goldrand nicht nur optische Akzente, es wurde laut Asus auch komplett neu entworfen, um eine geringe Bauhöhe von unter 12 Millimetern zu realisieren. Neben der Farbe Royal Blue, die uns vorliegt, bietet Asus sein Zenbook in Rose Gold und Quartz Grey an. 

Die Konstruktion erinnert uns an das lüfterlose Zenbook UX305CA (Core m). Der 13,3-Zoller war auch schon fast so dünn (12,3 mm), wog aber 1,2 Kilogramm. Genauso wie die Yoga-Schwester Zenbook UX360UA, die aber schon 14 Millimeter dick ist. 

Es gibt zum UX305CA aber einen großen Unterschied – und das meint Asus mit Neuentwicklung der Konstruktion: Die Base besteht nicht mehr aus Aluminium, sondern aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Ob tatsächlich „6013 Raumfahrt-Qualität“ vorliegt, wie Asus behauptet, das wissen wir nicht. Das Metall soll jedenfalls leichter als andere Legierungen sein, dennoch 50% robuster. Absolut starr und verwindungsfest ist es schon einmal nicht, Druck auf die Handauflage oder die Unterseite kann punktuell ein Nachgeben erzwingen. „Hart wie ein Brett“ trifft auf dieses Gehäuse nicht zu. 

Dennoch müssen wir die Festigkeit loben: Trotz einer gewissen Flexibilität, die beim Hantieren mit den Händen deutlich wird, ist die Base für die geringe Bauhöhe sehr verwindungsfest. Wir können die Base an den Ecken als auch an denen des Displays umfassen und das UX360 in die Höhe heben. Es kommt nicht zum Verbiegen. Beim Deckel wird dies durch die Alu-Schale als auch durch die flächige Beschichtung mit Gorilla Glas 4 erreicht (0,4 mm). Dies war für die Stabilität wohl nötig, denn die schlanke Einfassung ist gerade mal 7,6 mm breit. Das Verhältnis zwischen Bildschirm und Gehäuse liegt laut Asus bei 82 Prozent.

Gerade bei einem extrem leichten Subnotebook besteht immer die Gefahr, dass das Gehäuse zu einer gewissen Hecklastigkeit neigt. Dies ist beim UX390 nicht der Fall, dafür gibt es drei Gründe: Das Display ist sehr dünn und daher als Baugruppe sehr leicht. Im vorderen Bereich der Base, also unter der Handballenauflage und dem Clickpad, befindet sich die wohl schwerste Komponente, der Akku. Ganz vorne an der Kante befinden sich zwei Magnete (Gewicht), die das Display an das Chassis heranziehen.

Zenbook 3 UX390UA-GS041T blau

Wählen Sie die folgenden Checkboxen ab bzw. an und schauen sie selbst, wohin sich Asus manövriert hat. Aspire S 13 und Spectre 13 haben die größte Grundfläche, dicht gefolgt vom Razer Blade Stealth. Das Spectre 13 ist mit 10,4 mm aber das dünnste von allen. In der Höhe unterbietet unser Zenbook das MacBook 12 und das Blade Stealth ganz knapp: 13,1 versus 11,9 Millimeter. In dieser Hinsicht einpacken können das Aspire S 13 und das XPS 13 mit ihren "wuchtigen" 14,6 bzw. 15 mm. Kurz, das dünnste Subnotebook der Welt ist weiterhin das Spectre 13. Wer es dünn und klein haben will, der muss sich das UX390 aber ansehen.

Größenvergleich

Ausstattung

Über den Type-C-USB wird auch geladen
Über den Type-C-USB wird auch geladen

Den Plural bei den Anschlüssen erreicht das Zenbook gerade noch, mehr als ein Type-C-USB 3.1 Gen1 und ein Audio-Port für Kopfhörer sind nicht dran. Wohl deshalb legt Asus das Mini Type-C-Dock mit in den Karton, damit können HDMI, USB 3.0 und USB 3.1 Type-C-Geräte angeschlossen werden. Type-C-Geräte und Kabel allerdings nur bedingt, denn das Netzteil blockiert im Netzbetrieb den einen Type-C-Port am Mini-Dock. Leider ist das auch beim Universal-Dock Type-C (optional) der Fall.

Der Type-C Port unterstützt Display-Output (HDMI) und Stromversorgung. Somit kann ein USB-Typ-C-Display angesteckt werden. Manche von diesen bieten sogar eine konfigurierbare Stromversorgung, d. h. der Monitor versorgt dann das Zenbook mit Energie (EIZO FLEXSCAN EV2780). Die Aussage von Asus dazu: 

Das UX390 hat ein 1 x USB 3.1 TYPE C port(s) mit power delivery & display port(HDMI). Es ist Gen1 was Speed angeht, aber mit Lade und HDMI Support.

Kopfhörer und ein Type-C-USB - mehr ist nicht dran am dünnen Zenbook
Kopfhörer und ein Type-C-USB - mehr ist nicht dran am dünnen Zenbook

Kommunikation

Das Zenbook funkt mit seiner Wireless-AC 8260 mehr als nur passabel. Wir messen 677 Mbps im Durchschnitt, wenn das UX als Server agiert. Das ist bei einer theoretischen Höchstleistung von 867 Mbps eine kernige Ansage. Es ist sogar beachtlich, denn auf Grund des Alu-Covers liegen die Antennen nicht im Display-Rahmen, sondern in der Base. Der Broadcom-Chip im MacBook 12 kann da nicht mithalten und auch die anderen Geräte stehen hinten an. Der Networking-Test wurde von uns unter optimalen Bedingungen (keine weiteren WLAN-Geräte in der näheren Umgebung, ein Meter Abstand zwischen Notebook und Router) ausgeführt. Bluetooth 4.1 erscheint da schon als sinnvolle Ergänzung für Kopfhörer oder andere Geräte.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (RTL GBE)
677 MBit/s ∼100%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
570 MBit/s ∼84% -16%
Razer Blade Stealth
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
544 MBit/s ∼80% -20%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Qualcomm Atheros QC61x4 Wireless Network Adapter
320 MBit/s ∼47% -53%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (RTL GBE)
528 MBit/s ∼100%
Razer Blade Stealth
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
423 MBit/s ∼80% -20%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
397 MBit/s ∼75% -25%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Qualcomm Atheros QC61x4 Wireless Network Adapter
260 MBit/s ∼49% -51%

Sicherheit

Das Zenbook ist mit einem Fingerprint-Sensor bestückt. Es handelt sich nicht um eine Swipe-Lösung, wie wir sie seit Jahren in vielen Geräten kennen. Nein, der Finger muss nicht mehr drübergezogen werden, ein Aufdrücken genügt. Das funktionierte im Test ausgesprochen gut, allerdings dauerte das Anlernen mit zirka 30-40-mal Finger-Auflegen deutlich länger. Mit dem Ergebnis ist der Tester aber sehr zufrieden, er konnte sich stets zuverlässig einloggen.

Zubehör

Asus liefert ein Mini Type-C-Dock, ein Netzteil, einen Leder Sleeve sowie Garantieinformationen und ein schmales Handbuch. Letzteres liegt wie üblich in der ausführlichen Version auf dem Desktop.

Das Netzteil versorgt das Zenbook via Type-C-Dock mit Energie
Das Netzteil versorgt das Zenbook via Type-C-Dock mit Energie
Das Mini Type-C-Dock hat eine rutschfeste Unterseite.
Das Mini Type-C-Dock hat eine rutschfeste Unterseite.
Standard: Garantie- und Schnellanleitung
Standard: Garantie- und Schnellanleitung
Nett: Tasche aus Leder-Imitat
Nett: Tasche aus Leder-Imitat
Stecker-Netzteil mit 45 Watt Nennleistung
Stecker-Netzteil mit 45 Watt Nennleistung

Optionales Zubehör

Der Hersteller preist den Audio Pod mit 5.1 Sound als ideales Zubehör für Musik-Liebhaber und Cineasten an. Er verbindet sich mit Bluetooth und soll für Surround-Sound sorgen. Das Universal-Dock ist die große Schwester des mitgelieferten Mini-Docks für den Type-C-USB. Es bringt USB-C 3.1, USB 3.0, HDMI, VGA, LAN-Anschluss und 3-in-1 Kartenleser an das flache Zenbook. Beide Zubehör-Teile sind in Deutschland noch nicht verfügbar, wir können keine Preise nennen. 

Universal-Dock Type-C
Universal-Dock Type-C
Szenario Universal-Dock Quelle Asus
Szenario Universal-Dock Quelle Asus
Docking-Lösungen Quelle Asus
Docking-Lösungen Quelle Asus
Audio Pod mit 5.1 Sound
Audio Pod mit 5.1 Sound

Webcam

Die kleine Kamera hätte der Hersteller auch weglassen können, die Bilder sind so gut wie unbrauchbar. Schon die VGA-Auflösung lässt aufschrecken, statt der hier arbeitenden 640 x 480 Pixel sind 1.280 x 720 heute Minimalstandard. Ein starkes Rauschen und schlecht abgebildete Farben verhindern jede sinnvolle Nutzung, selbst für den Skype-Chat.

Webcam: schlechte Farben
Webcam: schlechte Farben
starkes Rauschen
starkes Rauschen
Referenz Canon EOS 1100D
Referenz Canon EOS 1100D
Referenz Canon EOS 1100D
Referenz Canon EOS 1100D

Wartung

Die Unterseite des Gerätes kann leicht entfernt werden, Asus verzichtet auf Arretierungen mit Haken, Klammern oder gar Verklebungen. Mit einem Torx-Schrauber werden zuerst die sichtbaren Schrauben gelöst. Unter den Standfüßen befinden sich keine Schrauben! Danach löst sich die dünne Alu-Magnesium-Platte wie von selbst. "Pimp Your Zenbook" wird dann aber dennoch nicht das große Thema werden: Arbeitsspeicher und SoC sind verlötet. Das WLAN-Modul ist kein M.2 2240 oder ähnliches, sondern eine Sonderlösung, die in die Ecke neben ein Scharnier gequetscht wurde. 

Der Arbeitsspeicher befindet sich unter der silbernen Kühl-Platte direkt unter dem SoC. Die einzigen auswechselbaren Komponenten sind also die M.2 SSD (unter dem Kühl-Pad), der Lüfter und der Akku. Das WLAN-Modul ist ebenso austauschbar, müsste aber über den Hersteller bezogen werden, denn es ist kein Standard M.2-Sockel.

Mit einem kleinen Torx-Schrauber ..
Mit einem kleinen Torx-Schrauber ..
.. lässt sich die Bodenplatte mühelos abnehmen.
.. lässt sich die Bodenplatte mühelos abnehmen.
M.2-SSD 2280/M-Key - hier mit einer Wärmeleit-Folie
M.2-SSD 2280/M-Key - hier mit einer Wärmeleit-Folie
WLAN-Modul als Sonderformat (kein M.2)
WLAN-Modul als Sonderformat (kein M.2)
flacher Lüfter - kann gereinigt werden.
flacher Lüfter - kann gereinigt werden.
Heatpipe auf SoC
Heatpipe auf SoC

Grafisches BIOS

Einen Absatz ist uns das BIOS wert, denn es ist grafisch und kann mit dem Touchpad bedient werden. Hier finden wir zahlreiche Detail-Settings für Hardware und Sicherheit, sowie ein EZ Flash Utility zum einfachen Aufspielen einer neuen BIOS-Version.

 

Garantie

Asus gewährt eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Wer die verlängern möchte, der kann Garantie-Erweiterungspakete erwerben. Dazu muss das Produkt registriert werden, das geht aber nur, wenn der Kunde Asus-Mitglied ist. Kostenpunkt für eine Verlängerung auf drei Jahre: 89 Euro.

Eingabegeräte

Tastatur

Die beleuchtete Chiclet-Tastatur hat die Größe wie in einem 13-Zoller. Hier nutzt sie den Platz bis an den Rand. Der verbleibende Steg ist nur 2,1 mm breit. Die Tasten fallen mit 17 mm Breite und 15 mm Höhe ziemlich groß aus (Durchmesser 19,8 mm). Der Abstand ist dafür etwas kleiner als üblich, er liegt bei 2,0 statt 2,5 Millimetern. Die Tasten sind vollkommen plan und fühlen sich haptisch ziemlich glatt an. 

Durch die räumliche Nähe der Tasten – und natürlich mangels konischer Wölbung – bedient sich die Tastatur eher wie eine ebene Fläche denn als Tastenfeld. Der Nutzer muss beim Blind-Schreiben schon sehr gut zu Fuß sein, um hier nicht zu häufig daneben zu tippen. Die beiden Blindschreiber-Markierungen helfen da ein wenig. 

Das Schreibgefühl profitiert von einem festen, fast schon harten Anschlag. Die Fläche gibt an keiner Position nach, bzw. wippt. Allerdings hat Asus für die Bauhöhe auch den Tastenhub beschnitten: Was die Finger hier erfühlen, das ist gerade mal ein Millimeter (Asus Angabe: 0,8 mm). Der Druckpunkt ist eher feinfühlig und setzt sofort beim Tastendruck ein. 

Insgesamt sind wir überrascht, wie flüssig und schnell es sich auf dem Zenbook schreiben lässt. Dennoch ist die Haptik in unseren Augen gewöhnungsbedürftig, speziell für Mitmenschen, die zwischen Subnotebook-Tastatur und Desktop-Keyboard wechseln. Wer sich daran gewöhnt, wird gute Schreibleistungen erzielen, die allerdings an haptisch starke ThinkPad-Tastaturen und schon gar nicht an mechanische Desktop-Eingaben herankommen. 

Touchpad

Das Pad hat eine Diagonale von 120 mm (105 x 61 mm). Es ist damit für einen 12,5-Zoller im Verhältnis ziemlich groß geraten. Die Oberfläche ist sehr glatt, ohne dabei schmierig zu wirken. Die Tasten befinden sich wie üblich unten am Pad, wobei es technisch nur eine einzige Taste unter der Fläche gibt. 

Leider leidet das ClickPad an dem üblichen Phänomen: Durch die Aufhängung des Pads im oberen Bereich ist der Hubweg unten größer als in der Mitte und oben fast nicht mehr vorhanden. Durch den bauartbedingten knappen Hubweg von geschätzt einem knappen Millimeter (aber nur ganz unten, oben weniger) ist das haptische Feedback des Klicks äußerst schwach. Der Druckpunkt kommt dabei kaum noch zur Geltung. Hier kommt keine Begeisterung auf, sofern der Klick denn überhaupt genutzt wird, schließlich unterstützt das Pad die Windows 10 Four-Point Multi-Touch Gestures. So kann z. B. das allgemeine Konfigurationsmenü durch das Auflegen von vier Fingern aufgerufen werden. 

Auf dem Touchpad ist auch der Fingerprint-Scanner untergebracht. Die Position hat uns bei der Bedienung nie gestört. Asus nennt die Handschrifterkennung des Touchpads als Vorzug und installiert das Tool Asus Touchpad Handwriting. Es soll handschriftliche Eingaben, also Buchstaben, Ziffern, erkennen und in die Anwendung, z. B. Browser-Eingabefeld, bringen. Funktioniert hat das aber weder mit WordPad, noch mit dem Browser. 

Sehr knapper Hubweg, aber stabile Auflage mit festem Anschlag.
Sehr knapper Hubweg, aber stabile Auflage mit festem Anschlag.
Tastatur-Beleuchtung, sehr hell, ..
Tastatur-Beleuchtung, sehr hell, ..
.. hell, ..
.. hell, ..
.. weniger hell.
.. weniger hell.
Fingerabdruck-Leser auf dem Clickpad
Fingerabdruck-Leser auf dem Clickpad
Gesten am ClickPad Quelle Asus
Gesten am ClickPad Quelle Asus

Display

Mit seiner Full-HD-Anzeige genügt das UX390 den aktuellen Ansprüchen an die Preis- und Größenklasse. 1.920 x 1.080 Pixel bedeuten auf 12,5 Zoll jedoch bereits eine hohe Pixeldichte von 176 PPI, da muss das Auge schon ganz genau herangehen, um einzelne Pixel zu erkennen. Das Panel stammt von AUO (Modell B125HAN03.0. 

Es handelt sich um einen IPS-Typ mit breiten Blickwinkeln und einem hohen Kontrast von 1.183:1. Die Ausleuchtung ist mit 87 % nur durchschnittlich. Löblich ist die Abstinenz von sichtbaren Lichthöfen (bei höchster Helligkeit). Erst eine übertrieben hohe Belichtungszeit in der Dunkelkammer bringt selbige an den Rändern zum Vorschein. Nutzer haben also eine von allen Seiten gut ablesbare, farb- und kontraststarke Anzeige vor den Augen.

Die Helligkeit von 341 cd/m² kann sich sehen lassen, sie ordnet sich aber nur in den Durschnitt der Kontrahenten ein. Hier fällt vor allem das Razer Blade Stealth mit fast 400 cd/m² auf. Lassen wir einmal das HP EliteBook Folio G1 und das HP Spectre 13 außen vor, so erkennen wir: Bei der Luminanz nehmen sich die Testsamples nichts, beim Kontrast sieht das schon anders aus. Hier bilden Razer Blade Stealth und Apple MacBook 12 die Schlusslichter.

Bildschirmflackern durch PWM gibt es beim UX390 auch, allerdings nur bei den geringsten zwei Helligkeitsstufen. Bei 20 cd/m², der geringsten Helligkeit, ist zwar der Desktop erkennbar, jedoch arbeiten wird niemand in dieser Finsternis.

Auflösung Quelle Asus
Auflösung Quelle Asus
Subpixel AUO B125HAN03.0
Subpixel AUO B125HAN03.0
Lichthöfe nur bei langer Belichtungszeit erkennbar, 1/4 Sekunde
Lichthöfe nur bei langer Belichtungszeit erkennbar, 1/4 Sekunde
keine Lichthöfe erkennbar, 1/15 Sekunde
keine Lichthöfe erkennbar, 1/15 Sekunde
340
cd/m²
367
cd/m²
342
cd/m²
337
cd/m²
355
cd/m²
334
cd/m²
319
cd/m²
339
cd/m²
338
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 367 cd/m² Durchschnitt: 341.2 cd/m² Minimum: 19.8 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 355 cd/m²
Kontrast: 1183:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 5.97 | - Ø
ΔE Greyscale 6.45 | - Ø
89% sRGB (Argyll) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.45
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
AUO B125HAN03.0 AUO306D, , 1920x1080, 12.5
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
APPA027, , 2304x1440, 12
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Sharp SHP144A, , 3200x1800, 13.3
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
AUO226D, , 1920x1080, 12.5
Razer Blade Stealth
Sharp SHP142F (LQ125T1JW02), , 2560 x 1440, 12.5
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
AUO B133HAN04.1, , 1920x1080, 13.3
HP Spectre 13
1920x1080, 13.3
Response Times
-27%
-29%
1%
83%
-41%
-49%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
30
41.2
-37%
43.6
-45%
32
-7%
37
-23%
50
-67%
50.8
-69%
Response Time Black / White *
26
30.4
-17%
29.2
-12%
24
8%
33.4
-28%
29.6
-14%
33.2
-28%
PWM Frequency
50
200
300%
Bildschirm
9%
14%
-1%
3%
2%
22%
Brightness
341
358
5%
357
5%
298
-13%
382
12%
358
5%
305
-11%
Brightness Distribution
87
88
1%
84
-3%
87
0%
88
1%
87
0%
76
-13%
Schwarzwert *
0.3
0.47
-57%
0.266
11%
0.27
10%
0.45
-50%
0.39
-30%
0.184
39%
Kontrast
1183
823
-30%
1489
26%
1070
-10%
893
-25%
962
-19%
1633
38%
DeltaE Colorchecker *
5.97
1.6
73%
3.9
35%
4.82
19%
3.6
40%
4.6
23%
2.64
56%
DeltaE Graustufen *
6.45
1
84%
4.16
36%
3.84
40%
4.3
33%
4
38%
2.8
57%
Gamma
2.45 98%
2.26 106%
2.31 104%
2.41 100%
2.1 114%
2.34 103%
2.16 111%
CCT
7694 84%
6680 97%
6514 100%
6492 100%
6572 99%
7304 89%
6999 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
61.6
6%
57.5
-1%
42.03
-28%
62.3
7%
57.9
0%
60.9
5%
Color Space (Percent of sRGB)
89
82.2
-8%
88.7
0%
64.8
-27%
95.7
8%
88.7
0%
94.3
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-9% / 2%
-8% / 5%
0% / -1%
43% / 25%
-20% / -6%
-14% / 8%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbraum AdobeRGB 58%
Farbraum AdobeRGB 58%
Farbraum sRGB 89%
Farbraum sRGB 89%
Eye Care Mode Quelle Asus
Eye Care Mode Quelle Asus
CalMAN Graustufen im Eye Care Mode
CalMAN Graustufen im Eye Care Mode

Asus betont die 72-prozentige Abdeckung des NTSC-Farbraums, das sollte 100% sRGB bedeuten. Wir schauen uns die AdobeRGB- (58%) und sRGB-Räume (89%) an und sind nicht überzeugt: 100 % sRGB-Abdeckung zeigt unsere Messung eben nicht. Dies ist bei keinem der Konkurrenten der Fall. Farbräume spielen bei der professionellen Bildbearbeitung eine Rolle. Außerhalb solcher Anwendungen sind sie meistens irrelevant. 

Wichtiger für den allgemeinen Einsatz ist da schon das Thema DeltaE und Blaustich. Mit dem Fotospektrometer vermessen wir das Panel vor und nach der Kalibrierung mit CalMAN. Die Graustufen Pre-Calibration zeigen tatsächlich deutliche Blau-Einflüsse bei allen hellen Grautönen. 

Dies wäre nicht ungewöhnlich, wenn Asus nicht ein Standard-Profil aufgespielt hätte. Die erste CalMAN-Messung findet nämlich grundsätzlich in der Werkseinstellung statt, also mit dem Hersteller-Farbprofil, sofern vorhanden. Somit entsteht ein schlechtes DeltaE von 6,45, das sich natürlich bis in den ColorChecker hineinzieht (DeltaE 6). 

Mit einer Kalibrierung am Gerät ist diese Manko abstellbar, wir werden den Blaustich los und verringern den DeltaE auf fantastische 0,66 bzw. ordentliche 2,33. Auch der Weißpunkt (CCT) rutscht nach Kalibrierung auf den Idealwert 6.505. In der für das Rating verantwortlichen Tabelle müssen jedoch die schlechten DeltaE/CCT aus dem Werkszustand verbleiben, das kratzt etwas am Display-Rating.

Im Standard (Splendid Mode Normal) läuft das Asus Zenbook nicht im "Eye Care Mode". Mit der Splendid-Software kann von Splendid-Normal in diesen Modus gewechselt werden. Eye Care reduziert die "Blue Light Emissions" des Panels um 30%, so Asus. Dafür gibt es auf dem Desktop gleich den Eye-Care-Switcher. Die CalMAN-Graustufen-Messung verbessert sich unter "Eye Care" sofort, der Blaustich verschwindet. Das DeltaE verbessert sich auf 3,17 und ist damit nicht so gering, wie durch unsere Kalibrierung. Der Weißpunkt (CCT) verschiebt sich aber auf den Idealwert. Wer sein UX390 kalibrieren möchte, der benötigt ein Fotospektrometer, z. B. von X-rite. Alternativ kann das von uns erstellte Profil oben im Kasten benutzt werden.

CalMAN Graustufen Pre-Calibration
CalMAN Graustufen Pre-Calibration
CalMAN Graustufen Post-Calibration
CalMAN Graustufen Post-Calibration
CalMAN Farben Pre-Calibration
CalMAN Farben Pre-Calibration
CalMAN Farben Post-Calibration
CalMAN Farben Post-Calibration
CalMAN Sättigung Pre-Calibration
CalMAN Sättigung Pre-Calibration
CalMAN Sättigung Post-Calibration
CalMAN Sättigung Post-Calibration

Womöglich hat sich Asus auf Grund der Gorilla-Glas-4-Beschichtung auf dem Panel (0,4 mm) für den Glare-Type entscheiden müssen, da es selbiges nicht in matter Ausführung gibt. Mehrfach versuchten wir vergeblich die Bedienung mit der Hand, weil die spiegelnde Oberfläche den Eindruck eines Touchpanels erweckte, zumal das Display-Glas bis an den Rand geht. 

Draußen ist das natürlich ein gewisses Problem, wobei die hohe Helligkeit für einen Ausgleich sorgt. Beste Ablesbarkeit haben Sie in Innenräumen, unter Sonnenschein sollten schattige Bereiche aufgesucht werden. Die zwei Fotos entstanden bei tief stehender, winterlicher Sonne und deaktiviertem Ambient Light Sensor (maximale Luminanz).

Die hohe Luminanz macht den Einsatz draußen möglich.
Die hohe Luminanz macht den Einsatz draußen möglich.
Der Glare-Type sorgt aber für Reflexionen.
Der Glare-Type sorgt aber für Reflexionen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (27.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 276 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (43.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 50 Hz10 % Helligkeit

Das Display flackert mit 50 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 10 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 50 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 59 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 546 (Minimum 43, Maximum 23360) Hz.

Der IPS-Typ sorgt für beste Blickwinkel aus allen Positionen. Etwas blass erscheint das Schwarz bei extremen seitlichen Einblicken. Dieser Effekt erscheint auf der Fotomontage aus der Dunkelkammer allerdings gravierender, als er tatsächlich ist. Bei Tageslicht ist ein Foto auch aus solchen Winkeln farbstark und ohne Verblassen erkennbar.

Blickwinkel des AUO B125HAN03.0 IPS-Panels
Blickwinkel des AUO B125HAN03.0 IPS-Panels

Leistung

Intel Core i5-7200U, 2x 2,50 GHz
Intel Core i5-7200U, 2x 2,50 GHz

Mit dem Kaby-Lake-Prozessor Intel Core i5 7200U (2,5 GHz) und der 512-GB-SSD ist das UX390 üppig bestückt. So scheint es, doch das Hynix-Modell HFS512G39MND ist eine SATA III SSD (6 GB/s, M.2). Laut Asus wird es das UX390 auch mit PCIe Gen3 SSD geben. Das Hynix-SATA3-Modell kostet im Handel zirka 250 Euro. Vom Speicherplatz sind 442 GB verfügbar, den Rest belegen Betriebssystem, Recovery-Partition, Treiber und vorinstallierte Programme.

Durch den optionalen Core i7 7500U bzw. 16 GB RAM hat der Zenbook-Käufer Upscaling-Optionen. Unser Sample ist mit einem Hauptspeicher von 8.192 MB bestückt, dieser läuft als Dual Channel und ist auf die Platine gelötet. Er kann also weder erweitert noch getauscht werden. 

Mehr Informationen zum Intel Core i5 7200U im Datenblatt.

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: GPU-Z
Systeminfo: HWinfo Summary
Latency Checker
 

Prozessor

Der Intel Core i5 7200U ist seit einigen Monaten auf dem Markt. Leistet er im flachen Zenbook tatsächlich dasselbe, wie in großen Laptops? Wir haben dazu das HP 15-ay116ng und das Dell XPS 13 9360 i5 eingeblendet. Die Antwortet lautet: Ja, das UX390 hat dieselbe Rechenleistung – wir wollen einmal die 4 % Vorsprung des HP 15-ay116ng im Multi-Test nicht so sehr auf die Goldwaage legen. Dieses Ergebnis gilt bei einmaliger Last.

Bei dauerhafter Last kann das UX390 seine Ergebnisse allerdings nicht aufrechterhalten. Die Cinebench-Scores fallen nach dem zehnten Durchlauf auf 300 Punkte ab (Multi). Nach dem 50.-Lauf haben hat sich das Resultat auf 293 Punkte stabilisiert (stabil @ 2,8 GHz). Das ein Leistungsabfall von gerade mal sieben Prozent. Mit diesem Output rechnet ein Acer Aspire S 13 S5-371 im Kaltstart. 

Performance-Geeks hören das gern, es gibt kein (nennenswertes) Throttling (Unterschreiten des Basistaktes) und der Turbo von theoretisch 3,1 GHz wird mit 3,1 GHz beim Start und mit 2,8 GHz unter praxisnaher Dauerlast gut ausgenutzt. 

Im Betrieb bei Akku-Strom verringern sich die Ergebnisse ein klein wenig. Der R15 Multi fällt von 314 auf 299 Punkte. Die Taktung des SoC liegt jetzt nämlich statt bei 3,1 GHz nur bei 2,8 GHz.

Cinebench R15 Single Core @3,1 GHz
Cinebench R15 Single Core @3,1 GHz
Cinebench R15 Multi Core @3,1 GHz (Netz)
Cinebench R15 Multi Core @3,1 GHz (Netz)
Cinebench R15 Multi Core @2,8 GHz (Akku)
Cinebench R15 Multi Core @2,8 GHz (Akku)
Prime95 Multi-CPU nach 3 Minuten: 2,9 GHz bei 70 Grad am SoC
Prime95 Multi-CPU nach 3 Minuten: 2,9 GHz bei 70 Grad am SoC
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼73% +12%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
137 Points ∼72% +10%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Intel Core i7-6500U
129 Points ∼68% +4%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
125 Points ∼66% +1%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel Core i5-7200U
124 Points ∼65%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Intel Core i5-7200U
124 Points ∼65% 0%
HP 15-ay116ng
Intel Core i5-7200U
122 Points ∼64% -2%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Intel Core m5-6Y54
111 Points ∼58% -10%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30 (Windows 10 Bootcamp)
91 Points ∼48% -27%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30 (OS X)
90 Points ∼47% -27%
CPU Multi 64Bit
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼21% +11%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
334 Points ∼20% +6%
HP 15-ay116ng
Intel Core i5-7200U
325 Points ∼20% +4%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Intel Core i5-7200U
318 Points ∼19% +1%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel Core i5-7200U
314 Points ∼19%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Intel Core i7-6500U
293 Points ∼18% -7%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
266 Points ∼16% -15%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Intel Core m5-6Y54
250 Points ∼15% -20%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30 (Windows 10 Bootcamp)
218 Points ∼13% -31%
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
47.41 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
314 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
124 Points
Hilfe

System Performance

Ganz vorn dabei ist das Zenbook bei der Anwendungsperformance des PCMark 8 nicht. Das Apple MacBook 12 (Early 2016) kann mit 22 bzw. 13 % Vorsprung in die Schranken gewiesen werden. Die anderen Kaby- und Skylake-Systeme laufen aber – wenn auch knapp (bis 23 %) - vorneweg. Dies ist aber nur im Home-Score der Fall. Im Work-Score setzt sich das Testgerät trotz SATA-3-SSD fast an die Spitze. Der Inhaber des Spitzenplatzes, das Spectre 13, ist mit einer PCIe-SSD bestückt (NVMe). Die kann sich dann auch im SSD-Benchmark von der SK Hynix Canvas SC300 im Zenbook deutlich absetzen.

Betrachten wir es einmal relativ – und lassen das schwächelnde Apple MacBook 12 (Early 2016) einmal außen vor – dann wird aus der Grafik deutlich: Keines der genannten Geräte ist eine lahme Ente, die Work-Scores unterscheiden sich nur zu 8 %, die Home-Scores zu höchstens 24 %. Bei der Anwendung werden Nutzer also kaum einen Unterschied bemerken, ganz gleich ob Kaby-Lake oder Skylake i5/i7 in dem Gerät werkeln. Nur wer sein flaches Subnotebook ständig an der Leistungsgrenze laufen lässt, der könnte von den oberen Plätzen profitieren, z. B. durch weniger Rechenzeit.

PCMark 8 v2 Work
PCMark 8 v2 Work
PCMark 8 v2 Home
PCMark 8 v2 Home
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4498 Points ∼69% +4%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
4326 Points ∼66%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
4316 Points ∼66% 0%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4176 Points ∼64% -3%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
4146 Points ∼64% -4%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
3550 Points ∼54% -18%
Home Score Accelerated v2
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3549 Points ∼63% +23%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
3386 Points ∼60% +18%
Razer Blade Stealth
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3362 Points ∼59% +17%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
3037 Points ∼54% +5%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
2880 Points ∼51%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
2855 Points ∼50% -1%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
2550 Points ∼45% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2880 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4326 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die SATA-3-SSD kann mit den PCIe-NVMe-Varianten nicht mitziehen. XPS 13 9360, EliteBook Folio G1 und MacBook 12 erreichen daher in diesem Test höhere Bewertungen. Speziell beim Lesen großer Blöcke fahren die NVMe-Modelle deutlich höhere Durchsätze ein. Im Reviewers Guide nennt Asus nur Zahlen für die PCIe Gen 3 SSD-Version.

Drive Performance PCIe Gen 3 x4 Quelle Asus
Drive Performance PCIe Gen 3 x4 Quelle Asus
SATA 3: SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
SATA 3: SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Apple SSD AP0256
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Razer Blade Stealth
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
LiteOn CV1-8B512
HP Spectre 13
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
CrystalDiskMark 3.0
28%
74%
127%
60%
2%
49%
Write 4k QD32
277.6
315
13%
173.8
-37%
292.1
5%
302.7
9%
211.2
-24%
231.5
-17%
Read 4k QD32
245.7
464
89%
536.9
119%
464
89%
613.9
150%
301.3
23%
513.2
109%
Write 4k
69.78
20.5
-71%
130
86%
100.7
44%
153.4
120%
86.75
24%
119
71%
Read 4k
28.13
14.6
-48%
35.55
26%
46.96
67%
38.54
37%
29.69
6%
40.09
43%
Write 512
413.9
678
64%
445.7
8%
1220
195%
305.7
-26%
389.7
-6%
306
-26%
Read 512
335.5
616
84%
1019
204%
1191
255%
638.1
90%
341.3
2%
621.4
85%
Write Seq
454.4
638
40%
655
44%
1232
171%
305.4
-33%
418.9
-8%
305.5
-33%
Read Seq
507.7
754
49%
1214
139%
1482
192%
1178
132%
502.2
-1%
1322
160%
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Sequential Read: 507.7 MB/s
Sequential Write: 454.4 MB/s
512K Read: 335.5 MB/s
512K Write: 413.9 MB/s
4K Read: 28.13 MB/s
4K Write: 69.78 MB/s
4K QD32 Read: 245.7 MB/s
4K QD32 Write: 277.6 MB/s

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 620 wird im Vergleich nicht auffällig: Im 3DMark 11 holt sie 1.550 Punkte, das sind nur 5 % weniger als die Pole-Position des Razer Blade Stealth. Letzterer ist mit gleicher iGPU bestückt, erkennbare Unterschiede sind jedoch normal, sie hängen davon ab, wie die HD 620 ihre Taktung entfalten kann. 

Mehr Informationen zur Intel HD Graphics 620 im Datenblatt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1631 Points ∼3% +5%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1610 Points ∼3% +4%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1550 Points ∼3%
HP Spectre 13
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1487 Points ∼3% -4%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1428 Points ∼3% -8%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
1254 Points ∼2% -19%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
1186 Points ∼2% -23%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
991 Points ∼3%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
941 Points ∼2%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
935 Points ∼2%
HP Spectre 13
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
919 Points ∼2%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
844 Points ∼2%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
735 Points ∼2%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8289 Points ∼5% +1%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8171 Points ∼5%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7896 Points ∼5% -3%
HP Spectre 13
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
7786 Points ∼5% -5%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
7035 Points ∼4% -14%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
6078 Points ∼4% -26%
3DMark 11 Performance
1704 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5989 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Beim Gaming zeigt es sich erneut, das Zenbook kann mit dem üblichen Niveau einer HD 620 aufwarten, nicht mehr und auch nicht weniger. Spieler werden damit nicht glücklich, zumal aktuelle Titel mit mittleren oder hohen Anforderungen an die Hardware gar nicht spielbar sind. Wer das haben möchte, der sollte sich an Acers Graphics Dock und ein passendes Tablet mit Core i und Thunderbolt-3-Anschluss halten. Siehe unseren Artikel Acer Graphics Dock.

BioShock Infinite - 1280x720 Very Low Preset
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
57.9 (min: 22) fps ∼100% +14%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
55 fps ∼95% +8%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
54.8 fps ∼95% +7%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
51 fps ∼88%
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
49.9 fps ∼86% -2%
Thief - 1024x768 Very Low Preset
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
14 fps ∼100%
Dirt Rally - 1024x768 Ultra Low Preset
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
119 fps ∼100%
Rise of the Tomb Raider - 1024x768 Lowest Preset
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
21.8 fps ∼100% +16%
Razer Blade Stealth
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
20.2 fps ∼93% +7%
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
18.8 fps ∼86%
Doom - 1280x720 Low Preset
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
22.6 fps ∼100%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 5127.220.7fps
Thief (2014) 148.4fps
Dirt Rally (2015) 11934.515fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 18.89.4fps
Doom (2016) 22.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Asus setzt auf ein Kühlsystem, das nur 3 mm dünn ist. Dazu gehört ein Ventilator mit Blättern aus Flüssigkristall-Polymer, die nur 0,3 Millimeter dünn sind. Die warme Luft wird abgeführt durch diskret im Scharnier versteckte Öffnungen. Die Zuluft gelangt über die Tastatur als auch über zwei seitliche Öffnungen rechts und links ins Chassis. 

Die Charakteristik der Geräuschemissionen des Zenbook UX390 reicht von unhörbar leise (Idle, Lüfter läuft) bis hin zu deutlich aufbrausend aber konstant während eines 3DMark. Im ersten Fall ist das System nur marginal lauter als die Umgebungsgeräusche, den Lüfter können wir nur mit dem aufgelegten Ohr hören (30,9 dB(A)). 

Bei Last dreht die flache Kühlung schnell auf und kommt binnen Sekunden auf den Maximalpegel von 39 dB(A). Das ist sehr viel für ein kleines Subnotebook, allerdings nicht penetrant störend, denn die Lautheit bleibt konstant auf einem Niveau. Leider lärmt der Lüfter bereits bei kleinen Aktionen, z. B. wenn wir die Display-Vermessung mit CalMAN oder den WiFi-Laufzeit-Test ausführen (CPU 30 % Auslastung).

Apples MacBook 12 und HPs EliteBook Folio G1 können hier mit Fanless punkten, dafür ist ihre Rechenleistung aber eben auch schwächer und die Gehäuse erwärmen sich stärker bzw. Throttling setzt schneller / deutlicher ein. Der Lüfter ist ganz klar ein Zugeständnis an die abrufbare Leistung. In diesem Resort liegen Dell XPS 13 9360 und Acer Aspire S 13 S5-371 ganz vorn, beide sind selbst im Stresstest nur 35 bzw. 36 dB(A) laut.

Bei Last mit 39 dB(A) deutlich hörbar
Bei Last mit 39 dB(A) deutlich hörbar
Flache Kühl-Lösung
Flache Kühl-Lösung
Durch zwei Öffnungen dieser Art strömt seitlich Luft ins Chassis.
Durch zwei Öffnungen dieser Art strömt seitlich Luft ins Chassis.
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper HighsF(Hz)SPL(dB) 202531405063801001251602002503154005006308001000125016002000250031504000500063008000100001250016000SPL30.8830.7338.8938.7130.88 N(Sone)1.501.482.882.841.50 Delta35.333.937.636.136.336.233.933.331.330.633.934.730.934.131.332.331.833.533.132.232.440.541.237.438.341.837.239.134.436.63836.935.735.735.134.334.53735.534.531.636.632.430.735.731.930.429.335.228.527.93127.728.226.929.22727.727.828.326.327.827.825.925.226.225.725.724.925.525.225.32524.924.623.62524.824.824.923.724.323.124.424.223.223.123.122.322.323.326.123.825.223.823.422.423.727.722.825.22321.32124.526.821.223.721.820.820.523.224.821.123.122.121.221.622.224.819.921.620.419.219.222.127.521.123.921.418.618.5232720.826.723.218.618.523.73020.926.12818.118.226.834.218.925.619.817.817.824.331.618.724.319.317.717.723.526.918.421.318.717.9182124.618.220.218.4181819.724.118.32018.818.418.319.621.418.218.818.318.418.118.719.117.91817.91817.91818.4181818.11817.918.218.518.318.318.41818.118.640.432.335.834.131.331.235.13.31.82.421.61.62.2median 25.9Razer Blade Stealthmedian 20.9median 23.9median 21.8median 18.6median 18.5median 23.31.52.72.62.932235.135.43434.635.14345.837.239.64343.345.243.339.943.333.637.533.735.233.632.339.532.332.332.330.630.82928.230.627.326.227.32627.325.826.426.42625.826.12526.225.426.123.724.22423.323.722.823.223.323.822.822.22221.922.722.222.122.321.421.622.12120.820.420.2212021.82019.62019.820.719.518.619.820.921.919.918.620.923.624.520.21823.627.125.319.917.427.127.62819.717.927.628.429.419.217.528.423.225.318.517.823.220211817.92018.819.318.21818.818.61918.218.318.618.418.618.418.418.418.418.418.518.418.418.418.318.518.418.418.218.218.318.218.218.318.218.318.418.335.636.231.330.535.62.12.21.61.42.1median 21HP 15-ay116ngmedian 21.9median 19.7median 18.4median 213.231.623.2hearing rangehide median Fan Noise
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
HD Graphics 620, 7200U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Razer Blade Stealth
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Geräuschentwicklung
7%
1%
2%
-0%
Idle min *
30.7
28.8
6%
31
-1%
31.2
-2%
28.5
7%
Idle avg *
30.7
28.8
6%
31
-1%
31.2
-2%
30.9
-1%
Idle max *
30.9
30.8
-0%
31
-0%
31.5
-2%
31.6
-2%
Last avg *
38.7
34.8
10%
35
10%
35.7
8%
38.8
-0%
Last max *
38.9
34.8
11%
40.5
-4%
35.8
8%
41.4
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
30.7 / 30.7 / 30.9 dB(A)
Last
38.7 / 38.9 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.7 dB(A)

Temperatur

Stresstest Prime95 + Furmark: SoC @1,1 GHz, GPU @700 MHz; 58 Grad Celsius
Stresstest Prime95 + Furmark: SoC @1,1 GHz, GPU @700 MHz; 58 Grad Celsius

Im Cinebench-Test offenbarte das Zenbook eine gute Turbo-Festigkeit, 2,8 GHz wurden auch in der R15-Schleife niemals unterschritten. Wie geht es im Stresstest weiter, wenn zusätzlich auch noch die iGPU rechnen muss?

Der Stresstest besteht aus Prime95 für alle Rechenkerne der CPU und Furmark für die iGPU. Jetzt setzt Throttling ein, wobei nach 10 Minuten 1,1 bis 1,2 GHz anliegen und 700 MHz an der HD 620. Die Temperatur am SoC hat sich dabei auf 58 Grad Celsius eingependelt. Schalten wir den Furmark aus, so schnellt der Takt ganz schnell wieder auf 2,1 GHz und pendelt sich langfristig bei 2,9 GHz ein.

Max. Last
 32.1 °C40.6 °C41.6 °C 
 28.2 °C33.9 °C39.6 °C 
 28.3 °C28.6 °C32.2 °C 
Maximal: 41.6 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
39.3 °C39.2 °C32.2 °C
37.9 °C35.8 °C30 °C
33.1 °C32.2 °C29.4 °C
Maximal: 39.3 °C
Durchschnitt: 34.3 °C
Netzteil (max.)  40.8 °C | Raumtemperatur 21 °C | FIRT 550-Pocket
 25.7 °C25.1 °C26.9 °C 
 23.2 °C23.6 °C25.8 °C 
 23.1 °C22.8 °C24.1 °C 
Maximal: 26.9 °C
Durchschnitt: 24.5 °C
25.8 °C25.5 °C24.2 °C
25.3 °C24.5 °C23.5 °C
24 °C23.8 °C23.2 °C
Maximal: 25.8 °C
Durchschnitt: 24.4 °C
Netzteil (max.)  31.4 °C | Raumtemperatur 20.7 °C | FIRT 550-Pocket
Stresstest, Oberseite
Stresstest, Oberseite
Stresstest, Unterseite
Stresstest, Unterseite
Leerlauf, Oberseite
Leerlauf, Oberseite
Stresstest, Unterseite
Stresstest, Unterseite

Lautsprecher

4 x Speaker Design
4 x Speaker Design
Schema 5 Magnete Quelle Asus
Schema 5 Magnete Quelle Asus
obere Lautsprecher
obere Lautsprecher
.. Blick von unten.
.. Blick von unten.
Hochtöner, Front
Hochtöner, Front
 

An der Audio-Ecke bastelt Asus ebenfalls an Hochleistung, zumindest nach eigener Aussage. „Vier integrierte 5-Magnete-Lautsprecher, kraftvolle Verstärkertechnik und die nächste Stufe der ASUS SonicMaster Premium Audiotechnologie“, das liest sich wie ein Meilenstein ähnlich der Erfindung der Stereofonie. 

So soll er sein, „lebendig, klar, druckvoll und atemberaubend räumlich“. Und so erleben wir ihn: Die Höhen werden ziemlich ausgewogen von den vorderen Lautsprechen gefördert (unter der Handauflage), es sind Hochtöner. Tiefere Frequenzen bilden die oberen zwei Lautsprecher ab (über der Tastatur). Dadurch wird tatsächlich eine ungewöhnliche Klarheit erzeugt, die wir von einfachen Stereo-Lösungen gar nicht kennen. 

Die Attribute druckvoll und räumlich können wir aber nicht unterstreichen. Druckvoll geht es mangels Tiefen gar nicht zu, die Räumlichkeit ist aber tendenziell vorhanden. An die als vorzüglich gelobten Lautsprecher des Apple MacBook 12 (2016) kommt das Zenbook nicht heran, da mangelt es schon an der Lautstärke. Die ist nämlich unterdurchschnittlich, aber wahrscheinlich deswegen konservativ eingestellt, um ein Kratzen und Verzerren der kleinen Membrane bei höchsten Pegeln zu vermeiden. 

Unsere Pink-Noise-Messung zeigt dann auch den kaum vorhandenen Bass als auch die knappe Lautstärke im Vergleich. Das Dual-Array-Mikrofon über dem Display zeichnet Sprache sauber auf und unterdrückt das Umgebungsrauschen sogar dann noch ziemlich gut, wenn wir uns auf zwei Meter Entfernung vom Gerät bewegen und nicht in dessen Richtung sprechen. Die Sprachaufzeichnung wird dann etwas leiser, doch sie ist immer noch sehr gut verständlich.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203432.32531.732.93136.636.64035.932.55035.130.26329.629.88027.832.110026.14212525.849.616025.751.920022.847.925022.140.431521.545.940020.656.750020.160.363019.465.480018.564.9100018.271.4125017.967.2160017.970.6200017.870.925001868.4315018.265.2400018.268.5500018.468.2630018.571.4800018.570.41000018.670.11250018.569.91600018.568.9SPL30.781N1.549.4median 18.5Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041Tmedian 67.2Delta1.88.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 33% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 54% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 18% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 77% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

45-Watt-Netzteil
45-Watt-Netzteil

Die Energieaufnahme laut Tabelle fällt recht niedrig aus, allerdings spielt hier das Throttling im Stresstest für die letzte Spalte eine Rolle. Der Stresstest zieht nämlich eine Minute nach Start noch 34 Watt aus der Steckdose. Nach 3 Minuten sind es 28 und nach 5 Minuten nur noch 26,5 Watt. Genauso fallen auch die Taktungen am SoC. Dieses Stresstest-Throttling ist auch der Grund, warum die Last avg. über der Last max. liegt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.32 / 0.46 Watt
Idledarkmidlight 3.3 / 6.2 / 10.4 Watt
Last midlight 28 / 25.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
7200U, HD Graphics 620, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND), IPS, 1920x1080, 12.5
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
6Y30, HD Graphics 515, Apple SSD AP0256, IPS, 2304x1440, 12
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 3200x1800, 13.3
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
6Y54, HD Graphics 515, Samsung SM951 MZVPV256 m.2, IPS, 1920x1080, 12.5
Razer Blade Stealth
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, , 2560 x 1440, 12.5
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
6500U, HD Graphics 520, LiteOn CV1-8B512, IPS, 1920x1080, 13.3
HP Spectre 13
6500U, HD Graphics 520, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS UWVA, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
29%
-18%
2%
-28%
-9%
-62%
Idle min *
3.3
2.7
18%
6.4
-94%
4.3
-30%
4.4
-33%
4.1
-24%
8.6
-161%
Idle avg *
6.2
2.7
56%
6.6
-6%
6
3%
5.8
6%
6.7
-8%
11
-77%
Idle max *
10.4
7.2
31%
6.8
35%
6.4
38%
8.6
17%
7.4
29%
11.3
-9%
Last avg *
28
22
21%
27.5
2%
22.7
19%
35.2
-26%
32.4
-16%
33.8
-21%
Last max *
25.7
20.5
20%
32.4
-26%
31.2
-21%
52
-102%
32.4
-26%
36.2
-41%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

40-Wh-Lithium-Polymer, Simplo C23N1606
40-Wh-Lithium-Polymer, Simplo C23N1606
Battery Design Quelle Asus
Battery Design Quelle Asus

Der realen Akkulaufzeit kommt unser Test beim WLAN-Surfen sehr nahe. Nach 6:37 Stunden ist der Akku leer, unser Skript hat Webseiten und mediale Inhalte simuliert. Das LED-Panel lief während dieses Tests auf fünfthellster Stufe, also auf knapp 150 cd/m². Der Luminanz-Sensor war für den Test deaktiviert. Ähnlich im Ergebnis war das Video-Playback eines H.264 1080p Filmes bei deaktiviertem WLAN, Energiesparprofil und 150 cd/m². Nach 6:23 Stunden ging dem Zenbook die Puste aus.

Das Ergebnis ist also ein Stück weit weg von den 9 Stunden, die der Hersteller nennt. Allerdings sehen wir eine Leerlauf-Laufzeit von 14 Stunden im Test. Wer also das Zenbook oft im Idle verharren lässt, der könnte tatsächlich die angepriesene Tages-Laufzeit erhalten. 

Den Test unter Last haben wir zweimal ausgeführt: Einmal mit der Cinebench R15-Schleife und einmal mit dem Battery Eater Classic Mode. In beiden Fällen standen am Ende 104/105 Minuten, wobei die Helligkeit maximiert und der Modus Höchstleistung eingestellt war. Diese Zeit können Sie als Minimal-Laufzeit erwarten, auch wenn Sie das UX390 als Workstation einsetzen. 

Asus spricht vom schnellen Aufladen des 40Wh-Li-Polymer-Akkus auf 60% in 49 Minuten. Dies können wir in etwa bestätigen. Nach 1:30 Stunden steht die Anzeige bei 85 %. Nach ein wenig über zwei Stunden ist der Akku voll. 

Typischerweise benötigen Laptops im Idle-Betrieb 2-3 Stunden zum Aufladen von 40- bis 50-Wh-Akkus. Das UX390 liegt mit gut zwei Stunden in der schnelleren Hälfte dieses Bereichs. Die Auflade-Geschwindigkeit ändert sich im Wechsel von Eingeschalten / Leerlauf und Standby nicht.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 04min
Surfen über WLAN v1.3
6h 37min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 23min
Last (volle Helligkeit)
1h 45min
Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T
7200U, HD Graphics 620, 40 Wh
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
6Y30, HD Graphics 515, 41.4 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, 60 Wh
HP EliteBook Folio G1 V1C37EA
6Y54, HD Graphics 515, 38 Wh
Razer Blade Stealth
7500U, HD Graphics 620, 53.6 Wh
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
6500U, HD Graphics 520, 45 Wh
HP Spectre 13
6500U, HD Graphics 520, 38 Wh
Akkulaufzeit
60%
26%
1%
7%
12%
-19%
Idle
844
1053
25%
526
-38%
817
-3%
1028
22%
715
-15%
Last
105
231
120%
129
23%
152
45%
105
0%
99
-6%
78
-26%
WLAN (alt)
WLAN
397
501
26%
516
30%
355
-11%
498
25%
472
19%
338
-15%
H.264
383
512
34%
413
8%

Fazit

Pro

+ Sehr leicht und dünn
+ Kompakte Abmessungen
+ Tages-Laufzeit realistisch
+ Stabil aber nicht absolut verwindungsfest
+ Leistung ohne Throttle
+ Fester Anschlag der Tasten
+ Zügiges Arbeiten mit dem Clickpad
+ Klare Mikrofon-Aufnahmen
+ Zuverlässiger Login mit Fingerprint
+ Ausgewogener Klang bei Mitten und Höhen
+ Mini-Dock im Lieferumfang

Contra

- Kaum Anschlüsse
- Unbrauchbare Webcam
- Geringer Tastenhub, wenig Feedback
- Schwaches Feedback am ClickPad
- Lautsprecher ohne Tiefen
Zenbook 3 UX390UA-GS041T, zur Verfügung gestellt von
Zenbook 3 UX390UA-GS041T, zur Verfügung gestellt von

Das Zenbook 3 UX390UA-GS041T reiht sich nahtlos in die Riege der Top-Subnotebooks ein – allerdings am unteren Ende der Führungsriege. Apples MacBook 12 (Early 2016), Dells XPS 13 9360 QHD+ i7 und HPs EliteBook Folio G1 V1C37EA sind im Gesamtrating besser, dennoch sind sie nicht für jeden Käufer die beste Wahl. 

Die Vorzüge des Zenbook 3 UX390UA liegen außerhalb seiner leichten Eleganz und der ziemlich guten Stabilität vor allem bei der stabilen Leistung. MacBook 12 und EliteBook Folio G1 mit Core M sind hier ohnehin außen vor: Wenn es auf die schiere Rechenpower ankommt, dann liegen Zenbook 3 UX390UA und XPS 13 9360 auf dem Spitzenplatz. Asus hat dafür einen unter Stress lauten aber nicht über die Gebühr störenden Lüfter eingebaut. 

Beim Bildschirm nehmen sich die Testgeräte nicht gegenseitig die Butter vom Brot – wenn man einmal von den Unterschieden-Ergebnissen bei der Auflösung absieht. Hier sind das MacBook 12 (2.304x1440) und das XPS 13 (3200x1800) ganz vorn dabei. 

Bei den Laufzeiten holt sich das Zenbook nicht die Trophäe, es kann mit seinen 914 Gramm (40 Wh) eben nicht so viele Wattstunden parken, wie das XPS 13 (60 Wh), das nicht nur 6:30, sondern gleich mal 8:40 Stunden durchhält. Dafür wiegt es dann aber auch 1,3 Kilogramm. Ein MacBook 12 schafft solche Laufzeiten auch.

Unser Zenbook 3 UX390UA-GS041T in Royal Blue kostet 1.500 Euro. Sicherlich kein Schnäppchen, doch für ein MacBook 12 mit 512er SSD muss der Kunde bereits 1.600 Euro hinlegen. Das XPS 13 9360 kostet mit dieser Speicherkapazität dann schon 1.850 Euro. Auf der anderen Seite bringt das XPS 13 aber auch Full-Size-Anschlüsse und Thunderbolt-3-Support mit. Dafür ist es dann aber auch 15 mm dick und eben kein supertransportabler 12,5-Zoller. 

Im Rennen um das flachste Chassis wäre das HP Spectre 13 mit 10,4 mm der klare Sieger, doch das leidet mit seinem Core i unter einer schlechten Turbo-Ausnutzung, also Throttling bereits bei einfacher Last.

Summa Summarum: Wir sehen wir das Zenbook 3 UX390UA als beste Lösung für alle, die höchste Rechenleistung auf kleinstem Raum wollen. Diese (tatsächlich messbare) Leistung in so wenigen Millimetern Bauhöhe, das gelang bis dato keinem anderen Mini-Subnotebook. 

Wer „Leistung“ jedoch als Mischung von Laufzeit, Ergonomie (kein Lüfter) und Anwendungsleistung ansieht, der wird sicherlich auch mit einem HP EliteBook Folio G1 oder einem Apple MacBook 12 (Early 2016) glücklich. 

Asus Zenbook 3 UX390UA-GS041T - 02.12.2016 v5.1
Sebastian Jentsch

Gehäuse
90 /  98 → 91%
Tastatur
87%
Pointing Device
78%
Konnektivität
44 / 80 → 56%
Gewicht
76 / 78 → 95%
Akkulaufzeit
88%
Display
83%
Leistung Spiele
56 / 68 → 82%
Leistung Anwendungen
83 / 87 → 95%
Temperatur
92 / 91 → 100%
Lautstärke
90%
Audio
80 / 91 → 87%
Kamera
21 / 85 → 24%
Durchschnitt
74%
85%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Jentsch,  3.12.2016 (Update: 13.12.2016)