Test Dell Vostro 3750 Notebook

Felix Sold, 11.05.2011

Die dritte Generation. In der aktuellen dritten Generation kommt der 17-Zöller aus der Dell Vostro-Serie in unsere Redaktion. Das amerikanische Unternehmen bietet sowohl neue Hardware im Inneren als auch ein überarbeitetes Äußeres in unterschiedlichen verfügbaren Farben. Der perfekte (Business)-Begleiter mit Konfigurationsvielfalt?

Mit der Vostro-Familie bietet Dell diverse Notebooks an, die sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen, kurz KMUs, richten. Durch einen günstigen Einstiegspreis und die gewohnt umfangreichen Konfigurationsangebote soll die Entscheidung hin zum Business-Notebook erleichtert werden. Auf Basis von Intels Huron River Plattform werden aktuell das kleinere Dell Vostro 3550 in 15,6 Zoll oder das hier getestete Dell Vostro 3750 mit 17,3-Zoll-Bildschirm (1600 x 900 Pixel, matt) angeboten. Das Gehäuse wurde zeitgleich mit dem Hardware-Refresh überarbeitet, wobei Gemeinsamkeiten zum Vorgänger erkennbar sind.

In der vorliegenden Ausstattung bietet das Notebook einen Intel Core i3-2310M Dual-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,1 GHz, die integrierte GMA HD 3000 GPU, vier GByte DDR3-Arbeitsspeicher und 500 GByte Festplattenkapazität. Neben dieser Entry-Konfiguration haben wir auch eine flottere Version erhalten, die wir im Abschnitt Leistung zum Vergleich heranziehen. Die Hauptmerkmale sind dabei der Intel Core i5-2410M Prozessor und die dedizierte Nvidia GeForce GT 525M mit 1 GByte DDR3-RAM.

Mit einem Einstiegspreis von 459 Euro (UVP), der sich im B2B-Geschäft exklusive Mehrwertsteuer versteht, sind eine neue Geschäftsausstattung oder ein Update erschwinglich. Die Aufpreisliste ist aber lang und die Möglichkeiten zahlreich. Wir checken die Qualitäten des großen Office-Notebooks und dessen Business-Ambitionen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das neue Design bleibt der bekannten Linie treu
Das neue Design bleibt der bekannten Linie treu
Die Farbvarianten sind schick und zugleich schlicht
Die Farbvarianten sind schick und zugleich schlicht

Bekannt im konservativen Aberdeen Silver, gediegen in Brisbane Bronze oder ausgefallen in Lucerne Red präsentiert sich das überarbeitete Gehäuse des Dell Vostro 3750. Im Vergleich zum direkten Vorgänger wurde das Design in einigen Details verändert, die zusammen einen sichtbaren Unterschied ergeben. Beispiele dafür sind die nun innenliegenden Scharniere samt Lippe im hinteren Bereich, das neue Chiclet-Keyboard mit glänzendem Untergrund sowie die veränderte Position der Schnittstellen.

Das Gehäuse selbst ist aus Aluminium und Kunststoff gefertigt, die gemeinsam eine Symbiose bilden und deren Verarbeitung sorgfältig ausfällt. Die rundum matten Oberflächen bieten eine angenehme Haptik und sind weniger oder gar nicht Anfällig für Kratzer, Staub oder Fingerabdrücke. Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber ist nicht perfekt. An den Abmessungen und dem Gesamtgewicht von rund 3 Kilogramm hat sich trotz Update kaum etwas verändert. In puncto Mobilität (Gewicht und Abmessungen) scheint das kleinere Vostro 3550 im Vorteil zu sein.

An der Gehäusestabilität gibt es auch bei der Neuauflage grundsätzlich nichts auszusetzen. Die Oberflächen geben bei starkem, punktuellem Druck nur gering nach. Auffällig ist jedoch die Tatsache, dass bei Druck rechts und links neben dem Touchpad sowie am Displaydeckel ein Zwischenraum auffällt. Zwischen Oberfläche und der darunterliegenden Schicht ist anscheinend ein kleiner Spielraum vorhanden. Der Bereich um den Ziffernblock ist im Vergleich zur restlichen Tastatur leider etwas schwammig. Dieses Verhalten ist auf das DVD-Laufwerk zurückzuführen. Der Displaydeckel ist durch den Einsatz von Aluminium verwindungssteif, wobei eine leichte Wellenbildung bei Verwindung des Deckels zu sehen ist.

Apropos Deckel: Dieser wird von zwei massiven Scharnieren aus Metall gehalten, die einen strafen Halt ohne Nachwippen ermöglichen. Bei dem Öffnen des Gerätes müssen daher aber auch beide Hände genutzt werden (Öffnungswinkel: 130 Grad). Dank dieser Scharniere erübrigen sich Haltenasen für den Displaydeckel und damit ein Kritikpunkt des Dell Vostro 3700.

Inmitten den bronzenen Lackierung findet sich eine große Wartungsabdeckung und der mitgelieferte 6-Zellen-Akku in Mattschwarz. Darunter befinden sich zwei RAM-Bänke (maximal 8 GByte) und das Speichermedium mit einer Bauhöhe von 9 Millimetern. Der Austausch ist einfach, wobei weitere Komponenten für den Nutzer nicht zugänglich sind.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Dell nutzt den gebotenen Platz und bietet für das Vostro 3750 einen gehobenen Anschluss-Standard. Angefangen mit der linken Gehäuseseite, an der neben den Audioanschlüssen eine e-SATA/USB 2.0-Kombination, ein 8-in-1-Kartenleser sowie ein moderner HDMI-Ausgang untergebracht sind. Dieser erkennt zusammen mit Windows 7 die Verbindung zu einem 3D-fähigen Endgerät und schlägt Optionen vor (HDMI 1.4a, Highspeed with Ethernet). Gegenüber finden sich drei weitere USB-Schnittstellen, von denen zwei dem aktuellen Standard USB 3.0 entsprechen, ein einfaches DVD-Laufwerk von Sony Optiarc sowie ein ExpressCard 34 Einschub für Erweiterungskarten.

Dank der oben liegenden Scharniere finden sich auch Schnittstellen an der Gehäuserückseite. Neben den Kensington Lock gesellen sich der VGA-Ausgang und die RJ-45-Netzwerkbuchse. Die Positionierung der Schnittstellen gefällt durch eine hecklastige Verteilung. An der rechten Seite wurden so beispielsweise die häufig genutzten USB-Ports an letzter Stelle angebracht. Ein Blick an die Rückseite zeigt aber auch, dass dort noch Platz vorhanden wäre. 

Als reines Business-Notebook geht das Vostro 3750 aber nicht durch. Zwar findet sich unterhalb der Tastatur ein Fingerprint Sensor und auch ein Kensington Lock ist vorhanden, aber umfangreiche Security-Features, wie beispielsweise ein TPM-Chip, fehlen. Auf der anderen Seite findet sich an der Geräteunterseite kein Anschluss für eine Docking Station oder einen Zusatzakku. Diese Schnittstelle dürfte bei einem reinen Business-Notebook nicht fehlen.

Linke Seite: eSATA/USB 2.0, HDMI, Audio, Kartenleser
Linke Seite: eSATA/USB 2.0, HDMI, Audio, Kartenleser
Rechte Seite: ExpressCard 34, Laufwerk, 2x USB 3.0, USB 2.0
Rechte Seite: ExpressCard 34, Laufwerk, 2x USB 3.0, USB 2.0
Frontseite: Status-LEDs
Frontseite: Status-LEDs
Rückseite: RJ-45, VGA, Kensington
Rückseite: RJ-45, VGA, Kensington

Kommunikation

Der aktuelle Standard im Bereich der Kommunikation wird ab Werk geboten. Neben Gigabit Ethernet über einen Controller von Realtek ist auch ein hochwertiges Intel Centrino Wireless-N 1030 Kombo-Modul an Bord. Dieses unterstützt sowohl WLAN nach 802.11b/g/n als auch Bluetooth 3.0 +HS auf einer Platine. Auf Wunsch und gegen Aufpreis ist auch ein integriertes UMTS-Modul für den mobilen Internetzugriff erhältlich.

Zubehör

Der Lieferumfang fällt relativ mager aus. Neben dem Gerät liefert Dell ein schlankes 90 Watt Netzteil samt Kabel (Länge: 185 + 80 Zentimeter), einige Handbücher sowie Software. Darunter eine Recovery-DVD, eine Treiber- und Software-DVD und Software für den integrierten Fingerprint Sensor und die Webcam. Beigaben finden sich nicht und Zubehörprodukte müssen separat erworben werden. Dafür bietet das Unternehmen eine breite Auswahl, wobei teils der Blick zu anderen Anbietern zu empfehlen ist.

Wie auch andere Hersteller liefert das Dell mit einer sehr aufgeblähten Installation aus. Die zahlreichen Programme (Bloatware) sind bis auf Microsoft Office 2010 und CyberLink PowerDVD nicht wirklich zu gebrauchen und sollten zu Gunsten einer besseren Arbeitsgeschwindigkeit entfernt werden. Für den Schutz gegen Viren und andere Bedrohungen ist zusätzlich eine Testversion von Trend Micro Worry-Free Business Security Services vorinstalliert. Ebenfalls empfehlenswert ist die Reduzierung von Programmen im Autostart des Betriebssystems.

Garantie

Im Konfigurator werden unter dem Reiter „Meinen Dell schützen“ Garantieerweiterungen und Verlängerungen angeboten. Ab Werk kommt das Gerät nämlich nur mit 12 Monaten Garantie inklusive Abhol- und Reparatur-Service. Dies ist durchaus üblich, liegt aber unter dem üblichen Durchschnitt von 24 Monaten. Maximal möglich sind 5 Jahre Garantie mit Service am nächsten Arbeitstag. Dieser Zusatz kostet 195 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, wobei diese Laufzeit wahrscheinlich die übliche Lebensdauer in Unternehmen bereits überschreitet.

Zusammenfassung: Mobilitätscenter
Zusammenfassung: Mobilitätscenter
Dell Support Center bietet zahlreiche Informationen
Dell Support Center bietet zahlreiche Informationen
Erkennung von 3D-Fernsehern
Erkennung von 3D-Fernsehern

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Ein wichtiger Punkt der neuen Optik ist das Einzeltasten-Layout (Chiclet Style) mit schwarz-glänzendem Untergrund. Auf den ersten Blick überzeugt das sehr großzügige Layout mit halbtransparenter Beschriftung, womit wir beim nächsten Pluspunkt sind: die Tastaturhintergrundbeleuchtung. Leider lässt sich diese nicht fein abstimmen und auch eine Regulierung über einen Umgebungslichtsensor fehlt. Dank großem Gehäuse bietet das 17 Zoll Arbeitstier einen separaten Ziffernblock im rechten Bereich. Das kleinere Modell Vostro 3550 hat dafür keinen Platz. Der leicht schwammige Untergrund über dem Laufwerk ist bei beiden Geräte auffällig.

Das Tippgefühl hinterlässt einen guten Eindruck und dank der üblichen Tastengröße (14 x 14 Millimeter) haben auch Vielschreiber keine Probleme. Der Druckpunkt ist angenehm, aber der Tastenhub könnte ein Stück kürzer ausfallen um ein sehr gutes Bild zu hinterlassen. Als Zusatz befinden sich rechts über der Tastatur drei Schnellzugriff-Tasten. Darüber werden zwei vordefinierte Programme (Mobilitätscenter, Dell Support Center) sowie ein Programm oder eine Webseite nach Wahl angesteuert.

In Absprache mit dem Redakteur des Dell Vostro 3550 und dem bei der Tastatur baugleichen Dell XPS 17 wurde die Bewertung des Keyboards auf 80 Prozent gesetzt, wobei der Eindruck des aktuell behandelnden Redakteurs für diese Tastatureinheit etwas besser ausfallen würde.

Touchpad

Das Touchpad wurde von Dell aus dem Vorgänger Vostro 3700 übernommen und überzeugt weiterhin durch die große nutzbare Diagonale von 11,2 Zentimetern (100 x 56 Millimeter) und die voneinander getrennten Maustasten. Die leicht angeraute Oberfläche und die Unterstützung von Multi-Touch-Gesten erleichtern die Bedienung und ermöglichen ein präzises Navigieren. Auch die fast altmodischen Scrollbalken sind versteckt integriert, müssen über die Software aber nachträglich aktiviert werden. Die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreich und anschaulich verpackt.

Überzeugende Tastatur samt Hintergrundbeleuchtung
Überzeugende Tastatur samt Hintergrundbeleuchtung
Großes Touchpad mit Multi-Touch und separierte Tasten
Großes Touchpad mit Multi-Touch und separierte Tasten

Display

Wie wir testen - Display

Display mit Business-Faktor
Display mit Business-Faktor

Richtung Business geht es auch mit dem verwendeten 17,3-Zoll-Bildschirm. Dieser bietet eine angenehme Auflösung von 1600 x 900 Pixel im 16:9 Format sowie eine matte Oberfläche. Leider ist im Konfigurator von Dell aktuell kein Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Full HD, 1080p) im Angebot, wobei dieser Schritt bei dem größten Modell nicht abwegig ist. Über die gebotenen Schnittstellen VGA (Analog) und HDMI lassen sich aber externe Geräte mit dieser und teilweise auch höheren Auflösungen bedienen. Die Übertragungsqualität lässt keinen Anlass für Kritik.

Über die vorinstallierte Software Dell Webcam Central lässt sich die über dem Bildschirm angebrachte 2 Megapixel Webcam bedienen. Die Video und Fotoqualität kann durch ein gutes Bild überzeugen. Neben zahlreichen Spielerein, wie Bildeffekten oder Verzerrungen, lassen sich über dieses Tool auch Inhalte auf YouTube, Facebook sowie andere Dienste hochladen. Auch die Audioqualität via Skype gefällt. Ein Grund dafür sind die digitalen Array-Mikrofone, die Umgebungsgeräusche minimieren.

Trotz guten Voraussetzungen bleibt die Frage, wie sich ein augenscheinlich gutes Panel mit dem günstigen Einstiegspreis verbinden lässt. Das Panel von AUO (Typ: AUO129E) zeigt bei unseren Messungen die Kehrseite. Die LED-Beleuchtung liegt mit maximal 221 cd/m² (Durchschnitt: 203,3 cd/²) nur im breiten Mittelfeld. Ein weiterer Kritikpunkt sind die teils starken Helligkeitsschwankungen. Vom Maximum abwärts ergibt sich eine Spanne von 51 cd/m², wodurch die Ausleuchtung bei insgesamt nur 77 Prozent liegt. Bei einem schwarzen Hintergrund fällt der Unterschied sichtbar auf und die schwach beleuchteten Bereiche bieten ein satteres Schwarz.

204
cd/m²
198
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170
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205
cd/m²
221
cd/m²
189
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216
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219
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cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 221 cd/m²
Durchschnitt: 203.3 cd/m²
Ausleuchtung: 77 %
Helligkeit Akku: 192 cd/m²
Schwarzwert: 1.18 cd/m²
Kontrast: 187:1

Auch die weiteren Messungen sind nicht berauschend. Der Schwarzwert von 1,18 cd/m² lässt Schwarz leicht gräulich wirken. Im Vergleich liegen hochwertige Anzeigen bei einem Schwarzwert von zirka 0,4 cd/m². Aufgrund dieser Tatsache fällt auch der Kontrast mit 187:1 eher gering aus. Für professionelle Anwender bleibt der darstellbare Farbraum als Kaufkriterium bestehen. Der Vergleich zum sRGB-Farbraum, der für viele Anwendungen die Basis bildet, erreicht das Vostro 3750 eine gute Abdeckung, wobei Luft nach oben bleibt. In unserem Vergleich liegen das aktuelle Apple MacBook Pro 15 mit mattem Display sowie der Spitzenreiter Dell XPS 16 mit RGB-LED-Panel vorne.

3750 vs. sRGB Referenz (t)
3750 vs. sRGB Referenz (t)
3750 vs. Samsung RF711 (t)
3750 vs. Samsung RF711 (t)
3750 vs. Apple MBP 15 (t)
3750 vs. Apple MBP 15 (t)
3750 vs. Dell XPS 16 (t)
3750 vs. Dell XPS 16 (t)

Die Nutzung im Freien ist eine Schwachstelle von vielen Consumer-orientieren Geräten mit glänzender Anzeige. Das Testgerät kann dank matter Oberfläche das Rennen machen, wobei eine stärkere Leuchtkraft der LEDs wünschenswert gewesen wäre. Störende Spiegelungen der Umgebung bleiben bei dieser Lösung aus und das Arbeiten ist möglich, wenn auch mit leichten Helligkeits-Abstrichen.

Die Blickwinkelstabilität liegt auf dem Niveau der Messwerte und ist nicht sonderlich überzeugend. Die horizontale Wiedergabe bleibt bis zirka 135 Grad stabil, wobei ein Helligkeitsverlust auffällt. In der Vertikalen genügt im Vergleich eine geringe Veränderung um ein Aufblenden beziehungsweise Invertieren zu erzeugen. Klassenprimus sind die HP Business-Geräte mit IPS Dreamcolor Display (Test HP EliteBook 8740w).

Blickwinkel: Dell Vostro 3750 Notebook
Blickwinkel: Dell Vostro 3750 Notebook

Auf Basis der neuen Sandy Bridge CPUs bietet Dell für das Vostro 3750 aktuell drei unterschiedliche Recheneinheiten an. Den Anfang macht der von uns getestete Intel Core i3-2310M als Einsteiger-Dual-Core mit einer Taktfrequenz von 2,1 GHz und 35 Watt TDP. Nachteil dieser Lösung ist die fehlende Unterstützung für die intelligente Turbo Boost 2.0 Technologie, wodurch ein automatisches Übertakten wegfällt. Dank Hyper Threading (2 Kerne, 4 Threads) werden Multi-Tasking-Aufgaben aber schnell verarbeitet.

Gegen Aufpreis sind zusätzlich die schnellere Dual-Core CPU Intel Core i5-2410M (2,3 – 2,9 GHz, 35 Watt TDP) sowie die Quad-Core Lösung i7-2630QM (2,0 – 2,9 GHz, 45 Watt TDP) erhältlich. Glücklicherweise konnte uns Dell spontan noch ein weiteres Sample mit dem stärkeren Doppelkerner zur Verfügung stellen, womit wir im Anschluss das Entry- und Mainstream-Modell miteinander vergleichen werden.

Als Workhorse und mobile Schreibmaschine ist in den meisten Anwendungen keine dedizierte GPU notwendig, zumal die verwendete Prozessor-Grafik Intel GMA HD 3000 ein deutliches Leistungsplus im Vergleich zur ersten Generation bietet. Um den Kundenwünschen gerecht zu werden ist für einen Aufpreis von 100 Euro die dedizierte Nvidia GeForce GT 525M erhältlich (DirectX 11, Nvidia Optimus), die sich in unserem zweiten Sample mit Core i5 wiederfindet. Auf Basis des GF100 Chips bietet diese GPU einen schnellen Kerntakt von 600 MHz sowie 1 GByte DDR3-Speicher, der mit 128 Bit angesprochen wird. Mit diesen Eckdaten sollte sich ein deutliches Leistungsplus im Mittelfeld aktueller Grafiklösungen ergeben.

Systeminfo CPU-Z CPU
Systeminfo DPC Latency Checker (WiFi Off)
Systeminfo DPC Latency Checker (WiFi On)
Systeminfo Microsoft Windows 7 Leistungsindex
Systeminfo GPU-Z Intel GMA HD 3000
Systeminfo CPU-Z RAM SPD
Systeminfo CPU-Z RAM
Systeminfo CPU-Z Mainboard
Systeminfo CPU-Z Cache
Systeminfo CPU-Z CPU (Optional: Intel Core i5-2410M)
Systeminformationen: Dell Vostro 3750 Notebook

Leistung CPU

Der Intel Core i3-2310M ist der momentan kleinste Dual-Core und für einfache Office- und Multimedia-Anwendungen gedacht. Im CineBench R10 Multi-Thread Rendering (64-Bit) kann die CPU gute 7495 Punkte für sich behaupten und liegt im Mittelfeld unserer Datenbank. Auf einem ähnlichen Niveau bewegen sich die Vorgänger Intel Core i3-370M (Samsung R730, 7386 Punkte) oder der Intel Core i5-430M im Fujitsu LifeBook A530 (7271 Punkte). Das Vostro 3750 in der stärkeren Konfiguration mit Intel Core i5-2410M ist mit einem Ergebnis von 9301 Punkten rund 19,4 Prozent nominell schneller.

Der CPU-Benchmark der aktuelleren Generation CineBench R11.5 attestiert ein vergleichbares Ergebnis aus dem Mittelfeld. Das Ergebnis von glatten 2,0 Punkten liegt auf dem Niveau des Acer Aspire 3750 mit identischer Grundausstattung. Der Core i5-2410M kann sich in diesem Benchmark mit 2,6 Punkten nochmals Absetzen und bietet ein Leistungsplus von überzeugenden 23,1 Prozent. Ein Blick auf den ebenfalls erhältlichen Intel Core i7-2630QM im Sony VAIO VPC-F21Z1E1/BI 3D-Notebook zeigt die gebotene Leistungspanne im Portfolio von Intel. Bei einem Ergebnis von 4,9 Punkten liegt die Differenz zum i3-2310M bei satten 59,2 Prozent. Für die meisten Anwendungen im Alltag genügt aber der Mittelweg der drei Optionen.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2766
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6175
Cinebench R10 Shading 32Bit
3967
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3464 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7495 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4123 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
7.29 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.01 Points
Hilfe
4.7
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.4
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.1
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
3D Mark
3DMark 2001SE9382 Punkte
3DMark 037288 Punkte
3DMark 055250 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3088 Punkte
3DMark Vantage1434 Punkte
Hilfe

Leistung GPU

Die synthetischen Spielebenchmarks von Futuremark sind nicht das Steckenpferd der integrierten GPU von Intel. Auch die reine Grafikleistung in Spielen ist nicht überzeugend. Meist eignet sich diese Lösung nur für Gaming bei geringer Auflösung und niedrigen Details. Ältere oder einfache Spiele laufen auch bei mittleren Einstellungen flüssig. Der 3DMark 06 ist ein bewährter Test und wir können mittlerweile auf eine große Vergleichbasis zurückgreifen. 
Interessant könnte die Wahl der dedizierten Nvidia-Grafikeinheit auch für Multimedia-orientierte Kunden sein, die vom umfangreichen Feature-Paket der GT 525M profitieren können. Unterstützt wird dabei etwa PureVideo HD für die Dekodierung von Videos oder CUDA für diverse Berechnungen die über die Grafik hinaus gehen.

Optional: Nvidia GeForce GT 525M (100 Euro Aufpreis)
Optional: Nvidia GeForce GT 525M (100 Euro Aufpreis)

Mit einem Ergebnis von 3088 Punkten liegt die Intel GMA HD 3000 im unteren Mittelfeld. In diesem Test kann sich dagegen die eigenständige Nvidia GeForce GT 525M beweisen und räumt überzeugende 7089 Punkte ab. Der Unterschied liegt bei 56,4 Prozent und auch die reine Gaming-Performance ist besser. Für anspruchsvolle Spiele eignet sich aber auch diese Grafik nur bedingt und es müssen Abstriche bei Auflösung- und Detailabstufung gemacht werden.

Hat man sich für die für die GPU von Nvidia entschieden, werden auch DirectX 11 sowie Shader 5.0 unterstützt. Passend dazu bietet Futuremark den 3DMark 11 Benchmark für aktuelle Grafikeinheiten. Die Positionierung als Mittelklasse-GPU wird durch das Ergebnis von 902 Punkten bestätigt. Das Acer Aspire TimelineX 5830TG mit gleicher CPU und der schnelleren Nvidia GeForce GT 540M ist im Vergleich 8,3 Prozent (984 Punkte) schneller unterwegs.

Leistung System

Ein schönes Fazit als System-Benchmark bietet der PCMark Vantage, der das gebotene Komplettpaket bewertet. Mit Intel Core i3-2310M und der integrierten GPU sind 5761 Punkte möglich. Im Vergleich dazu erreicht die stärke Konfiguration mit i5-2410M und GT 525M 6473 Punkte und liegt 11 Prozent im Plus. Insgesamt bieten beide Varianten eine Positionierung im Mittelfeld und die Ergebnisse lassen ältere Systeme zum Teil links liegen.

Fernab der Benchmarks sind uns bei der Überprüfung der Latenzen unter Windows 7 noch Unregelmäßigkeiten aufgefallen (siehe Bilderreihe oben). Sobald das WLAN-Modul aktiviert ist, kommt es zu größeren Ausschlägen. Diese erhöhten Latenzen können beispielsweise bei Verwendung einer externen Soundkarte zum sogenannten „Soundknacken“ führen. Idealerweise liegen die Balken im grünen Bereich des fortlaufenden Diagramms, wie es bei ausgeschaltetem WLAN-Adapter der Fall ist.

PC Mark
PCMark Vantage5761 Punkte
Hilfe
Samsung SpinPoint MP4 HM320HJ
Minimale Transferrate: 59 MB/s
Maximale Transferrate: 115.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 92.6 MB/s
Zugriffszeit: 17.8 ms
Burst-Rate: 152.7 MB/s
CPU Benutzung: 2.9 %
Benchmark
Systeminfo HD Tune Pro 4.6
Benchmark
Systeminfo CrystalDiskMark

Je nach Geschmack lässt sich das Dell Vostro 3750 mit maximal 750 GByte Festplattenspeicher bestücken. In unserer Konfiguration sind es immer noch ausreichende 320 GByte von Samsung. Die HM320HJ alias Spinpoint MP4 arbeitet mit flinken 7200 Umdrehungen pro Minute und wird über ein SATA II Interface angesteuert. Mit einer maximalen Lese-Übertragung zwischen 94 und 115 MB/s liefert das Laufwerk eine gute Vorstellung ab. Nachteil einer herkömmlichen HDD sind aber die erhöhten Zugriffszeiten und die schlechte Performance in 4K-Operationen. Abhilfe können ein Hybrid-Laufwerk (SSH) oder ein reines Solid State Drive (SSD) schaffen.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Für die Kühlung der Komponenten ist ein Lüfter im linken Bereich samt Kupferkühlkörper verantwortlich.  Im Idle-Betrieb hält sich das Notebook mit konstant 32,2 dB(A) im Hintergrund und nur die Festplatte säuselt leicht vor sich hin. Wird die Hardware zu warm, springt der Lüfter kurzzeitig an, ist aber genauso schnell wieder inaktiv oder sehr langsam in Betrieb. Das in unserem Forum angesprochene Klacken der Festplatte konnten wir nicht feststellen, aber dieses Verhalten ist von Laufwerk zu Laufwerk unterschiedlich. Insgesamt ist ein entspanntes Arbeiten möglich.

Unter Last (Stresstest) konnten wir einen Spitzenwert von 46,3 dB(A) feststellen, wodurch das Notebook deutlich auf sich aufmerksam macht. Sobald ein für das System angenehmes Temperaturniveau erreicht ist, tourt der Lüfter erfreulicherweise rasch ab. Im Vergleich zum Vorgänger Vostro 3700 kann die aktuelle Ausgabe unter widrigen Umständen ein wenig lauter werden.

Lautstärkediagramm

Idle 32.2 / 32.2 / 32.2 dB(A)
HDD 32.7 dB(A)
DVD 40.5 / dB(A)
Last 39.0 / 46.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL-300 Plus (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Ein großzügiges Gehäuse und ein passendes Kühlsystem sorgt sowohl im Leerlauf als auch unter Last für ein kühles Gemüt an den Außenseiten. Die Maximalwerte liegen bei beiden Messungen zwischen 30,2 und 34,1 Grad Celsius. Durch den größtenteils inaktiven Lüfter sind die Oberflächen im Idle-Betrieb leicht wärmer, liegen aber insgesamt im grünen Bereich und geben damit keinen Anlass für negative Kritik.

Max. Last
 30.8 °C30.7 °C28.2 °C 
 31.6 °C30.8 °C26.6 °C 
 27.3 °C23.1 °C24.2 °C 
Maximal: 31.6 °C
Durchschnitt: 28.1 °C
21.1 °C28.5 °C26.9 °C
22.1 °C29.8 °C30.7 °C
20.7 °C24.5 °C26.5 °C
Maximal: 30.7 °C
Durchschnitt: 25.6 °C
Netzteil (max.)  35.7 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Raytek Raynger ST

Lautsprecher

Dell hat nachgebessert und bietet im Vostro 3750 nun ein 2.1 Lautsprecher-System mit eigenständigem Subwoofer. Im Vergleich zu den durchschnittlichen Lautsprechern des Vorgänger Vostro 3700 oder dem kleineren Gerät Vostro 3550 überzeugt diese Lösung durch ein ausgewogenes Klangbild mit deutlichen Bässen, aber auch angenehmen Höhen und Mitten. Die maximale Lautstärke ist mehr als ausreichend, wobei auch auf maximaler Stufe keine Beeinträchtigungen zu hören sind. Die gebotene Leistung könnten sich einige Multimedia-Notebooks als Vorbild nehmen.

Über den HDMI-Ausgang oder die 3,5mm-Stereoklinke lassen sich externe Geräte ansteuern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den Fernseher im Büro für eine Präsentation oder einfache Kopfhörer für die Zugfahrt handelt. Subjektiv überzeugt die Übertragung und ein Rauschen oder Knacken konnten wir nicht beobachten.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Trotz fehlender Turbo Boost Technologie verfügt auch der Intel Core i3-2310M über die Energy Saver Funktion. Dabei wird die Taktfrequenz bei geringer Nutzung automatisch heruntergefahren und die maximale Verlustleistung (TDP) von 35 Watt entsprechend reduziert. Im Leerlauf ergeben sich daraus niedrige Verbrauchswerte von 7,2 und 14,5 Watt. Gegen diesen Verbrauch gibt es nichts einzuwenden, vergleichbare Geräte mit kleinerem Display verbrauchen aber nochmals weniger Strom. Der Verbrauch unter Last (maximal 53,7 Watt) liegt ebenfalls im Rahmen dieser Konfiguration. Mit leistungsfähigeren Komponenten (CPU/GPU) steigt natürlich auch der Verbrauch des Vostro 3750 an.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.3 / 0.7 Watt
Idle 7.2 / 11.2 / 14.5 Watt
Last 40.1 / 53.7 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC-940 Plus
Reader's Test
Maximale Akkulaufzeit (Reader's Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit (Classic Test)
DVD-Wiedergabe
DVD-Wiedegabe
Ladevorgang
Ladevorgang (Idle)

Ab Werk liefert Dell mit dem Vostro einen Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen und 48 Wattstunden (Wh) aus. Zusammen mit den Entry-Komponenten ergeben sich daraus akzeptable Laufzeiten für das Office-Notebook. Der Battery Eater Classic Test simuliert bei maximaler Bildschirmhelligkeit und aktiviertem WLAN-Modul die minimal zu erwartende Akkulaufzeit. Nach 81 Minuten ist die Kapazität aufgebraucht, wobei dieser Wert nicht ungewöhnlich ist. Im Gegensatz dazu steht die maximale Laufzeit und die Voreinstellungen für diese Messung (minimale Helligkeit, Energiesparmodus, Readers Test). Erst nach guten 6 Stunden und 34 Minuten ist der Besuch einer Steckdose notwendig und ein gewisser Grad an Mobilität wird auch von diesem großen Gerät gewährleistet.

Als Mittelweg kann die Messung Surfen über WLAN“ angesehen werden. Dabei haben wir eine Helligkeitsstufe aus dem mittleren Bereich gewählt, bei der es sich gut arbeiten lässt. Mit 3 Stunden und 11 Minuten bleibt genug Zeit für wichtige Aktivitäten am Notebook. Abschließend bleibt zu sagen, dass ein Film mit einer Spiellänge von 2 Stunden auf DVD ohne angeschlossenes Netzteil nicht oder nur sehr knapp zu Ende geschaut werden kann und momentan kein größerer Akku mit 8, 9 oder 12 Zellen im Konfigurator zu sehen ist. Der Telefon-Kundenservice bietet möglicherweise aber weitere Optionen an.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 34min
Surfen über WLAN
3h 11min
DVD
1h 49min
Last (volle Helligkeit)
1h 21min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Dell Vostro 3750 Notebook

Mit dem Vostro 3750 hat das amerikanische Unternehmen Dell ein überzeugendes Notebook mit 17,3-Zoll-Bildschirm im Angebot, das den Spagat zwischen dem Consumer- und Business-Markt meistern soll. Die neuen Komponenten und Veränderungen in Form des Intel Core i3-2310M Dual-Core Prozessors, einer angenehme Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, einem großes Touchpad und einem matten Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixel, sind Eckpunkte einer moderen Schreibmachine, die sich auch für Multimedia-Anwendungen eignet. Die Messwerte des verwendeten AUO-Panels wollen, wie der fehlende Dockingport und die geringe Garantielaufzeit ab Werk, nicht recht ins Bild passen.

Abgesehen von dem Dockingport stehen der allgemeine Schnittstellenumfang sowie das matte Gehäuse auf der Haben-Liste. Ein kleines Fliegengewicht ist das Vostro wahrlich nicht, aber dank brauchbaren Akkulaufzeiten und matter Bildschirmoberfläche ist es auch für den Außeneinsatz geeignet. Eine wirkliche Überraschung bietet Dell bei den integrierten Lautsprechern. Dank eigenständigem Subwoofer verschwindet das Notebook nicht in der Masse und sogar zahlreiche Multimedia-Notebooks könnten diese Lösung als Vorbild nehmen.

Schlussendlich darf man das Dell Vostro 3750 als gelungenes Gerät bezeichnen, das den Mittelweg zwischen zwei Käufergruppen darstellt. Dabei müssen sowohl Abstriche bei der Anzeige als auch bei den Business-Eigenschaften (Sicherheitsfeatures, Docking) akzeptiert werden. Der Einstiegspreis von rund 550 Euro inklusive Mehrwertsteuer und die Konfigurationsvielfalt wollen abschließend aber noch löblich erwähnt werden.

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Im Test: Dell Vostro 3750 Notebook, zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Dell Vostro 3750 Notebook, zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de

Datenblatt

Dell Vostro 3750

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM67
:: Speicher
4096 MB, Hersteller: Samsung, DDR3-10600S, 1333 MHz, 2 Bänke, maximal 8 GB
:: Grafikkarte
Intel HD Graphics 3000, DirectX 10.1, Shader 4.1, 8.15.10.2253
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, AUO129E, LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Samsung SpinPoint MP4 HM320HJ, 320 GB 7200 U/Min Spinpoint MP4
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cougar Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 2 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, Card Reader: 8-in-1, 1 Fingerprint Reader, RJ-45
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Centrino Wireless-N 1030 (b g n ), 3.0 +HS Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Optiarc DVD RW AD-7717H
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30.8 - 34.8 x 418.4 x 286.7
:: Gewicht
3.02 kg Netzteil: 0.43 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen, 11.1 Volt, Typ: J1KND
:: Preis
559 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2 Megapixel, Notebook, 90 Watt Netzteil mit Netzkabel, Treiber- und Programm-DVDs, Handbücher, Adobe Reader X, CyberLink PowerDVD 9.5, Fingerprint Software 5.20, Intel Wireless Display, Microsoft Office 2010 Starter, Roxio Creator Starter, Skype, Trend Micro Client-Server Security Agent, Windows Live Essentials 2011, Software von Dell, 12 Monate Garantie, Farbvarianten: Aberdeen Silver, Lucerne Red und Brisbane Bronze, Flüssigkeitsabweisende Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung

 

Wir testen mit dem Dell Vostro 3750 die aktuelle Neuauflage.
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Die integrierte Beleuchtung für die späten Stunden im Büro.
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Ein vollwertiger Ziffernblock findet sich an der rechten Seite.
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Über drei kleine Tasten lassen sich Funktionen schnell aufrufen.
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Die warme Abluft wird effizient nach Außen befördert.
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An der Unterseite findet sich eine große Wartungsabdeckung.
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Überraschend: Darunter findet sich ein gutes 2.1 Soundsystem.
Überraschend: Darunter findet sich ein gutes 2.1 Soundsystem.
Die integrierte 2,5-Zoll-Festplatte (9 Millimeter) von Samsung und ...
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... der Arbeitsspeicher lassen sich in kurzer Zeit austauschen.
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Der beiliegende 6-Zellen-Akku entspricht dem Standard.
Der beiliegende 6-Zellen-Akku entspricht dem Standard.
Großzügiges Chiclet-Style Keyboard mit angenehmen Feedback.
Großzügiges Chiclet-Style Keyboard mit angenehmen Feedback.
Auf den ersten Blick merkwürdig: Die hintere Gehäuselippe.
Auf den ersten Blick merkwürdig: Die hintere Gehäuselippe.
Die massiven Metallscharniere ermöglichen einen perfekten Halt.
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Das Design wurde aufgefrischt und überzeugt durch Aussehen, ...
Das Design wurde aufgefrischt und überzeugt durch Aussehen, ...
... eine gute Verarbeitung und eine entsprechende Stabilität.
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Die Positionierung der Scharniere sorgt für eine interessante Optik.
Die Positionierung der Scharniere sorgt für eine interessante Optik.
Je nach Geschmack ist das Gerät in Silber, Rot oder Bronze erhältlich.
Je nach Geschmack ist das Gerät in Silber, Rot oder Bronze erhältlich.
Der Displaydeckel aus kühlem Aluminium wertet die Optik auf.
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Die Gehäuseseiten bedienen fast alle Wünsche: eSATA, HDMI und ...
Die Gehäuseseiten bedienen fast alle Wünsche: eSATA, HDMI und ...
... zwei schnelle USB-3.0-Ports. Erkennbar an der blauen Färbung.
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Über den ExpressCard 34 Einschub ergben sich weitere Möglichkeiten.
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Als kleine Sicherheitshürde bietet das Vostro einen Fingerprint Sensor.
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Die LEDs im vorderen Bereich überzeugen durch Understatement.
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Schlank und dennoch kraftvoll ist das 90 Watt Netzteil.
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Links

Preisvergleich

Pro

+Ansprechendes Design mit matten Oberflächen
+Gute Verarbeitung und Farbauswahl
+Überzeugende Anschlussvielfalt
+Großzügige Tastatur mit Beleuchtung
+Mattes Display mit 1600 x 900 Pixel Auflösung
+Gute Leistung im Office-Betrieb
+Hochwertiges 2.1 Lautsprecher-System
 

Contra

-Verarbeitung und Stabilität teilweise nicht überzeugend
-Nur 12 Monate Garantie ab Werk
-Kein Dockingport
-Aufgeblähtes Softwarepaket vorinstalliert
-Durchschnittliche Displaymesswerte
-Geräuschentwicklung unter Last

Shortcut

Was uns gefällt

Das Design mit rundum matten Oberflächen, der Schnittstellenumfang und die Eingabegeräte samt Tastaturbeleuchtung.

Was wir vermissen

Einen eigenständigen Dockingport und vor allem ein Panel mit besseren Messwerten. Auch eine 17,3 Zoll Full HD-Option wäre wünschenswert.

Was uns verblüfft

Das gute Boxensystem mit kraftvollem Subwoofer, das viele Multimedia-Notebooks alt aussehen lässt.

Die Konkurrenz

Als Consumer-Notebooks mit 17-Zoll-Bildschirm stehen beispielsweise das eigene Dell Inspiron 17R oder Samsung RF711 Notebook parat. Des Weiteren sind das Apple MacBook Pro 17, das Acer Aspire 7750G Notebook oder das HP EliteBook 8740w als mobile Workstation in dieser Größenregion zu finden.

Bewertung

Dell Vostro 3750
12.05.2011 v2
Felix Sold

Gehäuse
88%
Tastatur
80%
Pointing Device
89%
Konnektivität
87%
Gewicht
73%
Akkulaufzeit
78%
Display
72%
Leistung Spiele
61%
Leistung Anwendungen
89%
Temperatur
93%
Lautstärke
80%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
82%
84%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Felix Sold (Update: 11.02.2014)