Test HP ProBook 4535s-A1F21EA Notebook

Sascha Mölck, 16.06.2012

Doppelter Inhalt, gleicher Preis. Dem Notebookcheck-Test muss sich eine weitere Variante des HP Probook 4535s stellen. Quadcore-CPU, Dual-Grafik und eine Festplatte, die über mehr als doppelt soviel Speicherplatz verfügt, stecken in dem Gerät. Trotz der verbesserten Ausstattung liegt der Kaufpreis weiterhin unter der 500 Euro-Marke.

Auch diese Variante des Probook 4535s kann - wie das früher von uns gesteste Modell "Probook 4535s-LG855EA" - für einen Preis von weniger als 500 Euro angeboten werden. In vielen Punkten gleichen sich die beiden Varianten: Gehäuse, Display (15,6 Zoll, 1366x768 Pixel), Arbeitsspeicher (4 GB) und Schnittstellen (USB2.0, USB3.0, HDMI, VGA, LAN, Mikrofon, Lautsprecher) finden sich in beiden Varianten. Zugelegt hat das Probook 4535s-A1F21EA in Sachen Prozessor (Vierkern statt Zweikern), Grafikchip (Dualgrafik statt Singlegrafik) und Festplatte (mehr Speicherplatz, schnellerer Datenzugriff).

Hinweis: Die Bilder des Notebooks stammen vom Schwesternmodell "Probook 4535s-LG855EA". Beide Notebooks gleichen sich. Lediglich das Fingerabdrucklesegerät ist bei dem hier getesteten Modell nicht vorhanden.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

In Sachen Gehäuse hat sich nichts geändert. Auch die neue Variante des Probook 4535s kommt mit einem Gehäuse, das zu einem großen Teil aus gebürstetem Aluminium besteht. Das Gehäuse ist nicht nur schön anszuschauen, sondern es ist auch sehr stabil. Das Gehäuse vebiegt sich nicht unter Druck. Mehr zu dem Gehäuse erfahren Sie aus dem Test des Vorgängers.

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Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Ebenfalls gleich geblieben, sind die Anschlussmöglichkeiten. Hier bietet das Probook alles, was man heutzutage benötigt: Drei USB 2.0-Anschlüsse und ein USB 3.0-Anschluss ermöglichen den Anschluss externer Hardware wie beispielweise Drucker, Festplatten oder USB-Sticks. Wer einen externen Monitor oder Beamer an das Gerät anschließen möchte, findet einen VGA-Ausgang sowie einen HDMI-1.4a-Anschluss. Der obligatorische Speicherkartenleser unterstützt SD-Karten (inklusive SDXC), MMC, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo. Darüber hinaus stehen noch ein Steckplatz für ExpressCards (34mm) und ein RJ45-Gigabit-Ethernet-Anschluss bereit. Die Positionen der einzelnen Anschlüsse sind gleich geblieben.

Kommunikation

In Sachen Kommunikationsverbindungen ändert sich nichts. Das Probook 4535s-A1F21EA ist mit Gigabit-Ethernet, 802.11n-WLAN, und Bluetooth 3.0 ausgestattet.

Sicherheit 

HP verzichtet bei dieser Variante des Probook 4535s auf das Fingerabdrucklesegerät. Ansonsten stehen alle Funktionen (z.B. Verschlüsselung, Systemzugang per Gesichtserkennung) der Softwaresammlung "HP Protect Tools" zur Verfügung. Die Protect Tools sind vorinstalliert.

Zubehör

Der zusätzliche Grafikchip und der Vierkernprozessor erfordern ein leistungsfähigeres Netzteil. HP liefert ein 90 Watt-Netzteil, das mehr als genügend Leistung bietet. Dem Probook 4535s-LG855EA liegt ein 65 Watt-Netzteil bei. Beide Probooks werden mit einem 47 Wh-Akku geliefert. Einen Akku mit einer Kapazität von 94 Wh hat HP optional im Angebot.

Als Betriebssystem dient Windows 7 Home Premium 64bit. Leider liegt dem Notebook keine Windows 7-DVD bei (wie Sie kostenlos zu einer Windows 7-Installations-DVD kommen können, erfahren Sie in einem unserer Newsbeiträge). Eine Neuinstallation von Windows 7 ist per Recovery-Partition möglich.

Die restliche Softwareaussattung gleicht dem Schwesternmodell: Neben den erwähnten HP Protect Tools, sind eine Testversion von MS Office 2010 und eine Testversion von Norton Internet Security 2011 vorinstalliert. Zusätzlich ist die Vollversion "Arcsoft TotalMedia" Suite installiert. Hierbei handelt sich um eine Software, mit der Sie DVDs wiedergeben und DVDs/CDs brennen können.

Wartung

Über eine große Klappe auf der Unterseite sind Festplatte, Arbeitsspeicher und die Kommunikationsmodule leicht zu erreichen und leicht auszutauschen. Sehr schön: Der zweite Arbeitsspeichersteckplatz ist leer. Somit ließe sich das Notebook kostengünstig auf 8 GB Arbeitsspeicher aufrüsten.

Garantie

Auch für das Probook 4535-A1F21EA sieht HP nur eine magere 12-monatige Garantie vor. Immerhin würde das Notebook im Garantiefall vom Kunden abgeholt und wieder zum Kunden zurückgebracht werden. Wer einen längeren Garantiezeitraum wünscht, kann diesen in Form von sogenannten "HP Care Packs" kaufen. So kostet eine Verlängerung auf 24 Monate Garantie (Pickup & Return) etwa 60-70 Euro. Eine Verlängerung auf 3 Jahre Garantie inklusive Vor-Ort-Service kostet etwa 200-250 Euro.

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Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur & Touchpad

Tastatur und Touchpad sind identisch mit den im Probook 4535s-LG855EA verbauten Ausführungen - und somit von der gleichen guten Qualität. Das Notebook kommt mit einer Chiclet-Tastatur, die ein angenehmes Arbeiten ermöglicht. Auch ein Ziffernblock findet noch Platz. Auf dem sehr großen Touchpad lässt es sich danke de angnehmen Oberfläche bequem navigieren. Das Touchpad unterstützt Multitouch-Gesten. Mehr dazu erfahren Sie aus dem entsprechenden Test.

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Display

Wie wir testen - Display

Auch das Probook 4535s-A1F21EA enthält einen matten 15,6 Zoll LED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1366x768 Pixeln. Displays mit höheren Auflösungen werden von HP nicht angeboten. In Sachen Helligkeit liegt das verbaute Display nur minimal hinter dem im Probook 4535s-LG855EA verbauten Modell zurück. Vermutlich setzt HP bei der 4535s Serie durchgehend auf ein identisches Panel, die sehr ähnlichen Messwerte stellen dies in den Raum.

220
cd/m²
203
cd/m²
210
cd/m²
219
cd/m²
224
cd/m²
216
cd/m²
215
cd/m²
219
cd/m²
212
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 224 cd/m²
Durchschnitt: 215.3 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 166 cd/m²
Schwarzwert: 1.33 cd/m²
Kontrast: 168:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Der Kontrastwert des Displays liegt leicht über dem Wert des im Probook 4535s-LG855EA verbauten Displays. Der Schwarzwert hingegen liegt darunter. Die Folge: Schwarz wird noch deutlicher in Grautönen dargestellt.

Was den darstellbaren Farbraum des Bildschirms angeht, hält es das Probook 4535s-A1F21EA mit seinem Schwesternmodell Probook 4535s-LG855EA: Im Vergleich zum sRGB-Profil ist die Farbdarstellung des Bildschirms ein wenig ungleichmäßig. Den Farbraum des AdobeRGB-Profils deckt der Bildschirm nur in geringem Maße ab.

HP Probook 4535s-A1F21EA vs. sRGB
HP Probook 4535s-A1F21EA vs. AdobeRGB

Mit einer maximalen Helligkeit von 166 cd/m2 im Akku-Betrieb ist das Probook 4535s-A1F21EA unter freiem Himmel kaum zu gebrauchen. Es liegt damit noch unter dem Wert des Probook 4535s-LG855EA.

Blickwinkel HP Probook 4535s-A1F21EA
Blickwinkel HP Probook 4535s-A1F21EA

In Sachen Blickwinkelstabilität steht das Probook 4535s-A1F21EA dem Probook 4535s-LG855EA nicht nach: Wird der Blickwinkel horizontal geändert, bleibt das Bild weitgehend stabil. In vertikaler Richtung hingegen bricht das Bild schnell.

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Das Probook 4535s ist mit einer AMD A6-3400M-APU ausgestattet – einer Kombination aus CPU und Grafikprozessor. Der CPU-Teil besteht aus 4 Prozessorkernen, die mit 1,4 GHz getaktet sind. Unter Last kann das Betriebssystem die Kerne auf bis zu 2,3 GHz beschleunigen (AMD Turbo Core). Letzteres geschieht nur im Netzbetrieb. Im Akkubetrieb wird die höhere Geschwindigkeit nicht genutzt. So soll eine möglichst lange Akkulaufzeit gewährleistet werden.

Bei dem Grafikteil der APU handelt sich um den AMD Radeon HD6520G-Grafikchip. Dieser ist minimal langsamer getaktet, als der AMD Radeon HD6480G-Chip, der in der APU des Probook 4535s-LG855EA (AMD A4-3300M) steckt. Dafür verfügt der HD6520G-Kern über mehr Shader-Einheiten als der HD6480G (320 Shader zu 240 Shader). Dem HD6520G-Kern stellt HP noch einen zweiten Grafikchip zur Seite – den AMD Radeon HD7450M. Bei dem HD7450M-Grafikchip handelt es sich um einen umbenannten HD 6470M-Grafikchip. GPU-Z erkennt diesen Grafikchip auch als Vertreter der Radeon HD6400M-Reihe.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen
Systeminformationen HP Probook 4535s-A1F21EA

Prozessor

HP verbaut in diesem Probook 4535s einen Quadcore-Prozessor. Dieser arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz (Turbo Core: 2,3 GHz) deutlich langsamer als der Dualcore-Prozessor mit 1,9 GHz (Turbo Core: 2,5 GHz) im Probook 4535s-LG855EA. An den Testergebnissen im Cinebench kann man dies auch ablesen: In Singlecore-Tests ist der AMD-Quadcore dem AMD-Dualcore unterlegen. In Multicore-Tests ist es genau anders herum. Gegenüber dem Schwesternmodell Probook 4530s mit Intel Core i3-Prozessor sehen beide Probook 4535s-Varianten alt aus. Der Intel Dualcore-Prozessor schlägt beide AMD-Prozessoren sowohl in Single- als auch Multicore-Tests.

Cinebench
CB10 Rendering Single 32Bit1470 Punkte
CB10 Rendering Single 64Bit1914 Punkte
CB10 Rendering Multi 32Bit4962 Punkte
CB10 Rendering Multi 64Bit6347 Punkte
CB10 OpenGL 32Bit3146 Punkte
CB10 OpenGL 64Bit3253 Punkte
CB R11.5 CPU Multi 64Bit1.77 Punkte
CB R11.5 OpenGL 64Bit13.78 fps
Hilfe

System Performance

Subjektiv betrachtet macht das System einen flotten Eindruck. Windows start recht schnell und Anwendungen werden ohne Verzögerung gestartet. Im PC Mark Vantage schlägt das Probook 4535s-A1F21EA das Probook 4535s-LG855EA deutlich, unterliegt aber ebenso deutlich dem Probook 4530s mit Intel Core i3-Prozessor. In Sachen PC Mark 7 liegen beide Probooks 4535s auf einem Niveau - und damit auch beide hinter dem Probook 4530s zurück.

Damit empfiehlt sich das 4530s eher für den anspruchslosen Office-User. Dual-Grafik und Quadcore CPU mögen zwar sehr Leistungslastig klingen, die nackten Benchmarks sehen das Notebook auf AMD-Basis allerdings lediglich im Einsteigerbereich, insbesondere im Vergleich zu Konfigurationen mit Intel Prozessor. Für Office-Anwendungen (Word, Office, Powerpoint,...), Internetsurfen und leichte Multimediakost (Audio- und Videowiedergabe, Casual Gaming,...) ist man allerdings dennoch ausreichend gerüstet.

4.5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.5
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.1
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage4098 Punkte
PCMark 71381 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Bei der Größe der Festplatte hat HP massiv nachgelegt: Das Probook 4535s-A1F21EA wird mit einer Seagate Momentus 7200.5-Festplatte geliefert, die 750 GB Speicherplatz bietet und mit 7200 Umdrehungen in der Minute arbeitet. Im Probook 4535s-LG855EA steckt eine Toshiba-Festplatte, die eine Speicherkapazität von 320 GB bietet. Die neue Seagate-Festplatte arbeitet deutlich flotter und liegt in allen Testszenarien vor der Toshiba-Festplatte. Auch die Festplatte im Probook 4530s wird von dem Seagate-Datenspeicher in jedem Test geschlagen - außer im "Burst Rate"-Test.

Seagate Momentus 7200.5 ST9750420AS
Minimale Transferrate: 54.7 MB/s
Maximale Transferrate: 117.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 93.2 MB/s
Zugriffszeit: 15.4 ms
Burst-Rate: 96.3 MB/s
CPU Benutzung: -1 %

Grafikkarte

Das Probook 4535s-A1F21EA kommt mit einer Dualgrafiklösung, d.h. zwei Grafikchips erledigen die Grafikarbeit gemeinsam. Die Dualgrafiklösung besteht aus dem integrierten AMD Radeon HD 6520G-Grafikchip und dem separaten Grafikchip AMD Radeon HD 7450M. Zusammen erhöhen sie die Grafikleistung des Notebooks gegenüber dem Probook 4535s-LG855EA. In allen Tests wird das Probook 4535s-LG855EA deutlich überflügelt - teilweise liegen die Ergebnisse fast doppelt so hoch. Auch das Probook 4530s mit integrierter Intel HD3000-Grafik wird mehr als deutlich geschlagen - das war aber auch schon beim Probook 4535s-LG855EA mit einfacher Grafiklösung der Fall.

3D Mark
3DMark 2001SE13445 Punkte
3DMark 039654 Punkte
3DMark 056190 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3314 Punkte
3DMark Vantage2895 Punkte
3DMark 111040 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das Probook 4535s-A1F21EA hinterlässt einen gemischten Eindruck: Einerseits schlägt es das Probook 4535s-LG855EA in den verschiedenen 3D Mark-Benchmarks eindeutig, andererseits liefert es im Starcraft 2-Benchmarks exakt die gleichen - teilweise sogar schlechtere - Ergebnisse. Im Deus Ex-Benchmark hingegen liegt das Probook 4535s-A1F21EA deutlich vorne. Auch das Probook 4530s mit Intel Core i3-Prozessor ist dem Probook 4535s-A1F21EA nicht gewachsen.

Der zusätzliche Grafikchip macht aus dem Probook 4535s-A1F21EA kein Spiele-Notebook. Aber es ist möglich, weniger anspruchsvolle Spiele in niedriger oder mittlerer Qualitätseinstellung halbwegs flüssig zu spielen. 
Die Dual-Grafik ist besonders bei Spielen aber mir Vorsicht zu genießen. Lediglich optimierte Games können einen Mehrwert aus der Doppelgrafik ziehen, in der Regel ist man mit einer einzelnen, stärkeren dedizierten Grafiklösung besser bedient. Weitere Infos welche Games auf der GPU wie gut laufen finden Sie in unserer Spieleliste.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 791912fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 3026fps
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Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Wie auch beim Probook 4535s-LG855EA, läuft der Lüfter beim Probook 4535s-A1F21EA permanent. Allerdings entwickelt der Lüfter hier eine höhere Lautstärke. Dies lässt sich auf die verbesserte Ausstattung mit Dualgrafik und Quadcore-CPU zurückführen. Herrscht absolute Stille im Raum, wird das Rauschen des Lüfters schnell lästig. Bei normaler Umgebungslautstärke ist der Lüfter allerdings nur leicht wahrnehmbar.

Im BIOS findet sich die standardmäßig aktivierte Option "Lüfter immer an bei Netzbetrieb". Wird diese Funktion deaktiviert, ändert sich kaum etwas. Ein Stillstand des Lüfters kommt auch dann so gut wie gar nicht vor.

Lautstärkediagramm

Idle 34.1 / 34.6 / 34.7 dB(A)
HDD 33.3 dB(A)
DVD 36.7 / dB(A)
Last 34.8 / 40.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Probook 4535s-A1F21EA wird ein wenig wärmer als das Probook 4535s-LG855EA. Trotzdem liegt es immer noch im grünen Bereich: Weder an den Handballen, noch auf den Knien spürt man eine unangenehme Wärme.

Max. Last
 29 °C28.4 °C25.4 °C 
 32.7 °C34.3 °C26 °C 
 34.5 °C36 °C31.6 °C 
 
39.3 °C32.6 °C25.6 °C
36.9 °C39 °C25.8 °C
33.5 °C32.5 °C30.1 °C
Maximal: 36 °C
Durchschnitt: 30.9 °C
 Maximal: 39.3 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
Netzteil (max.)  49.3 °C | Raumtemperatur 21.7 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Auch in diesem Probook 4535s steckt das "SRS Sound System" von HP. Möchten Sie mehr über die Lautsprecher erfahren, lesen Sie den Test des HP Probook 4535s-LG855EA.

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Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Das beim Probook 4535s-A1F21EA mitgelieferte 90 Watt-Netzteil lässt einen höheren Energiebedarf als beim bereits getesteten Modell des 4535s vemuten. Die Messung des Energieverbrauchs bestätigt dies: So liegt der Maximalverbrauch mit 47,1 Watt über dem Verbrauch des Probook 4535s-LG855EA. Den Maximalverbrauch des Probook 4530s mit Intel Corei3-Prozessor unterschreitet das Probook 4535s-A1F21EA.
Insgesamt gehen die beobachteten Werte für ein Notebook mit Quadcore-CPU und dualer Grafiklösung aber mehr als in Ordnung,

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.4 Watt
Idle 9.1 / 12.4 / 13.3 Watt
Last 29.6-30.6 / 47.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Das Mehr an Hardware im Probook 4535s-A1F21EA fordert seinen Tribut in der Akkulaufzeit. Gebenüber dem Probook 4535s-LG855EA reduziert sich die Laufzeit im Praxiseinsatz. So erreicht das Probook 4535s-A1F21EA beim Surfen per WLAN eine Laufzeit von etwa 4 Stunden und liegt damit rund eine Stunde hinter dem Probook 4535s-LG855EA. Ein ähliches Bild zeigt sich bei der Wiedergabe einer DVD: Das Probook 4535s-A1F21EA erreicht eine Laufzeit von knapp 3 Stunden. Das Probook 4535s-LG855EA hält etwa 40 Minuten länger durch. Dem Probook 4530s muss sich das Probook 4535s-A1F21EA ebenfalls geschlagen geben. Lediglich unter Last hält es wenige Minuten länger durch.

Der zusätzliche Grafikchip im Probook 4535s-A1F21EA lässt sich im BIOS deaktivieren. Wir haben den Chip testweise abgeschaltet und anschließend einen erneuten Laufzeittest duchgeführt. Interessanterweise sank die Laufzeit wider Erwarten. So sank die Laufzeit im Idle-Betrieb auf 4:18 h, im WLAN-Test auf 3:09 h und bei der DVD-Wiedergabe auf 2:43 h.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 04min
Surfen über WLAN
4h 07min
DVD
2h 59min
Last (volle Helligkeit)
1h 31min
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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Der Kunde bekommt für unter 500 Euro ein Notebook, das für alle gängigen Anwendungsszenarien (Office, Internet, Videowiedergabe) gerüstet ist. Mit dem Vierkern-Prozessor und der Dualgrafik hat HP dem Gerät mehr Rechenleistung verliehen – gegenüber dem Probook 4535s-LG855EA. Der Preis für das Mehr an Leistung sind eine geringere Akkulaufzeit, ein höherer Stromverbrauch und eine höhere Betriebslautstärke.

Das Gerät vermittelt den Eindruck, als sei es als Office-Gerät für den privaten Bereich gedacht: Es wird mit Windows 7 Home Premium ausgeliefert, der Gelegenheitspieler kann ab und an ein Spiel spielen, die Festplatte bietet viel Speicherplatz für Fotos, Musik, Videos. Man könnte anführen, dass HP anstelle eines zweiten Grafikchips und eines Vierkernprozessors eher in ein besseres – auch höher aufgelöstes – Display hätte investieren sollen. 

Für einen Preis von unter 500 Euro bietet das Probook 4535s-A1F21EA ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist zudem für Sparfüchse, die ein mattes Display ihr Eigen nennen wollen, und sich zudem genau ihrer genügsamen Leistungsanforderungen bewusst sind, ein attraktives Angebot.

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4 Kommentare

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#4 Re: Test HP ProBook 4535s-A1F21EA Notebookdampflokfreund, 18:02 22.07
Kleine Ergänzung: hab auch 2x 4 GB RAM im Dual Channel verbaut, was die grafische Leistung massiv steigert....
#3 Re: Test HP ProBook 4535s-A1F21EA Notebookdampflokfreund, 17:59 22.07
Office Notebook? Euer Ernst? :o Ich bin Hard-Core-Gamer und nutze das Notebook oft zum Zocken. Spiele wie Max Payne 3, Crysis 2+Texture Mods, Blacklight Retribution, Dirt Showdown etc. laufen anstandslos in mittel-hoch, hoher teilweise sogar sehr hoher Qualität wenn man nicht gerade 8x AA und 16x AF sowie Full HD auswählt. ::) Max Payne 3 ist hier ein gutes Beispiel. Spiele es auf sehr hohen Texturen, alles andere hoch, Schatten und Reflexionsqualität auf mittel und hohes FXAA sowie 16x AF und höchster Auflösung (1366x768) und sogar mit Tessellation. FPS bewegen sich zwischen 18 ( wenn mal sehr viel Action herrscht) und 38. Das Spiel läuft in der meisten Zeit mit 26-32 FPS, was flüssig ist. Wenn man Tessellation und andere DX11 Effekte ausschaltet, und die DX10 Engine verwendet bewegen sich die FPS zwischen 31-45....
#2 Re: Test HP ProBook 4535s-A1F21EA Notebookstolperstein, 14:38 18.06
Moin und Hallo,vielen Dank für diesen Test des 4535s ProBook`s, der ja eine gelungene Erweiterung des Ersteren ist  :) . Aber gerade im Hinblick auf den Vergleich beider Ausstattungen und dessen Leistungsvergleich wird leider auch hier wieder nicht auf das Potential dieses Notebooks bzw. dessen APU`s hingewiesen bzw. ausprobiert.Denn Fakt ist: Die AMD APU`s lassen sich hervorragend Übertakten und sich damit in Leistungsbereiche bringen, die sonst nur wesentlich teurere Modelle besitzen.Nun, jeder wird denken. Hallo die Kisten überhitzen dann nur! Aber dem ist hier dank AMD nicht so ;)  Übertakten und gleichzeitiges Untervolten mit Software Tools wie K10Stat oder dem Fusionstweaker sind kein Problem und die Ergebnisse überraschten nicht nur mich.Zum Vergleich zu dieser Testkonfiguration:Der A6-3400M macht bei mir klaglos 4x2,5Ghz mit und kommt beim Cinebench 11.5  CPU Test auf 2,57 Punkte.Ein montierter E-3000M erreicht ("etwas" auf 2x 3,0 GHz übertaktet) hier immerhin noch 1,45 Punkte. Und wenn ein A8-3550MX verschraubt wurde, sind Ergebnisse von 2,82 Punkte möglich.Alle Ergebnissen basieren auf den Speicherausbau auf zwei identische RAM Modulen.Auch wenn man schlecht bei den OC-Versuchen mit anderen Mitbewerbern vergleichen kann, zu mindestens ein Vergleich von Single RAM zu Dual RAM wäre hier im Testbericht passend gewesen.Für alle, die mehr über die Fähigkeiten des HP ProBooks lesen und wissen möchte, der gucke bitte in diesen Thread ( httx://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=401064 ) hinein ;) .Viele Grüße,stolpi...
#1 Re: Test HP ProBook 4535s-A1F21EA Notebookchendal, 12:49 18.06
ich war schon ganz happy einen Test zu sehn und dachte das wäre trinity, dabei testet ihr ja immernoch die alten Modelle, wie wärs mal mit einem neuen ?http://www.notebookinfo.de/prozessoren/multimedia-prozessoren/amd-a-series/amd-a-series-a6-4400m/...
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Im Test: HP Probook 4535s-A1F21EA, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  HP Probook 4535s-A1F21EA

Datenblatt

HP Probook 4535s-A1F21EA

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, DDR3
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 6520G + HD 7450M Dual Graphics - 512/1024 MB, Kerntakt: 400/750 MHz, Speichertakt: 667/900 MHz
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1368x768 Pixel, Samsung 156AT05-307, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus 7200.5 ST9750420AS, 750 GB 7200 U/Min
:: Soundkarte
ATI Radeon HDMI @ AMD K12 - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 3 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Köpfhörer, Mikrofon, Card Reader: SD (inkl. SDXC), MMC, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (bgn), 3.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HP DVDRAM GT50N
:: Gewicht
2.47 kg
:: Akku
47 Wh Lithium-Ion
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: HD Webcam, 12 Monate Garantie

 

Die Festplatte ließe sich sehr leicht austauschen
Die Festplatte ließe sich sehr leicht austauschen
Das Probook 4535s besitzt trotz des niedrigen Preises ein edles Aussehen
Das Probook 4535s besitzt trotz des niedrigen Preises ein edles Aussehen
Die Chiclet-Tastatur ermöglicht ein angenehmes Schreiben
Die Chiclet-Tastatur ermöglicht ein angenehmes Schreiben
Der DVD-Brenner kann alle gängigen DVD- und CD-Typen lesen und beschreiben
Der DVD-Brenner kann alle gängigen DVD- und CD-Typen lesen und beschreiben
Die Schnittstellen liegen sehr dicht beieinander. Hier kann es eng werden
Die Schnittstellen liegen sehr dicht beieinander. Hier kann es eng werden
Der Speicherkartenleser kann alle gängigen Speicherkartentypen verarbeiten
Der Speicherkartenleser kann alle gängigen Speicherkartentypen verarbeiten
Der rechte Knopf schaltet das WLAN- und/oder Bluetoothmodul ein, der linke Knopf öffnet den Standardbrowser
Der rechte Knopf schaltet das WLAN- und/oder Bluetoothmodul ein, der linke Knopf öffnet den Standardbrowser
Die Abdeckung der Unterseite lässt sich ohne Werkzeug entfernen
Die Abdeckung der Unterseite lässt sich ohne Werkzeug entfernen
Der zweite Arbeitsspeichersteckplatz ist noch frei
Der zweite Arbeitsspeichersteckplatz ist noch frei

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Preisvergleich

Pricerunner n.a.

Pro

+Qualitativ gutes Gehäuse
+Schlichtes, edles Design
+Kaum Wärmeentwicklung spürbar
+Höhere CPU-Taktung unter Last
+Schnelle Festplatte, die viel Speicherplatz bietet
 

Contra

-Eingeschränkte Blickwinkelstabilität
-Der Lüfter läuft ständig
-Nur 12 Monate Garantie

Shortcut

Was uns gefällt

Es wurden wertige Materialien verbaut. Zudem bietet das Notebook USB 3.0 und Gigabit-Ethernet

Was wir vermissen

Einen längeren Garantiezeitraum. Ein Display mit einer höheren Auflösung

Was uns verblüfft

Das wertige Gehäuse mit Teilen aus Aluminum und Magnesium.

Die Konkurrenz

HP Probook 4530s, Dell Vostro 3555, Sony Vaio VPC-EH1M1E/W.G4, MSI A6400 Ci507 S, Asus X53E-SX082V

Bewertung

HP Probook 4535s-A1F21EA
15.06.2012 v3
Sascha Mölck
Verarbeitung 84%
Tastatur 90%
Mausersatz 88%
Konnektivität 80%
Gewicht 81%
Akkulaufzeit 83%
Display 75%
Leistung Spiele 66%
Leistung Anwendungen 75%
Temperatur 88%
Lautstärke 81%
Eindruck 84%
Durchschnitt 81%

83%

Office *
gewichteter Durchschnitt

* Gewichtung Office Notebook:
Verarbeitung 13%, Tastatur 13%, Mausersatz 8%, Konnektivität 7%, Gewicht 6%, Akkulaufzeit 8%, Display 10%, Leistung Spiele 1%, Leistung Anwendungen 6%, Temperatur 8%, Lautstärke 10%, Eindruck 10%Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sascha Mölck (Update: 17.01.2013)