Test Lenovo Thinkpad Edge E535 Notebook

Sascha Mölck, 16.08.2012

Trinity-ThinkPad. Lenovo erweitert die Thinkpad Edge-Serie um ein weiteres Modell mit AMD-Innereien. Im Gehäuse des Thinkpad Edge E535 werkelt eine APU aus AMDs aktueller Trinity-Generation. Wir testen, ob das Gerät etwas taugt.

Lenovo stellt mit dem Thinkpad Edge E535 einen Nachfolger des Thinkpad Edge E525 bereit. Beide Geräte basieren auf AMDs Fusion-Platform. Das E535 ist dabei mit einer APU basierend auf der neuen Trinity-Architektur ausgerüstet. Das E525 basiert auf der Llano-Architektur. Das Edge E535 ist in verschiedenen Ausstattungsvarianten zu haben. Unser Testgerät wird von einer AMD A8-4500M-APU (Vierkern-CPU, Radeon HD 7640G) angetrieben. Der APU stehen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 750-Gigabyte-fassende Festplatte zur Seite. Auch ein DVD-Brenner ist dabei.

Die Konkurrenz liegt hauptsächlich in der eigenen Familie. Da wären der bereits erwähnte Vorgänger Thinkpad Edge E525 (AMD A8-3500M). Dazu gesellt sich mit dem Thinkpad Edge E530 das Intel-Gegenstück des Thinkpad Edge E535. Der Vergleich mit dem von uns getesteten Thinkpad Edge 530 ist dabei nicht ganz fair, denn dieses enthält eine dedizierte Grafikkarte der Mittelklasse (Nvidia GeForce GT 630M). Der Konkurrent des Thinkpad Edge 535 wäre die Thinkpad Edge 530-Variante, die lediglich einen integrierten Grafikchip besitzt.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Gehäuse besteht komplett aus schwarzem, matten Kunststoff. Der Displaydeckel wird teilweise von einem silbernen Kunststoffrahmen umgeben. Die Stabilität des Gehäuses ist grundsätzlich akzeptabel. Die Handballenablage gibt auf Druck nicht nach. Die Tastatur gibt nur minimal nach. Im Bereich des Nummernblocks gibt die Tastatur etwas stärker nach.  Dieser sitzt genau über dem optischen Laufwerk. Die Steifigkeit könnte besser sein. Wird das Notebook im geöffneten Zustand an zwei gegenüberliegenden Ecken angehoben, verdreht es sich leicht. Auch die Verarbeitung ist nicht hundertprozentig gelungen. So schließen Ober- und Unterseite der Baseunit im Bereich des Kühlers nicht bündig ab. Man hat den Eindruck, es würde an dieser Stelle im Inneren des Gehäuses ein Verschlusshaken fehlen. Interessant: Das an sich baugleiche Thinkpad E530 hinterließ hier einen deutlich besseren Eindruck.

Die Rückseite des Deckels ist, wie bei anderen Thinkpad Edge-Modellen, mit einer Gummischicht ("Softtouch-Oberfläche") überzogen. Unser Testgerät besitzt eine schwarze ('Midnight Black') Gummischicht. Es gibt das Thinkpad Edge auch mit roter ('Heatwave Red') und blauer Schicht ('Arctic Blue'). Der Deckel macht einen stabilen Eindruck, lässt sich aber trotzdem verwinden. Die aus Metall gefertigten Scharniere halten das Display fest in Position. Es schwingt nur minimal nach. Das beim Thinkpad Edge E525 bemängelte, lose sitzende optische Laufwerk, treffen wir auch beim Thinkpad Edge E535 an. Auch den klappernden Akku hat das Thinkpad Edge E535 geerbt.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

In Sachen Anschlüsse hat Lenovo gegenüber dem Thinkpad Edge E525 einiges verändert. An der linken Seite des Geräts sitzen drei USB-3.0-Anschlüsse. Das Thinkpad Edge E525 besitzt nur USB-2.0-Buchsen. Darüber hinaus findet man einen VGA-Ausgang und einen HDMI-Anschluss. Der eSATA/USB-Komboanschluss des Thinkpad Edge E525 wurde nicht übernommen. Das ist aufgrund der USB-3.0-Anschlüsse des Thinkpad Edge E535 verschmerzbar. Optimal wäre es gewesen, wenn Lenovo eine der drei USB-3.0-Schnittstellen als kombinierte eSATA/USB-3.0-Schittstelle ausgelegt hätte.

Die rechte Seite des Geräts bietet einen Gigabit-Ethernet-Steckplatz und einen vierten USB-Anschluss. Dieser unterstützt nur den USB-2.0-Standard. Auch das optische Laufwerk und eine Audio-Kombobuchse haben auf der rechten Seiten ihren Platz gefunden. Der Express Card-Steckplatz des Thinkpad Edge E525 ist beim Thinkpad Edge E535 komplett weggefallen. Das ist schade, denn so fehlt deim Thinkpad Edge E535 eine Erweiterungsmöglichkeit. Ein Speicherkartenlesegerät sitzt an der Vorderseite des Notebooks. Dieses kann die gängigen Kartentypen (SD, MMC, MS, MS Pro, xD) verarbeiten.

Linke Seite: VGA, HDMI, 3x USB 3.0
Linke Seite: VGA, HDMI, 3x USB 3.0
Rechte Seite: Audiokombo, 1x USB 2.0, Gigabit-Ethernet, Stromanschluss und der DVD-Brenner
Rechte Seite: Audiokombo, 1x USB 2.0, Gigabit-Ethernet, Stromanschluss und der DVD-Brenner
Die Rückseite ist frei von Steckplätzen.
Die Rückseite ist frei von Steckplätzen.
An der Vorderseite sitzt nur das Speicherkartenlesegerät.
An der Vorderseite sitzt nur das Speicherkartenlesegerät.

Kommunikation

Unser Testgerät kommt mit der erwarteten Ausstattung an Kommunikationsgeräten. So steckt ein WLAN-Modul der Firma Broadcom in dem Notebook. Das Modul unterstützt die Standards 802.11 b/g/n. Das Broadcom-Modul enthält auch gleichzeitig den Bluetooth-Chip. Verbindung mit drahtgebundenen Netzwerken nimmt das Gerät per Gigabit-Ethernet-Chip auf. Lenovo verbaut hier einen Chip der bekannten Realtek  RTL8168/8111-Familie.  Auch eine Webcam hat Lenovo dem Notebook spendiert. Diese sitzt im Displayrahmen, umgeben von zwei Mikrofonen.

Sicherheit 

Die Menge an Sicherheitsfunktionen fällt für ein Business-Notebook recht mager aus. Lenovo liefert das Gerät mit einem Fingerabdrucklesegerät aus. Aber nicht jede Variante des Thinkpad Edge 535 kommt einem solchen Fingerabdrucklesegerät. Das Lesegerät lässt sich mit der vorinstallierten Software Authentec TrueSuite nutzen. Diese ermöglicht es, den Zugang zu Windows, aber auch zu Internetdiensten per Fingerabdruck zu sichern. Auch der obligatorische Anschluss für ein Kensington-Schloss ist vorhanden. Ansonsten war es das mit den Sicherheitsfunktionen. TPM oder ein Smartcard-Lesegerät bietet weder das Thinkpad Edge E535 noch das Thinkpad Edge E525.

Zubehör

Die Sache mit dem Zubehör ist schnell erledigt. Außer einem Netzteil und einem Akku, findet man im Karton nur ein Poster mit einer Schnellanleitung und Garantieinformationen.

Das Gerät wird mit vorinstalliertem Windows-7-Home-Premium-Betriebssystem (64 Bit) geliefert. Eine Windows 7-DVD liegt dem Gerät nicht bei. Eine Wiederherstellung des System erfolgt mit Hilfe einer Recovery-Partition. Wer eine vollwertige Windows 7-DVD besitzen möchte, erfährt in einem unserer Newsbeiträge wie das funktioniert.

Die Menge an zusätzlicher Software ist überschaubar. Neben vielen Lenovo-Tools, dem Google-Browser Chrome und der Authentec TruSuite, sind die Progamme Corel WinDVD SE, Corel Burn.Now und DVD MovieFactory vorinstalliert.  Hier stellt sich die Frage, was solche Programme auf einem Business-Notebook zu suchen haben. Darüber hinaus bringt Windows die von den drei Programmen bereitgestellten Funktionen selbst mit.

Überdies hat eine 30-tägige Testversion von Norton Internet Security ihren Platz auf der Festplatte gefunden. Auch Microsoft Office 2010 Starter und die Windows Live Essentials sind vorinstalliert. Eine alternative Bedienoberfläche liefert Lenovo mit Simple Tap. Diese erinnert stark an die Oberfläche eines Tablet-PCs. Ob so eine Software etwas auf einem Business-Notebook zu suchen hat, ist ebenfalls fraglich. SimpleTap erweist sich als nicht sehr nützlich, sondern eher sogar lästig.

Wartung

Das Thinkpad Edge E535 bietet vorbildliche und komfortable Wartungsmöglichkeiten. Gegenüber dem Thinkpad Edge E525 stellt man hier eine deutliche Verbesserung fest. Auf der Unterseite finden sich zwei Klappen. Hinter der kleinen Klappe liegen die BIOS-Batterie und das WLAN-Modul. Hinter der großen Klappe verstecken sich der Arbeitsspeicher, die Festplatte, CPU und Kühlsystem.  Das Notebook verfügt über zwei Arbeitsspeicherbänke. Eine der zwei Bänke ist noch frei. Somit wäre ein einfaches und kostengünstiges Aufrüsten auf 8 GB möglich. Das Thinkpad Edge E535 unterstützt insgesamt bis zu 16 GB Arbeitsspeicher. Die Festplatte lässt sich bei Bedarf schnell austauschen und gegen ein anderes Modell ersetzen. Auch das optische Laufwerk lässt sich austauschen. Dazu muss nur die Halteschraube gelöst werden und schon lässt sich das optische Laufwerk aus seinem Schacht herausziehen.

Die große Verbesserung gegenüber dem Thinkpad Edge 525 stellt der volle Zugriff auf das Kühlsystem dar. Der Nutzer kann den Lüfter zwecks Reinigung einfach ausbauen. Selbst die APU ließe sich ausbauen und gegen ein anderes Modell ersetzen. Hier ein Lob an Lenovo.

Garantie

Lenovo stattet das Gerät mit einer 12-monatigen Bring-In-Garantie aus. Der Kunde schickt das Notebook im Fall eines Defektes direkt an Lenovo. Dieser Zeitraum ist heutzutage oftmals üblich. Bei einem Business-Gerät hätte man aber einen Garantie-Zeitraum von mindestens 24 Monaten erwartet. Lenovo bietet die Möglichkeit den Garantizeitraum zwei bzw. drei Jahre zu erweitern. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 50 Euro bzw. 70-90 Euro. Eine dreijährige Vor-Ort-Garantie schlägt mit etwa 120 Euro zu Buche.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Lenovo liefert eine gewohnt gute Chiclet-Tastatur (Lenovo-Bezeichnung: Accu-Type). Der Druckpunkt ist gut erkennbar und die Tasten verfügen über einen angenehmen Hub. Die Tastatur gleicht der Tastatur des Thinkpad Edge E525. Lediglich die Pfeiltasten sowie die Bildlauf-Tasten wurden vergrößert. Das macht sich positiv bemerkbar, denn beim Thinkpad Edge E525 sind diese arg klein ausgefallen. Auch der Untergrund der Thinkpad Edge 535-Tastatur wurde aus glänzendem Kunststoff gefertigt. Hier sammeln sich mit der Zeit schwer zu entfernende Fingerabdrücke. Laut Lenovo ist die Tastatur vor Spritzwasser geschützt. Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht.

Touchpad und Trackpoint

Lenovo setzt beim Thinkpad Edge 535 auf ein Clickpad mit den Maßen 9,2 cm x 6,5 cm. Ein Clickpad stellt ein Touchpad dar, das ohne separate Maustasten auskommt. Das gesamte Clickpad ist eine einizige große Taste. Wird im unteren Bereich des Pads ein Klick ausgeführt, interpretiert das Clickpad diesen -  je nach Fingerpostion - als Klick der linken bzw. rechten Maustaste. Die Oberfläche des Clickpads ist mit sehr kleinen Noppen besetzt. Der Finger gleitet problemlos über diese leicht angeraute Oberfläche. Das Touchpad ist zudem multitouch-fähig und ermöglicht eine Gestensteuerung à la Zoomen per Zwei-Finger-Geste. Das Clickpad verfügt über einen festen und klar erkennbaren Druckpunkt.

Als Alternative zum Touchpad bietet das Thinkpad Edge 535 einen Trackpoint zur Steuerung des Mauszeigers an. Dieser ermöglicht ein schnelles und doch präzises Bewegen des Mauszeigers. Die zugehörigen Maustasten sitzen direkt oberhalb des Touchpads.

Übersicht.
Übersicht.
Die Tastatur kommt ohne Hintergrundbeleuchtung.
Die Tastatur kommt ohne Hintergrundbeleuchtung.
Lenovo verbaut ein Clickpad.
Lenovo verbaut ein Clickpad.
Auch ein Trackstick ist vorhanden.
Auch ein Trackstick ist vorhanden.

Display

Wie wir testen - Display

Unsere Testgerät ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display bestückt. Die Auflösung des durch LEDs beleuchteten Displays liegt bei 1368 x 768 Bildpunkten. In Sachen Helligkeit hat sich das Thinkpad Edge 535 gegenüber dem Thinkpad Edge 525 stark verbessert. Mit durchschnittlich 259 cd/m² (Thinkpad Edge 525: 210,3 cd/m²) besitzt das Display eine ausreichende Helligkeit. Auch die Helligkeitsverteilung konnte mit 89 Prozent (Thinkpad Edge 525: 67 Prozent) klar verbessert werden.

Laut der Lenovo-Webseite ist das Thinkpad Edge 535 auch mit anderen Bildschirmen erhältlich. So soll es Displays mit glänzender Oberfläche und/oder höherer Auflösung (1600 x 900 Bildpunkte) geben. Zum Zeitpunkt des Tests konnten wir keine entsprechend ausgerüsteten Modelle ausfindig machen. Grundsätzlich wäre ein Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten sehr interessant für ein Business-Notebook. Das entsprechende Panel hatten wir bereits in der Intel-Varianten Thinkpad E530 im Test.

249
cd/m²
254
cd/m²
248
cd/m²
256
cd/m²
275
cd/m²
263
cd/m²
251
cd/m²
278
cd/m²
257
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 278 cd/m²
Durchschnitt: 259 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 275 cd/m²
Schwarzwert: 2.24 cd/m²
Kontrast: 123:1
Thinkpad Edge E535 vs. sRGB
Thinkpad Edge E535 vs. sRGB
Thinkpad Edge E535 vs. AdobeRGB
Thinkpad Edge E535 vs. AdobeRGB

Die Verbesserung der Helligkeit und der Ausleuchtung des Displays gegenüber dem im Thinkpad Edge 525 verbauten Display, nivelliert Lenovo durch fast schon katastrophale Messergebnisse in den Bereichen Schwarzwert und Kontrast. Das Thinkpad Edge 525 besitzt mit 1.59 cd/m² schon einen schlechten Schwarzwert. Beim Thinkpad Edge 535 legt Lenovo mit 2,24 cd/m² noch eine Schippe drauf. Entsprechend niedrig fällt der Kontrastwert mit 123:1 (Thinkpad Edge 525: 142:1) aus. Schwarze Bildinhalte verkommen auf dem Display zu einem grauen Brei. Grundsätzlich wirkt das ganze Bild etwas blass.
Auch die Farbräume sRGB und AdobeRGB kann das Display nicht abbilden. Das stellt für den Normalanwender aber kein Problem dar, denn diese Farbräume sind nur für professionelle Grafikbearbeitung wichtig.

Das Thinkpad Edge E535 im Außeneinsatz.
Das Thinkpad Edge E535 im Außeneinsatz.

Die Helligkeit des Displays reicht für den Einsatz im Freien locker aus. Durch die matte Oberfläche bleibt man von störenden Reflexionen verschont. Nur der geringe Kontrast erschwert den Außeneinsatz etwas. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.

Blickwinkel Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE
Blickwinkel Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE

Verändert man den vertikalen Blickwinkel auf das Display, bricht das Bild schnell. Im horizontalen Bereich zeigt sich das Display deutlich stabiler. Selbst wenn das Notebook um neunzig Grad gedreht wird, erkennt man noch den Bildschirminhalt. Der Bildschirm dunkelt lediglich etwas ab.

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Lenovo bewirbt das Thinkpad Edge E535 als "Leistungsstarkes Notebook für kleine und mittlere Unternehmen". Entsprechend hat man die Komponenten ausgelegt. Ein Multimedia-Notebook oder gar ein Spiele-Notebook bekommt man hier nicht. Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Ausstattungsvarianten des Thinkpad Edge E535. Diese unterscheiden sich in der verbauten APU, der Menge an Arbeitsspeicher, der Festplatte. Darüber hinaus gibt es auch Varianten, die neben der in der APU integrierten GPU eine zusätzliche, dedizierte GPU (AMD Radeon HD 7670M) besitzen. Diese Varianten des Thinkpad Edge 535 meistern auch aktuelle Computerspiele.
In puncto erweiterter Multimedia-Features ist auch die Intel-Version Edge E530 einen Blick wert, wo beispielsweise mit der GT 630M eine GPU der Mittelklasse zum Einsatz kommt.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo CPUZ
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HWInfo
Systeminformationen Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE

Prozessor

Lenovo stattet das Thinkpad Edge E535 mit einer APU (Accelerated Processing Unit; eine Kombination aus CPU und GPU) der Firma AMD aus. Diese trägt die Bezeichnung AMD A8-4500M. Der CPU-Teil der APU besteht aus einem Vierkernprozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,9 GHz arbeitet. Die Geschwindigkeit kann auf 2,8 GHz erhöht werden (AMD Turbo Core).

Leider konnten wir eine Geschwindigkeit von 2,8 GHz praktisch nie registrieren. Nichtsdestotrotz machte das Thinkpad Edge 535 regen Gebrauch vom Turbo. Während des Idle- und Office-Betriebs liefen alle vier Prozessorkerne permanent mit 2,3 GHz. Ähnlich sah es bei den Cinebench-Tests aus. Auch hier liefen alle Prozessorkerne weitgehend konstant mit 2,3 GHz. Gelegentlich wurde die Geschwindigkeit einzelner Kerne auf 1,8-1,9 GHz gesenkt. Die Cinebench-Ergebnisse enttäuschen etwas, denn sie liegen auf dem Niveau - teilweise sogar darunter - der AMD A6-3410MX-APU (z. B. im Samsung Serie 3 305V5A-S01DE) aus der Vorgängergeneration (Llano). Wäre die volle Turbo-Geschwindigkeit verfügbar, wären bessere Ergebnisse erreicht worden. Lediglich in den GPU-lastigen GL-Tests überzeugt die A8-4500M-APU. Ähnlich fällt der Vergleich mit dem Thinkpad Edge 525 aus. In den Singlethread- und GL-Tests schneidet das Thinkpad Edge 535 besser ab. Die Multthread-Tests entscheidet das Thinkpad Edge 525 für sich.
Gegen das Thinkpad Edge E530 (i5-2450M/GT630M) hat das Thinkpad Edge 535 keine Chance. Die CPU und die GPU des Thinkpad Edge spielen in einer anderen Leistungsklasse. Die Konkurrenz im Intel-Lager liegt im Bereich der aktuellen Pentium-Prozessoren. Die Singlethread-Testergebnisse des A8-4500M liegen unter denen eines Intel Pentium B960. In den Multithread-Tests liegen die AMD-APU und der Intel Pentium B960 etwa auf Augenhöhe

Während unseres Volllasttests (Prime95 und Furmark laufen parallel) im Netzbetrieb schwankte die Geschwindigkeit der CPU stark. Die Geschwindigkeit hat sich grob bei 1,4 GHz eingependelt mit ständigen, kurzen Abweichungen einzelner Kerne nach unten und nach oben (zwischen 405 MHz und 2,3 GHz). Die Geschwindigkeit der GPU pendelte zwischen 500 und 655 MHz. Im Akkubetrieb liefen alle vier Prozessor-Kerne konstant mit einer Geschwindigkeit von 1,9 GHz. Die GPU hingegen wurde auf 335 MHz gethrottelt.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1776
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4942
Cinebench R10 Shading 32Bit
4519
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2404 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6827 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4660 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.76 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
16.82 fps
Hilfe

System Performance

Laut Windows 7-Leistungsindex stellt der Grafikchip in Bezug auf die Desktopleistung die schwächste Komponente des Systems dar. Im Alltagsbetrieb fällt eher die Festplatte negativ auf. Das Starten von Anwendungen bzw. Installationsroutinen und das Aufrufen von Dateien dürfte flüssiger verlaufen. Die Ergebnisse in den PC Mark-Tests liegen auf dem Niveau der APUs (AMD A6-3410MX, Samsung Serie 3 305V5A-S01DE) der Vorgängergeneration (Llano). Bessere Ergebnisse wären möglich gewesen. Auch an dieser Stelle macht sich das Fehlen der vollen Turbogeschwindigkeit bemerkbar, denn auch während der PCMark-Tests arbeitete die CPU nie mit Geschwindigkeiten über 2,3 GHz. Das Thinkpad Edge 525 konnte geschlagen werden. Auch in Sachen Systemleistung kann das Thinkpad Edge 535 gegen das Thinkpad Edge 530 nicht gewinnen. Die Kombination aus Core i5-Prozessor, Nvidia-GPU und einer etwas schnelleren Festplatte, liefert in den PC Mark-Tests deutlich bessere Ergebnisse (+30% PCMark 7).

4.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.9
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.1
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage4743 Punkte
PCMark 71667 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

HD Tune
HD Tune
ChrystalDiskMark
ChrystalDiskMark

Lenovo hat dem Thinkpad Edge E535 eine Festplatte aus der Scorpio Blue-Serie von Western Digital spendiert. Die Festplatte bietet eine Speicherkapazität von 750 Gigabyte und arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die durchschnittliche Zugriffsgeschwindigkeit liegt mit 66,2 MB/s im Mittelfeld. Die Zugriffszeit liegt mit 19.3 ms in einer zu hohen Region. Die Ausführung von Programmen und Anwendungen geschieht ein wenig verzögert. Lenovo schützt die Festplatte mit dem eigenen Active Protection System. Ein Sensor nimmt Erschütterungen wahr und weist in einem solchen Fall (z. B. wenn das Notebook vom Schreibtisch fällt) die Festplatte an, den Lese-/Schreibkopf in die Parkposition zu setzen. Dadurch soll eine Beschädigung der Festplatte und somit der Verlust der darauf enthaltenen Daten vermieden werden.

Die Festplatte scheint für ein Business-Notebook deutlich überdimensioniert zu sein. Hier hätte Lenovo das Augenmerk vermehrt auf die Geschwindigkeit legen sollen. Eine Festplatte, die mit 7200 Umdrehungen/Minute arbeitet, würde man eher erwarten. Eventuell auch eine kleine Solid State Disk.

WDC Scorpio Blue WD7500BPVT-08HXZT3
Minimale Transferrate: 37 MB/s
Maximale Transferrate: 78.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 66.2 MB/s
Zugriffszeit: 19.3 ms
Burst-Rate: 59 MB/s

Grafikkarte

Der GPU-Teil der AMD A8-4500M-APU trägt die Bezeichnung AMD Radeon HD7640G. Es handelt sich hierbei um einen Grafikchip aus der Einsteigerklasse. Er unterstützt DirectX 11 und das Shadermodell 5.0. Der Chip arbeitet regular mit Geschwindigkeiten zwischen 500 und 655 MHz. Die Geschwindigkeit kann aber auch unter diesen Bereich gesenkt werden. So läuft die GPU im Idle-Betrieb mit 200 MHz. Die Ergebnisse der 3D Mark-Tests liegen auf dem Niveau des Einsteigerchips anderer Hersteller - z. B. Intel HD Graphic 4000. Das Vorgängergerät Thinkpad Edge E525 wird in jedem Test geschlagen.

Während unseres Volllasttests im Netzbetrieb lief die GPU meistens mit der vollen Geschwindigkeit von 655 MHz. Immer wieder mal wurde die Geschwindigkeit kurzfristig auf 500 MHz gesenkt. Im Akkubetrieb wurde die Geschwindigkeit dauerhaft auf 335 MHz gesenkt.

Die GPU ist aber nicht nur aufgrund ihrer 3D-Leistung interessant, sondern auch wegen des integrierten Videodecoders (AMD UVD3-Decoder). Dieser übernimmt die Hauptarbeit bei der Videowiedergabe. Diese Aufgabe erledigt der Decoder sehr gut.  Wir haben ein Testvideo (Full HD-Auflösung, H.264) abgespielt und dabei die Prozessorauslastung beobachtet. Diese lag unterhalb von 25 Prozent. Bei der Wiedergabe von Youtube-Videos der gleichen Qualitätsstufe stieg die Auslastung auf bis zu 40 Prozent.

3D Mark
3DMark 0312550 Punkte
3DMark 057907 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
4208 Punkte
3DMark Vantage2592 Punkte
3DMark 11728 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bei Notebooks der Thinkpad-Serien handelt es sich primär um Arbeitsgeräte. Die Spieleperformance ist hier zweitrangig. Entsprechend fallen auch die Testergebnisse aus. Die von uns getesteten Spiele können in niedriger Auflösung und niedriger Qualitätsstufe flüssig gespielt werden. Bei höheren Auflösungen und/oder Qualitätseinstellungen beginnt das Ruckeln. Verglichen mit dem Thinkpad Edge 525 haben sich die Frameraten der getesteten Spiele deutlich verbessert. Wer ab und an ein Computerspiel spielen möchte, sollte sich die Thinkpad Edge E535-Variante mit dediziertem Grafikchip genauer anschauen.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 109.123.0414.97fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 47.521.08fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 28.3616.6611.59fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Lenovo liefert mit dem Thinkpad Edge E535 - wie auch schon mit dem Thinkpad Edge E525 - ein Notebook ab, das über den gesamten Lastbereich recht leise arbeitet. Im Idle-Betrieb messen wir eine Lautstärke von knapp 32 dB, unter Volllast steigt der Wert auf 33,5 dB. Lediglich der DVD-Brenner erreicht mit 35,8 dB höhere Lautstärkebereiche. Da das optische Laufwerk selten benutzt wird, ist die Lautstärke vernachlässigbar.

Lautstärkediagramm

Idle 31.7 / 31.8 / 32 dB(A)
HDD 32.7 dB(A)
DVD 35.8 / dB(A)
Last 32.1 / 33.5 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Thinkpad Edge E535 im Stresstest.
Das Thinkpad Edge E535 im Stresstest.

Während des Idle-Betriebs lagen die Temperaturen durchweg im grünen Bereich. Das Notebook erreichte sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite Temperaturen zwischen 29 und 36.5 Grad Celsius. Diese Temperaturen erlauben ein angenehmes Arbeiten und man kann das Gerät problemlos auf den Oberschenkeln abstellen. Unter Volllast stiegen die Temperaturen moderat auf Werte zwischen 33 und 40 Grad Celsius - je nach Messpunkt. An den Messpunkten über und unter dem Kühlkörper konnten wir Temperaturen über 40 Grad Celsius messen. Die Temperatur der Handballenablage lag auch unter Vollast bei dreißig Grad Celsius. Ein angenehmes Arbeiten ist somit in jedem Lastbereich möglich.

Die Arbeitsgeschwindigkeit der CPU schwankte während des Volllasttests stark. Sie pendelte sich bei 1,4 GHz ein - mit großen Sprüngen nach unten und nach oben. Die Temperatur hat sich nach einer Stunde Volllast bei 65-67 Grad Celsius eingependelt.

Max. Last
 46.1 °C37 °C33.3 °C 
 46.3 °C38.6 °C33.5 °C 
 37.6 °C35.5 °C33.6 °C 
Maximal: 46.3 °C
Durchschnitt: 37.9 °C
36.8 °C35 °C40.2 °C
32.6 °C37.2 °C43 °C
32 °C37.4 °C38.7 °C
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 37 °C
Netzteil (max.)  53.9 °C | Raumtemperatur 26 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Obwohl es sich bei dem Thinkpad Edge 535 um ein Office- und Businessgerät handelt, klingen die Lautsprecher gar nicht mal schlecht. Wir haben schon deutlich schlechteren Lautsprechern zuhören dürfen. Verglichen mit dem Thinkpad Edge 525 ist eine Verbesserung festzulegen. Der beim Thinkpad Edge 525 bemängelte blecherne Sound ist nicht zu hören. Insgesamt klingt der Ton etwas voller, voluminöser. Bässe sind aber auch beim Thinkpad Edge E535 nicht zu hören.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Verbauchswerte des Thinkpad Edge 525 im Idle-Betrieb kann das Thinkpad Edge E535 halten. Unter mittlerer Last genehmigt sich das Thinkpad Edge 535 aber 8 Watt mehr als das Thinkpad Edge 525. Unter Volllast sind es nur 2 Watt mehr. Grundsätzlich liefert das Thinkpad Edge 535 mehr Leistung bei weitgehend gleichem Energiebedarf. Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil stößt dabei niemals an seine Leistungsgrenzen.
Auch der Vergleich mit dem Thinkpad Edge E530 fällt für das Thinkpad E535 positiv aus. Im Idle-Betrieb liegen die Leistungsaufnahmen auf einem Niveau (E530 mit Intel HD 3000 per Nvidia Optimus). Sobald den Notebooks die volle Leistung abverlängt wird, benötigt das Thinkpad Edge 530 mehr Leistung. Das ist nicht verwunderlich. Schließlich steckt in dem Thinkpad Edge eine dedizierte GPU (Nivdia GeForce GT 630M).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.4 Watt
Idle 8.1 / 11.4 / 11.6 Watt
Last 40.6 / 49.8 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Lenovo verspricht für das Thinkpad Edge E535 Akkulaufzeiten bis zu 8 Stunden. Das Versprechen hält Lenovo ein. Im Idle-Betrieb hält das Gerät 8:26 h durch. Das Thinkpad Edge E525 bzw. Thinkpad Edge E530 schafft eine Laufzeit von 6:24 h bzw. 6:41 h. Wir testen den Idle-Betrieb mit dem Battery Eater Reader Test. Dabei wird der Bildschirm mit minimaler Helligkeit betrieben, das Energiesparprofil wird aktiviert und die Funkmodule (WLAN, Bluetooth) werden deaktiviert.

Unter Last kommen das Thinkpad Edge E525 und das Thinkpad Edge E535 auf eine identische Laufzeit von 1:31 h. Das Thinkpad Edge 530 bringt es hier nur auf eine Laufzeit von 1:05 h. Im Lasttest absolviert das Notebook den Battery Eater Classic Test. Hierbei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Eine einzige Akkuladung hielt den WLAN-Test 4:48 h lang am Laufen. Die Laufzeit des Thinkpad Edge 525 liegt 9 Minuten darunter. Das Thinkpad Edge 530 landet bei einer Laufzeit von 4:03 h. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch per Skript im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Dabei ist das Energiesparprofil aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt.

Auf eine Laufzeit von 3:46 h bringt es das Thinkpad Edge 535 im DVD-Test. Das genügt, um zwei lange Spielfilme anzuschauen. Das Thinkpad Edge 525 bzw. Thinkpad Edge 530 bringt es auf eine Laufzeit von 3:24 h bzw. 3:11. Für den DVD-Test werden die Funkmodule ausgeschaltet und das Display auf maximale Helligkeit gesetzt. Es wird das Energiesparprofil oder ein höheres Profil (falls die DVD nicht flüssig abgespielt wird) genutzt.

Insgesamt bietet das Thinkpad Edge 535 eine bessere Laufzeit als sein Voränger und sein Bruder. Noch etwas mehr Laufzeit kann man aus dem Gerät holen, indem man einen Akku mit größerer Speicherkapazität einsetzt. Lenovo führt einen entsprechenden Akku (0A36311) im Programm. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 62 Wh. Die Laufzeiten sollten mit diesem Akku um etwa 25 Prozent ansteigen.  Der Akku kostet aktuell 80 - 100 Euro.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 26min
Surfen über WLAN
4h 48min
DVD
3h 46min
Last (volle Helligkeit)
1h 31min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE.
Das Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE.

Das Thinkpad Edge 535 hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck - das eint das Gerät mit seinem Vorgänger Thinkpad Edge E525. Lenovo bietet hier ein Arbeitsgerät in einem robusten Gehäuse. Die Anwendungsleistung reicht für den Office-Betrieb locker aus. Zudem arbeitet das Gerät immer leise. Das Display besitzt eine matte Oberfläche und verfügt über eine recht hohe Bildhelligkeit. In Sachen Wartungsmöglichkeiten zeigt sich das Gerät vorbildlich. Auch die Eingabegeräte sind von guter Qualität. Wer in dieser Liste die eigenen Anforderungen für ein Notebook wiederfindet, wird mit dem Thinkpad Edge 535 zufrieden sein.

Aber das Gerät besitzt auch negative Eigenschaften. So verbaut Lenovo ein zwar sehr helles, aber gleichzeitig auch sehr kontrastarmes Display. Sollen auf einem Notebook regelmäßig Filme/Serien geschaut werden, dann macht das mit diesem Display keinen Spass. Dazu kommt die nicht immer überzeugende Verarbeitung (Akku klappert). Die Marke Thinkpad verbindet man mit hoher Qualität. Die maximal mögliche CPU-Leistung steht nicht zur Verfügung. Dazu gesellt sich eine Festplatte, die viel Speicherplatz bietet, aber nur eine durchschittliche Geschwindigkeit bietet. Eine solche Festplatte benötigt man in einem Business-Notebook nicht. Hier hat Geschwindigkeit Priorität. Eine überlegtere Auswahl bei Festplatte und Display hätte das Notebook deutlich besser darstehen lassen können.

Wer unter den Thinkpad Edge 535-Modellen nicht das passende Gerät findet, kann auf das Thinkpad Edge 530 mit Intel-CPU ausweichen, das ohne dedizierte Grafik in vergleichbaren Preisbereichen zu finden ist. Alternativ bieten viele Notebookhersteller Konkurrenzmodelle, die preislich auf dem Niveau des Thinkpad Edge 535 liegen (Samsung 300E5A, Dell Vostro 3555,...).

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Im Test: Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE

Datenblatt

Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, DDR3
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 7640G, Kerntakt: 655 MHz, Speichertakt: 800 MHz
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LTN156AT24401, spiegelnd: ja
:: Festplatte
WDC Scorpio Blue WD7500BPVT-08HXZT3, 750 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
AMD Hudson-2 High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Kombo, Card Reader: SD, MMC, MS, MS Pro, xD, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Erschütterungssensor,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11n (a b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GT50N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31 x 377 x 245
:: Gewicht
2.4 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: Ja, Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet (Accu-Type), Tastatur-Beleuchtung: nein, Chrome, Authentec TruSuite, Corel WinDVD SE, Corel Burn.Now, DVD MovieFactory, orton Internet Security (30-tägige Testversion), Microsoft Office 2010 Starter, Windows Live Essentials, 12 Monate Garantie

 

Der DVD-Brenner liest und beschreibt jeder Art von DVD bzw. CD.
Der DVD-Brenner liest und beschreibt jeder Art von DVD bzw. CD.
Er besitzt eine Kapazität von 48 Wh.
Er besitzt eine Kapazität von 48 Wh.
Der Akku wiegt 296 Gramm.
Der Akku wiegt 296 Gramm.
...und kann maximal eine Leistung von 65 Watt liefern.
...und kann maximal eine Leistung von 65 Watt liefern.
Das Netzteil besitzt die Außemaße 10,3 cm x 4,2 cm x 2,7 cm...
Das Netzteil besitzt die Außemaße 10,3 cm x 4,2 cm x 2,7 cm...
Vorbildlich: Der Kühler lässt sich leicht reinigen.
Vorbildlich: Der Kühler lässt sich leicht reinigen.
Zwei Schrauben lösen und schon kann man die Festplatte entnehmen.
Zwei Schrauben lösen und schon kann man die Festplatte entnehmen.
Zwei Arbeitsspeicherbänke sind vorhanden.
Zwei Arbeitsspeicherbänke sind vorhanden.
Das Thinkpad Edge 535 bietet sehr gute Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten.
Das Thinkpad Edge 535 bietet sehr gute Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten.
Die kleine Wartungsklappe deckt die BIOS-Batterie und das WLAN-Modul ab.
Die kleine Wartungsklappe deckt die BIOS-Batterie und das WLAN-Modul ab.
Die Webcam wird von zwei Mikrofonen umringt.
Die Webcam wird von zwei Mikrofonen umringt.
Der Zugang zum System lässt sich per Fingerabdruck absichern.
Der Zugang zum System lässt sich per Fingerabdruck absichern.
Das Tasten haben einen angenehmen Hub.
Das Tasten haben einen angenehmen Hub.
Es ließe sich durch Lösen der Schraube entfernen und gegen ein anderes Laufwerk austauschen.
Es ließe sich durch Lösen der Schraube entfernen und gegen ein anderes Laufwerk austauschen.
Leichte Verarbietungsmängel sind erkennbar.
Leichte Verarbietungsmängel sind erkennbar.

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Pro

+Drei USB-3.0-Schnittstellen
+Gute Tastatur
+Immer leise
+Gute Akkulaufzeiten
 

Contra

-Schlechtes Display
-Der CPU-Turbo wird nicht voll ausgenutzt
-CPU-Throttling unter voller Last

Shortcut

Was uns gefällt

Die guten Eingabegeräte und die drei USB-3.0-Schnittstellen.

Was wir vermissen

Ein kontrastreicheres Display.

Was uns verblüfft

Dass Lenovo den CPU-Teil der APU nicht mit voller Turbogeschwindigkeit arbeiten lässt.

Die Konkurrenz

Konkurrenten des Geräts sind der eigene Vorgänger (Thinkpad Edge E525) und - in eingeschränktem Maße - der Bruder mit Intel-Innereien (Thinkpad Edge E530). Office Geräte anderer Hersteller: Topliste Office

Bewertung

Lenovo Thinkpad Edge E535-NZR5BGE
17.08.2012 v3
Sascha Mölck

Gehäuse
82%
Tastatur
85%
Pointing Device
84%
Konnektivität
71%
Gewicht
82%
Akkulaufzeit
86%
Display
67%
Leistung Spiele
66%
Leistung Anwendungen
87%
Temperatur
78%
Lautstärke
91%
Auf- / Abwertung
81%
Durchschnitt
80%
81%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sascha Mölck (Update: 11.02.2014)