Test Nexoc B510 Notebook

Sascha Mölck, 26.11.2012

Business by Nexoc. Mit dem B510 hat Nexoc ein echtes Business-Notebook mit Dockinganschluss, TPM und mattem Display im Angebot. Ob das Gerät mit den Business-Modellen der bekannten Konkurrenten mithalten kann, verrät unser Test.

Nexoc selbst stellt keine Notebooks her, sondern verkauft unter eigenem Label Notebooks, die auf Barebones asiatischer Hersteller basieren. Das B510 ist individuell konfigurierbar und somit in unzähligen Ausstattungsvarianten zu haben. Dazu später mehr. Als Grundlage für das B510 verwendet Nexoc den W255CEW-Barebone der Firma Clevo. Unser Testgerät ist mit einem Intel Core i5-3360M Prozessor (Zweikern-CPU) bestückt. Diesem stehen acht Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Die Intel HD Graphics 4000 GPU bringt die Inhalte auf den Bildschirm. Eine 256 GB fassende Solid State Disk und ein DVD-Brenner finden sich ebenfalls an Bord des Notebooks.

Zur Einordnung des Notebooks ziehen wir die Konkurrenten Fujitsu Lifebook E782 (Intel Core i5-3360M, Intel HD Graphics 4000) und Dell Latitude E5530 (Intel Core i5-3360M, Intel HD Graphics 4000) heran.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Gehäuse des B510 besteht komplett aus Kunststoff. Hier bieten das Lifebook E782 und das Latitude E5530 mehr. Die Deckelrückseiten beider Geräte setzen sich aus Metall (E782: Magnesium, E5530: Aluminium) zusammen. Die Rückseite des Deckels und die Oberseite der Baseunit des B510 sind in der Farbe Anthrazit gehalten. Die Oberflächen der Deckelrückseite und der Handballenablage besitzen eine texturierte Oberfläche, die sich recht resistent gegenüber Fingerabdrücken zeigt. Diese Textur kann man als "gebürsteten Kunststoff" bezeichnen. Die Unterseite der Baseunit sowie der Displayrahmen sind aus schwarzem Plastik gefertigt. Das Nexoc Gerät kommt fast ausschließlich mit matten Oberflächen daher. Lediglich der Displayrahmen glänzt. Der ganzen Farb- und Oberflächenwahl merkt man an: Das B510 ist ein Arbeitsgerät. Die Farb- und Materialwahl gefallen uns bei den beiden Konkurrenten deutlich besser - aber das ist Geschmackssache.

Das Gehäuse hinterlässt einen robusten Eindruck. Auf Druck gibt die Basiseinheit nur minimal nach. Auch die Verwindungssteifheit ist zufriedenstellend. Greift man das aufgeklappte Gerät an den vorderen Ecken der Baseunit, kann man es nur minimal verwinden. Beim Deckel hingegen sieht es nicht ganz so gut aus: Er ist mit wenig Kraftaufwand verwindbar. Von seinen beiden Scharnieren wird er sehr fest in Position gehalten. Für eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels sind die Scharniere aber zu straff eingestellt.

Optisch nüchtern und funktionell gehalten - das Nexoc B510.
Optisch nüchtern und funktionell gehalten - das Nexoc B510.
Die Deckelrückseite zeigt sich recht resistent gegen Fingerabdrücke.
Die Deckelrückseite zeigt sich recht resistent gegen Fingerabdrücke.
Zwei Wartungsklappen sind vorhanden.
Zwei Wartungsklappen sind vorhanden.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Die Anschlüsse des Nexoc B510 und des Latitude gleichen sich weitgehend. Das B510 verfügt aber über mehr USB-3.0-Steckplätze als das Dell Notebook. Als einziges der drei Vergleichsgeräte besitzt das Lifebook E782 einen Displayport. Die Notebooks von Dell und Nexoc verfügen über einen HDMI-Anschluss. Wer ein mit einer seriellen Schnittstelle ausgestattetes Notebooks benötigt, für den ist das Fujitsu Gerät die erste Wahl.

linke Seite: Netzanschluss, VGA-Ausgang, eSATA, 3x USB 3.0, HDMI, ExpressCard-Steckplatz, Speicherkartenlesegerät (SD (SDHC, SDXC, miniSD), MMC, RSMMC, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick PRo Duo)
linke Seite: Netzanschluss, VGA-Ausgang, eSATA, 3x USB 3.0, HDMI, ExpressCard-Steckplatz, Speicherkartenlesegerät (SD (SDHC, SDXC, miniSD), MMC, RSMMC, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick PRo Duo)
rechte Seite: DVD-Brenner, USB 2.0, Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang
rechte Seite: DVD-Brenner, USB 2.0, Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang

Docking

Das Nexoc B510 besitzt einen Dockinganschluss. Die passende Dockingstation (DS200) liegt unserem Testgerät bei. Insgesamt hinterlässt diese einen guten Eindruck. Das Notebook sitzt fest und lässt sich durch einen großen Metallhebel problemlos entdocken. Die Docking-Station ist zu einem Preis von 116,50 Euro zu haben. Alternativ ist die Dockingstation mit eingebauter 1-Terabyte-Festplatte zu bekommen. Der Preis liegt dann bei 193,73 Euro. Auch für das Lifebook E782 und das Latitude E5530 sind Dockingstationen verfügbar. Die Preise beginnen bei etwa 100 Euro (Fujitsu) bzw. 110 Euro (Dell). 

Rückseite: Steckplatz für ein Kensington Schloß, USB 3.0, DVI, HDMI, VGA, serielle Schnittstelle, Netzwerk, Netzanschluss, 3x Audio, 3x USB 2.0
Rückseite: Steckplatz für ein Kensington Schloß, USB 3.0, DVI, HDMI, VGA, serielle Schnittstelle, Netzwerk, Netzanschluss, 3x Audio, 3x USB 2.0
rechte Seite: 3x USB 3.0
rechte Seite: 3x USB 3.0

Kommunikation

Sowohl der Gigabit-Ethernet-Chip (82579V) als auch das WLAN-Modul (Centrino Advanced-N 6235) stammen von der Firma Intel. Das WLAN-Modul unterstützt die WLAN-Standards 802.11a/b/g/n. Ein Bluetooth-4.0-Chip findet sich ebenfalls auf dem WLAN-Modul. Um auch unterwegs eine Verbindung mit dem Internet herstellen zu können, kann zu dem Gerät ein UMTS-Modul von Huawei (EM770W) hinzugekauft werden. Der Aufpreis beträgt knapp 82 Euro. Es unterstützt Downloadgeschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbits/s (HSDPA) und Updloadgeschwindigkeiten bis zu 5,76 Mbit/s (HSUPA). Das sind selbstverständlich theoretische Werte, die vom Ausbau bzw. der Auslastung des Mobilfunknetzes am jeweiligen Standort abhängen. Um an Videokonferenzen teilnehmen oder Videotelefonate führen zu können, steckt eine 1,3-MP-Webcam im Displayrahmen.

Sicherheit 

Zur physischen Sicherung des Notebooks findet sich auf der Hinterseite ein Steckplatz für ein Kensington-Schloss. Mit dem eingebauten Fingerabdrucklesegerät lässt sich der Zugang zum System bzw. zu Internetdiensten sichern. Auch können Dateien verschlüsselt werden. Die für diese Aufgaben notwendige Software ist mit Authentec TrueSuite und KeepSafe bereits vorinstalliert. Auch ein Trusted Platform Module (TPM 1.2) steckt in dem B510.

Zubehör

Der Versandkarton des B510 enthält eine Kurzanleitung und eine CD mit dem Brennprogramm Nero 10 Essentials. Mehr Zubehör gibt es nicht.

Betriebssystem

Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem Windows 7 Home Premium (64 Bit) geliefert. Alternativ stehen die Varianten 'Professional' und 'Ultimate' zur Auswahl. Das B510 ist auch mit Windows 8 bzw. Windows 8 Pro oder aber komplett ohne Betriebssystem zu haben. Eine Recovery Partition ist nicht vorhanden. Wer das System neu aufsetzen oder eine andere Festplatte in das Notebook einbauen möchte, muss vorher ein Abbild der Windows Installation anlegen. Nutzer von Windows 7 haben alternativ die Möglichkeit, eine vollwertige Windows-7-DVD zu erstellen. Wie das funktioniert, zeigen wir in einem unserer Newsbeiträge.

Wartung

In Sachen Wartungsmöglichkeiten zeigt sich das Nexoc B510 vorbildlich. Hinter einer kleinen Wartungsklappe sitzt die Festplatte. Ein Tausch wäre sehr leicht zu bewerkstelligen. Hinter der großen Wartungsklappe verbergen sich der Arbeitsspeicher, der Prozessor, WLAN- und UMTS-Modul sowie die BIOS-Batterie. Das Gerät verfügt über zwei Arbeitsspeicherbänke. Unser Testgerät ist mit zwei Vier-Gigabyte-Modulen ausgestattet. Das Gerät unterstützt bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Man hat vollen Zugriff auf das Kühlsystem des Notebooks und kann es somit problemlos reinigen.

Garantie

Nexoc liefert das B510 mit einer 24-monatigen Bring-In-Garantie aus. Im Garantiefall müsste der Kunde das Notebook zu Nexoc schicken. Der Garantieumfang des B510 lässt sich erweitern. So kostet eine 24-monatige Pickup&Return-Garantie knapp 25 Euro. Eine Erweiterung des Garantiezeitraums auf 36 Monate schlägt mit knapp 66 Euro zu Buche.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Das Nexoc B510 kommt mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur zum Kunden. Ein Nummernblock ist vorhanden. Die Haupttasten haben eine Größe von 15 x 15 mm und besitzen eine angenehme Haptik. Die Tasten verfügen über einen mittleren Hub und einen deutlich erkennbaren Druckpunkt. Die Tastatur sitzt weitgehend fest im Gehäuse. Während des Schreibens gibt sie nur minimal im mittleren Bereich nach. Insgesamt ermöglich die Tastatur ein angenehmes Tippen.

Touchpad

Touchpad und Handballenablage gehen direkt ineinander über. Eine Begrenzung wurde nur oberhalb (in Form einer Rille) und unterhalb (durch die Maustasten) des Pads eingesetzt. Somit verfügt das Synaptics Touchpad über die gleiche Oberflächentextur ("gebürsteter Kunststoff") wie die Handballenablage. Grundsätzlich gleitet der Finger problemlos über das Pad. Wird aber mit zuviel Druck gearbeitet, bremst die Textur den Finger. Das Pad verfügt über die Außmaße 8,6 x 5 cm und ist multitouchfähig. Die verschiedenen Multitouchgesten können im Konfigurationsmenü individuell aktiviert bzw. deaktiviert werden. Unterhalb des Pads sitzen zwei Maustasten. Zwischen ihnen befindet sich das Fingerabdrucklesegerät. Die Tasten verfügen über einen kurzen Hub und einen klar fühl- und hörbaren Druckpunkt.

Eine beleuchtete Tastatur gibt es für das B510 nicht.
Eine beleuchtete Tastatur gibt es für das B510 nicht.
Das Touchpad ist multitouchfähig.
Das Touchpad ist multitouchfähig.

Display

Wie wir testen - Display

Das Nexoc Notebook ist mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet. Die native Auflösung liegt bei 1.366 x 766 Bildpunkten. Andere Displaytypen werden für das B510 nicht angeboten. Das Lifebook E782 und das Latitude E5530 sind ebenfalls mit einem WXGA-Display (1.366 x 768) zu haben. Darüber hinaus gibt es für beide Geräte noch jeweils eine Alternative: ein Full-HD-Display (1.920 x 1.080) für das Dell Gerät und ein HD+-Display (1.600 x 900) für das Lifebook. Die durchschnittliche Helligkeit des Nexoc Displays liegt mit 185,1 cd/m² im unteren Mittelfeld. Das Lifebook (197,8 cd/m²) und das Latitude (210,1 cd/m²) liegen nicht allzuweit vom B510 entfernt.

188
cd/m²
186
cd/m²
178
cd/m²
189
cd/m²
201
cd/m²
181
cd/m²
185
cd/m²
179
cd/m²
179
cd/m²
Infos
X-Rite i1Pro 2 // Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 201 cd/m²
Durchschnitt: 185.1 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 202 cd/m²
Schwarzwert: 0.6 cd/m²
Kontrast: 335:1
Ausleuchtung des Bildschirms
Nexoc B510 vs. sRGB
Nexoc B510 vs. sRGB
Nexoc B510 vs. AdobeRGB
Nexoc B510 vs. AdobeRGB

Der Schwarzwert des Displays liegt mit 0,6 cd/m² in einem guten Bereich. Der Kontrastwert von 335:1 ist nicht überragend, aber akzeptabel. Sehr schlechte Werte liefert das vergleichbare Display im Dell Notebook (1,47 cd/m², 150:1) und kann gegen das Nexoc keinen Stich setzen. An die sehr guten Werte (0,38 cd/m², 518:1) des Lifebooks reicht keiner der beiden Konkurrenten heran. Den sRGB- und den AdobeRGB-Farbraum kann das Display des B510 nicht darstellen.

Für den Außeneinsatz empfiehlt sich das Nexoc B510 trotz der matten Displayoberfläche nicht. Die Helligkeit des Displays reicht dafür nicht aus. Sollte das B510 trotzdem im Freien genutzt werden, empfiehlt sich dafür eine schattige Umgebung.

Im Bereich Blickwinkelstabilität kann das B510 nicht hervorstechen und bietet das gewohnte Bild: Eine Änderung des vertikalen Blickwinkels führt schnell zum Einbruch des Bildes. Der horizontale Blickwinkel zeigt sich großzügiger bemessen.

das Nexoc B510 im Außeneinsatz
das Nexoc B510 im Außeneinsatz
Blickwinkel Nexoc B510
Blickwinkel Nexoc B510

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Nexoc liefert mit dem B510 ein reinrassiges Business-Notebook. Der Kunde kann sich das B510 individuell auf der Nexoc Homepage zusammenstellen. So stehen beispielsweise 8 Prozessoren (von Pentium B960 bis Core i7-3520M) und 11 Festplattenmodelle zur Auswahl. Unser Testgerät kostet - ohne Dockingstation - knapp 1.078 Euro. Die günstigste Variante des B510 enthält einen Intel Pentium B960 Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher, eine 320-GB-Festplatte und einen DVD-Brenner. Diese Variante kostet etwa 576 Euro (ohne Betriebssystem).

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HWInfo
Systeminformationen Nexoc B510

Prozessor

Unser Testnotebook ist mit einem  Intel Core i5-3360M Zweikernprozessor bestückt. Hierbei handelt es sich um einen Abkömmling aus Intels Ivy-Bridge-Prozessorgeneration. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,8 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf bis zu 3,3 GHz für alle beiden Kerne und 3,5 GHz für nur einen Kern erhöht werden.

Die Cinebench-Tests durchläuft die CPU stets mit voller Geschwindigkeit. Die Testergebnisse entsprechen den Erwartungen. Das Fujitsu Lifebook E782 und das Dell Latitude E5530 liefern praktisch die gleichen Ergebnisse. Das ist kein Wunder, denn die drei Geräte verfügen über die identische CPU-GPU-Kombination.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4734
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
10178
Cinebench R10 Shading 32Bit
6095
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5971 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12624 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6121 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.3 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
19.17 fps
Hilfe
Cinebench R11.5 - OpenGL 64Bit
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
19.17 fps ∼17%
Asus B43E-VO158X
HD Graphics 3000, 2350M, Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
8.33 fps ∼8% -57%
Lenovo Thinkpad L530 2479-3BG
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
13.79 fps ∼13% -28%
Samsung 600B5B-S01DE
NVS 4200M, 2520M, Samsung SpinPoint M7 HM641JI
16.65 fps ∼15% -13%
Dell Latitude E5530
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364
17.59 fps ∼16% -8%
Fujitsu Lifebook E782
HD Graphics 4000, 3360M, Toshiba MK3261GSYN
17.62 fps ∼16% -8%
Lenovo ThinkPad T530 2429-5XG
NVS 5400M, 3520M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
28.12 fps ∼26% +47%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
28.81 fps ∼26% +50%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
3.3 Points ∼28%
Asus B43E-VO158X
HD Graphics 3000, 2350M, Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
2.2 Points ∼18% -33%
Samsung 600B5B-S01DE
NVS 4200M, 2520M, Samsung SpinPoint M7 HM641JI
2.84 Points ∼24% -14%
Fujitsu Lifebook E782
HD Graphics 4000, 3360M, Toshiba MK3261GSYN
3.24 Points ∼27% -2%
Lenovo Thinkpad L530 2479-3BG
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3.24 Points ∼27% -2%
Dell Latitude E5530
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364
3.25 Points ∼27% -2%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
3.33 Points ∼28% +1%
Lenovo ThinkPad T530 2429-5XG
NVS 5400M, 3520M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3.36 Points ∼28% +2%

System Performance

Das Nexoc B510 arbeitet sehr flink. Auch der Start von Windows 7 nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Zu verdanken sind diese Umstände der pfeilschnellen Solid State Disk. Diese sorgt zudem dafür, dass das B510 in den PC-Mark-Benchmarks weit vor dem Lifebook E782 und dem Latitude E5530 liegt. Wären diese beiden Geräte mit der gleichen SSDs augestattet, würden auch sich auch deren Ergebnisse in deutlich höheren Regionen aufhalten.

6.5
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.2
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.5
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.9
PC Mark
PCMark Vantage14064 Punkte
PCMark 74452 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
4452 Points ∼67%
Samsung 600B5B-S01DE
NVS 4200M, 2520M, Samsung SpinPoint M7 HM641JI
1908 Points ∼29% -57%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
2235 Points ∼34% -50%
Lenovo ThinkPad T530 2429-5XG
NVS 5400M, 3520M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2442 Points ∼37% -45%
Fujitsu Lifebook E782
HD Graphics 4000, 3360M, Toshiba MK3261GSYN
2578 Points ∼39% -42%
Lenovo Thinkpad L530 2479-3BG
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2842 Points ∼43% -36%
Dell Latitude E5530
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364
3002 Points ∼45% -33%
PCMark Vantage - 1024x768 Result
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
14064 Points ∼60%
Asus B43E-VO158X
HD Graphics 3000, 2350M, Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
5125 Points ∼22% -64%
Fujitsu Lifebook E782
HD Graphics 4000, 3360M, Toshiba MK3261GSYN
6676 Points ∼28% -53%
Samsung 600B5B-S01DE
NVS 4200M, 2520M, Samsung SpinPoint M7 HM641JI
6807 Points ∼29% -52%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
7604 Points ∼32% -46%
Lenovo ThinkPad T530 2429-5XG
NVS 5400M, 3520M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
8295 Points ∼35% -41%
Dell Latitude E5530
HD Graphics 4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364
8720 Points ∼37% -38%

Massenspeicher

In dem uns zur Verfügung gestellten B510 Modell arbeitet eine Solid State Disk aus dem Hause Samsung (SSD 830-CXM03B1Q). Die SSD bietet eine Speicherkapazität von 256 Gigabyte. Laut AS SSD liefert sie mit 505,5 MB/s (Lesen) und 412,92 MB/s (Schreiben) sehr gute Datenraten. Die Lesegeschwindigkeit ist auf dem Niveau vergleichbarer SSDs wie dem Nachfolgemodell SSD 840 oder der OCZ Vertex 4. Die Schreibgeschwindigkeit der SSD 830 hingegen liegt deutlich hinter den beiden anderen SSDs zurück.

HD Tune
HD Tune
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
AS SSD
AS SSD
Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
Minimale Transferrate: 374.4 MB/s
Maximale Transferrate: 393.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 387.8 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 253.7 MB/s
AS SSD - Seq Read
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
505.5 MB/s ∼50%
Fujitsu LifeBook S792
HD Graphics 4000, 3612QM, Micron RealSSD C400-MTFDDAC256MAM
439.25 MB/s ∼44% -13%
Intel SSD 520 Series 240GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, Intel SSD 520 Series SSDSC2CW240A
496.14 MB/s ∼49% -2%
OCZ Vertex 4 256 GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, OCZ Vertex 4 256 GB VTX4-25SAT3-256G
503 MB/s ∼50% 0%
Samsung SSD 840 Pro 256 GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
513 MB/s ∼51% +1%
AS SSD - Seq Write
Nexoc B510
HD Graphics 4000, 3360M, Samsung SSD 830 Series MZ-7PC256D/EU
412.92 MB/s ∼50%
Fujitsu LifeBook S792
HD Graphics 4000, 3612QM, Micron RealSSD C400-MTFDDAC256MAM
272.55 MB/s ∼33% -34%
Intel SSD 520 Series 240GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, Intel SSD 520 Series SSDSC2CW240A
288.38 MB/s ∼35% -30%
OCZ Vertex 4 256 GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, OCZ Vertex 4 256 GB VTX4-25SAT3-256G
459 MB/s ∼56% +11%
Samsung SSD 840 Pro 256 GB Desktop
GeForce GTX 470, 2600K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
498 MB/s ∼60% +21%

Grafikkarte

Die GPU des Nexoc B510 stammt von Intel. Es handelt sich um den Intel HD Graphics 4000 Chip. Dieser arbeitet mit Geschwindigkeiten von 350 bis 1.150 MHz und unterstützt DirectX 11. Die Ergebnisse der 3D Mark Benchmarks liegen in der erwarteten Höhe vor. Auch erreichen das Lifebook E782 und das Latitude E5530 aufgrund der gleichen CPU-GPU-Kombination ähnliche Ergebnisse.

3D Mark
3DMark 0314889 Punkte
3DMark 0510940 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
5989 Punkte
3DMark Vantage3938 Punkte
3DMark 11696 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das Nexoc B510 ist ein Business-Notebook. Entsprechend wenig Wert wird hier auf die Spielefähigkeit gelegt. Die integrierte Intel HD Graphics 4000 GPU eignet sich allenfalls, um Spiele in geringer Auflösung und auf geringem Qualitätsniveau zu spielen. Genügsame Spiele wie die Fifa-Serie bewältigt das Notebook auch in höheren Qualitätsstufen und Auflösungen. Der Arbeitsspeicher der B510 arbeitet im Dual-Channel-Modus. Daher liefert das Gerät recht gute Ergebnisse in unseren Spielebenchmarks.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 153.133.421.2fps
Fifa 13 (2012) 148.6110.348.2fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Wie es sich für ein Business-Notebook gehört, arbeitet das Nexoc B510 im Idle-Betrieb leise. Wir messen eine Lautstärkeentwicklung zwischen 31 und 31,1 dB. Nutzt man das DVD-Laufwerk, steigt die Lautstärke auf 35,4 dB. Fordert man dem Notebook die volle Leistung (Prime95 und Furmark arbeiten) ab, steigt die Lautstärke auf satte 46,4 dB. Unter mittlerer Last (3D Mark 06 läuft) geht das Notebook kein bisschen leiser zu Werke. Die Lautstärkeentwicklung des Lifebooks E782 ähnelt der des Nexoc Notebooks. Nur unter mittlerer Last ist das Fujitsu Gerät deutlich leiser (39,9 dB); das Latitude E5530 arbeitet insgesamt lauter als die beiden anderen Notebooks.

Lautstärkediagramm

Idle 31 / 31 / 31.1 dB(A)
DVD 35.4 / dB(A)
Last 46.4 / 46.4 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Nexoc B510 im Stresstest.
Das Nexoc B510 im Stresstest.

Während des Idle-Betrieb hält das B510 stets ein angenehmes Temperaturniveau. Wir messen auf der Ober- und der Unterseite Temperaturen zwischen 27,5 und 33 Grad Celsius. Unter Volllast (Prime 95 und Furmark arbeiten gleichzeitig) steigen die Temperaturen auf Werte zwischen 26,4 und 58,8 Grad Celsius. Den letztgenannten Temperaturwert messen wir genau in der Mitte der Unterseite. Ringsherum liegen die Werte um 15 bis 30 Grad Celsius niedriger. Es wäre somit auch unter Volllast möglich,  das Notebook auf den Oberschenkeln aufzustellen - bei leicht auseinander gestellten  Beinen. Die Temperatur der Handballenablage liegt in jedem Lastbereich bei 30 Grad Celsius und kann somit problemlos genutzt werden. Die beiden Konkurrenten Lifebook E782 und Latitude E5530 erwärmen sich insgesamt stärker als das B510, erreichen aber keine Hitzespitze von 58,8 Grad Celsius.

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark arbeiten parallel für mindestens eine Stunde) bearbeiten CPU und GPU im Netzbetrieb mit voller Geschwindigkeit. Wird der Stresstest im Akkubetrieb durchgeführt, läuft die CPU mit 1,9 GHz und die GPU mit 650 MHz. Die CPU-Temperatur pendelt sich dabei bei etwa 80 Grad Celsius ein.

Max. Last
 42 °C39 °C28.1 °C 
 35 °C38.8 °C26.4 °C 
 28.0 °C32.3 °C27.6 °C 
 
28.7 °C42.7 °C42.3 °C
28.6 °C58.8 °C35.9 °C
25.8 °C30.9 °C30.3 °C
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 33 °C
 Maximal: 58.8 °C
Durchschnitt: 36 °C
Netzteil (max.)  56.9 °C | Raumtemperatur 23.1 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die Stereolautsprecher des B510 sitzen auf der Unterseite. Sie produzieren einen klaren, aber dünnen und bassarmen Ton. Ein besseres Hörerlebnis erreicht man mit Köpfhörern oder externen Lautsprechern.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Während des Idle-Betriebs messen wir eine Leistungsaufnahme zwischen 9,8 und 14,1 Watt. Das Lifebook E782 (10,3 bis 17,7 Watt) genehmigt sich eine etwas höhere Leistungsaufnahme. Unter Volllast (Prime95 und Furmark arbeiten gleichzeitig) steigt die Leistungsaufnahme des B510 auf 68,1 Watt an. Das Fujitsu-Notebook (71,3 Watt) liegt nur knapp darüber. Das Netzteil des Nexoc-Notebooks stellt eine Maximalleistung von 65 Watt bereit. Der Puffer des Netzteils scheint ausreichend dimensioniert zu sein, da es nicht zu Problemen gekommen ist und sich das Netzteil nicht übermäßig erhitzt. Unter mittlerer Last (3D Mark 06 arbeitet) ist der Abstand zwischen beiden Geräten größer. Während das B510 50,3 Watt benötigt, verlangt das Lifebook 57,7 Watt Leistung.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.4 / 0.5 Watt
Idle 9.8 / 13.5 / 14.1 Watt
Last 50.3 / 68.1 Watt