Notebookcheck

Test Schenker XMG P506 PRO (Clevo P651RG) Notebook

Kompakter Gamer. In der Vergangenheit waren High-End-Notebooks meist wuchtig und schwer. Das XMG P506 von Schenker Technologies räumt mit diesem Klischee endgültig auf. Wir testen die Topversion mit Core i7-6820HK und GeForce GTX 980M.

Das 15-zöllige XMG P506 existiert in gleich zwei Varianten. Während das GTX-970M-Modell auf das 2,5 Zentimeter dünne Clevo P651RE Chassis setzt, kommt bei der von uns getesteten GTX-980M-Edition das 4 Millimeter dickere P651RG zum Einsatz, das mit Ausnahme des Gehäusebodens (Kunststoff statt Metall) optisch und qualitativ dem günstigeren Bruder entspricht.

Trotz der kompakten Bauart müssen Käufer nicht auf eine potente Ausstattung verzichten. Als Prozessor dient ein Quad-Core-Chip aus Intels Skylake Generation. Wer kein Interesse an einer manuellen Übertaktung oder speziellen Anwendungen mit viel CPU-Last hat, kann sich das Upgrade vom i7-6700HQ zum i7-6820HK sparen. Letzteres Modell rechnet in der Praxis kaum flotter. Begleitet wird der Vierkerner von 8 bis maximal 64 GByte DDR4-RAM.

Ebenso üppig geht es beim Massenspeicher zu. Im Inneren tummeln sich zwei M.2-Slots und zwei 2,5-Zoll-Schächte, was für ein 15-Zoll-Notebook sehr ungewöhnlich ist. Neben der CPU bzw. GPU, dem Arbeitsspeicher und den Festplatten darf man auf der Schenker Homepage auch das Funkmodul und die Tastatur konfigurieren. Das Display löst in jedem Fall mit 1.920 x 1.080 Pixeln, sprich Full HD auf. Ein Betriebssystem wird standardmäßig nicht installiert, ist jedoch gegen Aufpreis erhältlich.

Schenker XMG P506 PRO
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 8192 MB, Kerntakt: 1038 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 361.43, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2133, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, Full HD, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point HM170
Massenspeicher
Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe, 512 GB 
, + Samsung Spinpoint M9T ST2000LM003, 2 TB HDD @5400 rpm. Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 2x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, S/PDIF, Card Reader: SD, Mini SD, SDHC, SDXC, MMC, RSMMC, 1 Fingerprint Reader, SIM-Kartenslot
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 385 x 271
Akku
60 Wh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 MP
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Onkyo (Sound Blaster X-Fi MB5), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 200 Watt, Zubehör: USB-Stick (mit Treibern), Software-DVD, Reinigungstuch, mehrsprachiges Handbuch, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.765 kg, Netzteil: 830 g
Preis
2778 Euro

 

Zu den größten Highlights des XMG P506 gehört die Unterstützung für Nvidias G-Sync Technologie, welche sich anstelle der Grafikumschaltung Optimus nutzen lässt. Um G-Sync zu aktivieren, ist ein Besuch des BIOS nötig (beim Booten auf F2 oder Entf hämmern). Unter »Advanced«, »Advanced Chipset Control« verbirgt sich eine Option namens »MSHYBRID« respektive »DISCRETE Switch«, die entsprechend geändert werden muss. In der Nivdia Systemsteuerung (Rechtsklick auf den Desktop) sollte daraufhin ein passendes Menü erscheinen, das sich »G-Sync einrichten« nennt. Wie stark man das Feature merkt, hängt vom individuellen Eindruck ab. Nutzer X wird kaum Unterschiede spüren, Nutzer Y dagegen sehr wohl.

Da die Video-Buchsen an der dedizierten GPU hängen, ist an externen Monitoren mit Zertifizierung ebenfalls G-Sync möglich (Ausnahme HDMI). Besitzer eines 4K-Displays dürften sich zudem über einem 60-Hz-Support an allen Bildausgängen freuen. USB 3.1 Gen2 fehlt beim XMG P506 leider. Aufgrund der Ähnlichkeiten zum XMG P505 werden die Kategorien Gehäuse, Ausstattung und Eingabegeräte nicht erneut behandelt. Die jeweiligen Infos finden Sie hier. Preislich startet der 15-Zöller ab 1.599 Euro. Unser Luxuspaket (vergleiche Datenblatt) würde aktuell 2.778 Euro kosten.

Control Center - Systemprogramm
Control Center - Systemprogramm
Control Center - Gerät
Control Center - Gerät
Control Center - Gaming
Control Center - Gaming
GPU Overclock
GPU Overclock
Flexikey
Flexikey
Killer Network Manager
Killer Network Manager

Display

Nachdem das GTX-970M-Presample mit einem falschen Panel bestückt war, werkelt im fertigen Produkt das LG Philips LP156WF6, welches allerdings – wie im Forum ausführlich diskutiert – mit Screen-Bleeding zu kämpfen hat.

303
cd/m²
282
cd/m²
295
cd/m²
307
cd/m²
312
cd/m²
307
cd/m²
281
cd/m²
270
cd/m²
277
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 312 cd/m² Durchschnitt: 292.7 cd/m² Minimum: 18 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 312 cd/m²
Kontrast: 975:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 4.45 | - Ø
ΔE Greyscale 3.05 | - Ø
84% sRGB (Argyll) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.58
Schenker XMG P506 PRO
LG Philips LP156WF6 (LGD046F)
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48)
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
LG LP156WF6-SPP1 (LGD04D5)
Gigabyte P35X v5
SHP144E
Gigabyte P55W v5
LG Philips LP156WF4-SPH1
Schenker XMG P506
Samsung 156HL01-102 (SDC324C)
Response Times
-22%
8%
-48%
-14%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
37
48.8
-32%
31
16%
51.2
-38%
44
-19%
Response Time Black / White *
25
28
-12%
25
-0%
39.2
-57%
27
-8%
PWM Frequency
200
200
Bildschirm
-29%
1%
-27%
-2%
-9%
Brightness
293
179
-39%
287
-2%
272
-7%
267
-9%
299
2%
Brightness Distribution
87
83
-5%
86
-1%
80
-8%
89
2%
84
-3%
Schwarzwert *
0.32
0.19
41%
0.36
-13%
0.562
-76%
0.28
12%
0.35
-9%
Kontrast
975
947
-3%
861
-12%
496
-49%
907
-7%
886
-9%
DeltaE Colorchecker *
4.45
6.74
-51%
3.83
14%
4.47
-0%
4.28
4%
4.1
8%
DeltaE Graustufen *
3.05
6.44
-111%
2.53
17%
6.13
-101%
2.77
9%
5.7
-87%
Gamma
2.58 93%
2.29 105%
2.42 99%
2.2 109%
2.28 105%
2.53 95%
CCT
6495 100%
6465 101%
6934 94%
7047 92%
6284 103%
7454 87%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55
38
-31%
56
2%
60.87
11%
47
-15%
63
15%
Color Space (Percent of sRGB)
84
60
-29%
86
2%
95.43
14%
73
-13%
96
14%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-26% / -27%
5% / 2%
-38% / -31%
-8% / -4%
-9% / -9%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch unser Testgerät besaß im rechten oberen Eck Lichthöfe, die wir als mittelstark bezeichnen würden, jedoch nur bei sehr gleichmäßigen oder dunklen Hintergründen auffallen bzw. stören. Da die Lichthöfe beim Verbiegen des Deckels zum Teil besser werden, tippen wir als Hauptursache nicht auf das Panel selbst, sondern eher auf die Cover-Konstruktion. Analog zum Vorgänger ist der Deckel recht instabil.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
Schenker XMG P506 vs. sRGB (84 %)
Schenker XMG P506 vs. sRGB (84 %)
Schenker XMG P506 vs. AdobeRGB (55 %)
Schenker XMG P506 vs. AdobeRGB (55 %)

Wenn man das Screen-Bleeding ausklammert, liefert das Display eine sehr gute Vorstellung ab. 293 cd/m Leuchtkraft sind ebenso überdurchschnittlich wie ein Kontrast von 975:1, wobei der Schwarzwert mit 0,32 cd/m² noch etwas niedriger sein könnte. Hinsichtlich des Farbraums liegt das LG Philips LP156WF6 auf dem typischen Niveau eines IPS-Panels. 84 % sRGB und 55 % AdobeRGB sind für Spieler völlig ausreichend. Ähnliches betrifft die Blickwinkel und die Reaktionszeit.

Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel
Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz

In den erweiterten Farbtests der Software CalMan leistet sich das Display keine eklatanten Patzer – zumindest aus der Perspektive eines Gamers. Foto- und Video-Experten, die ihr Notebook beruflich nutzen, werden hingegen leicht enttäuscht. Durch eine Kalibrierung lassen sich nur manche Bereiche stark optimieren (Graustufen, RGB-Balance, Gamma, …).

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 35 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (27.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
37 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (44.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 959 (Minimum 43, Maximum 30860) Hz.

Leistung

Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, ist inzwischen Realität: Extrem potente Technik in einem relativ flachen Gehäuse. Neben MSI (GS60) und Gigabyte (P35X v3) hat auch Schenker ein 15-zölliges High-End-Notebook mit GeForce GTX 970M/980M im Angebot, das unter einer Höhe von drei Zentimetern bleibt.

Prozessor

Im Gegensatz zum sehr häufig verbauten Core i7-6700HQ rechnet der Core i7-6820HK mit 2,7-3,6 statt 2,6-3,5 GHz und verfügt über 1/3 mehr L3-Cache (8 vs. 6 MByte). Die größte Attraktion ist der freie Multiplikator, welcher Overclocking erleichtert.

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Die Grund-Performance richtet sich sehr stark nach dem günstigeren Bruder. 707 Punkte im Multi-CPU-Test des Cinebench R15 und 150 Punkte im Single-CPU-Test liegen nur wenige Prozent über den Scores der Vergleichs-Notebooks (siehe Tabelle). Oft beträgt der Abstand nicht einmal 5 %.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.73 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.75 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
68.27 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
150 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
707 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
101.7 fps
Hilfe

Das Kühlsystem scheint mit dem Core i7-6820HK ordentlich zurechtzukommen. 3,2-3,6 GHz bei Single-Core-Last und 3,2 GHz bei Multi-Core-Last orientieren sich am Limit des Prozessors. Wenn man parallel die GPU beansprucht, sinkt der Takt allerdings leicht auf 3,0-3,4 GHz (Unigine Heaven 4.0 Benchmark). Eine Deaktivierung des Turbos konnten wir nur im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 feststellen. Throttling ist abseits von kurzen Einbrüchen auf 800 MHz kein Thema.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P506 PRO
Intel Core i7-6820HK
150 Points ∼100%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼98% -2%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼97% -3%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼97% -3%
Gigabyte P55W v5
Intel Core i7-6700HQ
144 Points ∼96% -4%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
Intel Core i7-6700HQ
143 Points ∼95% -5%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P506 PRO
Intel Core i7-6820HK
707 Points ∼100%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼96% -4%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼96% -4%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
675 Points ∼95% -5%
Gigabyte P55W v5
Intel Core i7-6700HQ
675 Points ∼95% -5%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
Intel Core i7-6700HQ
659 Points ∼93% -7%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P506 PRO
Intel Core i7-6820HK
1.73 Points ∼100%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼98% -2%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼97% -3%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
1.66 Points ∼96% -4%
Gigabyte P55W v5
Intel Core i7-6700HQ
1.65 Points ∼95% -5%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
Intel Core i7-6700HQ
1.62 Points ∼94% -6%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P506 PRO
Intel Core i7-6820HK
7.75 Points ∼100%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼97% -3%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼96% -4%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼96% -4%
Gigabyte P55W v5
Intel Core i7-6700HQ
7.33 Points ∼95% -5%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
Intel Core i7-6700HQ
7.27 Points ∼94% -6%

System Performance

Im Hinblick auf die Hardware der Testkonfiguration überraschen die Ergebnisse der System-Tests nicht. So attestiert der PCMark 7 dem XMG P506 über 6.000 Punkte. Ein toller Score, der nicht allen High-End-Notebooks vergönnt ist (Alienware 15 R2, Gigabyte P55W v5).

PCMark 7 Score
6245 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
Schenker XMG P506 PRO
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe
6245 Points ∼100%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6228 Points ∼100% 0%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
6176 Points ∼99% -1%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
6021 Points ∼96% -4%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼94% -6%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
5124 Points ∼82% -18%

Massenspeicher

Flott, flotter, NVMe: Während klassische SATA-III-SSDs ab 500-550 MB/Sek an ihre Grenzen gelangen, sorgt die PCIe-Technik für deutlich höhere Raten. Schenker spendierte unserem Testgerät eine Samsung 950 Pro mit 512 GByte Kapazität. Bis zu 2.249 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 1.331 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben (AS SSD Benchmark) sind vorzüglich und zeigen der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Im 4K-Bereich schneidet die 950 Pro ebenfalls sehr gut ab.

Vorsicht: Wer eine PCIe-SSD konfiguriert, kann aus technischen Gründen kein zweites M.2-Drive wählen. Die beiden 2,5-Zoll-Slots schlucken im Falle der GTX 980M ein 9,5-Millimeter- und ein 7-Millimeter-Modell (2x 7 oder 1x 9,5 mm @GTX 970M).

Als sekundären Massenspeicher hatten wir die 2-TByte-Version der Samsung Spinpoint M9T an Bord. Letztere läuft mit 5.400 U/Min und erreicht im CrystalDiskMark sequentiell bis zu 137 MB/Sek – anständig für eine HDD.

Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe
Sequential Read: 2249 MB/s
Sequential Write: 1331 MB/s
512K Read: 971.8 MB/s
512K Write: 731.6 MB/s
4K Read: 54.63 MB/s
4K Write: 173 MB/s
4K QD32 Read: 687.1 MB/s
4K QD32 Write: 418.5 MB/s
Schenker XMG P506 PRO
Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
Lite-On CV1-8B256
Gigabyte P35X v5
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Gigabyte P55W v5
Samung SM951 MZVPV128 NVMe
Schenker XMG P506
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
AS SSD
-63%
-27%
-25%
-22%
Score Total
2716
826
-70%
2460
-9%
2201
-19%
1875
-31%
4K Write
138.32
71.49
-48%
100.89
-27%
112.67
-19%
93.86
-32%
4K Read
48.71
28.16
-42%
22.8
-53%
45.15
-7%
39.23
-19%
Seq Write
1415.82
324.1
-77%
1099.65
-22%
535.62
-62%
1199.54
-15%
Seq Read
2103.59
512.56
-76%
1610.87
-23%
1739.11
-17%
1869.53
-11%

Grafikkarte

Besonders gut gefällt uns die Tatsache, dass Barebone-Hersteller Clevo nicht auf die 4-GByte, sondern auf die 8-GByte-Variante der GTX 980M setzt (6 GByte @GTX 970M). Zwar sind die meisten Spiele auch in maximalen Details mit 4 GByte glücklich. Wenn man die VRAM-Anzeige von einigen Titeln betrachtet, ist mehr jedoch besser. Vor allem bei der Nutzung eines 4K-Displays schießt der VRAM-Verbrauch deutlich in die Höhe.

Als weiteres Highlight entpuppt sich das vorinstallierte Control Center. Neben einer manuellen Lüftersteuerung entdeckt man hier ein Tool zum Übertakten der GPU. Unsere Tests wurden mit den Standardwerten durchgeführt. Ohne Tuning taktet die GTX 980M mit 1.038 bis 1.127 MHz (Kern) respektive 2.500 MHz Speicher. Zu einem Throttling kam es nur im praxisfernen Stresstest. 

3DMark 11 Performance
11406 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
90620 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24074 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8371 Punkte
Hilfe

Wie seine Maxwell-Geschwister GTX 980, GTX 970M und GTX 965M basiert das DirectX-12-Modell auf dem GM204-Chip mit 28-nm-Technik. 1.536 Rechenwerke entsprechen dem Mittelwert aus GTX 965M (1.024 Shader) und GTX 980 (2.048 Shader). Die meisten Konkurrenz-Notebooks vertrauen entweder auf eine GTX 980M oder die 20 % schwächere GTX 970M. Unsere Benchmarks waren allesamt unauffällig. Im 3DMark 13 und im 3DMark 11 orientiert sich das XMG P506 am Acer Predator 15 und am Gigabyte P35X v5. Das Alienware 15 R2 fällt trotz identischer GPU leicht zurück.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
9677 Points ∼100% 0%
Schenker XMG P506 PRO
NVIDIA GeForce GTX 980M
9671 Points ∼100%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
NVIDIA GeForce GTX 980M
9576 Points ∼99% -1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9293 Points ∼96% -4%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
7595 Points ∼78% -21%
Gigabyte P55W v5
NVIDIA GeForce GTX 970M
7450 Points ∼77% -23%
1920x1080 Fire Strike Score
Schenker XMG P506 PRO
NVIDIA GeForce GTX 980M
8371 Points ∼100%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
8345 Points ∼100% 0%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
NVIDIA GeForce GTX 980M
8306 Points ∼99% -1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8107 Points ∼97% -3%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
6672 Points ∼80% -20%
Gigabyte P55W v5
NVIDIA GeForce GTX 970M
6565 Points ∼78% -22%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
12853 Points ∼100% +3%
Schenker XMG P506 PRO
NVIDIA GeForce GTX 980M
12517 Points ∼97%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
NVIDIA GeForce GTX 980M
12238 Points ∼95% -2%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11509 Points ∼90% -8%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
9967 Points ∼78% -20%
Gigabyte P55W v5
NVIDIA GeForce GTX 970M
9910 Points ∼77% -21%
1280x720 Performance
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
11433 Points ∼100% 0%
Schenker XMG P506 PRO
NVIDIA GeForce GTX 980M
11406 Points ∼100%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
NVIDIA GeForce GTX 980M
10977 Points ∼96% -4%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10623 Points ∼93% -7%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
9627 Points ∼84% -16%
Gigabyte P55W v5
NVIDIA GeForce GTX 970M
8932 Points ∼78% -22%

Gaming Performance

Wer keine besonders hohen Antialiasing-Modi erwartet, kann nahezu jedes Spiel mit vollen Details genießen. Seien es nun Action-Kracher wie Just Cause 3, Far Cry Primal, Rainbow Six Siege, The Division und Hitman oder Arcade-Raser wie Need for Speed. Lediglich das Ultra-Preset von XCOM 2, das wir auch nach dem Patch mit dem ursprünglichen 8x MSAA testen, wurde nicht flüssig befeuert (FXAA verhindert Zwischenruckler). Insgesamt hält das XMG P506 genug Performance für die meisten Ansprüche bereit.

min. mittel hoch max.
Rainbow Six Siege (2015) 242.4195.4114.996.1fps
Just Cause 3 (2015) 112.6105.872.463.2fps
XCOM 2 (2016) 93.464.247.422.8fps
Far Cry Primal (2016) 102716345fps
The Division (2016) 141.8106.75542.3fps
Hitman 2016 (2016) 66.162.443.641.1fps
Need for Speed 2016 (2016) 107.6101.772.251.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Lautstärke entspricht dem üblichen Gaming-Niveau. Im Idle-Betrieb hört man ein dezentes Rauschen der Gehäuselüfter, welche mit 32-33 dB vor sich hin drehen. Die HDD wird grundsätzlich übertönt. Zwar neigt das XMG P506 – wie viele Clevo Barebones – hin und wieder zum Auftouren, kurze Sprünge Richtung 37 dB sind allerdings noch vertretbar und haben uns in der Praxis nicht gestört.

Unter Last erhöht sich der Geräuschpegel deutlich. Während des 3DMark 06 konnten wir zwischen 38 und 46 dB messen, wobei im Schnitt 41 dB erreicht wurden – ein mittelprächtiger Wert. Aufgrund der recht hohen Frequenz ist es subjektiv etwas lauter. Maximal gab unser Testgerät 49 dB aus. Das deckt sich grob mit den Ergebnissen des Acer Predator 15 und Gigabyte P55W v5. Falls Sie nicht superempfindlich auf Geräusche reagieren, sind die Lüfterdrehzahlen des XMG P506 akzeptabel.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Pink & White Noise (Speaker)
Pink & White Noise (Speaker)

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 33 / 37 dB(A)
Last
41 / 49 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Schenker XMG P506 PRO
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
0%
-4%
-1%
-1%
0%
Idle min *
32
33.6
-5%
31
3%
32.2
-1%
33
-3%
30.8
4%
Idle avg *
33
33.8
-2%
32
3%
32.3
2%
34
-3%
32.8
1%
Idle max *
37
34
8%
42
-14%
32.6
12%
35
5%
35.9
3%
Last avg *
41
39.3
4%
47
-15%
44.4
-8%
43
-5%
42.2
-3%
Last max *
49
51.4
-5%
48
2%
54.6
-11%
49
-0%
51
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Dank des dickeren Gehäuses ist die Temperaturentwicklung sehr ähnlich zur GTX- 970M-Variante. Durchschnittlich 30 °C nach zwei Stunden Idle und 41 °C nach 60 Minuten Volllast sind typisch für ein Gaming-Notebook. Lob gibt es für die kühle Handballenauflage, die stets unter 31 °C bleibt. Solange man das Chassis beim Zocken nicht auf den Schoß nimmt, fühlt es sich nie unangenehm an.

Auch die Komponenten erleiden keinen Hitzetod. Maximal 81 °C bei der GPU und 83 °C bei der CPU (HWMonitor) gehen im Hinblick auf die Anforderungen des Stresstests in Ordnung.

Temperatur Idle (oben)
Temperatur Idle (oben)
Temperatur Idle (unten)
Temperatur Idle (unten)
Temperatur Last (oben)
Temperatur Last (oben)
Temperatur Last (unten)
Temperatur Last (unten)
Max. Last
 51.6 °C50.8 °C45.6 °C 
 53 °C50 °C37.7 °C 
 31 °C26 °C26.1 °C 
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 41.3 °C
39.6 °C50.2 °C58 °C
35 °C41.2 °C49.5 °C
24.8 °C30.3 °C36.3 °C
Maximal: 58 °C
Durchschnitt: 40.5 °C
Netzteil (max.)  52.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
Schenker XMG P506 PRO
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Hitze
4%
7%
10%
12%
3%
Last oben max *
53
48
9%
49.8
6%
52.4
1%
50
6%
49.3
7%
Last unten max *
58
57.3
1%
59.2
-2%
58
-0%
57.7
1%
60.4
-4%
Idle oben max *
33.7
31.9
5%
32.2
4%
26.6
21%
25.7
24%
31.4
7%
Idle unten max *
33.2
33.4
-1%
26.9
19%
27.4
17%
27.2
18%
32.3
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Das XMG P506 enthält ein 2.0-System von Onkyo, das sich oberhalb der Tastatur hinter zwei Gittern versteckt. Inklusive der Sound Blaster X-Fi MB5 Technik, welche für etwas mehr Volumen sorgt, ist der Klang brauchbar, ohne wirklich begeistern zu können. So wirken Audio-Inhalte bisweilen blechern und lassen einen kräftigen Bass vermissen. Kein Wunder, fehlt doch schließlich ein Subwoofer. Wenn man es mit dem Pegel übertreibt, tendieren die Lautsprecher außerdem zum Ausfransen. Im Vergleich zu älteren Clevo Barebones kann sich der Sound trotzdem hören lassen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Erwartungsgemäß ist der Stromverbrauch leicht höher als bei der Edition mit GTX 970M. Das liegt einerseits an der GPU und andererseits am stärkeren Prozessor. 15-27 Watt im Idle-Modus und 98-210 Watt unter Last überbieten die Werte der GTX-980M-Konkurrenten Alienware 15 R2 und Acer Predator 15. Ein wahrer Schluckspecht ist das XMG P506 jedoch nicht. Notebooks ohne Grafikumschaltung wie das hauseigene XMG U506 verbrauchen teils deutlich mehr.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 1.3 Watt
Idledarkmidlight 15 / 20 / 27 Watt
Last midlight 98 / 210 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG P506 PRO
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Stromverbrauch
14%
16%
31%
25%
Idle min *
15
11.4
24%
12
20%
9
40%
10.5
30%
Idle avg *
20
16.5
17%
16
20%
13
35%
14.6
27%
Idle max *
27
22
19%
22
19%
17
37%
20.7
23%
Last avg *
98
94.2
4%
100
-2%
81
17%
81.8
17%
Last max *
210
192.2
8%
162
23%
152
28%
146.3
30%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit einer Akkukapazität von 60 Wh siedelt sich das XMG P506 im unteren Mittelfeld an. Gleiches gilt für die Laufzeiten. 1,5 Stunden Last bei maximaler Helligkeit und 5 Stunden Idle bei minimaler Leuchtkraft führen zur Akkuwertung »Befriedigend«. Wer auf möglichst hohe Laufzeiten angewiesen ist, sollte lieber zur Konkurrenz greifen. Das Acer Predator 15 hält bis zu 11 Stunden durch, das Alienware 15 R2 fast 13 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 10min
Surfen über WLAN v1.3
4h 27min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 34min
Last (volle Helligkeit)
1h 38min
Schenker XMG P506 PRO
60 Wh
Alienware 15 R2 (Skylake)
96 Wh
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
 Wh
Gigabyte P35X v5
76 Wh
Gigabyte P55W v5
61 Wh
Schenker XMG P506
60 Wh
Akkulaufzeit
86%
79%
4%
44%
1%
Idle
310
769
148%
670
116%
345
11%
604
95%
314
1%
Last
98
114
16%
113
15%
101
3%
93
-5%
98
0%
WLAN (alt)
WLAN
267
446
67%
261
-2%
348
30%
H.264
214
456
113%
442
107%
332
55%

Fazit

Pro

+ für ein Gaming-Notebook recht schlank
+ Grafikumschaltung oder G-Sync
+ bis zu vier Massenspeicher
+ manuelle Lüftersteuerung
+ individuelle Konfiguration
+ gute Eingabegeräte
+ teilweise aus Metall
+ sehr hohe Leistung
+ mattes IPS-Display
+ 8 GB VRAM
+ NVMe-SSD

Contra

- leichtes GPU-Throttling unter Volllast
- mäßige Akkulaufzeiten
- kein USB 3.1 Gen2
- instabiler Deckel
- Screen-Bleeding
Schenker XMG P506 PRO, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
Schenker XMG P506 PRO, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Auch wenn die Gesamtwertung mit 84 % kein Referenz-Niveau erreicht, handelt es sich beim Schenker XMG P506 um ein sehr ausgereiftes und clever zusammengestelltes High-End-Notebook, das relativ kompakt ist und sich abgesehen von der dürftigen Akkulaufzeit und dem Screen-Bleeding keine größeren Schwächen erlaubt.

Das schicke 15-Zoll-Chassis verfügt über gute Eingabegeräte, ein kontrastreiches Display und ein ordentliches Kühlsystem. Die Möglichkeit, vier Massenspeicher und DDR4-Riegel zu verbauen, verdient ebenfalls Respekt.

Summa summarum gehört das XMG P506 zu den besten 15-Zoll-Notebooks, die weniger als drei Kilogramm wiegen. Reisefreudige Gamer, die Wert auf eine starke Leistung legen, sind definitiv gut aufgehoben.

Schenker XMG P506 PRO - 18.04.2016 v5.1
Florian Glaser

Gehäuse
78 / 98 → 80%
Tastatur
81%
Pointing Device
81%
Konnektivität
66 / 81 → 81%
Gewicht
58 / 66 → 86%
Akkulaufzeit
74%
Display
87%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
79 / 95 → 83%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
75%
Durchschnitt
78%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser,  8.04.2016 (Update:  8.04.2016)