Test Sony Vaio VPC-S11M1E Notebook

von: Sebastian Jentsch 18.02.2010

Schneeweißes Office.

Für 899 Euro geht ein solide gebautes und mit guten Eingabegeräten bestücktes Office-Notebook über die Ladentheken. Die neue S-Serie ist Nachfolger der eingestellten SR-Serie und soll vor allem Büroambitionen zufrieden stellen. Bei der Motorisierung setzt Sony auf den kleinsten Arrandale Prozessor i3-330 nebst Nvidia 310M. Ob diese Kennzahlen für einen 13-Zoll-Allrounder genügen, zeigt unser ausführlicher Testbericht.

Sony Vaio VPC-S11M1E mit Intel Core i3-330M. Ein Business-Allrounder in 13.3-Zoll?
Sony Vaio VPC-S11M1E Notebook

Das Vermächtnis der SR-Serie. Mit dem neuen Line-Up der Vaio Notebooks zerteilt Sony die alte SR-Serie in eine S- und eine Y-Serie. Beides sind 13.3-Zoller, die entweder Lifestyle affine Geschäftsleute ansprechen (S-Serie) oder mobilitätsgetriebene Consumer (Y-Serie). Das bisher einzige Modell der Y-Serie VPC-Y11S1E/S.G4 ist dazu mit einem Ultra Low Voltage Prozessor bestückt (Intel Core 2 Duo Prozessor SU7300) und hat kein optisches Laufwerk.

Das vor uns stehende Modell der S-Serie (VPC S11M1E/W.G4 Weiß) nimmt es mit dem Energiesparen nicht ganz so genau. Intel Core i3-330M Prozessor nebst 320 GB Festplatte und Nvidia GeForce 310M bilden die Minimalkonfiguration der neuen Serie. Die größeren Schwestern VPC-S11X9E/B.G4 und VPC-S11V9E/B.G4 unterscheiden sich im Wesentlichen durch ein HSUPA-Modul (7.2 / 5.76 Mbit/s), 500 GB Festplatte und teilweise Core i5-520M CPU.

Wie viel Mobilität, Unterhaltung und Vielschreiber-Freuden bekommen Nutzer mit der 899 Euro (UVP) teuren Grundausstattung? Wozu taugt die dedizierte Nvidia GeForce 310M? Reicht es gar für einfache oder ältere Spiele? Alle Antworten in diesem Test.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Sony schickt uns einen 1.973 Gramm leichten 13.3-Zoller ins Haus. Das Gehäuse ist für die mobilen Absichten angemessen verwindungssteif. Die Handballenauflage überzeugt durch eine hohe Festigkeit und lässt sich an keiner Stelle eindellen. Eine typische Sony Eigenart lässt der rückwärtig angesteckte Akku erkennen: Er wackelt deutlich in seiner Arretierung. Beim Tragen des Laptops klappert der Akkumulator ständig und erinnert uns an seine Existenz.

Die Flächen des Bereiches über den Tasten und der Bodenplatte sitzen fest und biegen an keiner Stelle ein, auch nicht bei stärkerem Druck. Hier wirkt sich die Aluminium-Magnesium Legierung positiv aus, aus welcher die Bodenplatte besteht. Das Material ist steif, leicht und wirkt durch die harte, metallisch anmutende Oberfläche hochwertig.

Den Deckel halten wir, angesichts seiner flachen Bauform, für angemessen steif. An den Ecken angefasst können wir die Anzeige nur um wenige Grad verbiegen. Leichter Druck auf die Deckel-Fläche provoziert nicht augenblicklich Druckstellen. Die beiden Gelenke, in welche die Displayanzeige eingehangen ist, sind etwas schwammig arretiert. Trotzdem steht die Anzeige in jeder Position sicher an ihrem Platz. Bei Erschütterungen, wie sie teilweise bei Zug- oder Autofahrten auftreten, wippt der Deckel leicht nach.

Gelungen ist Sony die Deckel-Oberfläche aus Aluminium. Dieses ist freilich nicht als solches zu erkennen, denn es ist weiß lackiert. Die helle Fläche ist glatt aber matt. An der vorderen Position des Deckels, die beim Öffnen von Händen berührt wird, wird das Aluminium von weißem Kunststoff unterbrochen. Diese Fläche ist unempfindlicher gegen Kratzer.

Die Oberfläche der Arbeitsumgebung eignet sich gut als Arbeitsmaschine. Sony hat auf glänzende Flächen jeder Art verzichtet. Das matte Silber mit den deutlich hervorstechenden weißen Tasten bildet einen angenehm nüchternen Kontrast.

VPC-S11M1E Ansicht
VPC-S11M1E Ansicht
VPC-S11M1E Power-On
VPC-S11M1E Power-On
Material Bodenplatte
Material Bodenplatte
VPC-S11M1E Unterseite
VPC-S11M1E Unterseite

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

i.Link/IEEE 1394 ist auch an Bord
i.Link/IEEE 1394 ist auch an Bord
Docking-Port für die VGP-PRS10
Docking-Port für die VGP-PRS10

Bei den Anschlüssen nutzt Sony die zur Verfügung stehende Breite voll aus. Der 13.3-Zoller besitzt ein DVD-Laufwerk, weshalb nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht. Alle Anschlüsse finden wir rechts, links oder frontseitig. Die Rückseite bleibt voll und ganz der Batterieeinheit vorbehalten.

Die Anordnung der Steckplätze erscheint sinnvoll: VGA direkt neben HDMI auf der linken Seite. So stören keine dicken Kabel bei der Nutzung einer Rechtshänder-Maus. Links-Navigierer haben allerdings das Nachsehen, denn HDMI-, VGA- und FireWire-Port versperren die Position links neben der Handauflage. Dies gilt natürlich nur für den Fall, wenn dort auch Kabel angeschlossen sind. Ein bisschen knapp könnte es auf der rechten Seite werden, wenn Nutzer dort einen breiten USB-Stick anschließen. Die Schublade des optischen Laufwerkes kann sich zum Beispiel nicht mehr öffnen, wenn wir einen USB-Surf-Stick anstecken.

CardReader (SD und HG Duo) sowie die Audio-Ports befinden sich im vorderen Bereich. Anschlüsse an der Rückseite wären, wie bei jedem Notebook, für den Einsatz am heimischen Schreibtisch besser. Die Anbringung eines tief sitzenden Displays wäre auf diese Weise aber nicht machbar gewesen.

Frontseite: 2 x CardReader, Audio, WLAN-Schalter
Frontseite: 2 x CardReader, Audio, WLAN-Schalter
Linke Seite: HDMI, VGA, USB, i.Link
Linke Seite: HDMI, VGA, USB, i.Link
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: 2 x USB, Ethernet
Rechte Seite: 2 x USB, Ethernet

Das VPCS11M1E/W ist auf der Bodenplatte mit einem Docking-Port ausgerüstet. Hier kann eine Docking-Station VGP-PRS10 angesetzt werden. Diese Basis-Station repliziert die Anschlüsse und verhindert das Kabel-Chaos auf dem Schreibtisch. Nutzer müssen damit nicht mehr ihre Peripherie Stück für Stück an das S11 anschließen. Die VGP-PRS10 kostet 170 bis 200 Euro. Sie macht das Netzteil des S11 obsolet und bringt 4 USB-, RJ-45- (LAN), VGA- (D-Sub) und DVI-Steckplätze (24-polig) mit.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Sony hat ein gelungenes Keyboard in das VPC-S11M1E/W einsetzen lassen. Die Tasten im Isolation-Look haben einen großen Abstand zueinander und haben fast auf der ganzen Fläche festen Boden unter den Füßen. Lediglich auf Höhe der Enter-Taste, also über dem optischen Laufwerk, gibt das Tastenfeld ein wenig nach. Den Druckpunkt und den Tastenhub empfinden wir als sehr gelungen. Diese Eingabe ist für Vielschreiber zu empfehlen.

Touchpad

Das Touchpad befindet sich fast auf gleicher Höhe wie die Handballenauflage. Der Cursor bewegt sich zielgenau über den Desktop, wenn wir über die glatte Fläche gleiten. Eine schmale Kante trennt die sensitive Fläche von der Handablage. Das ist gerade deutlich genug, um blind die Touch-Fläche zu erkennen. Das Pad ist nicht per Fn-Taste abschaltbar. Es handelt sich um ein Multi-Touch Pad (Synaptics V7.4). Dieses erkennt den Einsatz von zwei Fingern, wodurch Zwei-Finger-Gesten möglich sind. Damit kann der Nutzer, zum Beispiel im Word-Dokument, vergrößern oder verkleinern oder nach unten oder oben scrollen. Wen die Gestenerkennung stört, der kann die Multi-Touch Eigenschaften deaktivieren.

Tastatur mit freistehenden Tasten
Tastatur mit freistehenden Tasten
und gutem Feedback
und gutem Feedback
Touchpad mit Gesten-Erkennung
Touchpad mit Gesten-Erkennung

Display

Wie wir testen - Display

Kleiner Farbraum
Kleiner Farbraum

Sony verbaut eine 13.3-Zoll Anzeige (33.8 cm), die in 1.366 x 768 Pixeln auflöst (16:9). Das nicht entspiegelte Panel (Typ unbekannt) kann uns nicht überzeugen. Die Helligkeit ist Durchschnitt, die Kontraste sind gering und der Farbraum ist äußerst klein.

Die Auflösung ist passend für den Einsatzweck. Für dauerhafte Büroarbeiten mit mehreren Fenstern ist das 13.3-Zoll TFT zu klein. Zwei Bildschirmfenster mit viel Inhalt passen nur mühsam nebeneinander. Mit einem Schwarzwert von 0.96cd/m² errechnen wir einen Kontrast von 203:1. Ein höherer Kontrast würde knackigere Farben bedeuten. Farben wirken auf der Anzeige eher fahl und blass als knackig und frisch. Die Glare-Anzeige täuscht das Auge jedoch und gibt den Farben eine gewisse Brillanz zurück.

190
cd/m²
191
cd/m²
188
cd/m²
194
cd/m²
195
cd/m²
196
cd/m²
197
cd/m²
200
cd/m²
195
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 200 cd/m²
Durchschnitt: 194 cd/m²
Ausleuchtung: 94 %
Helligkeit Akku: 195 cd/m²
Schwarzwert: 0.96 cd/m²
Kontrast: 203:1
Glare Type TFT
Glare Type TFT

Im Durchschnitt messen wir 194 cd/m². Maximal erfasst unser Gossen-Messgerät eine Leuchtdichte von 200 cd/m² mittig in der untersten Reihe. Gerade angesichts des nicht entspiegelten Panels wäre eine Luminanz jenseits der 230 cd/m² wünschenswert gewesen. So aber ist ein stressfreier Einsatz unter Sonnenlicht kaum möglich. Im Akkubetrieb drosselt das Notebook die Helligkeit nicht herunter.

Einen Lichtsensor, wie er schon im 16.4-Zoller Vaio F11 vorhanden war, gibt es im Vaio S11 ebenfalls. Für die Messung hatten wir den Sensor über das Vaio Control Center (nicht die Assist-Taste!) deaktiviert. Der Sensor passt die Helligkeit des Panels an die Lichtverhältnisse des Raumes an. Die jeweils automatisch eingestellte Luminanz ist angenehm. Nutzer können bei aktiver Automatik die Helligkeit nicht höher einstellen, als es der Sensor vorgibt. Lediglich nach unten darf per Fn-F5 geregelt werden.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Reflexionen
Reflexionen

Das 13.3-Zoll TFT ist mit seiner nicht entspiegelten Beschaffenheit und der nur durchschnittlichen Luminanz kein geeigneter Begleiter für den Balkon oder den Dachgarten. Schon bei Bewölkung können wir aus der frontalen Position nur ein sehr dunkles Bild erkennen. Bei strahlendem Sonnenschein verschärft sich dieser Effekt. Aus der seitlichen Perspektive können wir so gut wie gar keine Farben oder Schriften erkennen. Ein Arbeiten unter Sonnenlicht ist mit dem S11 demnach nur unter größten Mühen möglich.

Die horizontalen Blickwinkel sind halbwegs akzeptabel. Bis etwa 45 Grad Abweichung von der optimalen Position können wir Schrift ablesen. Bis dahin hat sich das Bild aber bereits deutlich abgedunkelt. Die Verdunkelung setzt schon bei 25 Grad Abweichung von der Mitte ein.

Weicht unser Blick nach unten ab (vertikal), bleibt dargestellte Schrift bis zirka 40 Grad ablesbar. Die Farben invertieren aber bereits ab 10 Grad deutlich. Ähnlich verhält es sich mit der Helligkeit, diese dunkelt bereits ab 10 Grad deutlich ab.

Blickwinkel Sony Vaio VPC-S11M1E
Blickwinkel Sony Vaio VPC-S11M1E

Der Intel Core i3-330M Prozessor gehört mit seinen 2 x 2.13 GHz zu den schwächsten Arrandale-Prozessoren von Intel. Die TDP liegt wie beim Schwestermodell i3-350M (2.26 GHz) bei 35 Watt. Es handelt sich also nicht um eine stromsparende ULV-CPU, wie sie zum Beispiel in Acers Timeline-Serie oder Asus UL-Serie eingesetzt wird. Der i3-330M besitzt wie der stärkere i5-520M eine integrierte IGP-Grafikeinheit. Die Intel HD ist allerdings vom OEM-Hersteller deaktiviert worden. Das Bild wird stattdessen von einer dedizierten Nvidia GeForce 310M (512 MB GDDR3) gerendert.

Eine Besonderheit der Arrandale Prozessoren ist das Hyper Threading (HT). Diese Eigenschaft haben alle Core-ix. HT sorgt dafür, dass jedem physischen Kern ein virtueller Kern zur Seite steht. Der Zweikerner Core i3 kann also mit insgesamt 4 Threads rechnen. Die Core 2 Duo Vorgänger (Penryn) beherrschten kein Hyper-Threading.

Zur Seite stehen dem Core i3-330M 4.096 MB DDR3 Arbeitsspeicher (maximal 8 GB). Diese Menge sitzt auf zwei Modulen und kann vom 64 Bit Windows 7 optimal genutzt werden.

CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ CPU
CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Cache
CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Mainboard
CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
CPUZ RAM SPD
Systeminfo CPUZ RAM SPD
GPUZ
Systeminfo GPUZ
HDTune
Systeminfo HDTune
Systeminformationen Sony Vaio VPC-S11M1E
Cinebench R10 profitiert von vier Threads
Cinebench R10 profitiert von vier Threads
Ein Aufkleber weist auf Core i3 hin
Ein Aufkleber weist auf Core i3 hin

Der Vaio VPC-S11M1E mit Core i3-330M (2.13 GHz) kann es mit vielen Prozessoren der Penryn-Vorgängergeneration aufnehmen. Dabei muss aber zwischen Multi-Core und Single-Core Berechnungen unterschieden werden. Wenn Anwendungen oder Spiele nur einen oder zwei Kerne nutzen, dann ist der i3-330M auf Grund seines geringen Taktes im Nachteil.

Beim Multi-Core Rechnen liegt der i3-330M gleichauf mit Core 2 Duo T9500 (2.6 GHz) oder auch mit P8800 (2.66 GHz). Siehe Cinebench R10 Grafik. Intels Hyper-Threading setzt zwei zusätzliche virtuelle Cores in Gang, wovon Multi-Core Applikationen profitieren.

Bei Single-Core Berechnungen muss der i3-330 herbe Verluste hinnehmen. Die Rechengeschwindigkeit liegt lediglich leicht oberhalb eines T6600 (2.20 GHz; z. B. Fujitsu Amilo Pi 3660) oder eines P7450 (2.13 GHz, z.B. Samsung Q320). Sogar ein mit 2.1 GHz taktender Pentium T4300 (z.B. Packard Bell EasyNote TJ65) rechnet etwas schneller.

DPC Latency Checker
DPC Latency Checker Sony Vaio VPC-S11M1E

Latenzen sind Verzögerungen, die im Zusammenspiel von internen Geräten auftreten können. Sind diese zu hoch, so kann es beim Anschluss von externen Geräten zu Problemen kommen (z.B. Soundknacken bei externen Soundkarten oder kurzen Unterbrechungen in Real-Time-Audio). Wenn Festplatte und Programme aktiv sind, liegen die Werte beim S11 kontinuierlich bei knapp unter 4.000 µs. Ursächlich hierfür sind fehlerhafte Treiber von internen Geräten wie WLAN-Adapter, Soundkarte, USB Host Controller oder anderen. Ein Deaktivieren der Geräte nach dem Ausschlussprinzip kann den schuldigen Treiber offenbaren.

Cinebench R10 Shading 32Bit
3045
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5411
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2331
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2865 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6583 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3008 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage5156 Punkte
Hilfe
PCMark Vantage im Vergleich
Sony SV-S1311G4E (min)
 2350M, HD Graphics 3000
811
   ...
HP EliteBook 2540p
 640LM, Graphics Media Accelerator (GMA) HD Graphics
5149
Sony Vaio VPC-S11M1E
 330M, GeForce 310M
5156
HP ProBook 6540b WD690EA
 430M, Mobility Radeon HD 4550
5158
   ...
One K56-3F (max)
 4700MQ, GeForce GT 750M
23558
4.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.2
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.9
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.5

Der PCMark Vantage ermittelte eine Systemleistung von 5.156 Punkten. Bei diesem Benchmark werden alle Komponenten vom Prozessor bis zum Arbeitsspeicher bewertet. Die PCMark-Vantage-Grafik zeigt: Der Vaio S11 mit i3-330M bietet dieselbe Anwendungsgeschwindigkeit, wie ein Asus G72GX.

Diese Aussage irritiert, denn der Asus Gamer ist mit Penryn-Quadcore Q9000 nebst starker GeForce GPU bestückt. Hier sei aber gesagt, dass der PCMark Vantage die hohe Leistung der GTX 260M kaum bewertet und sich vom Multi Threading des i3 beeindrucken lässt. Dies ist auch der Grund, warum die PCMark Wertung des kleinen Vaio-Allrounders gefährlich nahe an ein Alienware M17x (QX9300, GeForce GTX 280M SLI) herankommt.

Eine Ausnahme ist das Vaio S11 deshalb aber nicht. Andere i3-Laptops, wie Acer Aspire 8942G-334G64Mn (Mobility Radeon HD 5650) erreichen mit 4.755 PCMarks ähnlich hohe Bewertungen.

3D Mark
3DMark 2001SE19488 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3223 Punkte
3DMark Vantage1131 Punkte
Hilfe
320 GB - 5400 rpm
Minimale Transferrate: 19.5 MB/s
Maximale Transferrate: 70.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 51.8 MB/s
Zugriffszeit: 18.9 ms
Burst-Rate: 62.2 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Die Toshiba HDD (Typ MK3263GSX) mit 320 GByte arbeitet mit einer üblichen Umdrehungsgeschwindigkeit von 5400U/Min. HD-Tune ermittelt beim sequentiellen Lesen einen Durchschnittswert von 51.8 MB pro Sekunde. Dieser Datendurchsatz ist unterdurchschnittlich. Das 1.200 Euro teure Schwestermodell VPC-S11V9E/B besitzt eine 500 GB Festplatte. Die SATA-Festplatte ist wegen ihres leichten Klackerns der Schreib-Leseköpfe während des Betriebs stets hörbar. Das Geräusch hat jedoch keinen störenden Charakter, sondern erinnert eher sanft an die Aktivität der HDD.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Die Nvidia GeForce 310M Grafikkarte kann auf 512 MB DDR3 Speicher zugreifen und wird von Nvidia als Einsteiger-GPU platziert. Wegen des identischen Kerntaktes (625 MHz) dürfte die Leistung mit der GeForce G 210M übereinstimmen. Der verbaute DDR3 Speichertaktet mit 790 MHz.

Die GPU sitzt nicht nur für Spiele, sondern zur Unterstützung des Prozessors im Gehäuse. HD Dekodierung (H.264, MPEG-2, MPEG-4 etc.) kann durch den Grafikchip (PureVideo HD) ebenso übernommen werden, wie Video Kodierung (CUDA, DirectX Compute und OpenCL).

Die GPU beherrscht DirectX-10.1 Effekte aber kein PhysX. Letzteres würde auf Grund der mangelnden Leistung sowieso nicht zur Anwendung kommen. Im 3DMark06 ermitteln wir schwache 3.223 Punkte.

Auch wenn die negative Beurteilung für das Gameplay auf der Hand liegt, konnten wir es nicht lassen, Risen und Anno 1404 an zu spielen. Wie zu erwarten läuft Anno 1404 nur mit den niedrigsten Einstellungen flüssig (89 FPS, 1.024x768). Bei hohen Details gehen die Frames gnadenlos auf 11 FPS zurück. Das Fantasy Abenteuer Risen erreicht sogar nur 31 FPS (800x600, Details niedrig). Anspruchsvolle Spieler können sich von der GeForce 310M also verabschieden.

Risen
 AuflösungEinstellungenWert
 1366x768all on/high, 4xAF9.78 fps
 1024x768all on/med, 2xAF14.28 fps
 800x600all off/low, 0xAF31.16 fps
Anno 1404
 AuflösungEinstellungenWert
 1280x1024very high, 0AA, 4AF10.75 fps
 1024x768low, 0AA, 0AF89.38 fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lüfter-Auslass
Lüfter-Auslass

Geräuschemissionen

Die Lautstärke zeigt sich von ihrer besten Seite. Mit nahezu konstanten 31,2 dB(A) bleibt der 13.3-Zoller im normalen Betrieb konsequent leise. Wer ein bisschen im Word tippt und E-Mails abruft, den wird der in geringen Drehzahlen rotierende Lüfter nicht stören. Wenn i3-Prozessor und Nvidia-Grafik gleichzeitig gefordert werden, so kann die Kühlung auch mit 37.8 dB(A) auf sich aufmerksam machen. Diese höchste Lautstärke konnten wir nicht während der Spiele-Tests (35.2 dB(A)), sondern nur im Test-Setting mit Furmark und Prime95 (Stresstest über zwei Stunden) erzeugen.

In Folge dessen ist unser ergonomischer Eindruck ungetrübt. Nutzer erhalten zwar kein lautloses Office-Notebook, aber Geräusche jenseits der 35.2 dB(A) muss niemand im regulären Betrieb fürchten. Der Lüfter strömt warme Abluft über einen Abzug auf der linken, hinteren Gehäuseseite aus.

Lautstärkediagramm

Idle 30,6 / 30,6 / 31,6 dB(A)
HDD 31,1 dB(A)
DVD 34,1 / dB(A)
Last 35,2 / 37,8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)
Stresstest: CPU max. 74 Grad
Stresstest: CPU max. 74 Grad

Temperatur

Bei der Abwärme verhält sich das S11-Testmodell ebenfalls positiv. Selbst die Spitzen der Abwärme auf den Oberflächen liegen lediglich bei 33.6 Grad Celsius. Die Handauflage ist in diesem Fall mit 23 bis 27 Grad Celsius schon fast kalt. Hinzu kommt, dass wir diese Temperatur nur in einem unrealistischen Stresstest erzeugen konnten.

Der Blick auf die Temperatur-Grafik mag erstaunen. Unter Last sind die Temperaturen teilweise geringer als in Idle. Dies trifft zum Beispiel für die Handballenauflage zu. Der Grund: Im Idle schaltet sich der aktive Lüfter oftmals ab und die warme Luft kann sich im Gehäuse stauen. Dadurch werden Bereiche vergleichsweise warm, die weder Prozessor noch Grafik in ihrer Nähe haben. Setzt jetzt der Lüfter ein, so tauscht er die warme Luft gegen kühle aus, wobei kaum neue Hitze nachheizt.

Im Idle- und Office-Betrieb, einem Szenario, das dem Vaio S11 am besten entspricht, werden einzelne Bereiche lediglich handwarm. Wir messen auf der Arbeitsumgebung höchstens 29 Grad Celsius im Bereich über der Lüfter-Öffnung. Die Unterseite wird punktuell wärmer, unser Thermometer erfasst 33.5 Grad.

Wie sieht es im Inneren aus? Unser Stresstest vermochten es nicht, den Intel Core i3-330M auf über 74 Grad Celsius zu bringen. Wenn sich die i3-CPU langweilt, so steht die CPU-Temperatur fast konstant bei 40 Grad Celsius.

Max. Last
 30,8 °C29,1 °C24,7 °C 
 31,6 °C29,5 °C24,3 °C 
 26 °C27 °C22,7 °C 
Maximal: 31,6 °C
Durchschnitt: 26.9 °C
23,3 °C29,8 °C33,6 °C
24,3 °C26,6 °C30,4 °C
24,2 °C25,1 °C26,2 °C
Maximal: 33,6 °C
Durchschnitt: 26.7 °C
Netzteil (max.)  46,6 °C | Raumtemperatur 19,5 °C

Lautsprecher

Die über den Tasten angebrachten Stereo-Lautsprecher liefern ein wenig befriedigendes weil höhenbetontes Klangbild. Bässe fehlen schon ganz. Das Klangbild lädt daher nicht zum dauerhaften Anhören der Lieblings-Combo ein. Die Soundverbesserungen in der Systemsteuerung helfen hier auch nicht weiter, die Lautsprecher reagieren kaum auf die Optimierungsversuche. Die Lautstärke ist im höchsten einstellbaren Pegel vergleichsweise gering. Immerhin kommt es bei hohen Pegeln nicht zu Verzerrungen oder Kratzern der kleinen Membrane.

Der Anschluss externer Lautsprecher über ein 3.5 Millimeter Klinkenkabel hilft hier weiter. Der vom Notebook anliegende Pegel kann nach Belieben nach oben geregelt werden, wobei es selbst bei sehr geringen Eingangspegeln nicht zu einem Rauschen kommt.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

DVD-Test
DVD-Test
Reader-Test
Reader-Test

Der zu erwartenden Akkulaufzeit kommt unser Test beim WLAN-Surfen sehr nahe. Nach zweiweinhalb Stunden ist der Akku leer, denn wir haben blinkende News-Portale besucht und einige Dateien heruntergeladen. Das LED-Panel lief während dieses Tests auf etwas über 100 cd/m². Wie lange können sich Anwender zur Entspannung einen DVD-Film ansehen? Unser Herr der Ringe Filmspaß endete nach gut drei Stunden (187 Minuten).

Wer den Vaio S11 als Video-Encoder betreibt oder ständig Dateien in Zip-Files packt, der darf nur mit einer Stunde Laufzeit rechnen. Dies ist die minimale Laufzeit, ermittelt mit dem BatteryEater Classic-Test. Die maximale Laufzeit (Idle) liegt bei deutlich höheren fünf Stunden. Diese werden Nutzer aber kaum erreichen, denn die CPU verharrte im Nichtstun, auf der Anzeige war kaum etwas zu erkennen (geringste Luminanz) und WLAN/Bluetooth waren deaktiviert.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 08min
Surfen über WLAN
2h 27min
DVD
3h 07min
Last (volle Helligkeit)
1h 00min

Der Stromverbrauch des 13.3-Zollers ist, speziell im Idle-Betrieb, erfreulich gering. Wir erfassen 11.7 bis 17.4 Watt (je nach Helligkeit und aktiven Funkmodulen). Bei maximaler Belastung durch einen Stresstest zeigt unser Multimeter eine durchschnittliche Wirkleistung von 64.8 Watt an. Der realistische Strombedarf ohne Ladung des Akkus liegt aber zwischen 14 Watt (Idle) und 41 Watt (3DMark2006).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0,4 / 0,9 Watt
Idle 11.7 / 14 / 17,4 Watt
Last 41,1 / 64,8 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Vaio VPC-S11M1E/W mit Glare Type TFT
Vaio VPC-S11M1E/W mit Glare Type TFT

Mit dem Anspruch, Geschäftskunden einen kleinen 13.3-Zoll Allrounder an die Hand zu geben, geht das Sony Vaio VPC-S11M1E/W an den Start. Wir sehen dieses Ziel im Wesentlichen als erfüllt an, wobei aber die kontrastschwache Glare-Anzeige aus der Reihe tanzt.

Als mobil kann das Vaio S11 von Seiten der Laufzeit nicht bezeichnet werden. Zweieinhalb Stunden beim Surfen im WLAN liegen in Zeiten von Intels günstigen CULV-Prozessoren und 9-Stunden-Netbooks nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Als Ausgleich bekommt der Nutzer aber, angetrieben durch eine hohe Performance der i3-330M CPU, eine deutlich bessere Systemleistung. Der Core i3-330M (2.13 GHz) ist in Sachen Leistung, vereinfacht betrachtet, besser als Core 2 Duo Vorgänger mit gleicher oder etwas höherer Taktung. Grund ist Intels Hype Threading. In Single Core Anwendungen hat der i3-330M jedoch gegenüber Core 2 Duo Vorgängern mit gleichem oder leicht niedrigerem Takt das Nachsehen.

Das Magnesium/Kunststoff-Gehäuse (zwei Kilogramm) ist leicht aber dennoch stabil. Die matten Oberflächen eignen sich bestens für den ernsthaften Bürobetrieb. Als störend für den Office-Anspruch des Vaio S11 sehen die Tester das nicht entspiegelte und zu dunkle LED-Panel an. Die 1.366 x 768 Bildpunkte erstrahlen im Durchschnitt lediglich mit 194 cd/m² Für den stressfreien Einsatz auf der Parkbank oder im Café hätte es eines deutlich helleren Antiglare Panels bedurft. Der kleine Farbraum des TFTs sowie die geringen Blickwinkel sind für die Büronutzung zwar nicht perfekt, aber erträglich.

Vom Typus am besten vergleichbar ist das Vaio S11 mit dem Samsung Q320 (13.4-Zoll, P7450) oder dem HP EliteBook 6930p (14.1-Zoll, T9400). Beide besitzen eine Business taugliche Optik, sind aber noch mit der CPU-Vorgängergeneration Core 2 Duo bestückt. Das EliteBook ist teurer, bietet aber ein entspiegeltes Display (1280x800). Wer es deutlich mobiler möchte, der könnte zum HP ProBook 5310m greifen. Mit einem Ultra Low Voltage Prozessor und UMTS-Modul bestückt (Variante) sind deutlich bessere Laufzeiten möglich.

Sony Vaio VPC-S11M1E Weiße Tarnung für den Winter
Sony Vaio VPC-S11M1E Weiße Tarnung für den Winter

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Im Test: Sony Vaio VPC-S11M1E
Im Test:  Sony Vaio VPC-S11M1E

Datenblatt

Sony Vaio VPC-S11M1E

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM55
:: Speicher
4096 MB, DDR3 SDRAM
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce 310M - 512 MB, Kerntakt: 625 MHz, Speichertakt: 790 MHz, DDR3, 187.83
:: Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, spiegelnd: ja
:: Festplatte
320 GB - 5400 rpm, 320 GB 5400 U/Min TOSHIBA MK3263GSX
:: Soundkarte
Nvidia GT218 High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Line-Out, Mic, Card Reader: SD, HG-Duo,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8131 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10MBit), Intel Centrino Advanced-N 6200 AGN (a b g n ), Bluetooth 2.1 + EDR Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Optiarc DVD RW AD-7930H
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31.5 x 329 x 228.5
:: Gewicht
1.973 kg Netzteil: 0.313 kg
:: Akku
54 Wh Lithium-Ion, VGP-BPS21A
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 MP, 24 Monate Garantie

 

Der Sony Vaio VPC-S11M1E ist ein 13.3-Zoller
Der Sony Vaio VPC-S11M1E ist ein 13.3-Zoller
So wird der Akku entnommen,
So wird der Akku entnommen,
sobald die Arretierung gelöst ist.
sobald die Arretierung gelöst ist.
Nett an zu sehen ist der Power-Button. Rot für Standby, Grün für An.
Nett an zu sehen ist der Power-Button. Rot für Standby, Grün für An.
Hardware Aufrüsten ist auch möglich.
Hardware Aufrüsten ist auch möglich.
Das S11 hat eine Toshiba HDD mit 320 GB.
Das S11 hat eine Toshiba HDD mit 320 GB.
Wer die HDD Aufrüsten will, der hat leichtes Spiel.
Wer die HDD Aufrüsten will, der hat leichtes Spiel.
Die zwei Sockel des DDR3-Arbeitsspeichers
Die zwei Sockel des DDR3-Arbeitsspeichers
sind allerdings schon mit 2 x 2 GB belegt.
sind allerdings schon mit 2 x 2 GB belegt.
Im RAM-Schacht können wir den Sockel des Prozessors erkennen.
Im RAM-Schacht können wir den Sockel des Prozessors erkennen.
Aus der Kiste purzeln nicht nur Anleitungen
Aus der Kiste purzeln nicht nur Anleitungen
sondern auch das 90 Watt Netzteil.
sondern auch das 90 Watt Netzteil.
Auch auf diesem befinden sich Vaio-Details.
Auch auf diesem befinden sich Vaio-Details.
Der Akku wiegt 313 Gramm
Der Akku wiegt 313 Gramm
und hat eine Kapazität von 54 Wattstunden.
und hat eine Kapazität von 54 Wattstunden.
fällt die entstehende Lücke nicht auf.
fällt die entstehende Lücke nicht auf.
Wenn der Akku dauerhaft entnommen werden sollte,
Wenn der Akku dauerhaft entnommen werden sollte,
Sie ist mit einer griffigen Punktierung bedeckt.
Sie ist mit einer griffigen Punktierung bedeckt.
mit Core i3-330M Prozessor und Nvidia-Grafik.
mit Core i3-330M Prozessor und Nvidia-Grafik.
Das Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung zeigt sich stabil
Das Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung zeigt sich stabil
und die Arbeitsumgebung bietet einzig matte Flächen.
und die Arbeitsumgebung bietet einzig matte Flächen.
Damit sollen Office-Nutzer angesprochen werden.
Damit sollen Office-Nutzer angesprochen werden.
Bei den Anschlüssen sorgt Sony sogar für i-Link und HDMI.
Bei den Anschlüssen sorgt Sony sogar für i-Link und HDMI.
Die Frontseite bietet einen WLAN-Schalter und Audio-Ports.
Die Frontseite bietet einen WLAN-Schalter und Audio-Ports.
Zudem finden wir gleich zwei CardReader: SD & HG Duo (Sony)
Zudem finden wir gleich zwei CardReader: SD & HG Duo (Sony)
Die Auswurf-Taste für das DVD-Laufwerk (links) öffnet die Lade.
Die Auswurf-Taste für das DVD-Laufwerk (links) öffnet die Lade.
Details lassen den Vaio S11 wertig erscheinen. Hier ein Kratz-Schutz aus Kunststoff,
Details lassen den Vaio S11 wertig erscheinen. Hier ein Kratz-Schutz aus Kunststoff,
dort ein tief sitzendes Gelenk,
dort ein tief sitzendes Gelenk,
hier liebevoll eingebettete Tasten
hier liebevoll eingebettete Tasten
und dort ein farblich homogener Material-Mix.
und dort ein farblich homogener Material-Mix.
Die Webcam ist keine Besonderheit des Vaio S11,
Die Webcam ist keine Besonderheit des Vaio S11,
wohl aber die erhobene Handballenauflage.
wohl aber die erhobene Handballenauflage.
Das verhilft dem 13.3-Zoller lediglich zu 2.5 Stunden beim WLAN-Surfen.
Das verhilft dem 13.3-Zoller lediglich zu 2.5 Stunden beim WLAN-Surfen.

Ähnliche Geräte

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

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Preisvergleich

Pro

+Kühl und leise
+Gute Anwendungsleistung
+Leicht und stabil
+Tastatur mit gutem Feedback
+FireWire-Anschluss
 

Contra

-Geringe Blickwinkel
-Geringer Kontrast
-Lange Akku-Ladezeit

Shortcut

Was uns gefällt

Hohe Allrounder-Leistung in einem kühlen und leisen Gehäuse. Dazu tolle Eingaben geschmückt mit einer wertigen Optik.

Was wir vermissen

Eine Antiglare-Anzeige hätte dem S11 die Krone aufgesetzt. So aber bleibt das S11 für den Outdoor-Einsatz untauglich.

Was uns verblüfft

Wieso greift Sony zu einer Farb- und Blickwinkel-schwachen Anzeige? Beim Preis von 899 Euro (UVP) hätten es ein paar Euro mehr nicht fett gemacht.

Die Konkurrenz

Bei der Konkurrenz gibt es aktuell noch keinen 13.3-Zoller mit Core i3-CPU. Kleine Allrounder sind das Samsung Q320 (13.4-Zoll) und das HP EliteBook 6930p (14.1-Zoll).

Bewertung

Sony Vaio VPC-S11M1E
18.02.2010
Sebastian Jentsch

Gehäuse
86%
Tastatur
90%
Pointing Device
90%
Konnektivität
80%
Gewicht
86%
Akkulaufzeit
77%
Display
70%
Leistung Spiele
74%
Leistung Anwendungen
92%
Temperatur
91%
Lautstärke
96%
Auf- / Abwertung
88%
Durchschnitt
85%
86%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)