Test Toshiba Satellite L70-A-10T Notebook

Sascha Mölck, 30.09.2013

Haswell-Allrounder. Wer auf der Suche nach einem Allround-Notebook im 17,3-Zoll-Format ist, bekommt mit dem Satellite L70-A-10T einen weiteren Rechner zur Auswahl. Für etwa 900 Euro bekommt der Käufer einen Haswell-Prozessor, einen GeForce-Grafikkern, viel Speicherplatz und einen Full HD-Bildschirm. Unser Testbericht verrät, ob Toshiba hier ein empfehlenswertes Gerät im Angebot hat.

Eine neue Reihe von Multimedia-Notebooks für den Mainstream-Markt bietet Toshiba mit der Satellite L70-A-Serie an. Unser Testgerät ist mit einem Full HD-Display bestückt. Auch die übrigen technischen Daten stimmen: Kräftige Prozessoren, ein spielefähiger Grafikchip und viel Speicherplatz haben die Notebooks zu bieten. Mit dem Toshiba Satellite L50-A-10Q (Core i7-4700MQ, GeForce GT 740M) haben wir bereits den identisch ausgestatteten 15,6-Zoll-Bruder des L70-A getestet. Ob das Satellite L70-A nicht nur auf dem Papier überzeugen kann, sondern auch in der Praxis, verrät unser Testbericht.

Zur Einordnung des Rechners ziehen wir die Konkurrenten MSI CX70-i740M281W7H (Core i7-4702MQ, GeForce GT 740M) und Acer Aspire V3-772G (Core i7-4702MQ, GeForce GTX 760M) heran.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Toshiba Satellite L70-A-10T.
Das Toshiba Satellite L70-A-10T.

Das Gehäuse des Satellite besteht komplett aus Kunststoff. Alle Elemente - abgesehen von der Unterschale und den Tasten - sind mit einer spiegelnden Oberfläche versehen. Toshiba setzt zwei Farben ein. Die Handballenablage und die Deckelrückseite sind Silbergrau gefärbt. Zusätzlich verlaufen auf diesen Bauteilen feine, dunkelgraue Linien. Die restlichen Gehäuseteile sind in Schwarz gehalten. Wer Wert auf hochwertigere Materialien legt, sollte einen Blick auf die Satellite S70-A-Reihe werfen. Diese ist praktisch baugleich zur L70-A-Serie, allerdings kommen beim Gehäuse Metallelemente zum Einsatz. Letzteres gilt auch für das Aspire V3-772G. Der MSI-Rechner verfügt, wie das Satellite L70-A, über ein reines Kunststoffgehäuse.

Die Baseunit zeigt sich recht stabil. Sie kann nur unterhalb des Touchpads etwas durchbogen werden. Die Baseunit dürfte aber etwas steifer ausfallen. Sie kann verdreht werden, es liegt aber noch im Rahmen. Der Deckel hingegen kann zu leicht verdreht werden. Stabiler fällt die Deckelrückseite aus. Es muss schon kräftig auf die Rückseite gedrückt werden, um Bildveränderungen zu erzeugen. Die Scharniere halten den Deckel fest in Position, wippen aber etwas nach. Eine Ein-Hand-Öffnung des Deckels ist möglich.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Alle drei Notebooks sind mit der heutzutage üblichen Auswahl an Steckplätzen ausgerüstet. Kein Rechner kann sich von den Anderen absetzen. Gut: Alle Rechner verfügen über zwei USB-3.0-Steckplätze. So ließen sich Kopiervorgänge von einer externen Festplatte auf eine andere flott bewerkstelligen. Die Positionierung der Schnittstellen fällt beim Satellite nicht optimal aus. Auf der rechten Seite befinden sich alle Steckplätze auf Höhe der Handballenablage. Auf der linken Seite befindet sich das optische Laufwerk. Bei umfangreicher Belegung der Ports könnten Rechtshänder aufgrund überstehender Stecker und Kabel bei der Bedienung einer Maus beeinträchtigt werden.

Linke Seite: Netzanschluss, USB 2.0, DVD-Brenner
Linke Seite: Netzanschluss, USB 2.0, DVD-Brenner
Rechte Seite: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, 2x USB 3.0, HDMI, VGA-Ausgang, Gigabit-Ethernet, Steckplatz für ein Kensington-Schloss
Rechte Seite: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, 2x USB 3.0, HDMI, VGA-Ausgang, Gigabit-Ethernet, Steckplatz für ein Kensington-Schloss
An der Vorderseite befindet sich der Speicherkartenleser.
An der Vorderseite befindet sich der Speicherkartenleser.

Kommunikation

Toshiba setzt beim Satellite auf ein WLAN-Modul von Intel (Centrino Wireless-N 2230). Es unterstützt die WLAN-Standards 802.11 b/g/n. Probleme sind beim WLAN-Empfang nicht aufgetreten. Die WLAN-Anzeige von Windows zeigt stets den vollen Ausschlag. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Notebook, getestet mit der individuellen Infrastruktur des Autors, in der Nähe des Routers (ca. 3 Meter Entfernung) oder zwei Stockwerke entfernt aufhält. Der Gigabit-Ethernet-Chip des Satellite stammt von Atheros (AR8161/8165). Auch ein Bluetooth-4.0-Modul hat seinen Weg in den Rechner gefunden. Die Webcam (2 Megapixel) erzeugt ein matschiges Bild bis zu einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten.

Zubehör

Außer einem Schnellstartposter und einem Handbuch für sicheres und angenehmes Arbeiten/eingeschränkte Garantie, liegt kein weiteres Zubehör bei.

Betriebssystem und Recovery

Als Betriebssystem dient auf dem Satellite Windows 8 (64 Bit). Eine Windows DVD liegt nicht bei. Es empfiehlt sich daher, einen Satz Wiederherstellungs-DVDs mit Hilfe des vorinstallierten Toshiba Recovery Media Creator anzulegen. So könnte das System nach einem eventuellen Festplattentausch wieder eingespielt werden. Wer Windows 8 durch Windows 7 ersetzen möchte, kann das problemlos machen. Toshiba stellt Treiber für beide Windows-Versionen bereit.

Gut zugänglich: RAM und Festplatte
Gut zugänglich: RAM und Festplatte

Wartung

Hinter der Wartungsklappe des Satellite verbergen sich der Arbeitsspeicher und die Festplatte. Um an die übrigen Komponenten zu gelangen, müsste der Rechner weitergehend zerlegt werden. Das Satellite verfügt über zwei Arbeitsspeicherbänke, die mit jeweils einem Vier-Gigabyte-Modul belegt sind. Der Arbeitsspeicher arbeitet im Dual-Channel-Modus. Ein Tausch der Festplatte wäre schnell zu bewerkstelligen. Es passen dabei 2,5-Zoll-Festplatten mit den Bauhöhen 7 und 9,5 mm in das Notebook.

Garantie

Das Satellite ist mit einer 12-monatigen Garantie ausgestattet - inklusive Abholservice. Durch eine Registrierung bei Toshiba kann die Garantie kostenlos auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Das CX70 und das Aspire verfügen jeweils über eine zweijährige Standardgarantie. Der Garantieumfang des Satellite kann erweitert werden. Eine dreijährige bzw. vierjährige Vor-Ort-Garantie kostet etwa 100 bzw. 150 Euro.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Toshiba stattet das Satellite mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur aus. Die Haupttasten besitzen eine Auflagefläche von etwa 15 x 15 mm. Die angerauten, flachen Tasten verfügen insgesamt über einen mittleren Hub und einen klaren Druckpunkt. Der Tastenwiderstand dürfte etwas straffer ausfallen. Während des Tippens wippt die Tastatur etwas - in der Mitte stärker, als an den Rändern. Als übermäßig störend hat sich das aber nicht erwiesen. Gut: Die Capslock- und die Numlock-Taste enthalten jeweils eine LED, die den aktuellen Status anzeigt.

Touchpad

Als Mausersatz dient ein etwa 10,7 x 6,7 cm großes, multitouchfähiges Clickpad. Die glatte Oberfläche in Kombination mit der großen Fläche macht die Nutzung von Multitouchgesten zu einer angenehmen Angelegenheit. Die verschiedenen Gesten können im zugehörigen Konfigurationsmenü separat ein- bzw. ausgeschaltet werden. Ab Werk sind nicht alle Gesten aktiviert. Separate Maustasten finden sich bei einem Clickpad nicht, da es sich bei dem gesamten Pad um eine Taste handelt. Anhand der Fingerposition im unteren Bereich des Pads erkennt dieses, ob die linke oder rechte Maustaste gedrückt wird. Das Clickpad besitzt einen kurzen Hub und einen deutlich hör- und fühlbaren Druckpunkt. Um das Pad abzuschalten, wird mit dem Finger in seine linke obere Ecke getippt. Der Aktivitätsstatus wird über eine integrierte LED angezeigt.

Die Tastatur ist unbeleuchtet.
Die Tastatur ist unbeleuchtet.
Das Touchpad ist multitouchfähig.
Das Touchpad ist multitouchfähig.

Display

Wie wir testen - Display

Toshiba spendiert dem Satellite ein glänzendes Full HD-Display (1.920 x 1.080 Bildpunkte) im 17,3-Zoll-Format. Auch das Aspire kann mit einem Full HD-Bildschirm aufwarten. Das CX70 kommt mit einem HD+ Display (1.600 x 900 Bildpunkte). Die durchschnittliche Helligkeit des Satellite-Displays fällt mit 296,7 cd/m² gut aus. Der Bildschirm des Aspire (293,7 cd/m²) liegt gleichauf. Einen schlechteren, aber immer noch akzeptablen Wert liefert der Bildschirm des MSI-Rechners (238 cd/m²).

290
cd/m²
282
cd/m²
274
cd/m²
307
cd/m²
317
cd/m²
289
cd/m²
304
cd/m²
315
cd/m²
292
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 317 cd/m²
Durchschnitt: 296.7 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 317 cd/m²
Schwarzwert: 0.54 cd/m²
Kontrast: 587:1
Satellite L70-A-10T vs. sRGB
Satellite L70-A-10T vs. sRGB
Satellite L70-A-10T vs. AdobeRGB
Satellite L70-A-10T vs. AdobeRGB

Kontrast (587:1) und Schwarzwert (0,54 cd/m²) des Displays fallen nicht überragend aus, können aber noch als gut bezeichnet werden. Bessere Werte bietet der Bildschirm des Aspire (837:1, 0,38 cd/m²). Das CX70 (301:1, 0,84 cd/m²) liegt klar hinter der Konkurrenz zurück. Den sRGB- und den AdobeRGB-Farbraum kann der Bildschirm nicht vollständig abdecken. An den sRGB-Farbraum kommt das Panel aber recht nah heran. Wichtig sind diese Farbräume beispielsweise bei der professionellen Bildbearbeitung.

Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung des Bildschirms liegt bei 10,52. Dieser Wert wird von den Graustufen und den Blautönen überschritten. Somit erklärt sich auch der Blaustich, an dem das Display leidet. Den Zielbereich (DeltaE kleiner 5) erreichen lediglich die Farben Grün und Gelbgrün.

CalMan - Color Checker
CalMan - Color Checker
CalMan - Graustufen
CalMan - Graustufen
CalMan - Farbgenauigkeit
CalMan - Farbgenauigkeit

Helligkeit und Kontrast des Bildschirms reichen durchaus für die Nutzung im Freien aus. Allerdings sollten zu helle Umgebungen vermieden werden. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Umgebung nicht von dem stark spiegelnden Bildschirm reflektiert wird.

Die Blickwinkel des TN-LED-Bildschirms fallen deutlich größer aus, als bei den meisten günstigeren Displays. Wird von oben auf den Bildschirm geschaut, ist der Inhalt noch weitgehend problemlos zu erkennen. Das Bild bricht nur leicht ein. Etwas stärker fällt der Einbruch bei einem Blick von unten aus. In horizontaler Richtung treten keine Probleme auf. Der Bildinhalt kann auch noch von der Seite abgelesen werden. Aber das Bild dunkelt mit zunehmendem Winkel ab.

Das Satellite L70-A im Außeneinsatz.
Das Satellite L70-A im Außeneinsatz.
Blickwinkel Satellite L70-A
Blickwinkel Satellite L70-A

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Ein mittelpreisiges Allround-Notebook im 17,3-Zoll-Format bietet Toshiba mit dem Satellite L70-A-10T an. Der Rechner erlaubt es, aktuelle Computerspiele zu spielen, und stellt darüber hinaus genügend Rechenleistung zur Verfügung, um beispielsweise Videoschnitt zu betreiben. Nicht erwähnt werden müssen Aufgaben, die nur wenig Rechenleistung benötigen - beispielsweise Bürotätigkeiten, Skypen, Videos anschauen. Unser Testgerät ist aktuell für etwa 900 Euro zu haben. Zum Testzeitpunkt sind noch zwei weitere Vertreter der L70-A-Reihe verfügbar. Beide sind jeweils mit einem Core i5-3230M-Prozessor ausgestattet. Die übrigen Unterschiede zu unserem Testgerät sind schnell ausgemacht: Das L70-A-11Q (etwa 800 Euro) ist mit einer 1-TB-Festplatte bestückt. In dem L70-A-11M (etwa 700 Euro) stecken eine 500-GB-Festplatte und ein HD+ Bildschirm (1.600 x 900 Bildpunkte).

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWInfo
Systeminformationen Toshiba Satellite L70-A-10T

Prozessor

Das Satellite wird von einem Intel Core i7-4700MQ Prozessor angetrieben. Bei diesem Vierkerner handelt es sich um einen Vertreter der neuen Haswell Prozessorgeneration. Er arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 3,2 GHz (alle vier Kerne), 3,3 GHz (2 Kerne) und 3,4 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Der Prozessor sollte etwa um 10 Prozent bessere Rechenergebnisse erreichen als sein Vorgänger aus der Ivy-Bridge-Generation - der Core i7-3630QM. Intel beziffert die TDP des Prozessors mit 47 Watt und damit um zwei Watt höher als beim Vorgänger.

Die Single-Thread-Tests der Cinebench Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 3,2 bis 3,3 GHz. In den Multi-Thread-Tests liegt die Geschwindigkeit aller vier Kerne bei 3,2 GHz. Somit fallen die Werte so aus, wie wir es erwartet haben. Das Satellite liefert die besten Rechenergebnisse ab. Das überrascht nicht, denn es ist mit dem schnellsten Prozessor ausgestattet. Das Aspire (Core i7-4702MQ, GeForce GTX 760M) und das CX70 (Core i7-4702MQ, GeForce GT 740M) liegen aber nur leicht hinter dem Toshiba-Rechner zurück. Im GL-Test des Cinebench R11.5 hat das Aspire die Nase vorn, da es mit der stärksten GPU ausgestattet ist.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4983
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
18413
Cinebench R10 Shading 32Bit
6828
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6594 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
24358 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6850 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.54 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.5 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
41.55 fps
Hilfe
Cinebench R11.5 - OpenGL 64Bit
Toshiba Satellite L70-A-10T
GeForce GT 740M, 4700MQ, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
41.55 fps ∼38%
Asus K75DE-TY068H
Radeon HD 7640G + HD 7670M Dual Graphics, A8-4500M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
17.26 fps ∼16% -58%
Asus F75VC-TY088H
GeForce GT 720M, 2370M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
21.45 fps ∼20% -48%
Toshiba Satellite Pro L870-16P
Radeon HD 7670M, 3210M, Toshiba MK5061GSYN
35.42 fps ∼32% -15%
MSI CX70-i740M281W7H
GeForce GT 740M, 4702MQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
41.66 fps ∼38% 0%
Acer Aspire V3-771G
GeForce GT 650M, 3610QM, Intel SSD 320 Series SSDSA2CW120G3
42.37 fps ∼39% +2%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
42.51 fps ∼39% +2%
Asus N750JV-T4110H
GeForce GT 750M, 4700HQ, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
46.39 fps ∼42% +12%
Acer Aspire V3-772G-747A321
GeForce GTX 760M, 4702MQ, Toshiba MQ01ABD100
56.53 fps ∼52% +36%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
Toshiba Satellite L70-A-10T
GeForce GT 740M, 4700MQ, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
6.5 Points ∼37%
Asus K75DE-TY068H
Radeon HD 7640G + HD 7670M Dual Graphics, A8-4500M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.7 Points ∼10% -74%
Asus F75VC-TY088H
GeForce GT 720M, 2370M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2.29 Points ∼13% -65%
Toshiba Satellite Pro L870-16P
Radeon HD 7670M, 3210M, Toshiba MK5061GSYN
2.83 Points ∼16% -56%
Acer Aspire V3-771G
GeForce GT 650M, 3610QM, Intel SSD 320 Series SSDSA2CW120G3
6.19 Points ∼35% -5%
MSI CX70-i740M281W7H
GeForce GT 740M, 4702MQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
6.19 Points ∼35% -5%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
6.26 Points ∼36% -4%
Acer Aspire V3-772G-747A321
GeForce GTX 760M, 4702MQ, Toshiba MQ01ABD100
6.36 Points ∼36% -2%
Asus N750JV-T4110H
GeForce GT 750M, 4700HQ, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
6.47 Points ∼37% 0%

System Performance

Das System arbeitet grundsätzlich rund und flüssig. Geschwindigkeitsrekorde wird es aufgrund der nur durchschnittlich schnellen Festplatte nicht aufstellen. Wir hätten hier zumindest einen SSD-Cache erwartet, der die Festplatte unterstützt. Nichtsdestotrotz fallen die PC Mark Resultate des Satellite sehr gut aus. Das CX70 liegt deutlich hinter dem Toshiba-Rechner (Core i7-4702MQ, GeForce GT 740M) zurück. Das Aspire (Core i7-4702MQ, GeForce GTX 760M) liefert klar die besten Werte, da es mit einer schnellen Solid State Disk bestückt ist.

Ein Allround-Notebook wie das Satellite verlangt förmlich nach einer Solid State Disk. Wir haben probeweise eine SSD (Crucial RealSSD C300 - 64 GB) eingebaut und Windows 8 auf dieser installiert. Das System startet deutlich schneller und Anwendungen werden flotter ausgeführt. Auch die Ergebnisse der PC Mark Benchmarks schießen in die Höhe. Das PC-Mark-7-Resultat verbessert sich um etwa 69 Prozent auf 5.572 Punkte, der PC-Mark-Vantage-Wert steigt um fast 130 Prozent auf 18.241 Punkte.

5.9
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.9
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage7939 Punkte
PCMark 73294 Punkte
PCMark 8 Home3540 Punkte
PCMark 8 Creative3407 Punkte
PCMark 8 Work4386 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
Toshiba Satellite L70-A-10T
GeForce GT 740M, 4700MQ, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
3294 Points ∼50%
Asus K75DE-TY068H
Radeon HD 7640G + HD 7670M Dual Graphics, A8-4500M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1730 Points ∼26% -47%
Asus F75VC-TY088H
GeForce GT 720M, 2370M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2130 Points ∼32% -35%
Toshiba Satellite Pro L870-16P
Radeon HD 7670M, 3210M, Toshiba MK5061GSYN
2231 Points ∼34% -32%
MSI CX70-i740M281W7H
GeForce GT 740M, 4702MQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
2491 Points ∼38% -24%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
2770 Points ∼42% -16%
Asus N750JV-T4110H
GeForce GT 750M, 4700HQ, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
3211 Points ∼48% -3%
Acer Aspire V3-771G
GeForce GT 650M, 3610QM, Intel SSD 320 Series SSDSA2CW120G3
4160 Points ∼63% +26%
Acer Aspire V3-772G-747A321
GeForce GTX 760M, 4702MQ, Toshiba MQ01ABD100
5650 Points ∼85% +72%

Massenspeicher

HD Tune
HD Tune
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark

Toshiba verbaut in unserem Testgerät eine Festplatte aus der Travelstar 5K1000 Serie von HGST. Sie besitzt eine Kapazität von 750 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Messwerte hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. CrystalDiskMark meldet eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von 86,98 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 66,5 MB/s. Im Jahre 2013 sind das schlechte Werte für eine 5.400er-Festplatte. Dafür fällt die Zugriffszeit mit 16,4 ms gut aus. Auch die Resultate der 4k-read- und 4k-write-Tests fallen für eine herkömmliche Festplatte überdurchschnittlich aus. Viele vergleichbare Festplatten liefern schlechtere Werte. Die 4k-read-/write-Übertragungsraten sind von Bedeutung, da die meisten Daten in Blöcken mit einer Größe von 4 kb abgelegt werden.

HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
Minimale Transferrate: 37.4 MB/s
Maximale Transferrate: 88.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 66.5 MB/s
Zugriffszeit: 16.4 ms
Burst-Rate: 181.3 MB/s
CPU Benutzung: 0.9 %
CrystalDiskMark 3.0 - Write 4k
Toshiba Satellite L70-A-10T
GeForce GT 740M, 4700MQ, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
1.2 MB/s ∼1%
Asus F75VC-TY088H
GeForce GT 720M, 2370M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.513 MB/s ∼0% -57%
Asus K75DE-TY068H
Radeon HD 7640G + HD 7670M Dual Graphics, A8-4500M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.745 MB/s ∼0% -38%
Asus N750JV-T4110H
GeForce GT 750M, 4700HQ, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
0.815 MB/s ∼1% -32%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
0.836 MB/s ∼1% -30%
Toshiba Satellite Pro L870-16P
Radeon HD 7670M, 3210M, Toshiba MK5061GSYN
0.85 MB/s ∼1% -29%
CrystalDiskMark 3.0 - Read 4k
Toshiba Satellite L70-A-10T
GeForce GT 740M, 4700MQ, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
0.43 MB/s ∼1%
Asus F75VC-TY088H
GeForce GT 720M, 2370M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.296 MB/s ∼1% -31%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
0.351 MB/s ∼1% -18%
Toshiba Satellite Pro L870-16P
Radeon HD 7670M, 3210M, Toshiba MK5061GSYN
0.374 MB/s ∼1% -13%
Asus K75DE-TY068H
Radeon HD 7640G + HD 7670M Dual Graphics, A8-4500M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.435 MB/s ∼1% +1%
Asus N750JV-T4110H
GeForce GT 750M, 4700HQ, Seagate Momentus ST750LM022 HN-M750MB
0.458 MB/s ∼1% +7%

Grafikkarte

Das Satellite ist mit einem HD Graphics 4600 Grafikkern von Intel und Nvidias GeForce GT 740M GPU ausgerüstet. Der GeForce-Grafikchip kommt bei leistungshungrigen Aufgaben wie Computerspielen zum Einsatz. Intels GPU ist im Alltags- und Akkubetrieb gefragt. Beide GPUs unterstützen DirectX 11.1. Der GeForce-Grafikkern gehört der Mittelklasse an. Er arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 980 MHz. Die Geschwindigkeit kann mittels Turbo bis auf 1.058 MHz angehoben werden. Diesen Turbo nutzt das Satellite auch. Leider bleibt der GeForce-Chip etwas unter seinen Möglichkeiten zurück, da er nur per 64-Bit-Leitung mit seinem Grafikspeicher verbunden ist. Das hat das Satellite mit dem MSI CX70 gemeinsam.

Das Satellite und das CX70 (Core i7-4702MQ, GeForce GT 740M) sind mit der gleichen GPU bestückt und liefern somit praktisch identische Resultate. Die Werte beider Rechner liegen im Rahmen dessen, was die GPU zu leisten vermag. Da das Aspire (Core i7-4702MQ, GeForce GTX 760M) einen viel stärkeren Grafikkern enthält, liefert es auch die besten Werte.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
10215 Punkte
3DMark Vantage6669 Punkte
3DMark 111969 Punkte
3DMark Ice Storm52421 Punkte
3DMark Cloud Gate6951 Punkte
3DMark Fire Strike1076 Punkte
Hilfe
Toshiba Satellite L70-A-10T
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GT 740M, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
MSI CX70-i740M281W7H
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GT 740M, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
Acer Aspire V3-772G-747A321
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
3DMark (2013)
-1%
65%
1280x720 Ice Storm Standard Score5242151473
-2%
79494
52%
1280x720 Cloud Gate Standard Score69516916
-1%
11171
61%
1920x1080 Fire Strike Standard Score10761066
-1%
1971
83%

Gaming Performance

Die Kombination aus Core i7-Prozessor und GeForce-GPU ermöglicht es, aktuelle Computerspiele in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) bei mittlerem Qualitätsniveau flüssig zu spielen. Einige Spiele, die nur verhältnismäßig geringe Hardwareanforderungen stellen, sollten auch mit hohen Qualitätseinstellungen noch flüssig laufen. Wie bereits erwähnt, bleibt das Satellite etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück, da sein Grafikspeicher nur über eine 64-Bit-Leitung angeschlossen ist. Zudem sorgt die schwankende CPU-Geschwindigkeit bei gleichzeitiger Nutzung der GPU für teilweise schlechtere Ergebnisse. So liefert das Satellite im Spiel Anno 2070 um etwa 11 Prozent niedrigere Frameraten als das sehr ähnlich ausgestattete CX70.

Ist die Spielefähigkeit ein wichtiges Kriterium, wäre das Aspire V3-772G die bessere Wahl. Es liefert deutlich höhere Frameraten und erlaubt auch oftmals das Spielen in Full HD-Auflösung. Das von uns getestete Modell kostet aktuell etwa 1.500 Euro. Wer sich mit einer herkömmlichen 1-TB-Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher zufrieden gibt, bekommt den Rechner bereits für 999 Euro. Wird zusätzlich auf ein Windows-Betriebssystem und die GeForce GTX 760M GPU (stattdessen kommt ein GeForce GT 750M Grafikkern zum Einsatz) verzichtet, gibt es das Aspire schon für etwa 830 Euro.

min. mittelhoch max.
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 5235.925.1fps
Anno 2070 (2011) 84.446.829.6fps
Tomb Raider (2013) 88.543.823.3fps
Toshiba Satellite L70-A-10T
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GT 740M, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
MSI CX70-i740M281W7H
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GT 740M, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
Acer Aspire V3-772G-747A321
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
The Elder Scrolls V: Skyrim
11%
122%
1280x720 Low Preset5257.9
11%
1366x768 Medium Preset AA:4x35.938.8
8%
78
117%
1366x768 High Preset AA:8x AF:8x25.128.7
14%
57
127%

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Während des Idle-Betriebs messen wir einen Schalldruckpegel von 32,1 bis 32,2 dB. Diese Werte gehen in Ordnung. Das Aspire (31,7 bis 33,4 dB) liegt in etwa gleichauf, das CX70 (33,1 bis 33,4 dB) etwas über der Konkurrenz. Unter mittlerer (3D Mark 06 läuft) bzw. voller Last (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) steigen die Pegel des Satellite nur auf moderate 32,5 bzw. 36,6 dB. Die Werte des Aspire (39,4 bzw. 40,6 dB) und insbesondere des CX70 (38,3 bzw. 44,4 dB) liegen deutlich höher.

Lautstärkediagramm

Idle 32.1 / 32.1 / 32.2 dB(A)
HDD 33.9 dB(A)
DVD 36.6 / dB(A)
Last 32.5 / 36.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Satellite L70-A-10T im Stresstest.
Das Satellite L70-A-10T im Stresstest.

Die Temperaturen an den Außenseiten des Satellite fallen im Idle-Modus sehr niedrig aus. Die Werte des Aspire und des CX70 liegen etwas höher, befinden sich aber immer noch im grünen Bereich. Unter Last steigen die Temperaturen des Toshiba-Notebooks nur moderat an. Lediglich unterhalb des Lüfters wird die Fünfzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Die Konkurrenten erwärmen sich im Schnitt etwas stärker.

Unseren Stresstest durchläuft der Prozessor im Netzbetrieb mit 2,8 bis 3,2 GHz. Immer wieder werden alle vier Kerne schlagartig auf 800 MHz abgebremst. Dies geschieht, sobald der Prozessor eine Temperatur von 100 Grad Celsius erreicht hat. An diese Schwelle gelangt die CPU schnell, wenn sie mit den genannten Geschwindigkeiten arbeitet. Im Akkubetrieb verläuft es genauso. Allerdings erreicht die CPU nur Geschwindigkeiten von 2,8 bis 2,9 GHz. Somit dauert es etwas länger bis die Einhundert-Grad-Celsius-Grenze erreicht ist. Der Grafikkern durchläuft den Stresstest sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb stets mit voller Turbogeschwindigkeit (1.058 MHz).

Direkt nach dem Stresstest haben wir den 3D Mark 2006 Benchmark erneut ausgeführt. Das Ergebnis hat sich mit 5.545 Punkten fast halbiert. Damit sind Leistungseinbrüche in Spielen bei hoher paralleler CPU- und GPU-Last nicht ausgeschlossen. Auch in den von uns durchgeführten Gaming-Benchmarks liegt die Hardware etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Max. Last
 26.6 °C32.1 °C41.3 °C 
 26 °C35 °C40.2 °C 
 25.8 °C26.2 °C36.4 °C 
Maximal: 41.3 °C
Durchschnitt: 32.2 °C
51.7 °C29.1 °C26 °C
38.1 °C30.6 °C26 °C
30.1 °C30.3 °C26.5 °C
Maximal: 51.7 °C
Durchschnitt: 32 °C
Netzteil (max.)  46.7 °C | Raumtemperatur 22.4 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Toshiba hat die Stereolautsprecher oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung platziert. Sie erzeugen einen voluminösen Klang, dem aber der Bass fehlt. Sprache ist gut zu verstehen. Wer Wert auf ein besseres Klangerlebnis legt, muss zu externen Lautsprechern oder Kopfhörern greifen.

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Im Idle-Modus messen wir eine Leistungsaufnahme zwischen 5,5 und 15 Watt. Diese Werte gehen bei der gebotenen Hardwareausstattung in Ordnung. Etwas mehr Energie benötigen das Aspire (7,8 bis 16,4 Watt) und das CX70 (10 bis 16 Watt). Unter mittlerer Last (3D Mark 06 läuft) bzw. Volllast (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) liegt die Leistungsaufnahme des Satellite bei lediglich 38,3 bzw. 50 Watt. Die Werte fallen signifikant niedriger aus, als beim fast identisch ausgestatteten CX70 (63,2 bzw. 81,5 Watt). Hier macht sich bemerkbar, dass das Satellite seinen CPU-Turbo weder komplett noch permanent nutzen kann, wenn gleichzeitig auch die GPU belastet wird. Das Aspire (82,4 bzw. 85,6 Watt) benötigt unter Volllast verhältnismäßig wenig Energie, denn auch die CPU des Acer-Rechners arbeitet nicht mit voller Kraft.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.2 Watt
Idle 5.5 / 12.1 / 15 Watt
Last 38.3 / 50 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im Idle-Betrieb erreicht das Satellite eine Betriebsdauer von 8:02 h. Damit hält es deutlich länger durch als das Aspire (5:46 h) und das MSI CX70 (6:49 h). Die Idle-Laufzeit wird mit dem Battery Eater Readers Test ermittelt. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last hält das Satellite 0:43 h durch. Das CX70 (0:56 h) und das Aspire (1:11 h) erreichen etwas bessere Laufzeiten. Der Lastbetrieb wird mit dem Battery Eater Classic Test überprüft. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert.

Eine Akkuladung hält unseren WLAN-Test für 3:30 h am Laufen. Die Laufzeiten des Aspire (3:23 h) und des CX70 (3:48 h) liegen nur etwas von der des Satellite entfernt. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die DVD-Wiedergabe stoppt auf dem Satellite nach 2:29 h. Das CX70 (2:50 h) und das Aspire (2:44 h) schneiden etwas besser ab. Der DVD-Test wird mit aktiviertem Energiesparprofil (oder ein höheres Profil, falls die DVD nicht flüssig abgespielt wird), voller Bildschirmhelligkeit und deaktivierten Funkmodulen durchgeführt.

Die Laufzeiten der drei Geräte lassen sich gut vergleichen, da deren Akkus ähnliche Kapazitäten besitzen (Toshiba und Acer: 48 Wh, MSI: 49 Wh).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 02min
Surfen über WLAN
3h 30min
DVD
2h 29min
Last (volle Helligkeit)
0h 43min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Toshiba Satellite L70-A-10T.
Das Toshiba Satellite L70-A-10T.

Das Toshiba Satellite L70-A-10T bietet eine sehr gute Anwendungsleistung und eine akzeptable Spieleleistung. Darüber hinaus wartet es mit viel Speicherplatz auf. Das Notebook erfreut mit einem relativ niedrigen Betriebsgeräusch und einem verhältnismäßig geringen Energieverbrauch. Erkauft wird dies aber durch temporäres CPU-Throttling unter Last. Das Display gehört zu den besseren Modellen der TN-LED-Klasse. Es bietet eine gute Helligkeit, leidet aber gleichzeitig an einem Blaustich.

Das Acer Aspire V3-772G bietet sich für alle Nutzer an, die deutlich mehr Spieleleistung wünschen. Das MSI CX70-i740M281W7H ist für Anwender interessant, die Wert auf ein mattes Display legen. Zudem zeigt sich das CX70 wartungsfreundlicher. Es könnte problemlos der Prozessor getauscht werden.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Das Toshiba Satellite L70-A-10T, zur Verfügung gestellt von:
Das Toshiba Satellite L70-A-10T, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Toshiba Satellite L70-A-10T

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
8192 MB, DDR3, Dual-Channel, zwei Speicherbänke (beide belegt)
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 740M - 2048 MB, Kerntakt: 980-1058 MHz, Speichertakt: 900 MHz, ForceWare 327.23, Optimus
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, AU Optronics B173HW02 V0, TN LED, spiegelnd: ja
:: Festplatte
HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680, 750 GB 5400 U/Min , 655 GB verfügbar
:: Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, Card Reader: SD, MMC,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8161/8165 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Centrino Wireless-N 2230 (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SU-208DB
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31.3 x 413 x 268
:: Gewicht
2.8 kg Netzteil: 0.631 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, 10,8 V, 4200 mAh
Akkulaufzeit (laut Hersteller): 240 h
:: Preis
999 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2 Megapixel (max. 1920x 1080 Bildpunkte), Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, McAfee Internet Security (Testversion), Microsoft Office 365 (Testversion), Toshiba Video Player, 12 Monate Garantie

 

[+] compare
Der DVD-Brenner liest und beschreibt jede Art von DVD und CD.
Der DVD-Brenner liest und beschreibt jede Art von DVD und CD.
Ein Nummernblock ist vorhanden.
Ein Nummernblock ist vorhanden.
Die Scharniere...
Die Scharniere...
...halten den Deckel fest in Position.
...halten den Deckel fest in Position.
Das geöffnete Wartungsfach.
Das geöffnete Wartungsfach.
Zwei Arbeitsspeicherbänke sind vorhanden.
Zwei Arbeitsspeicherbänke sind vorhanden.
Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem.
Ein Tausch der Festplatte wäre kein Problem.
Der Zugriff auf die BIOS-Batterie ist gegeben.
Der Zugriff auf die BIOS-Batterie ist gegeben.
Der DVD-Brenner kann gewechselt werden.
Der DVD-Brenner kann gewechselt werden.
Das Netzteil wiegt etwa 631 Gramm...
Das Netzteil wiegt etwa 631 Gramm...
...und stellt maximal eine Leistung von 120 Watt bereit.
...und stellt maximal eine Leistung von 120 Watt bereit.
Der Akku wiegt ca. 296 Gramm...
Der Akku wiegt ca. 296 Gramm...
...und bietet eine Kapazität von 48 Wh.
...und bietet eine Kapazität von 48 Wh.
Die Tasten besitzen einen mittleren Hub.
Die Tasten besitzen einen mittleren Hub.
Die Lautsprecher befinden sich oberhalb der Tastatur.
Die Lautsprecher befinden sich oberhalb der Tastatur.
Viel Leistung steckt in dem Notebook.
Viel Leistung steckt in dem Notebook.
Der Powerknopf wird von einem leuchtenden Ring umschlossen.
Der Powerknopf wird von einem leuchtenden Ring umschlossen.
Das Satellite im Freien.
Das Satellite im Freien.
Toshiba liefert diverse Apps mit.
Toshiba liefert diverse Apps mit.
Mit Hilfe des Recovery Media Creator kann eine Satz Wiederherstellungs-DVDs angelegt werden.
Mit Hilfe des Recovery Media Creator kann eine Satz Wiederherstellungs-DVDs angelegt werden.
Der Health Monitor zeigt den Gesundheitszustand des Notebooks.
Der Health Monitor zeigt den Gesundheitszustand des Notebooks.
Durch eine Registrierung bei Toshiba kann die Garantie auf zwei Jahre ausgedehnt werden.
Durch eine Registrierung bei Toshiba kann die Garantie auf zwei Jahre ausgedehnt werden.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Gute Anwendungsleistung
+Spielefähig
+Viel Speicherplatz
+Heller Full HD-Bildschirm
+Geringer Energieverbrauch
+Arbeitet relativ leise
 

Contra

-Temporäres CPU-Throttling unter Last
-Blaustichiger Bildschirm
-Anbindung des Grafikspeichers per 64-Bit-Leitung

Shortcut

Was uns gefällt

Die gute Anwendungsleistung. Auch das helle Full HD-Bildschirm weiß zu gefallen.

Was wir vermissen

Eine schnellere Festplatte oder auch ein SSD-Cache würden nicht schaden.

Was uns verblüfft

Toshiba bindet den Grafikspeicher nur über eine 64-Bit-Leitung an und verzichtet so auf ein wenig Grafikleistung. Bei einem 900-Euro-Notebook erwarten wir mehr.

Die Konkurrenz

MSI CX70-i740M281W7H, Acer Aspire V3-772G, Asus N750JV-T4110H, Acer Aspire V3-771G, Asus F75VC-TY088H, Asus K75DE, Fujitsu Lifebook N532-0M3501DE, Toshiba Satellite Pro L870-16P

Bewertung

Toshiba Satellite L70-A-10T
15.04.2014 v4
Sascha Mölck

Gehäuse
59 / 98 → 60%
Tastatur
62%
Pointing Device
56%
Konnektivität
64 / 95 → 67%
Gewicht
58 / 67 → 81%
Akkulaufzeit
72%
Display
72%
Leistung Spiele
76 / 93 → 82%
Leistung Anwendungen
67%
Temperatur
78%
Lautstärke
90 / 95 → 95%
Audio
50%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
65%
71%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Sascha Mölck (Update: 16.05.2014)