Test Acer Aspire V3-772G-747A321 DTR

Sebastian Jentsch, 05.06.2013

Haswell Bolide. Ein Monster in jeder Hinsicht: 32 GB Arbeitsspeicher, 1.256 GB Festspeicher (+ Ausbaustufe) und eine Full-HD-Anzeige. Mit allerneuster Quadcore-CPU und Nvidia Grafik spricht Acers 17-Zoller Power User an.

Acer Aspire V3-772G-747A321.26TBD: Was hat der Bolide im Mainstream-Gehäuse auf dem Kasten?
Acer Aspire V3-772G-747A321.26TBD: Was hat der Bolide im Mainstream-Gehäuse auf dem Kasten?

Acers V3 Notebooks sind das Brot-&-Butter-Programm des Herstellers, sprich die Mainstreamer für den Consumer. In das ordentliche, aber keinesfalls Premium-Gehäuse steckt der Hersteller Low-End als auch feinste High-End Hardware. So gibt es das von uns im April 2013 getestete Aspire V3-771G (17-Zoller) ab 480 Euro. In diesem Fall mit einem Sandy Bridge Core i3, normaler Festplatte, Standard HD+ Auflösung (TN 1600 x 900) und schwachbrüstiger Intel HD 3000 Grafik (IGP).

Dasselbe Chassis kann aber noch viel mehr. Lassen Sie es sich nach dem Ausklingen des Trommelwirbels auf der Zunge zergehen: Neben dem Haswell Quadcore Core i7 4702MQ (4x 2,2 GHz) sitzen vier Acht-Gigabyte-Module in den RAM-Slots (32.768 MB = 4x 8GB PC3-12800). Damit nicht genug: Die GeForce GT 650M (Maximalbestückung V3-771G) wird gegen eine nagelneue GeForce GTX 760M ausgetauscht. Spieler lässt das ebenso aufhorchen wie das matte, 1.920 x 1.080 Pixel fassende Panel. Dieses hatte bereits im Aspire V3-771G (FHD) für Furore im niedrigen Preispunkt gesorgt. Die Zeit schlechter Panels scheint abgelaufen.

Diese leistungsstarken DTRs sehen wir als passable Konkurrenten zu Acers Boliden (Testgerät UVP 1.499 Euro). Alle besitzen einen Intel Haswell Prozessor, eine Geforce GTX-7xx-GPU und ein mattes TN-FHD-Display.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Neuer Wein in alten Schläuchen? Nicht ganz, Acer nutzt zwar denselben Barebone (Aspire V3-771G), verändert aber die optischen als auch wertigen Akzente. Die Base (Ansicht von unten, Position der Anschlüsse, Scharniere) bleibt gleich, das Finish von Innenraum (Handauflage) und Deckel hat sich aber verändert. Statt auf lackiertem Kunststoff dürfen die Hände jetzt auf gebürstetem und eloxiertem Aluminium ruhen. Das fühlt sich zwar wertiger und metallischer an, ist aber kein Garant für Stabilität.

Der Deckel ist weiterhin von hinten eindrückbar, die Gelenke lassen selbigen deutlich wippen und scheinen etwas überfordert. An den Ecken anfassend kann der Deckel deutlich verzogen werden. Die Kunststoff-Base ist hinreichend stabil. Beim Anheben der 3,16 kg bemerken wir dann aber doch ein dezentes Verwinden, was aber nicht stört.

neu: Alu-Handauflage und Deckel
neu: Alu-Handauflage und Deckel

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Webcam 1280 x 720: verwaschene Konturen
Webcam 1280 x 720: verwaschene Konturen
Referenz Canon EOS 1100D
Referenz Canon EOS 1100D

Acer bleibt sich treu und belässt alle internen wie externen Anschlüsse beim alten. Eine Ausnahme ist die Netzwerkkarte, die jetzt nicht mehr von Atheros, sondern von Broadcom kommt (NetLink Gigabit).

Die Atheros AR5BWB222 WLAN-Karte unterstützt das erweiterte 5-GHz-Frequenzband (Dualband). Somit kann bei Störungen oder Überlastungen der 2,4-GHz-Frequenz auf das wenig genutzte Band ausgewichen werden. Die Reichweite zeigt sich trotz unseres in der Sendeleistung auf 50 % reduzierten Routers unerwartet gut: Selbst bei 40 Metern außerhalb des Hauses bestanden noch zwei Balken Empfang. Die meisten Consumer Notebooks verlieren bei dieser Entfernung den Kontakt. Wir konnten auf dem Acer aber auch dort noch unterbrechungsfrei surfen.

Die Webcam macht Aufnahmen in 1.280 x 720 Pixeln. Leider sind die Fotos kaum brauchbar, selbst unter Tageslicht ist der Kontrast zu stark und die Konturen bleiben verwaschen. Mit der Lichtinterpretation kam die HD-Webcam hingegen gut klar (keine Überbelichtung bei hellem Licht draußen).

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

gutes Tastatur-Feedback, neu: Clickpad ohne Tasten
gutes Tastatur-Feedback, neu: Clickpad ohne Tasten

Tastatur

Bei der farblichen Einfassung hat sich etwas getan (statt silber: anthrazit), doch Layout und Qualität der Tastatur sind ident mit dem Vorgänger Aspire V3-771G. Für Details siehe diesen Testbericht. Lobenswert sind auf jeden Fall die feste Auflage, der deutliche, mittlere Tastenhub und der knackige Druckpunkt.

Touchpad

Ein echtes Novum zeigt sich hingegen beim Touchpad: Es gibt keine Tasten mehr, Acer setzt auf ein ClickPad, bei welchem sich die Taste unter dem Feld befindet. Der Hub ist leider recht knapp, wodurch agiles, schnelles Klicken behindert wird. Das Multitouch Pad unterstützt Gesten mit bis zu drei Fingern. Selbige rutschen angenehm über die sensible Fläche, erzeugen dabei aber ein leichtes Schleifgeräusch. 

Display

Wie wir testen - Display

Das höherwertige TN-Panel mit der Bezeichnung CMN N173HGE-E11 haben wir bereits im V3-771G-736B161TMaii (HC9GK 173HGE) kennen gelernt. Die Messungen sind im Rahmen der Messtoleranzen sehr ähnlich. Erneut leuchten die Farben bei 837:1 und erneut ist die Helligkeit im Netzbetrieb mit 294 cd/m² sehr gut. Wie es sich für ein Premium-Gerät gehört, löst der 17,3-Zoller in 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, also in Full HD. Natürlich wird nicht jedes V3-772G mit IPS und FHD bestückt sein, wir werden zu niedrigen Preispunkten auch HD+ (1600 x 900 Pixel, TN) sehen.

17-Zoll-Kontrahenten wie das neue MSI GT70H oder das XMG P703 sind mit von der Partie, wenn es um hochwertiges Full HD geht. Alle diese Geräte haben auch kein IPS-Panel, wohl aber eine Helligkeit von wenigstens knapp 300 cd/m² und einen Kontrast von um die 900:1.

Scheinbar gibt es nicht viele TFT-Hersteller, die den 17-Zoll-Formfaktor bedienen. Alle genannten Modelle haben das Chi Mei N173HGE-XXX. Abgesehen von höchstens messbaren Unterschieden (Helligkeit), sehen wir nur graduelle Unterschiede.

281
cd/m²
267
cd/m²
255
cd/m²
306
cd/m²
318
cd/m²
283
cd/m²
305
cd/m²
328
cd/m²
300
cd/m²
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 328 cd/m²
Durchschnitt: 293.7 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 159 cd/m²
Schwarzwert: 0.38 cd/m²
Kontrast: 837:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Die Ausleuchtung von 78 % scheint ungleichmäßig, speziell der helle Fleck in der Mitte. Lichthöfe haben wir aber nicht feststellen müssen. Farben wirken knackig und frisch, schwarz erscheint optisch tief dunkel. Ist das FHD-Panel gar profitauglich? sRGB verfehlt die Anzeige deutlich, nur 82 % werden abgedeckt. Bei AdobeRGB sind es nur 56 %. Profi-Bildschirmarbeiter werden das Aspire V3 also nicht gebrauchen können. Bei den Konkurrenten sieht es aber genauso aus. 

Aspire V3-772G IPS vs. sRGB
Aspire V3-772G IPS vs. sRGB
Aspire V3-772G IPS vs. AdobeRGB
Aspire V3-772G IPS vs. AdobeRGB
Aspire V3-772G IPS vs. Asus UX51VZ IPS
Aspire V3-772G IPS vs. Asus UX51VZ IPS

Eine weitere (gemeinsame) Schwäche ist mit dem bloßen Auge als auch mit dem Fotospektrometer erkennbar: Es handelt sich um den deutlichen Blaustich (siehe Screen Grayscale). Folgende zwei Screen-Reihen zeigen die Farbanalyse des i1 Pro 2 Fotospektrometers und der CalMAN 5 Software. Vermessen im werkseitigen Zustand liegt das DeltaE(2000) der Graustufen bei 11. Dies verändert sich durch die Kalibrierung nicht wesentlich. Der DeltaE(2000) von 5 ist zwar erträglicher, blau ist aber immer noch auszumachen.

Mit 7.072 K ist der Weißpunkt nahe dem Ideal von 6.500. Allerdings erst nach der Kalibrierung, vorher ist er mit 12.587 deutlich in den kühlen Bereich verschoben. In die Gegenrichtung tendieren manche IPS-Panels, wie das vom Asus UX31A Non-Touch mit 5.500 K (warm). Die kühlen Farben werden vom Hersteller bei TN-Anzeigen bewusst in Kauf genommen, denn durch sie werden die Blickwinkel etwas stabiler. Es gibt aber noch einen zweiten Grund für TN: Die Reaktionszeiten sind besser als bei IPS.

Die Farbtreue leidet wie die Graustufen ebenso unter der Tendenz zu Blau. Besonders deutlich ist dies bei Cyan (DeltaE 13) und Magenta, Gelb sowie Rot (DeltaE ~ 8). Auch hier kann die Kalibrierung dies abstellen, lediglich Gelb verbleibt mit einem DeltaE von moderat 4. Das Panel hat also Potenzial. Welcher Nutzer hat aber Zugriff auf ein Fotospektrometer bzw. weiß, dass TFTs kalibriert werden können? Die Antwort lautet: die wenigsten, weshalb die Display-Wertung einen Dämpfer erhält. Das IPS-Panel des kleinen Bruders V3-571G (je nach Modell/Preis) war in Sachen Farben besser (auch vor Kalibrierung).

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
Graustufen kalibriert
Graustufen kalibriert
CalMAN Farbsättigung
CalMAN Farbsättigung
Farbsättigung kalibriert
Farbsättigung kalibriert
CalMAN Color Checker
CalMAN Color Checker
Color Checker kalibriert
Color Checker kalibriert

Mit der im Akkubetrieb schwachen Helligkeit und der matten Anzeige kann das V3 nur bedingt draußen benutzt werden. Störende Reflexionen gibt es allenfalls auf dem Hochglanz-TFT-Rahmen. Nutzer müssen sich aber gezwungenermaßen einen schattigen Platz suchen und den Blickwinkel auf die Anzeige immer wieder anpassen.

Es gibt aber eine Möglichkeit, auch im Akkubetrieb mit voller Helligkeit arbeiten zu können: In den Settings der Intel HD Graphics 4600 muss lediglich „Stromsparmodus im Akkubetrieb“ deaktiviert werden. Schon entfällt die künstliche Abdunklung.

Das Bild wird erst bei sehr schräger Sichtposition unkenntlich, weil es dann zu stark abdunkelt. Die Fotos entstanden bei Bewölkung am kalibrierten Display und bei automatisch reduzierter Helligkeit. Wie oben beschrieben könnten die Blickwinkel unkalibriert etwas besser ausfallen.

Die Blickwinkel liegen horizontal bei zirka 80 Grad. Vertikal invertieren Farben schon ab 20 Grad deutlich. Das ist eine typische Charakteristik des Panel-Typs TN. Einfache 08/15-TN-Panels kommen horizontal über 60 und vertikal über 15 Grad nicht hinaus.

In der Gegenüberstellung sehen Sie am Beispiel des V3-571G den Unterschied zu IPS. Zu den befürchteten Farbinvertierungen bei abweichenden Blickwinkeln kommt es beim V3-571G nicht, wohl aber bei unserem Testgerät. Der perfekte Partner zum gemeinsamen Anschauen von Filmen ist das V3-772G daher nicht. Eine niedrig sitzende Person könnte Sichtprobleme haben.

Blickwinkel Aspire V3-772G-747A321.26TBD 17,3
Blickwinkel Aspire V3-772G-747A321.26TBD 17,3
Blickwinkel Aspire V3-571G-53214G50Maii 15,6
Blickwinkel Aspire V3-571G-53214G50Maii 15,6

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Intels Core i7 4702MQ (2x 2,2 GHz) ist ein Quadcore-Prozessor der Haswell Generation, welche dieser Tage gelauncht wurde (Q2/2013). Die Fertigung ist weiterhin in 22 Nanometer, und ein Turbo-Feature ist auch wieder dabei (1 Kern bis 3,2 GHz). Die Besonderheit dieser CPU ist der TDP von 37 Watt (statt 47 Watt). Alle technischen Details finden sie im 4702MQ-Datenblatt.

Zweiter Eckpunkt: Mit der GeForce GTX 760M werkelt die kleinste GPU der obersten Leistungsklasse (GTX 7xx-Serie ) im Gerät. Ob Spieler auf ihre Kosten kommen, das klären wir unter Gaming Performance. Die Prozessor-GPU  Intel HD Graphics 4600 ist aktiv und wird per Nvidia Optimus situationsbezogen für stromsparende Berechnungen benutzt.

Leistung bei Anwendungen dürfte das System massig aufbieten, dafür sorgt schon die Toshiba mSATA SSD (256 GB). Sie ergänzt als Systemspeicher ein konventionelles 1.000-GB-Modell (5.400 RPM). Beim RAM zieht Acer alle Register und bestückt alle vier Bänke: 32.768 MB (4x 8 GB PC3-12800).

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo GPUZ GTX 760M
Systeminfo GPUZ GTX 760M
Systeminfo GPUZ Intel HD 4600
Systeminfo GPUZ Intel HD 4600
DPC Latency Checker Idle OK
DPC Latency Checker Idle OK
DPC Latency Checker WLAN on/off OK
DPC Latency Checker WLAN on/off OK
 
Systeminformationen Acer Aspire V3-772G-747A321

Prozessor

Wie verhalten sich die Turbo-Frequenzen? Getreu dem Datenblatt steht der Takt bei Multi-Core-Last (R11.5 Multi Benchmark oder Prime95-CPU-Stresstest) konstant auf 2,9 GHz. Der Prozessor ist dabei nur 70-73 Grad warm.  Auf Seiten der GTX 760M liegt der Kerntakt unter Last stabil bei 718 MHz (Speicher 1.002 MHz). Der Grafik-Turbo kann zwischen 628 und 718 MHz agieren.

Die HD 4600 wollen wir in dieser Hinsicht nicht vergessen, sie legt 1.150 MHz hin (Idle 400 MHz). Die Cinebench R11.5 Tests haben wir ebenfalls im Akkubetrieb ausgeführt, wobei die GTX 760M erzwungen wurde (Nvidia Settings). Alle drei Scores waren ident mit dem Netzbetrieb.

Wie ordnet sich die CPU leistungsmäßig ein? Der ältere i7 3630QM (4x 2,4 GHz) liegt trotz höherem Takt gleichauf. Der 47-Watt-Prozessor i7 4900MQ (4x 2,8 GHz) holt im Multi-Test nur 8 Prozent mehr Punkte. Im Single-Core-Test nivelliert das MSI GT70H noch stärker (nur +4 %). Der kleine Unterschied im Turbo-Takt (3,4 statt 3,2 GHz @Single-Core) scheint keinen großen Unterschied zu machen. Anders bei 4900MQ und 4800MQ: Sie legen bis zu 20 % drauf, allerdings nur bei Single-Core. Im Multi-Test sind es höchstens 13 %.

Die Ergebnisse zeigen eines ganz deutlich: Selbst Performance-Enthusiasten werden mit dem „kleineren“ Quadcore aus dem Testsystem glücklich. Hohe Preisunterschiede zwischen Gerätekonfigurationen mit den genannten Quad-Prozessoren werden sich für den Anwender nicht lohnen. Wozu einen Lamborghini holen, wenn schon ein Ferrari in der Garage steht?

CB R11.5 Multi CPU@ 2,9 GHz
CB R11.5 Multi CPU@ 2,9 GHz
CB R11.5 OpenGL Intel HD 4600@ 1.150 MHz
CB R11.5 OpenGL Intel HD 4600@ 1.150 MHz
CB R11.5 OpenGL GTX 760M@ 718 MHz
CB R11.5 OpenGL GTX 760M@ 718 MHz
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4607
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
17531
Cinebench R10 Shading 32Bit
6812
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6131 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
22359 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6817 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.42 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.36 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
56.53 fps
Hilfe
Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit
Acer Aspire V3-772G-747A321
6.36 Points ∼53%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
6.26 Points ∼52% -2%
MSI GT70H-80M4811B
6.86 Points ∼57% +8%
Schenker XMG P703
7.01 Points ∼59% +10%
One K73-3N
7.19 Points ∼60% +13%
CPU Single 64Bit
Acer Aspire V3-772G-747A321
1.42 Points ∼1%
MSI GT70H-80M4811B
1.48 Points ∼1% +4%
Schenker XMG P703
1.7 Points ∼1% +20%
One K73-3N
1.64 Points ∼1% +15%
Legend
      Acer Aspire V3-772G-747A321 Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
      Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii Intel Core i7-3630QM, NVIDIA GeForce GT 650M, Toshiba MQ01ABD100
      MSI GT70H-80M4811B Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
      Schenker XMG P703 Intel Core i7-4900MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
      One K73-3N Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 770M, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)

System Performance

PCMark 7 Score GTX 760M Auto
PCMark 7 Score GTX 760M Auto
PCMark 7 Score Intel HD 4600 erzwungen
PCMark 7 Score Intel HD 4600 erzwungen

Die System Performance betrachten wir am PCMark 7, der PCMark Vantage verweigerte wiederholt den Dienst. Die SSD-bestückten Systeme liegen mit einem hohen Storage Score in Führung, darunter auch unser Testgerät. Die sehr schnelle Toshiba SSD wetzt den kleinen Bremser im Computation Score spielend wieder aus. Bis auf das Asus G75 mit Festplatte liegen die Konkurrenten hinsichtlich Performance sehr dicht beieinander. Die Entscheidung für oder gegen eines der Geräte bzw. eine bestimmte Konfiguration braucht also nicht an bestimmte SSD-Modelle geknüpft werden. Dennoch empfiehlt sich ein Blick in unsere HDD-/SSD-Datenbank, um keine „lahme Gurke“ zu erwischen. 

Die HD 4600 führt in Kombination mit der restlichen Hardware zu einem PCMark 7 Score von 5.516 Punkten. Das sind nur 134 Punkte weniger als das originäre GTX-760M-Resultat. 

5.9
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.8
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.9
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
8.1
PC Mark
PCMark 75650 Punkte
Hilfe
Acer Aspire V3-772G-747A321
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
Asus G75VX-T4020H
Intel Core i7-3630QM, NVIDIA GeForce GTX 670MX, Seagate Momentus XT ST750LX003-1AC154
MSI GT70H-80M4811B
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
One K73-3N
Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 770M, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
Schenker XMG P703
Intel Core i7-4900MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
PCMark 7
-33%
-8%
5%
7%
Score56504541
-20%
5310
-6%
6070
7%
6321
12%
Computation1746411369
-35%
15282
-12%
19289
10%
19384
11%
System Storage54723086
-44%
5177
-5%
5396
-1%
5344
-2%
Total Average (Program / Settings)
-33% / -33%
-8% / -8%
5% / 5%
7% / 7%

Massenspeicher

Zwei Toshiba Massenspeicher sorgen für Platz und Geschwindigkeit. Die MQ Series 1.000 GB (MQ01ABD100) mit 5.400 U/Min ist eine 9,5 mm hohe 2,5-Zoll-SATA-SSD. Sie ist als Laufwerk D: eingerichtet. Zur Seite steht eine 256-GB-SSD (mSATA 6 GB/s) mit der Bezeichnung THNSNH256GMCT. Dieses mSATA-Modul kostet im Einzelverkauf übrigens 190 Euro.

Die Datenraten in der Rubrik Sequential Read schreiben beeindruckende Werte, unterscheiden sich aber nicht. Bewegung kommt in den Vergleich, wenn etwa der 4K-Test (Lesen kleiner, verstreuter Blöcke) einzeln betrachtet wird. Die Samsung SSDs 840 Series (MZ-7TD500) und PM841 (MZMTD256HAGM) sind knapp 60 % schneller. Selbst im Gesamtvergleich zu allen bisher getesteten SSDs ist ein 4K-Read von 32 MB/s die Spitze der Messlatte.

HD-Tune 296 MB/s Seq. Read
HD-Tune 296 MB/s Seq. Read
Crystal Disk Mark 496 MB/s Seq. Read
Crystal Disk Mark 496 MB/s Seq. Read
Toshiba THNSNH256GMCT mSATA
Toshiba THNSNH256GMCT mSATA
Toshiba MQ01ABD100
Minimale Transferrate: 254.6 MB/s
Maximale Transferrate: 364.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 296.1 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 214.1 MB/s
CPU Benutzung: 1.5 %
CrystalDiskMark 3.0
Read Seq
Acer Aspire V3-772G-747A321
496.8 MB/s ∼47%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
102.5 MB/s ∼10% -79%
MSI GT70H-80M4811B
475.3 MB/s ∼45% -4%
One K73-3N
535.5 MB/s ∼51% +8%
Schenker XMG P703
535.7 MB/s ∼51% +8%
Read 4k
Acer Aspire V3-772G-747A321
20.37 MB/s ∼47%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
0.351 MB/s ∼1% -98%
MSI GT70H-80M4811B
27.37 MB/s ∼63% +34%
One K73-3N
32.12 MB/s ∼74% +58%
Schenker XMG P703
32.36 MB/s ∼75% +59%
Legend
      Acer Aspire V3-772G-747A321 Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
      Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii Intel Core i7-3630QM, NVIDIA GeForce GT 650M, Toshiba MQ01ABD100
      MSI GT70H-80M4811B Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
      One K73-3N Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 770M, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
      Schenker XMG P703 Intel Core i7-4900MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM

Grafikkarte

Die GTX 760M positioniert sich in Begleitung eines Quadcore-Prozessors aus Intels Haswell Generation 15 % unter der älteren GTX 670M oder auch der Radeon HD 8870M (+6 %; 3DMark Fire Strike Graphics/Score). Damit steht die Nvidia GPU als Einstieg in den Bereich der leistungsstärksten Spiele-GPUs und taugt für ambitionierte Laptop-Gamer. Wer ganz vorn mitspielen will, der braucht hingegen eine GeForce GTX 780M, welche im gleichen Benchmark 135 bis 141 % schneller rechnet. Das folgende Diagramm zeigt, wo sich die GTX 760M im Vergleich zu ihren GTX-Schwestern aufstellt.

3D Mark
3DMark 0522852 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
18014 Punkte
3DMark Vantage13254 Punkte
3DMark 113515 Punkte
3DMark Ice Storm79494 Punkte
3DMark Cloud Gate11171 Punkte
3DMark Fire Strike1971 Punkte
Hilfe
3DMark (2013)
1920x1080 Fire Strike Standard Score
Acer Aspire V3-772G-747A321
GeForce GTX 760M, 4702MQ, Toshiba MQ01ABD100
1971 Points ∼21%
Acer Aspire V3-771G-736B161TMaii
GeForce GT 650M, 3630QM, Toshiba MQ01ABD100
1241 Points ∼14% -37%
Schenker XMG P502
GeForce GTX 670MX, 3610QM
2261 Points ∼25% +15%
Samsung 770Z5E-S01DE
Radeon HD 8870M, 3635QM, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
2091 Points ∼23% +6%
Schenker W503
GeForce GTX 765M, 4800MQ, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
2345 Points ∼26% +19%
One K73-3N
GeForce GTX 770M, 4800MQ, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
3184 Points ∼35% +62%
MSI GT70H-80M4811B
GeForce GTX 780M, 4700MQ, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
4631 Points ∼51% +135%
Schenker XMG P703
GeForce GTX 780M, 4900MQ, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
4742 Points ∼52% +141%
1920x1080 Fire Strike Standard Graphics
Acer Aspire V3-772G-747A321
GeForce GTX 760M, 4702MQ, Toshiba MQ01ABD100
2060 Points ∼17%
Schenker XMG P502
GeForce GTX 670MX, 3610QM
2371 Points ∼20% +15%
Samsung 770Z5E-S01DE
Radeon HD 8870M, 3635QM, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
2168 Points ∼18% +5%
Schenker W503
GeForce GTX 765M, 4800MQ, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
2479 Points ∼21% +20%
One K73-3N
GeForce GTX 770M, 4800MQ, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
3392 Points ∼28% +65%
MSI GT70H-80M4811B
GeForce GTX 780M, 4700MQ, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
5104 Points ∼43% +148%
Schenker XMG P703
GeForce GTX 780M, 4900MQ, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
5234 Points ∼44% +154%

Gaming Performance

Praktisches Gaming beweist dann auch: Jedes Spiel ist mindestens in HD-Auflösung und hohen Einstellungen (Kantenglättung, SSAO, Filter) flüssig spielbar. Viele davon machen sogar bei Full HD mit. Insider wissen natürlich: Da geht noch mehr und das ist gut so, denn schließlich wollen Käufer einer Gaming-GPU wenigstens noch 2014 die aktuellen Games ähnlich schnell zocken.

Unten stehende Tabelle zeigt die nach oben aufstockenden High-End-Schwester-GPUs GTX 765M und GTX 780M. Bei ähnlich schneller Quadcore-CPU sind diese Karten in den Ultra-Settings (nativ Full HD) bis zu 119 % schneller. Ein etwa gleichwertiges AMD Gegenstück scheint die HD 8870M zu sein: Sie liegt je nach Spiel gleichauf bzw. ist leicht schwächer (-17 %).

Acer Aspire V3-772G-747A321
Intel Core i7-4702MQ, NVIDIA GeForce GTX 760M, Toshiba MQ01ABD100
Samsung 770Z5E-S01DE
Intel Core i7-3635QM, AMD Radeon HD 8870M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Schenker W503
Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 765M, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
Schenker XMG P502
Intel Core i7-3610QM, NVIDIA GeForce GTX 670MX,
One K73-3N
Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 770M, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
MSI GT70H-80M4811B
Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
Crysis 3
1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x1310.8
-17%
14.2
9%
13.8
6%
19.3
48%
27.9
115%
BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)2019.3
-3%
23.6
18%
27.9
40%
30.8
54%
43.7
119%
Total Average (Program / Settings)
-10% / -10%
14% / 14%
23% / 23%
51% / 51%
117% / 117%

In anspruchsvollen Games wie Crysis 3, BioShock Infinite oder Hitman: Absolution sorgt die GTX 760M in hohen Einstellungen (1.366 x 768 High) für flüssige Frame-Raten und toppt dabei teilweise die alte GTX 670MX / 670M (Crysis). Für Ultra-Details (1.920 x 1.080) reicht es in derartigen Games aber nicht. AMDs 2012er Topmodell Radeon HD 7970M ist in hohen Details oftmals 20 % schneller, in Ultra-Details sogar 40 %. Hierbei kommt es jedoch auf Treiber und andere Faktoren an, so liegt die GTX 760M in Sleeping Dogs (stark CPU-abhängig) mit der HD 7970M gleichauf.

Weniger anspruchsvolle bzw. ältere Games wie Dead Space 3, Battlefield 2 & 3, Modern Warfare 3, Deus Ex Human Revolution oder Dirt 3 sind problemlos in höchsten Details auf Full HD spielbar. Das schaffen die HD 8870M oder die ältere GeForce GTX 675M nicht (Battlefield 3).

min. mittelhoch max.
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 1501179046fps
Metro 2033 (2010) 824013fps
StarCraft 2 (2010) 13010062fps
Total War: Shogun 2 (2011) 7227fps
The Witcher 2: Assassins of Kings (2011) 72413110fps
Dirt 3 (2011) 14411738fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 2258644fps
Battlefield 3 (2011) 6956fps
CoD: Modern Warfare 3 (2011) 13011373fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 785733fps
Anno 2070 (2011) 60594930fps
Alan Wake (2012) 764523fps
Mass Effect 3 (2012) 6054fps
Diablo III (2012) 16815294fps
Max Payne 3 (2012) 7340fps
Darksiders II (2012) 8050fps
Sleeping Dogs (2012) 131994612fps
Counter-Strike: GO (2012) 23017198fps
Borderlands 2 (2012) 1059645fps
Fifa 13 (2012) 282292202fps
Dishonored (2012) 12312211466fps
Medal of Honor: Warfighter (2012) 765932fps
Hitman: Absolution (2012) 57533111fps
Dead Space 3 (2013) 13510361fps
Crysis 3 (2013) 493413fps
Tomb Raider (2013) 996527.6fps
SimCity (2013) 453422fps
BioShock Infinite (2013) 140827020fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Unter normaler Belastung wie einem Computerspiel oder dem 3DMark06 (Messung) geht der Lautstärkepegel bis auf 39 dB(A) hoch. Im Höchstfall messen wir knapp 41 dB(A), dann arbeiten aber bereits Prozessor- und Grafik-Stresstest an der Schmerzgrenze. Das Lüftergeräusch unter maximaler Last schwankt im Turnus des CPU-Throttling deutlich (zwischen 40,6 und 39,4). Dieser schnelle Wechsel kann auf den Nerv gehen, er tritt jedoch nicht in Games (auch nicht in CPU-lastigen Titeln wie Battlefield 2 oder Sleeping Dogs) oder während anderer Benchmarks auf. Selbst für ein Anwendungsszenario mit viel Last braucht ein auf- und abschwellendes Geräusch also nicht befürchtet werden.

Wer im Web surft oder in Word schreibt, der wird den Lüfter nur dezent wahrnehmen, denn er wechselt zwischen 32 und bedächtigen 33,4 dB(A). Die HDD bleibt ruhig, kein Klackern stört die angenehme Stille. Wir können deren Grundrauschen nicht messen, denn es ist leiser als der niedrigste Pegel des Lüfters.

Lautstärkediagramm

Idle 31.7 / 31.7 / 33.4 dB(A)
DVD 38.7 / dB(A)
Last 39.4 / 40.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Wärmeentwicklung zeigt sich von ihrer besten Seite, denn nur an wenigen Punkten müssen wir Werte über 45 Grad Celsius messen. Dies ist während des zweistündigen Stresstests aus Prime95 und Furmark nur direkt am Luftauslass (Unterseite) und direkt am Rand des Gerätes (Oberseite über Heatpipe) der Fall. Wichtig: Der Stresstest ist keine Referenz für den Normalbetrieb. Wer Videos im Web schaut oder E-Mails schreibt, der erlebt nur handwarme Temperaturen von durchschnittlich um die 32 Grad (siehe Idle: ~30,2 Grad).

Während der im Leistungsteil genannten Benchmarks gab es keine Auffälligkeiten hinsichtlich einer nicht ausgenutzten Turbo-Range. Die Leistung lag auf dem erwarteten Niveau und die ausgelesene Taktung lag stets im höheren Bereich der Turbo-Spanne.

Aber der mehrstündige Stresstests (Prime95 + Furmark) zeigte Throttling (800 MHz bis 1,6 bis 2,9 GHz). Bei voller Last, auch für die GPU, kann der Prozessor die Turbo-Frequenz also nicht durchgehend aufrechterhalten. Immer wenn 99 Grad am Prozessor angerissen werden, dann sinkt die Frequenz auf besagte 800 MHz. Hier verharrt die CPU dann nur wenige Sekunden. In diesem Modus schwankt dann auch die Lüftergeschwindigkeit. Sobald aber Furmark beendet wird, so schnellt die Frequenz wieder auf 2,9 GHz hoch und steht dort konstant.

Stresstest 2 h, 800-2900 MHz (schwankend)
Stresstest 2 h, 800-2900 MHz (schwankend)
Stresstest 2 h, GPU: 72 Grad, 718 MHz stabil
Stresstest 2 h, GPU: 72 Grad, 718 MHz stabil
Stresstest, CPU: 99 Grad, Folge CPU @800 MHz
Stresstest, CPU: 99 Grad, Folge CPU @800 MHz
Max. Last
 47.6 °C38.3 °C30.1 °C 
 48.2 °C43.2 °C30.5 °C 
 33.1 °C34.7 °C30.5 °C 
 
31.8 °C31 °C52 °C
28.2 °C31 °C36.3 °C
29 °C28.3 °C35.9 °C
Maximal: 48.2 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
 Maximal: 52 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
Netzteil (max.)  56.5 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-360

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der im Vergleich zum 3DMark06 zu niedrige Stress-Energieverbrauch von 85 Watt (3DMark 06: 82,4 W, Prime95 Solo: 71 W, Furmark Solo 76 W) ist ein weiteres Indiz für das Throttling. Der Stresstest-Energieverbrauch ab Steckdose schwankt stetig zwischen 129 und 85,6 Watt. Dies liegt am temporären CPU-Throttling. Der Vorgänger benötigte im Stresstest 122 und im 3DMark06 80 Watt (Medium-Last).

Wenn da nicht die CPU-Temperatur von 99 Grad wäre, wir würden das 120-Watt-Netzteil in Verdacht haben (als Grund für das Throttling). Dieses überhitzt aber nicht (Stress 56 Grad) und sollte zusätzlich zur Nennleistung einen kleinen Puffer haben. Außerdem ist die Energieaufnahme während Games konstant (z. B. Tomb Raider: 70 Watt, BioShock Infinite: 78 Watt, jeweils FHD Ultra Settings).

Die Energieaufnahme im Leerlauf ist beachtlich niedrig: 8 bis 16 Watt zieht der 17-Zoller dann aus der Dose. Zum Vergleich: Der Vorgänger V3-771G (FHD) benötigt im gleichen Setting 9 bis 17 Watt (i7 3630QM & GeForce GT 650M mit Optimus). Da die Rechenleistung gestiegen ist, wäre schon ein Gleichstand ein Erfolg für die neue Haswell Architektur. Intels Rechnung, mehr Performance pro Watt, scheint wieder aufgegangen zu sein.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.5 Watt
Idle 7.8 / 14.1 / 16.4 Watt
Last 82.4 / 85.6 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC VC 960

Akkulaufzeit

Wie viel Laufzeit können wir von einem 17-Zoll-DTR erwarten? Der 48-Wh-Lithium-Ion-Akkumulator hält das Aspire V3-772G knapp dreieinhalb Stunden auf den Beinen. Das ist unser Standard-WLAN-Surfen-Test, bei dem zirka 150 cd/m² eingestellt werden. So etwas können die 17-Zoll-Konkurrenten auch, etwa Schenkers XMG P703 / One K73-3N (jeweils 77 Wh) mit 3:18 bzw. 3:14 Stunden (gleicher Barebone/Akku).  

Die Leerlauf-Zeit von 5:46 Stunden zeigt, wie genügsam die Komponenten sein können, wenn sie nicht gebraucht werden. Die starke GTX-Karte schaltet dann etwa zu Gunsten der HD Graphics 4600 vollständig ab und die HD 4600 steht bei sparsamen 400 MHz.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 46min
Surfen über WLAN
3h 23min
DVD
2h 44min
Last (volle Helligkeit)