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ARM-Prozessoren: x86-Emulation könnte Intel-Patente verletzen

ARM-Prozessoren: x86-Emulation könnte Intel-Patente verletzen
ARM-Prozessoren: x86-Emulation könnte Intel-Patente verletzen
Die angekündigt x86-Emulation auf ARM-Prozessoren könnte Patente von Intel verletzten, worauf das Unternehmen in einem aktuellen Blogpost hinweist.

Noch in diesem Jahr sollen die ersten Notebooks mit (günstigeren) ARM-Prozessoren erscheinen, die jedoch Windows 10 und x86-Programme ohne Einschränkungen unterstützen sollen. 

Intel ist von diesem Vorhaben offensichtlich weniger begeistert, da somit ARM-Prozessoren in direkte Konkurrenz zu den eigenen CPUs treten könnten. Nun hat sich Intel in einem eigentlich feierlich Blogpost deutlich zu den Plänen positioniert und eine deutliche Warnung ausgesprochen. 

Im Beitrag zum 40-jährigen Jubiläum der x86-Architektur bezieht sich Intel direkt auf die Pläne, so gebe es Berichte, „nach denen einige Unternehmen versuchen, Intels proprietäre x86 ISA [Instruction Set Architecture, Anm. d. Red.] ohne Intels Autorisierung zu emulieren“. So habe Intel kein Problem mit Konkurrenz, werde die eigenen Patente jedoch energisch schützen. Intel verweist zudem auf die Firma Transmeta, die eine eben solche Emulation - letztlich kommerziell erfolglos - anbot.  

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Autor: Silvio Werner,  9.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.