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Acers Swift 3 SF314 rockt den Test in allen Disziplinen

Acer Swift 3 SF314-511-54ZK mit Thunderbolt 4 und Tiger Lake
Acer Swift 3 SF314-511-54ZK mit Thunderbolt 4 und Tiger Lake
Acers Swift 3, ein Laptop für die Massen: Günstig, solide, optimale Leistung, hohe Mobilität, Thunderbolt und ein starkes Display. Was will man mehr?

Wir hatten Acers 14-Zoller Swift 3 SF314-511 mit Intel-Bestückung im Test. Das Modell hat uns in allen Disziplinen überzeugt, weshalb es für ein Sehr Gut gereicht hat. Der Swift 3 ist mitnichten ein perfektes Notebook, doch die Schwachstellen sind klein und fallen auf Grund des niedrigen Preisniveaus von um die 700 Euro kaum ins Gewicht.

Der Swift 3 SF314 wartet mit einem schicken, schlanken Metallgehäuse auf. Das Chassis ist wertig und robust für den mobilen Alltag. Neu ist der Type-C Thunderbolt 4 für Peripherie oder auch für Bildschirme (DisplayPort). Ein Kartenleser ist nach wie vor nicht dabei und der Arbeitsspeicher ist komplett aufgelötet, es gibt es keine Aufrüst-Option. Neben der wie üblich schlechten Webcam und der kurzatmigen Tastatur wären das aber schon alle Nachteile des 14-Zollers von Acer.

Auf der Haben-Seite hat das Swift 3 einen Full-HD-IPS-Bildschirm mit stabilen Blickwinkeln, matter Oberfläche, starker Farbdarstellung (98 % sRGB) und gutem Kontrast. Die Maximalhelligkeit fällt nur moderat aus, aber sie genügt für Einsätze draußen.

Der Acer Swift 3 SF314-511 holt mehr Leistung aus dem Tiger Lake Core i5 heraus als so mancher Konkurrent, etwa ein Dell XPS 15 von 2021. Die Leistung ist in fast allen CPU-Benchmarks überdurchschnittlich. Die geringe Bauhöhe von gerade mal 16 Millimetern hat offenbar keine negativen Auswirkungen auf das Kühlsystem. Der Prozessor fährt zwar nicht seine volle Kurz-Last-Performance (PL2) aus, doch die Langzeit-Last (PL1) geht dauerhaft mit 28 Watt über die Bühne. Die Spiele-Performance ist unterm Strich gering, sie liegt aber im Schnitt über dem was bei einer Iris Xe Graphics G7 80EUs zu erwarten wäre.

Es ist keine Selbstverständlichkeit: Der verbaute Core i5 hält was er verspricht, das ist bei vielen dünnen Subnotebook-Konkurrenten nicht der Fall. Oft hat die Leistung das Nachsehen, wenn dünne Geräte auf geringe Abwärme und Lautstärke getrimmt werden. Der Swift 3 kann auch leise, sofern wenig in Anspruch genommen. Bei Last hält er sich nicht so sehr zurück, jedoch bleibt das Chassis von zu großer Hitze verschont.

Beim Swift 3 SF314-511 bekommt Acer den Spagat hin, das 1,2 Kilogramm leichte Subnotebook packt eine fulminante Laufzeit von 12 Stunden und das im realistischen WiFi-Test. Dennoch ist das Gewicht gering und die Leistung ist mehr als angemessen. Wir sehen den Swift als gelungenen Allrounder der kaum Schwächen aber viele Stärken mitbringt. In der Preisklasse muss sich die Konkurrenz warm anziehen.

Ausführliche Informationen, Benchmarks, alle Details und mögliche Alternativen finden Sie in unserem Test zum Acer Swift 3 SF314-511.

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Autor: Sebastian Jentsch, 12.02.2022 (Update:  9.02.2022)