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Alienware präsentiert neue Gaming-Notebooks

Alienware präsentiert die neuen Gaming-Notebooks 17 R4, 15 R3 und 13 R3
Alienware präsentiert die neuen Gaming-Notebooks 17 R4, 15 R3 und 13 R3
Auf der Spielemesse PAX-West präsentiert Alienware seine neuen Gaming-Notebooks. Der Hersteller hat seine komplette Notebook-Baureihe von Grund auf neu konstruiert und legt dabei sehr viel Wert auf die Kühlung. Die neuen Geräte werden ab dem 30. September ausgeliefert, wobei das kleinere Alienware 13 mit etwa 4 Wochen Verspätung erscheint.

Passend zum Launch der neuen Pascal-Grafikkarten von Nvidia stellt Alienware auf der PAX-West Convention neue Gaming-Notebooks vor. Die Änderungen beschränken sich dabei aber nicht nur auf die Grafikkarte, denn der US-Hersteller hat die drei Notebooks Alienware 13, 15 und 17 komplett neu konstruiert. Charakteristisch für die neuen Modelle ist dabei das sogenannte "Hinge-Forward-Design", welches wir bereits von anderen Gaming-Notebooks kennen (z. B. Asus G-Serie). Durch das vorgelagerte Displayscharnier konnte vor allem die Kühlung verbessert werden und auch die Baseunit fällt im Vergleich mit den Vorgängern je nach Modell um bis zu 25 % dünner aus.

Bei einem Presse-Event im Rahmen der Gamescom in Köln konnten wir uns bereits zwei Vorserienmodelle der beiden größeren Modell 15 R3 und 17 R4 ansehen. Trotz des neuen Gehäuses waren die Geräte sofort als Alienware Notebook zu erkennen. Hinsichtlich der Farbgebung gibt es keine Unterschiede zu den Vorgängern, nach wie vor kommt eine Mischung aus grauen und schwarzen Farbtönen zum Einsatz. Die Stabilität war bereits bei den Vorserienmodellen extrem gut. Auch mit zwei Händen und viel Kraft ließ sich die Baseunit weder eindrücken noch verwinden. Neben den bekannten materialen sorgen zudem eine Aluplatte in der Baseunit und unter der Tastatur für Stabilität. Der Bildschirm fällt vergleichsweise dick aus, was ebenfalls der Stabilität zugute kommt. Aufgrund der neuen Konstruktion ist die Stellfläche der Notebooks jedoch größer geworden. 

Neuigkeiten gibt es auch bei der Beleuchtung AlienFX. Wir bekommen nun zwei Streifen entlang der Seitenkanten, und zwar einmal an der Baseunit und zusätzlich auch an der Seite des Bildschirms (siehe Bilder). Die Anzahl der Anschlüsse konnte im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls gesteigert werden, der externe Graphics-Amplifier ist aber erneut über PCIe-4x angebunden. Alle drei Geräte sind zudem VR-ready und sowohl mit Oculus Rift als auch HTC Vive kompatibel. Laut Alienware wurde bei dem neuen Gerät wieder mehr Wert auf bessere Wartungsmöglichkeiten durch den Endkunden gelegt. Wartungsklappen gab es bei den gezeigten Vorserienmodellen jedoch nicht, vermutlich muss hier also wieder die gesamte untere Platte abgenommen werden. Sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte sind aber nach wie vor verlötet und damit nicht austauschbar.

Alienware 15 & 17

Die beiden Geräte sind natürlich mit den neuesten Grafikkarten aus Nvidias Pascal-Generation ausgerüstet. Laut Alienware soll die Kühlung bei der GeForce GTX 1080 das volle Boost-Potenzial ermöglichen. Die GTX 1080 ist allerdings dem größeren Alienware 17 vorbehalten, während das 15-Zoll-Modell die GTX 1070 bekommt. Optional sind auch AMD-RX-Chips bis zur RX 470 im AW 17 erhältlich. Bei dem 15-Zoll-Modell spricht Alienware davon, dass Grafikkarten mit einer maximalen TDP von 100 Watt gekühlt werden können. Bei den Displays gibt es nach wie vor eine Auswahl an Full-HD, QHD und UHD-Panels. Optional sind 120-Hz-Panels oder G-Sync erhältlich. Beide Modelle sind mit TactX-Tastaturen samt N-Key-Rollover-Technologie ausgerüstet, damit jeder Tastenanschlag registriert wird. Der Tastenhub liegt bei 2,2 Millimetern. Die ersten Geräte sollen ab dem ab dem 30. September ausgeliefert werden.

Das größere Model Alienware 17 ist optional zudem mit der Eyetracking-Technolgie von Tobii (EyeX) erhältlich. In Verbindung mit dem QHD+-Panel ist unterhalb des Displays der Tobii EyeX Controller eingebaut. Bei einer Demo wurde das System in Verbindung mit dem Spiel Assassin's Creed Syndicate vorgestellt, bei dem man durch Augenbewegung die Kamera steuern konnte. Die Steuerung klappte auch mit Brillengläsern ordentlich, allerdings muss sich noch zeigen, ob sich das System bei Spielen auch wirklich sinnvoll nutzen lässt. Alienware bewirbt hierbei die Ovenwolf-App und Game-Coach-Analytics. Damit lassen sich entweder Replays der eigenen Blickbewegungen oder auch die von Pro-Gamern einblenden, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Davon können auch Modelle ohne den eingebauten Tobii Controller profitieren, da bei den anderen Konfigurationen standardmäßig eine Software-Version installiert ist.

Nachfolgend eine Übersicht der technischen Daten, die bislang bekannt sind:

  • Intel Prozessoren der 6. Generation

  • bis zu 32 GB DDR4-2667 Arbeitsspeicher
  • Nvidia GeForce GTX-1000-GPUs bis zur GeForce GTX 1080 (AW 17) und GeForce GTX 1070 (AW 15) or Radeon RX 470 (AW 17) bzw. Radeon RX-GPU (AW 15)
  • 15,6-Zoll bzw. 17,3-Zoll Full-HD-Display (IPS, Anti-Glare, 300 Nits), G-Sync (15 & 17), QHD (17), UHD (15 & 17) und 120 Hz FHD (15) bzw. 120 Hz UHD (17) optional, alle Anti-Glare
  • HD + IR-Webcam für Verwendung mit Windows Hello
  • Tobii EyeTracker Controller optional für AW 17
  • Steckplätze: 1x 2,5-Zoll, 2x Full-Size M.2-PCIe, 1x Half-Size M.2-PCIe
  • 68-Wh-Akku (99 Wh optional)
  • USB 3.1 Type-C Gen.2 mit Thunderbolt-3-Unterstützung, USB 3.0 Type-C, mDP 1.2, HDMI 2.0
  • AW 17: 29,9 x 424 x 332 mm (H x B x T), ab 4,42 kg
  • AW 15: 25.4 x 380 x 305 mm (H x B x T), ab 3,49 kg

Alienware 13

Das kleinere Alienware 13 R3 wird voraussichtlich etwa vier Wochen später erscheinen. Wir vermuten hierbei eine Verspätung aufgrund der neuen Kaby-Lake-Prozessorgeneration. Die interessanteste Neuigkeit ist sicherlich die Grafikkarte, denn auch das kleine Gerät wird mit einer leistungsstarken Nvidia GeForce GTX 1060 verfügbar sein. Das OLED-Panel, welches bisher nur in den USA erhältlich war (laut Alienware aufgrund von zu wenig verfügbaren Displays), wird bei dem neuen Alienware 13 R3 auch in Europa verfügbar sein. Um den Alterungserscheinungen des OLEDs entgegenzuwirken, werden die Geräte mit einem speziellen Windows-Design ausgestattet (Hintergrundbild mit geringem Kontrast, Displayabschaltung nach 5 Minuten im Netz- und Akkubetrieb, transparente Menüleiste), doch dieses kann jederzeit vom Nutzer geändert werden. Bei den Festplatten setzt das Alienware 13 auf SSD-Speicher und bietet zwei vollwertige M.2-PCIe-Steckplätze. Die Akkukapazität liegt bei 61 Wattstunden.

Sobald wir weitere Informationen zu dem Alienware 13 erhalten, werden wir diese hier veröffentlichen.

Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 15 R3
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R4

Quelle(n)

Alienware Presse-Briefing

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Autor: Andreas Osthoff,  2.09.2016 (Update:  2.09.2016)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.