In Sachen Cloud Services ist Amazon derzeit vermutlich der größte Player am Markt, ihm werden 48 Prozent Anteil zugeschrieben. Deshalb kam es für den Branchenriesen auch überraschend, dass der lukrative JEDI-Auftrag des US-Militärs an den weniger gut aufgestellten Konkurrenten Microsoft gehen sollte. Persönliche Beweggründe und Vorlieben von Trump seien die eigentlichen und daher unzulässigen Motive bei der Vergabe gewesen, weshalb Amazon Klage einreichte.
Die Antwort der US-Regierung auf die Klage des mächtigen Konzerns lässt nicht lange auf sich warten. Ob direkte Reaktion oder nicht, jedenfalls hat die Federal Trade Commission (FTC) bestätigt, dass man eine Kartell-Untersuchung gegen Amazon Cloud Services eingeleitet habe. Im aktuellen Stadium wird die Konkurrenz befragt, um Hinweise auf wettbewerbsschädigende Praktiken des Quasi-Monopolisten aufzudecken.
Microsofts Azure Cloud hat derzeit einen geschätzten Anteil von 16 Prozent. Das Cloud-Geschäft von Amazon machte angeblich 60 Prozent des Profits der letzten 12 Monate aus. Dieser Anteil dürfte weiter steigen. Ob es wirklich zu einer „Verurteilung“ kommt, ist derzeit aber mehr als fraglich.
Quelle(n)
via mspoweruser


















