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Apple: Nächstes iPhone soll mit 32 GB Speicher starten

Würden Ihnen diese Änderungen am iPhone für ein Upgrade ausreichen?
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Das Wall Street Journal erklärt, warum man jetzt mit dem Kauf eines neuen iPhones noch etwas warten soll und nennt bereits mehrfach geäußerte Gerüchte zum kommenden iPhone.

Jetzt sei eine schlechte Zeit für den Kauf eines iPhone's, meint das Wall Street Journal in einem gestern erschienenen Bericht und nennt Gründe, warum man spätestens ab Juni lieber noch ein paar Monaten warten soll. Dieses Jahr dürfte es aber vielen reichlich egal sein, ob sie ein aktuelles iPhone 6s oder den im September erwarteten Nachfolger in den Händen halten, im Gegenteil, Besitzer audiophiler Kopfhörer dürften mit dem aktuellen Modell höchstwahrscheinlich glücklicher werden. Relativ fix scheint nämlich zu sein, dass das nächste iPhone den Kopfhöreranschluss verlieren wird, auch wenn es dazu in der Vergangenheit auch widersprüchliche Gerüchte gab.

Die Autorin des Wall Street Journals startete kürzlich einen Selbstversuch und überklebte die 3,5 mm Klinkenbuchse ihres iPhone 6s, um zu sehen, ob ihr der Kopfhöreranschluss in der Praxis abgehen würde. Überraschenderweise schien sie sich mit ihren Bluetooth-Kopfhörern durchaus langfristig arrangieren zu können, trotz der zeitweisen Pairing-Probleme und der Notwendigkeit sie regelmäßig laden zu müssen. Andere sehen den Verlust des Kopfhöreranschlusses im Smartphone dagegen deutlich kritischer, Verge-Redakteur Nilay Patel nannte das Vorhaben etwa "dumm und Benutzer-feindlich".

Auch zu anderen Gerüchten rund ums nächste iPhone haben wir in der Vergangenheit immer mal wieder berichtet, das Wall Street Journal griff die bekanntesten Vermutungen auf und kreierte daraus eine Art Blaupause des nächsten iPhone-Modells, welches vermutlich erstmals in der Apple iPhone-Geschichte nicht im gewohnten zweijährigen Rhythmus als iPhone 7 sondern noch als iPhone 6x-Version auf den Markt kommen wird.

Ziemlich sicher ist die Erhöhung des internen Speichers in den jeweiligen Modellvarianten. Endlich dürfte Apple vom 16 GB-Modell Abschied nehmen und das Basis-Modell mit 32 GB Speicher ausrüsten. Mehr Speicher gibt's auch am oberen Ende des iPhone-Lineups, ganze 256 GB Speicher könnte Apple da verbauen, vermutlich aber mit einem Aufpreis im Vergleich zum diesjährigen iPhone-Lineup. 

Eine stärkere Differenzierung zwischen 4,7 Zoll-Standardmodell und 5,5 Zoll-Plus-Variante wird es wahrscheinlich im Kamerabereich geben. Bisher lag hier der Unterschied bei der optischen Bildstabilisierung (OIS). Früheren Gerüchten zufolge, könnte dieses Feature auch im Standardmodell Einzug halten, dafür bekommt das Plus-Modell exklusiv ein Dual-Kamera-System um die Bildqualität zu erhöhen und möglicherweise nachträgliche Änderungen der Tiefenschärfe zu ermöglichen. Das Wall Street Journal weist darauf hin, dass Apple in der Vergangenheit Firmen übernommen hat, die sich auf solche Systeme spezialisiert haben: PrimeSense und LinX. 

Das Design des nächsten iPhones dürfte, wie schon oft vermutet, eng an das nun bereits fast zweijährige iPhone 6-Design angelehnt sein. Die Antennten-Linien auf der Rückseite könnten an die oberen und unteren Enden wandern, das iPhone, aufgrund des fehlenden Kopfhöreranschlusses nochmals eine Spur dünner werden, und die bereits recht gute Widerstandsfähigkeit gegen Wasser könnte nochmals erhöht werden. Ob Apple sich wie Samsung auf eine IP-Zertifizierung einlässt, wird man sehen. Ebenfalls unklar ist, ob Apple die Batteriekapazität erhöhen kann, der Trend in der Smartphone-Branche geht jedenfalls in Richtung längerer Laufzeiten, das ist auch ein immer wieder geäußerter Wunsch vieler Smartphone-Besitzer.

Quelle(n)

http://www.wsj.com/articles/its-a-bad-time-to-buy-an-iphone-1467744006

via: http://www.phonearena.com/news/WSJ-base-Apple-iPhone-7-model-to-come-with-32GB-of-storage_id82924

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Autor: Alexander Fagot,  6.07.2016 (Update:  6.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.