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Apple iPhone: Verlängerte Produkt-Zyklen geplant ?

Ein iPhone 7 im bewährten iPhone 6-Design erscheint immer wahrscheinlicher.
Ein iPhone 7 im bewährten iPhone 6-Design erscheint immer wahrscheinlicher.
Einem Nikkei-Bericht zufolge, plant Apple den bisher üblichen Zwei-Jahres-Zyklus zwischen kompletten iPhone-Redesigns zu durchbrechen und auf drei Jahre zu verlängern.

Das japanische Branchenblatt Nikkei Asian Review bekräftigt bisher geäußerte Meinungen und Gerüchte, dass Apple seinen bisherigen 2-Jahres-Rhythmus in der iPhone-Entwicklung durchbrechen und zukünftig flexiblere beziehungsweise verlängerte Produkt-Zyklen plant. Diese Vermutung wurde bereits in der Vergangenheit von vielen Analysten und Marktbeobachtern, insbesondere auch aus dem Kreis der asiatischen Zulieferindustrie geäußert. Bisher behielt Apple ein iPhone-Design traditionell für 2 Jahre, modifizierte es im zweiten Jahr nur geringfügig und verbesserte stattdessen eher die Technik und integrierte neue Features. Im letzten Jahr beispielsweise 3D Touch. Demzufolge stünde diesen Herbst mit dem erwarteten iPhone 7 ein komplettes Redesign an. 

Das wird indes immer unwahrscheinlicher. Bisherige Annahmen sprechen von einem leicht modifizierten aber nicht radikal erneuerten iPhone in diesem Jahr. So sollen die Antennen-Bänder auf die Seiten verlagert werden, der Kopfhöreranschluss vermutlich wegfallen und die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser verbessert werden. Das 5,5 Zoll Plus oder Pro-Modell dürfte sich diesmal stärker vom 4,7 Zoll-Modell unterscheiden, eine Dual-Kamera auf der Rückseite erhalten und mit 256 GB RAM erhältlich sein. 

Erst das Modell im nächsten Jahr soll ein komplettes Redesign, und, gerüchteweise, ein gebogenes OLED-Touch-Display erhalten. Nikkei erwähnt in dem Zusammenhang auch ein weiter verbessertes 3D-Touch-Feedback. Bisherige Vermutungen über die Gründe für die Verlängerung der iPhone Produkt-Zyklen mutmaßten einen Zusammenhang mit dem 10-jährigen iPhone-Jubiläum im nächsten Jahr. Nikkei spricht dagegen von Marktsättigung und einer bereits sehr weit entwickelten Technik, die nur wenig Spielraum für radikale Verbesserungen biete. Das spüren insbesondere die Zulieferer aus Asien, die sich bereits auf geringere Aufträge seitens Apple für 2016 einstellen. Auch Apple selbst rechnet für 2016 angeblich mit weniger als den im letzten Jahr verkauften 230 Millionen iPhones.

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Quelle(n)

http://asia.nikkei.com/Business/Companies/Apple-to-extend-iPhone-s-product-cycle

via: http://www.phonearena.com/news/Apple-may-want-to-take-longer-between-major-iPhone-upgrades-from-now-on_id81673

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Autor: Alexander Fagot, 31.05.2016 (Update: 31.05.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.