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Apple: Patentantrag zeigt Funktionsweise von AirPower

Apple arbeitet daran, eventuelle durch AirPower verursachte Sicherheitslücken zu beseitigen. (Bild: Apple)
Apple arbeitet daran, eventuelle durch AirPower verursachte Sicherheitslücken zu beseitigen. (Bild: Apple)
Apple hat seine AirPower Qi-Ladestation im September 2017 angekündigt und seitdem kein Wort mehr darüber verloren. Ein kürzlich veröffentlichter Patentantrag gibt nun immerhin einen weiteren Einblick in die Funktionsweise des Geräts.

Das Besondere an AirPower im Vergleich zu anderen Qi-Ladegeräten ist, dass mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden können, und zwar unabhängig davon, wo auf der Matte sie platziert werden. Das Produkt hätte ursprünglich dieses Jahr auf den Markt kommen sollen, ist laut Analyst Ming-Chi Kuo allerdings auf nächstes Jahr verschoben.

Mittlerweile gibt es bereits ähnliche Produkte, die aber technisch weniger ambitioniert sind und einfach mehrere Qi-Ladepads in einer Matte unterbringen, sodass die Geräte dann auch entsprechend platziert werden müssen, damit sie geladen werden können.

Der Patentantrag beschreibt vor allem, dass stets auf dem Gerät mit dem größten Display, das auf der Matte platziert wird, der Ladestand aller Geräte angezeigt wird. Zur Kommunikation zwischen der Ladematte und den darauf platzierten Geräten vergibt AirPower eine ID-Nummer für jedes Gerät, sodass einerseits zwischen den Geräten unterschieden werden kann, andererseits keine eindeutige Zuordnung der Geräte von außerhalb möglich ist, falls jemand versuchen sollte, die Signale abzufangen.

Der Antrag wurde vor etwa einem Jahr eingereicht. Solche Patentanträge haben in der Regel keinen Zusammenhang mit dem Release-Datum eines Produkts, sodass man weiterhin geduldig warten muss, wann AirPower nun tatsächlich auf den Markt kommt.

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Autor: Hannes Brecher,  9.12.2018 (Update:  9.12.2018)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.