Notebookcheck

Apple präsentiert das iPhone SE: Extrem schnell, kompakt & günstig

Apple steckt seinen derzeit schnellsten Smartphone-Chip in das neue iPhone SE. (Bild: Apple)
Apple steckt seinen derzeit schnellsten Smartphone-Chip in das neue iPhone SE. (Bild: Apple)
Nach Monaten voller Gerüchte und Leaks ist es endlich soweit: Apple hat das neue iPhone SE ganz offiziell vorgestellt! Das Design sieht dem iPhone 8 dabei zwar ähnlich, mit einem Apple A13 Bionic, einer deutlich besseren Kamera und einigen weiteren Upgrades erhält man nun aber deutlich mehr für weniger Geld.
Hannes Brecher,

Das iPhone SE ist eindeutig mit dem iPhone 8 verwandt: Das Gerät kommt mit stark abgerundeten Kanten, einer Glasrückseite, einer nach IP67 zertifizierten Wasserfestigkeit und einem 4,7 Zoll Retina Display mit einem IPS-Panel, einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixel bei einer Pixeldichte von 326 PPI, einer Helligkeit von 625 Nits und Unterstützung für Haptic Touch. Auch der Home-Button samt Touch ID und die für heutige Verhältnisse dicken Bildschirmränder sind nach wie vor vorhanden.

Das Highlight des neuen Geräts ist aber ganz klar der Apple A13 Bionic SoC, der so auch im iPhone 11 Pro (ab 1.085 Euro auf Amazon) zum Einsatz kommt. Damit könnte das neue iPhone SE das schnellste Smartphone überhaupt in seiner Preisklasse sein. Neben den offensichtlichen Vorteilen, wie schnelleren App-Starts und besseren Bildraten bei Spielen, darf man dank des modernen und leistungsstarken Chips auch eine recht lange Lebensdauer erwarten, da Apple das Gerät vermutlich genauso lange mit Software-Updates versorgen wird wie seine aktuellen Flaggschiffe.

Auf der Rückseite des Smartphones findet man zwar nur eine Kamera, es soll sich dabei aber um das beste Kamerasystem mit nur einer Linse handeln, das Apple bisher in irgendeinem Smartphone verbaut hat. Wie auch bei den teuersten aktuellen iPhones setzt das Gerät dabei auf eine Auflösung von 12 Megapixeln und auf ein Weitwinkelobjektiv mit einer Blende von f/1.8. 

Der High-Key-Modus wird auch vom iPhone SE unterstützt. (Bild: Apple)
Der High-Key-Modus wird auch vom iPhone SE unterstützt. (Bild: Apple)
Auch Bokeh-Effekte sind trotz der einzelnen Kamera möglich. (Bild: Apple)
Auch Bokeh-Effekte sind trotz der einzelnen Kamera möglich. (Bild: Apple)

Obwohl nur eine Linse vorhanden ist kann das iPhone SE Bokeh- und Portrait-Licht-Effekte erzeugen. Videos lassen sich mit 4K-Auflösung und bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, Zeitlupen in 1.080p sind mit bis zu 240 fps möglich. Die Frontkamera ist zwar kein Face ID-Modul, immerhin 7 Megapixel gibt's aber trotzdem, und auch hier werden Bokeh-Effekte unterstützt, auf Apples beliebte "Slofies" muss man in diesem Modell aber leider verzichten. Der Akku soll genauso lange halten wie beim iPhone 8. In Kombination mit einer eSIM unterstützt das iPhone SE sogar zwei Nummern simultan.

Preise & Verfügbarkeit

Das neue iPhone SE kann in den Farben Rot, Weiß und Schwarz ab dem 17. April um 14:00 Uhr direkt über den Apple Online Store vorbestellt werden, die Auslieferung startet schon am 24. April. Die Preise starten bei 479 Euro für das Modell mit 64 GB Speicher, für 128 GB werden 529 Euro fällig, das teuerste Modell mit 256 GB Speicher kostet 649 Euro. Weitere Informationen zum neuen iPhone SE gibt es direkt auf der Webseite des Herstellers.

Quelle(n)

Alle 8 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-04 > Apple präsentiert das iPhone SE: Extrem schnell, kompakt & günstig
Autor: Hannes Brecher, 15.04.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.