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Bericht: Apple will schon 2022 eigene 5G-Modems verwenden

Apples Pläne, ein eigenes 5G-Modem zu entwickeln, sind enorm ambitioniert. (Bild: Tyler Lastovich, Unsplash)
Apples Pläne, ein eigenes 5G-Modem zu entwickeln, sind enorm ambitioniert. (Bild: Tyler Lastovich, Unsplash)
Nachdem Apple vor einigen Monaten Intels 5G-Sparte übernommen hat, verliert das Unternehmen aus Cupertino keine Zeit. Einem Bericht zufolge plant der Konzern schon 2022 ein hauseigenes Modem in einem iPhone zu verwenden.

Derzeit setzt das iPhone 11 (799 Euro auf Amazon) auf ein Modem aus dem Hause Qualcomm. Einem Analyst zufolge soll bereits das Modell im nächsten Jahr auf 5G setzen, die Chips dafür dürften weiterhin von Qualcomm zur Verfügung gestellt werden. Nach dem umfassenden Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen dürfte Apple aber alles andere als glücklich über diese Situation sein, die Einigung hat den Konzern immerhin stolze 6 Milliarden US-Dollar gekostet.

Dieser Zeitplan gibt Apples Modem-Team in San Diego kaum zwei Jahre Zeit für die Entwicklung. Selbst wenn das Chip-Design rechtzeitig fertiggestellt und die Produktion geplant werden kann, müssen die Modems umfassend getestet und zertifiziert werden, bevor sie im iPhone verbaut werden können. Da dies das erste Modem ist, das Apple entwickelt, könnte der Zeitplan etwas zu aggressiv angesetzt sein. Der Bericht von Fast Company gibt an, dass 2023 ein realistischeres Ziel wäre.

Apples 5G-Modem soll früher oder später direkt in den SoC des iPhone integriert werden, was sowohl die Geschwindigkeit erhöhen als auch Energie sparen würde. Ob diese Integration allerdings bereits in der ersten Generation klappt, ist derzeit noch unklar.

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Autor: Hannes Brecher, 11.10.2019 (Update: 11.10.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.