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Bericht: Microsoft entwickelt eigene ARM-Chips für seine Server und Surface-Geräte

Das hier gezeigte Surface Pro X wird noch mit einem Qualcomm-SoC betrieben (Bild: Microsoft)
Das hier gezeigte Surface Pro X wird noch mit einem Qualcomm-SoC betrieben (Bild: Microsoft)
Einem Bericht von Bloomberg zufolge ist bei Microsoft aktuell ein eigener ARM-Prozessor für seine zukünftigen Surface-Geräte und Server in Entwicklung. Damit würde sich Microsoft deutlich unabhängiger von anderen Zulieferern wie Intel oder Qualcomm machen.
Cornelius Wolff,
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Mit dem M1 hat Apple vor einigen Monaten seinen ersten eigenen ARM-Prozessor veröffentlicht, der sich in dem aktuellen MacBook Pro 13 und Air finden lässt. Seitdem haben Benchmarks wieder und wieder gezeigt, dass für diese Architektur optimierte Software in Sachen Performance Resultate erzielt, die mit den Werten eines Mac Pros vergleichbar sind. Zuvor hat bereits Microsoft mit seinem Surface Pro X über ein Jahr früher gezeigt, dass sich ARM-Prozessoren auch für klassische Windows-Rechner nutzen lassen. Dabei hat der Hersteller noch auf angepasste Qualcomm-Prozessoren gesetzt.

Jetzt sieht es danach aus, als würde Microsoft den Weg von Apple gehen und einen eigenen ARM-Prozessor für seine Server und eventuell auch für seine Surface-Geräte entwickeln. Dies wurde jetzt durch einen Bericht von Bloomberg bekannt. Eine derartige Entwicklung kommt allerdings nicht völlig überraschend, da Microsoft in den letzten Jahren wiederholt führende Entwickler von Intel, AMD, Nvidia und Qualcomm abgeworben hat. Sollte dieses Unterfangen erfolgreich sein, dürfte sich das langfristig sehr für Microsoft auszahlen, da das Unternehmen gerade in seiner Cloud-Sparte in den letzten Jahren große Erfolge vorweisen konnte und dementsprechend seine Server-Kapazitäten konstant expandieren muss.

Aktuell ist leider noch völlig unklar, wann Microsoft seinen ersten Chip vorstellen wird und ob sich dieser zuerst in Servern oder Surface-Geräten finden wird, auch wenn aktuell eher auf ersteres spekuliert wird. Für den Kunden dürfte diese Entwicklung nur Vorteile haben, denn mal abgesehen von den Performance-Vorteilen dürfte die neue Konkurrenz für Intel und AMD auch zu mehr Initiative auf Seiten dieser etablierten Chip-Hersteller führen.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1487 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 19.12.2020 (Update: 19.12.2020)