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Bloomberg: Was Apple uns zur WWDC Schönes bringen wird

Zur kommenden WWDC 2019 hat Bloomberg schon vorab einiges in Erfahrung bringen können.
Zur kommenden WWDC 2019 hat Bloomberg schon vorab einiges in Erfahrung bringen können.
Jede Menge neue Software erwartet Bloomberg zur WWDC, die in diesem Jahr am 3. Juni beginnt. Der neue Dark-Mode in iOS 13 wurde bereits kommuniziert, es dürfte aber auch für iPad-Nutzer praktische neue Funktionen geben, ebenso für macOS und watchOS 6, welches nun einen eigenen App Store erhalten soll.

Heute ist ja mal Google dran, aber auch Apple bereitet sich bereits auf den 3. Juni vor, wenn im sonnigen Kalifornien die jährliche Entwicklerkonferenz für die Apple-Welt beginnt. An den insgesamt 5 Tagen der WWDC19 wird Software im Mittelpunkt stehen, zur Keynote wird das Team rund um CEO Tim Cook wohl jede Menge Details zu iOS 13, macOS 10.15 und watchOS 6 verraten, auch eine Hardware-Überraschung, etwa das neue 6K-Apple-Display ist nicht ausgeschlossen.

watchOS 6

Die Bloomberg-Redakteure haben schon vorab jede Menge Detailinformationen zu den neuen Software-Generationen ausgegraben - mal sehen, ob das wirklich alles so kommt wie von Mark Gurman beschrieben. Mit watchOS 6 wird Apple der erfolgreichen Smartwatch noch ein Stück weit mehr Freiheit geben, die Anbindung an den iPhone App-Store über die Companion-Apps dürfte wegfallen, stattdessen soll die Apple Watch einen eigenen App Store erhalten. Neben neuen Watch-Faces, plant Apple auch erweiterte Health-Features, etwa eine Tabletten-Erinnerungsfunktion. Man wird sich zudem unterwegs Audio-Books vorlesen lassen oder Audio-Memos aufzeichnen können. Eine wichtige neue App ist zudem der lange vermisste Taschenrechner.

macOS 10.15

Die langfristige Verschmelzung von Mac- und iPad-Apps in einem App Store soll sich erstmals in diesem Jahr andeuten. Der bereits vor Monaten erstmals geleakte Plan unter dem Codenamen Marzipan soll das Ausführen von iPad-Apps auf dem Mac ermöglichen, Entwickler müssen keine zwei völlig separaten Apps mehr schreiben. Die neue macOS-Version wird demnach auch bereits erste bekannte Apple-Apps vom iPad erhalten, etwa die Podcasts-App. Dazu soll es eine neue Apple Music- und Reminders-App geben, iMessage bekommt Sticker und Effekte und die Siri Shortcuts werden endlich am Mac funktionieren. 

iOS 13

Mit Sicherheit die meisten Neuheiten wird es wieder für Apples mobiles Betriebssystem geben, welches nach dem Stabilitäts-Update iOS 12 im Vorjahr wieder jede Menge neue Features erhält und zwar sowohl für iPhones als auch für iPads. Trotzdem erwähnt Bloomberg auch explit Verbesserungen bei Performance und Stabilität. Kleinere Erweiterungen gibt es offenbar bei den Animationen sowie dem Benutzer-Interface allgemein, etwa in Bezug auf die integrierten Widgets.

Eines der wichtigsten neuen Features ist natürlich der systemweite Dark Mode, von dem bereits seit Monaten gemunkelt wird. Er soll entweder generell oder zeitgesteuert arbeiten. Ein ebenfalls systemweiter Sleep-Mode soll bestimmte Aktionen miteinander verbinden, etwa das Abschalten der Benachrichtigungen mit dem Abdunkeln des Lock-Screens. Die Software-Tastatur soll eine Swipe-Funktion erhalten, hier ist aber noch unklar, ob das Feature rechtzeitig fertig wird. Von den unzähligen App-Updates, die Bloomberg in ihrem Artikel im Detail beschreibt wollen wir explizit iMessage hervorheben, das nun wie Whatsapp Profilbilder- und Infos erhält, die mit allen Kontakten automatisch geteilt werden. 

iPad-Nutzer dürfen sich besonders auf iOS 13 freuen weil hier einige praktische Erweiterungen für die größeren Displays der Tablets vorgesehen sind. Ähnlich wie bestimmte Drittanbieter-Apps wird man sein iPad als zweites, erweitertes Mac-Display benutzen können, um dort beispielsweise mit dem Apple Pencil zu zeichnen. Auch Multitasking soll am iPad weiter vereinfacht werden, der Home-Screen wird den Platz bessern ausnutzen, etwa für Widgets, außerdem wird man mehrere unterschiedliche App-Versionen parallel nutzen können, schreibt Gurman.

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Autor: Alexander Fagot,  7.05.2019 (Update:  7.05.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.