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Das Basismodell des Dell XPS 15 mit dem Core i5 ist einfach zu teuer

Teaser
Dell bietet das XPS 15 auch ohne dedizierte Grafikkarte an. Der Core i5-11400H und die UHD Graphics Xe können aber kaum überzeugen, auch weil Dell den Stromverbrauch unnötig reduziert. Für 1.600 Euro ist die Leistung zu schwach.
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In unserem ausführlichen Testbericht hat die Basisversion des neuen Dell XPS 15 keinen besonders guten Eindruck hinterlassen. Der eingesetzte Core i5-11400H stammt zwar aus der aktuellen Tiger-Lake-Generation von Intel und bietet mit seinen 6 Kernen auch genügend Leistung für die meisten Anwendungen, doch trotz der leistungsfähigen Kühlung (identisch zu den schnelleren Modellen des XPS 15 mit dedizierter Grafikkarte) ist die Turbo-Ausnutzung sehr enttäuschend, da noch nicht einmal die nominellen 45 Watt ausgenutzt werden können. Bei dauerhafter CPU-Last sind es nur ~38 Watt und bei kombinierten Last-Situationen (CPU & iGPU) gar nur 34 Watt. Auch der optionale Ultra-Leistungsmodus ändert daran kaum etwas und ist daher ziemlich überflüssig. Zumindest bleiben die Lüfter damit in vielen Situation aus bzw. sehr ruhig.

Außerdem ist der Core i5-11400H nur mit einer abgespeckten integrierten GPU ausgestattet (UHD Graphics Xe mit 16 EUs), die leistungstechnisch nur auf dem Niveau der alten UHD Graphics 630 agiert. Zum Vergleich: Die aktuelle iGPU der U-Serie-Mobilprozessoren (Iris Xe Graphics G7) bietet drei Mal so viel Leistung. Angesichts des Preises von 1.600 Euro ist die CPU-/GPU-Leistung daher enttäuschend. Hier hätte Dell lieber auf den neuen Core i7-11370H setzen können, der zwar nur vier CPU-Kerne bietet, dafür aber die deutlich schnellere Iris Xe Graphics. 

Das helle Full-HD-Display (16:10) kennen wir bereits aus dem Vorgänger und mit der matten Oberfläche eignet es sich auch sehr gut für die Nutzung im Freien. Der subjektive Bildeindruck ist gut und der kleine sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt, doch die langsame Reaktionszeiten führen zu sichtbarem Ghosting, beispielsweise beim Mauszeiger. Abseits der Steckdose wird die Laufzeit zudem durch den kleineren 56-Wh-Akku eingeschränkt, auch hier hätten wir lieber den 86-Wh-Akku der teureren Konfigurationen gesehen.

Alles in allem wirkt die Basiskonfiguration des XPS 15 ziemlich lieblos zusammengestellt und der Core i5-11400H ist (zusammen mit den niedrigen Power Limits) wenig überzeugend. Mit einem Core i7-11370H, dem größeren Akku und dem matten 16:10-Panel hätte man ohne viel Aufwand ein deutlich besseres Gesamtpaket. Wenn es wegen dem Display unbedingt ein XPS 15 sein soll, dann sollte lieber mehr Geld in die Hand nehmen und ein Modell mit dem i7-11800H und der RTX-3050-GPU nehmen (ab 2.050 Euro) oder einfach zum Vorgänger XPS 15 9500 greifen, den Dell weiterhin für 1.250 Euro verkauft. Der alte Quad-Core-Prozessor bietet etwas weniger Leistung, was man bei alltäglichen Aufgaben aber kaum bemerken wird. Und für rechenintensive Dinge ist auch der neue i5-11400H nicht die beste Wahl, hier bietet die Konkurrenz (vor allem mit AMD-CPUs) einfach deutlich mehr Leistung. Alle weiteren Infos zum Dell XPS 15 sind in unseren ausführlichen Testberichten verfügbar:

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Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Managing Editor Business Laptops - 1349 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2013
Ich bin mit moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Mit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich angefangen meine eigenen Systeme zu bauen. Während meines dualen Studiums bei der Firma Siemens startete ich als Testredakteur für Notebookcheck. Mittlerweile bin ich schwerpunktmäßig für die Bereiche Business-Laptops sowie mobile Workstations verantwortlich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte sowie Technologien zu testen und miteinander zu vergleichen.
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Autor: Andreas Osthoff, 22.10.2021 (Update: 20.10.2021)