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Das neue Dell XPS 13 9300 ist ein tolles Subnotebook, aber welche Ausstattung macht Sinn?

Auch die 2020er Version des kompakten Dell XPS 13 9300 ist ein sehr gutes Subnotebook, das uns in vielen Bereichen überzeugt. Nach dem Test der Einstiegsversion werden sich viele Nutzer fragen, welche Komponenten Sinn machen. Wir geben die Antwort.

Wir haben kürzlich das brandneue Dell XPS 13 9300 in der Einstiegsversion für 1.500 Euro getestet. Dafür gibt es einen modernen Core-i5-Prozessor von Intel, 8 GB RAM und 512 GB PCIe-SSD-Speicher. Außerdem ist das Basismodell eine der wenigen Konfigurationen mit dem sehr guten matten IPS-Panel (1.920 x 1.200 Pixel, 16:10). Standardmäßig an Bord sind immer schnelles Wi-Fi 6, ein Fingerabdruckscanner und sehr gute Stereo-Lautsprecher.

Für viele Nutzer reicht diese Konfiguration vollkommen, doch im Online-Shop von Dell sind die Konfiguration sehr eingeschränkt, weshalb man hier gut abwägen sollte. Das matte IPS-Panel mit schwarzem Gehäuse ist derzeit zum Beispiel ausschließlich mit dem kleinen Core i5 und 8 GB RAM verfügbar. Wer also zum Beispiel 16 GB RAM möchte, muss zwangsläufig auch den größeren Core i7 bezahlen und bei fast allen Modellen entweder für das spiegelnde Full-HD-Panel mit Touch oder aber das spiegelnde UHD-Modell entscheiden. Der hochauflösende Bildschirm dürfte aber deutlich mehr Energie benötigen und damit die Akkulaufzeiten verkürzen.

Wenn es um die Prozessorleistung geht, reicht der kleinere Core i5 für die meisten Nutzer vollkommen aus. Ein Upgrade auf den Core i7 macht aus Sicht der CPU-Leistung nur wenig Sinn, da auch der Core i5 schon deutlich unter seinen Möglichkeiten arbeitet und auch nicht die Leistung des alten XPS 13 9380 mit dem älteren Core i5 erreicht. Allerdings könnte der Core i7 für manche Nutzer dennoch interessant sein, da er auch die deutlich schneller integrierte Grafikeinheit mit sich bringt. Die ideale Kombination wäre eigentlich das matte Panel mit dem i7 und 16 GB RAM, welches es im deutschen Online-Shop derzeit aber nur in Weiß für rund 1.800 Euro gibt.

Wir werden versuchen, die weiteren Modelle des neuen XPS 13 so schnell wie möglich zu testen, bis dahin verweisen wir für ausführliche Informationen auf unseren umfangreichen Testbericht der Basisversion. Übrigens bietet Dell die verschiedenen Konfigurationen des XPS 13 auch mit Linux an, sehr gut!

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Autor: Andreas Osthoff, 22.03.2020 (Update: 20.03.2020)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Managing Editor Business Notebooks
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.