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Die USA stufen nach Huawei auch ZTE als Bedrohung der nationalen Sicherheit ein

ZTE bietet einige spannende Smartphones, wie beispielsweise das Axon 20 mit der unsichtbar ins Display integrierten Selfie-Kamera. (Bild: ZTE)
ZTE bietet einige spannende Smartphones, wie beispielsweise das Axon 20 mit der unsichtbar ins Display integrierten Selfie-Kamera. (Bild: ZTE)
Die US-Kommunikations-Behörde FCC hatte dem chinesischen Technologie-Giganten Huawei schon im vergangenen Jahr Spionage-Absichten vorgeworfen, woraufhin das Unternehmen vom Handel mit US-Unternehmen ausgeschlossen wurde. Nun droht dem Smartphone-Hersteller ZTE ein ähnliches Schicksal.
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Einem Bericht von Bloomberg zufolge hat die Federal Communications Commission (FCC) den chinesischen Smartphone-Hersteller ZTE nun endgültig als Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA eingestuft, womit ZTEs Widerspruch gegen die ursprünglich am 30. Juni in Kraft getretene Klassifizierung abgelehnt wurde. Die Behörde ist dabei vorrangig besorgt, dass das Kommunikations-Equipment des Unternehmens für Spionagezwecke missbraucht werden könnte.

Sowohl Huawei als auch ZTE streiten ab, dass ihre Produkte zur Spionage eingesetzt wurden. ZTE hat angegeben, dass das Unternehmen sicheres Equipment ausliefert und alle Anstrengungen unternimmt, um mit den Richtlinien und Gesetzen in den USA konform zu sein. ZTE hat noch kein aktuelles Statement zu dieser Vorgehensweise der FCC abgegeben, der Wert der Aktien des Unternehmens ist an der Börse in Hong Kong bereits um 3,74 Prozent gesunken.

Durch die Einstufung als Risiko der nationalen Sicherheit werden keinerlei Investitionen von Netzbetreibern mehr staatlich subventioniert, wenn diese Equipment von ZTE beinhalten, staatliche Mittel sollen allerdings dabei helfen, bereits installiertes Netzwerk-Equipment durch Komponenten anderer Hersteller zu ersetzen. Im Schnitt sollen Netzbetreiber zwischen 40 und 45 Millionen US-Dollar aufwenden müssen, um das betroffene Equipment ersetzen zu können. ZTE leidet ähnlich wie Huawei bereits seit Jahren an diversen US-Sanktionen, bislang gibt es aber keine Hinweise auf einen kompletten Handelsbann, der dem Unternehmen beispielsweise die Auslieferung von Smartphones mit vorinstallierten Google Mobile Services (GMS) verbieten würde.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7078 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 25.11.2020 (Update: 25.11.2020)