Einstein Probe entdeckt seltenen Röntgenblitz einer Supernova

Hat ein Stern seinen gesamten Brennstoff verbraucht und das Ende seines Lebens erreicht, kann er als Supernova explodieren. Dieses Phänomen zählt zu den gewaltigsten Explosionen, die im Universum beobachtet werden. Neben seiner zerstörerischen Wirkung kann eine solche Explosion auch Röntgenblitze erzeugen, die sich mit der Einstein Probe aufspüren lassen.
Für Astronomen ist die Sonde besonders wertvoll, da sie solche kurzlebigen Ereignisse erfassen kann, während andere Weltraumteleskope vor allem für die Suche nach Gammablitzen entwickelt worden sind. Röntgensignale werden in mehrere Unterkategorien eingeteilt, darunter die äußerst seltenen Röntgenblitze.
Um den Ursprung des Signals zu klären, hat ein Astronomenteam unter der Leitung von Gokul P. Srinivasaragavan von der University of Maryland den Röntgenblitz EP250827b untersucht. Wegen der geringen Signalstärke haben die Forscher zusätzlich die Zwicky Transient Facility eingesetzt und am selben Ort eine Supernova entdeckt.

Bei der mehrwöchigen Untersuchung des als SN 2025wkm bezeichneten Himmelsobjekts haben Forscher festgestellt, dass es sich um eine Supernova vom Typ Ic-BL handelt. Das ausgestoßene Material erreichte dabei eine Geschwindigkeit von rund 40.200 Kilometern pro Sekunde.
Anders als bei anderen Supernovae blieb die bolometrische Leuchtkraft jedoch etwa 20 Tage lang konstant. Bei einer Supernova mit Röntgenblitz ist ein solches Verhalten erstmals beobachtet worden. Einige Astronomen vermuten daher, dass infolge der Explosion ein extrem dichter Magnetar mit einem außergewöhnlich starken Magnetfeld entstanden sein könnte.
















