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Handelskrieg: Ein weiteres chinesisches Tech-Unternehmen landet auf "Schwarzer Liste"

Die Trump-Regierung hat ein weiteres chinesisches Tech-Unternehmen auf die "Schwarze Liste" gesetzt (Quelle: AP Photo/Evan Vucci)
Die Trump-Regierung hat ein weiteres chinesisches Tech-Unternehmen auf die "Schwarze Liste" gesetzt (Quelle: AP Photo/Evan Vucci)
Im Handelskonflikt mit China hat die Trump-Administration neben Huawei ein weiteres Tech-Unternehmen auf die "Schwarze Liste" gesetzt. Damit erhöht die US-Regierung weiter den Druck auf die chinesische Zentralregierung.
Cornelius Wolff,
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Nachdem die USA den chinesischen Tech-Konzern Huawei letzten Freitag offiziell auf die "Schwarze Liste" gesetzt haben, hat sich die Trump-Administration der New York Times zufolge jetzt dazu entschlossen, noch ein weiteres chinesisches Tech-Unternehmen auf diese Liste zu setzen. Hierbei handelt es sich um den Hersteller für Überwachungstechnik Hikvision, der mit seinen Kameras und Sensoren umgerechnet 5,5 Milliarden Euro pro Jahr umsetzt. Die Firma ist einer der größten Zulieferer für die chinesische Zentralregierung, wenn es um Überwachungstechnik geht, während sie allerdings auch auf dem internationalen Markt eine durchaus wichtige Position einnimmt.

Ein Vertreter der Geschäftsführung von Hikvision sah den Schritt der US-Regierung allerdings eher gelassen. Zwar hat der Hersteller in der Vergangenheit immer mit US-Zulieferern zusammengearbeitet, allerdings ließen sich deren Erzeugnisse auch außerhalb der USA beschaffen.

Während sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China seit Trumps Amtsantritt immer weiter verschärft, schoss sich die US-Regierung in den letzten Monaten auch immer mehr auf den chinesischen Konzern Huawei ein. Dieser Streit fand letzten Freitag seinen vorläufigen Höhepunkt, als Trump mit einer Executive Order den Hersteller auf die "Schwarze Liste" setzte. Das bedeutet, dass US-Unternehmen künftig keine Handelsbeziehungen mehr zu Huawei unterhalten dürfen, wovon auch der Android-Entwickler Google betroffen ist. Zwar hat die Trump-Administration eine Schonfrist von 3 Monaten eingerichtet, in welcher bereits verkaufte Huawei-Smartphones weiter Android-Updates erhalten, allerdings haben die Sanktionen mit dem Honor 20 Pro des Huawei-Tochterkonzerns gestern ihr erstes Opfer gefunden.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1447 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 24.05.2019 (Update:  4.06.2019)