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High-End-Convertible Lenovo Yoga 9i 14 4K: Lohnt der Aufpreis für den neuen Prozessor und den 4K-Touchscreen?

High-End-Convertible Lenovo Yoga 9i 14 4K: Lohnt der Aufpreis für den neuen Prozessor und den 4K-Touchscreen?
High-End-Convertible Lenovo Yoga 9i 14 4K: Lohnt der Aufpreis für den neuen Prozessor und den 4K-Touchscreen?
Das 9i markiert die Topserie von Lenovo-Yoga-Convertibles. Bereits das Modell mit 1080p-Touchscreen und Intel Core i5-1135G7 konnte bei uns 87 Prozent abstauben. Jetzt hat Lenovo nachgelegt und wir haben die Konfiguration mit schickem Lederdeckel, Intel Core i7-1185G7 und 4K-UHD-Touchscreen getestet. Kann der Prozessor mehr Leistung abrufen und lohnt das Mehr an Pixeln?

Wir haben gerade das Lenovo Yoga 9i 14 nochmals getestet, denn uns hat eine auf dem Papier noch besser ausgestattete Version des High-End-Convertibles erreicht. Statt dem 1080p-Touchscreen aus unserer ersten Testeinheit ist nun ein 4K-Touchscreen verbaut und statt eines Intel Core i5-1135G7 setzt der Hersteller nun einen nominell stärkeren Intel Core i7-1185G7 ein. Aber macht das in einem so schmalen Convertible überhaupt Sinn und lohnt sich der Aufpreis?

Beim neuen 4K-Touchscreen scheint der Sachverhalt recht klar. Er bietet mehr Pixel, deckt noch mehr Farbraum ab, ist heller und kommt auch sonst auf bessere Werte als sein 1080p-Pendant. Natürlich verbraucht ein 4k-Panel etwas mehr Energie, aber tatsächlich ist die Akkulaufzeit nicht wesentlich kürzer als beim FullHD-Yoga 9i. Hier lohnt sich also der Umstieg.

Wie sieht es mit dem Prozessor aus? Das nominell bessere Modell taktet theoretisch mit 600 MHz mehr und bietet eine leicht aufgebohrte, integrierte G7-Grafikeinheit. Im einmaligen Durchlauf von Cinebench & Co lässt sich auch eine klare Leistungssteigerung ablesen, bei kurzen Aufgaben profitiert mal also von einem deutlichen Mehrwert. In der Cinebench-Dauerschleife geht diese Ausgangsleistung aber nach den ersten 4 Durchgängen um beinahe 20 Prozent zurück. Danach liegt die Dauerleistung des Core i7-1185G7 im 9i 4K sogar unterhalb der Performance des theoretisch schwächeren Core i5-1135G7. Hier zeigt sich wieder, dass ein starker Prozessor in einem ultradünnen Gehäuse nur bedingt Sinn ergibt.

Allerdings profitiert man noch immer von einer um etwa 5 bis 10 Prozent gestiegenen Grafikleistung durch mehr EUs und minimal höherem Takt der Intel Iris Xe Graphics G7. Zusammen mit der höheren Kurzzeitleistung ist also auch der stärkere Prozessor kein echter Reinfall. Bei Campuspoint ist das stärkere Modell gerade nur 50 Euro teurer als die 1080p-Version. Für den geringen Aufpreis ist das Update dann doch unbedingt zu empfehlen, vor allem wegen des besseren 4K-Panels. Unserem ausführlichen Testbericht zum Lenovo Yoga 9i 14 4K lassen sich weitere Details, wie die Touchpad-Kritik, entlocken.

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Autor: Christian Hintze, 10.02.2021 (Update:  8.02.2021)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor - 1603 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).